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Leben mit Behinderung Hamburgals Arbeitgeber

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Leben mit Behinderung HamburgLeben mit Behinderung HamburgLeben mit Behinderung Hamburg
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Bewertungsdurchschnitte

  • 35 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (15)
    42.857142857143%
    Gut (6)
    17.142857142857%
    Befriedigend (3)
    8.5714285714286%
    Genügend (11)
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    3,19
  • 6 Bewerber sagen

    Sehr gut (3)
    50%
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  • 0 Azubis sagen

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Arbeitgeber stellen sich vor

Leben mit Behinderung Hamburg Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,19 Mitarbeiter
2,80 Bewerber
0,00 Azubis
  • 17.Juni 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Ich habe in einigen Bereichen gearbeitet und ich finde die Arbeitsatmosphäre sehr belastend.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe während meiner Zeit bei LmB ca. 10 Leitungen gehabt. Davon war nur eine kompetent. Ich habe das Gefühl dass den Leitungen eingerichtet wird so fest wie möglich nach unten zu treten um erfolgreich im Unternehmen zu sein. Gute Leitungen verlassen so schnell wie möglich das Unternehmen. Personen die den Bereichsleitern gehörig sind bekommen Leitungspositionen.q

Kollegenzusammenhalt

Ich habe in unterschiedlichen Einrichtungen bei LmB gearbeitet. Mit den direkten Kollegen und Kolleginnen habe ich immer sehr positive Erfahrungen gemacht.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele Interessante Aufgaben bei LmB. Leider werden diese Aufgaben/Projekte und Prozente nur den "Guten" Mitarbeitern gegeben. Gut bedeutet in deren Sinne Ja und Amen .

Kommunikation

Die gesamte Kommunikationsstruktur im Unternehmen ist eine reine Katastrophe. Fragt man drei Personen nach Richtlinien/Standards oder ähnlichem bekommt man sieben unterschiedliche Antworten.

Umgang mit älteren Kollegen

ältere Kolleginnen werden repetiert. Aber das war es auch schon.

Karriere / Weiterbildung

Auch hier gilt das Prinzip Ja und Amen -> dann stehen dir alle Türen offen.
Bei Weiterbildungen wird nach Nase entschieden - wer bekommt wann wie viel Unterstützung. Keinerlei Standards.

Gehalt / Sozialleistungen

Gute Sozialleistungen für Kolleginnen mit dem alten Tarifvertrag TVL.
Für Kolleginnen mit dem AVR (kein Tarifvertrag) nichts gutes.
Schlechte Bezahlungen, hier in Hamburg kann man sich keine Familie aufbauen wenn man bei LmB arbeitet. Den Leitungen werden unter der Kategorie persönliche Zulagen" schön Geld zugeschustert. Der arme Mitarbeiter an der Basis muss schauen wie er/sie über die Runden kommt. Viele Kolleginnen haben zusätzlich einen Zweitjob/Minijob

Arbeitsbedingungen

Sehr schlechte Arbeitsbedingungen. In vielen Gruppen gilt nur noch "Satt und Sauber". Das bedeutet nur die nötigsten Aufgaben, wie Nahrungsaufnahme und Körperpflege, sind mit den Klientinnen zu schaffen. Kaum Möglichkeiten pädagogisch mit den Klientinnen zu arbeiten. Den Kolleginnen und Kollegen wird immer mehr Arbeit aufgebrummt und es ist fast unmöglich gewissenhaft seine Arbeit zu erledigen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein ist vorhanden. Wenn Sozialbewusstsein vorhanden wäre würde man die Mitarbeiter nicht so miserabel bezahlen.

Work-Life-Balance

Miserable Arbeitszeiten. Schwer Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen.

Verbesserungsvorschläge

  • -Bessere Bezahlung. Vor allem einen Tarifvertrag!!! -Aufhören mit der Vetternwirtschaft -Mitarbeiter nach Leistungen bewerten nicht nach Sympatie und Gehörigkeit

Pro

-die Personalabteilung
-den Betriebsrat
-die IT-Abteilung

Contra

Dass er sich nach außen als toller Arbeitgeber präsentiert, was er definitiv nicht ist. Leider spüren wir Mitarbeiter nichts davon. Nach außen (Behörden/Angehörigen und Medien) wird ein ganz falsches Bild projiziert. Mit tollen Projekten werden Mitarbeiter gelockt und wenn man sich eins zwei Jahre später die ach so tollen Projekte anschaut.....

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
  • Firma
    Leben mit Behinderung Hamburg
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, als Personalleiter, der vom Herzen her immer auch Personalentwickler gewesen ist, trifft mich Ihre Behauptung, dass in unserem Unternehmen nur Jasager eine Entwicklungschance haben, besonders. Menschen, die sympathisch und unterstützend wirken, öffnen sich wahrscheinlich generell mehr Türen als deren Gegenpolen, aber ich habe im Vergleich zu den anderen Unternehmen, die ich in den letzten 20 Jahren von innen kennengelernt habe, nicht das Gefühl, dass hier bei LmB Jasager besonders gefördert werden. Im Gegenteil erlebe ich hier Führungskräfte wie Mitarbeiter als sehr diskussionsfreudig. Kritik wird gehört und ist sogar sehr willkommen, wenn sie berechtigt und konstruktiv ist. Weitere Informationen dazu finden Sie unter „Vorgesetztenverhalten“ und unter „Karriere/Weiterbildung“. Lassen Sie uns gerne in einen echten Dialog treten, indem Sie sich an die Personalabteilung, gerne an mich persönlich, oder an den Betriebsrat wenden, damit wir aus Ihren Anmerkungen gemeinsam etwas Konstruktives machen können. Vorgesetztenverhalten Wir pflegen und wollen einen kooperativen Führungsstil auf Augenhöhe. Wir fordern dazu in verschiedenster Weise Feedback ein und erwarten von Führungskräften jeder Ebene, dass sie sich dem stellen. Wir wollen keine „Radfahrer“ und Ja-und-Amen-Sager, die nach oben buckeln und nach unten treten, sondern Führungskräfte und Mitarbeitende, die uns als Organisation mit einer konstruktiv-kritischen Haltung, guten Ideen und Umsetzungsstärke voranbringen. Wir bemühen uns, in diesem Sinne Leitungspositionen möglichst objektiv nach Kompetenz und gezeigter Leistung – und nicht nach Sympathie – zu besetzen und Führungskräfte durch Training und Coaching kontinuierlich weiterzuentwickeln. Kommunikation Wir nutzen monatliche Bereichstreffen mit allen Führungskräften, E-Mail-Verteiler, Intranet und QM-Handbuch und anderes mehr für eine möglichst einheitliche, kongruente Kommunikation. Gleichzeitig gibt es bei unserer dezentralen Struktur ein stetiges Spannungsfeld zwischen einheitlichem Verständnis und gewolltem Entscheidungsspielraum für die einzelnen Einrichtungen vor Ort. Und natürlich ist nicht alles, was gesagt und geschrieben wurde, gleich verstanden und umgesetzt. Hier können und wollen wir durchaus noch besser werden. Karriere/Weiterbildung Wir haben in den letzten Jahren die Personalentwicklung neu strukturiert und sind dabei, sie weiter im Sinne einheitlicher Qualitätsstandards und transparenter Zugangskriterien auszubauen. Es gibt ein umfangreiches internes Fortbildungsprogramm und jede/r Mitarbeitende hat grundsätzlich ein Anrecht auf 7 Fortbildungstage pro Jahr. Darüber hinaus ermöglichen wir bereichsübergreifend Mitarbeitenden, die durch gute Leistungen ihr Potenzial für mehr Verantwortung nachgewiesen haben, ein nebenberufliches Studium oder andere weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen. Gehalt/Sozialleistungen Aufgrund der teils strengen Sparpolitik der öffentlichen Haushalte sah sich LmB wie andere Wettbewerber in der Vergangenheit gezwungen, aus dem alten Bundesangestelltentarif (BAT) auszusteigen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dies war kein leichter, aber leider wirtschaftlich unvermeidlicher Schritt. Wir lehnen uns seitdem an den Kirchlichen Tarifvertrag der Diakonie (KTD) an, gruppieren (abgesehen von einigen langjährigen Mitarbeitenden mit Bestandsschutz oder alten Zulagen nach TV-L) konsequent entsprechend ein und bezahlen unsere Mitarbeiter exakt auf diesem Tarifniveau. Darüber hinaus bieten wir überdurchschnittlich hohe Zuschüsse für die betriebliche Altersvorsorge. Die im Rahmen des „Pflegenotstands“ aufgekommene Diskussion über angemessene Löhne für soziale Arbeit verfolgen wir sehr wohlwollend. Wir pflegen eine gute, konstruktive Zusammenarbeit mit unserem Betriebsrat und halten auch gewerkschaftliches Engagement für gesellschaftlich sinnvoll, auch wenn wir in der Rolle als Arbeitgeber naturgemäß nicht jeder Forderung zustimmen können. Arbeitsbedingungen/Work-Life-Balance Wenn in Einrichtungen Stellen wegen des Fachkräfte mangels vorübergehend unbesetzt sind und/oder zusätzlich Mitarbeitende krankheitsbedingt ausfallen, versuchen wir das auszugleichen: durch das neu eingerichtete Vertretungsmanagement, durch Aushilfen oder Zeitarbeitskräfte. Engpässe, in denen man sich auf das Notwendige beschränken muss, lassen sich leider trotzdem nicht immer vermeiden. Unabhängig davon stehen die Qualität und die Wirkung unserer Arbeit jedoch stets im Vordergrund. So führen wir gerade das unter Mitarbeiterbeteiligung entstandene Fachkonzept „Mein Kompass“ ein, um im Sinne unserer Klienten pädagogische Standards zu verbessern und nachhaltig zu sichern. Wir haben erkannt, dass dieses und andere sinnvolle Projekte kommunikativ noch besser verzahnt und auch auf breiter Ebene in der Umsetzung sichtbarer werden müssen, – und arbeiten bereits daran. Beste Grüße Wilfried Hollstegge

Wilfried Hollstegge
Bereichsleitung Personal

  • 10.Juni 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Es wird massiver Druck auf die Leitungen ausgeübt, den die Leitungen an die Mitarbeiter weitergeben.

Vorgesetztenverhalten

Bei direkten Vorgesetzten/ (stellvertretenden) Einrichtungsleitungen habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ich hatte das große "Glück" unter drei ausgezeichnete Leitungen zu arbeiten (zwei von dreien sind nicht mehr bei Leben mit Behinderung Hamburg). Zum anderen habe ich (stellvertretende) Leitungen gehabt, die absolut nicht in der Lage waren, ihren Job durchzuführen. Leider wird aus meiner Sicht zunehmend von den Leitungen erwartet, dass sie nach unten Druck ausüben und nach oben zu allem Ja und Armen sagen. Die Qualität der Arbeit spielt kaum noch eine Rolle.
Die Geschäftsführung und Bereichsleitungen sind die reinste Katastrophe. So unprofessionell sie sich manchmal auch verhalten und dilettantisch wirken, davon sollte man sich nicht täuschen lassen, deren Personalpolitik hat systematisches System.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte das "Glück" in verschiedenen wirklich tollen Teams zu arbeiten. Die meisten meiner KollegInnen waren stets bemüht ihr bestes zu geben, damit es den Betreuten und Mitarbeitenden möglichst gut geht. Mir ist durchaus bewusst, dass es auch andere Teams gibt und habe zum Beginn meiner beruflichen Laufbahn bei Leben mit Behinderung Hamburg auch "unschöne" Erfahrungen gemacht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind spannend und vielfältig. Leider habe ich (vor allem in den letzten Jahren) nicht erlabt, dass man jemals im Ansatz ausreichend Zeit hat, was zu enormen Stress führt, wenn man seinen Job "gut" machen möchte.

Kommunikation

Absolut inkongruente Kommunikation.

Gleichberechtigung

Bei Kritik, Auseinandersetzungen usw. geht es selten um den sachlichen Inhalt. Vor allem bei der Geschäftsführung und den Bereichsleitungen geht es um persönlichen Geschmack/ Beziehungen/ vorgefertigten Meinungen. Leider geben sie dieses Verhalten mehr und mehr an die Leitungen weiter. Wenn man zu allem Ja und Armen sagt und alles auch "ganz toll" findet, hat man keine Probleme und viele Möglichkeiten. Sobald man sich kritisch äußert, spielt die Qualität der Arbeit keine Rolle mehr und es ist eine Frage der Zeit bis man freiwillig geht oder gegangen wird.

Umgang mit älteren Kollegen

"Zu teuer" und "leisten nicht genug", dementsprechend werden sie auch behandelt. Vor allem wegen des Geldes wird systematisch versucht, diese KollegInnen zu "moven".

Karriere / Weiterbildung

Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind verhältnismäßig gut. Aufstiegsmöglichkeiten bestehen fast nur, durch persönliche Kontakte/ Vorlieben der Bereichsleitungen usw. Bei wiederholter geäußerter Kritik, womöglich noch "öffentlich" hat es sich dann mit der Karriere sofort erledigt.

Gehalt / Sozialleistungen

Systematische Abschaffung des Tarifvertrages. Mitarbeitende, die sich gewerkschaftlich für Verbesserungen einsetzen, werden indirekt "rausgemobbt".
Vorerfahrungen spielen bei der Eingruppierung kaum eine Rolle.

Arbeitsbedingungen

Katastrophe.
Mehrarbeit soll nicht entstehen, aber es werden keine Bedingungen geschaffen, in denen dies auch möglich ist. Für viele wichtige Arbeitsinhalte ist keine Zeit vorgesehen. Keine ausreichenden Arbeitsplätze, zumindest die vorhandenen Arbeitsplätze sind gut eingerichtet (z.B. höhenverstellbare Schreibtische)

Umwelt- / Sozialbewusstsein

In der Theorie vorhanden und wird nach außen auch so kommuniziert. Das war es dann leider auch schon. Der Schein ist alles was zählt.

Work-Life-Balance

Die Dienstpläne in den Wohneinrichtungen sind eine Katastrophe ich kenne kaum einen anderen Arbeitgeber, bei dem es so viele unterschiedliche Dienste gibt. Von einer absolut fehlenden Regelmäßigkeit mal ganz abgesehen. Zum anderen gibt es keine Zeit für außerplanmäßigen Basisleistungen, Bezugsbetreuungsaufgaben werden auf Kosten der Mitarbeitenden "nebenbei", durch Mehrarbeit oder gar nicht erledigt. Wünsche und regelmäßige Termine (z.B. wöchentlich zum Sport) sind nur in der Theorie möglich.

Image

Leben mit Behinderung Hamburg war ein guter Arbeitgeber. Das Unternehmen wurde leider in den letzten Jahren (/Jahrzehnten) systematisch runtergewirtschaftet. Allein der Schein nach außen zählt, was vor Ort passiert, spielt keine Rolle.

Verbesserungsvorschläge

  • Konzepte (z.B. Führungsleitlinien) nicht nur für den Schein und das Papier erstellen. Personenzentrierter Umgang mit Mitarbeitenden und Menschen mit Behinderungen. Kritik als Interesse der Mitarbeitenden und Bedürfnis, etwas zu "verbessern" und nicht als Störfaktor, der entfernt werden sollte.

Pro

Engagierter Betriebsrat, der im Rahmen seiner Möglichkeiten, zur Qualität erheblich beiträgt.

Contra

siehe oben
Geschäftsführung und Bereichsleitungen!
Mitarbeiterbefragungen, die eindeutige Rückschlüsse auf den Mitarbeitenden ziehen lassen und doch immer wieder als anonym deklariert werden.
Schlecht ausgefallene Inhalte der Mitarbeiterbefragungen wurden bei der nächsten Befragung einfach nicht mehr abgefragt. So kann man das "Bild" auch geraderücken
Arbeitsbedingungen, die zu einem überdurchschnittlichen Krankenstand führen.
FSJlerInnnen, die als "normale" Arbeitskräfte eingesetzt werden und zum großen Teil, die gleiche Arbeit machen, wie Fachkräfte.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    Leben mit Behinderung Hamburg Sozialeinrichtungen Gemeinnützige GmbH
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Werte/r Ex-Kollegin/Kollege, wir bedauern sehr, dass Sie von uns als Arbeitgeberin im Rückblick ein so schlechtes Bild haben. Wir nehmen grundsätzlich jede Kritik ernst, auch wenn sie mal weniger konstruktiv ist und aus unserer Sicht in großen Teilen auch den Tatsachen widerspricht. Auch dann fragen wir uns, was der wahre Kern daran sein könnte und welche persönlich enttäuschenden Erfahrungen der-/diejenige bedauerlicherweise bei uns vielleicht gemacht haben mag. Wenn Sie Ihre Kritik konkret statt pauschal machen möchten, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich auch jetzt noch (anonym) an unseren Betriebsrat oder direkt an mich als Personalleiter wenden würden, damit wir Sie besser verstehen und daraus lernen können. Nur schwer nachvollziehen kann ich allerdings, wie Sie zu Ihren grob unwahren Unterstellungen bezogen auf die angeblich mangelnde Anonymität unserer Mitarbeiterbefragungen oder das vermeintlich gezielte Weglassen von kritischen Fragen gekommen sind. Great Place to Work stellt wie alle professionellen Befragungsunternehmen sicher, dass keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Mitarbeitende gezogen werden können. Wir haben keinerlei Zugang zum Datensatz, sondern erhalten aggregierte Zusammenfassungen für das Gesamtunternehmen und größere Gruppen, die wir transparent den Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Bei unserer aktuellen Mitarbeiterbefragung haben wir uns mit Great Place to Work für einen anderen Anbieter als bisher entschieden, um ein besonders gut standardisiertes, weit verbreitetes Instrument zu nutzen. Dadurch können wir uns zukünftig besser mit anderen Unternehmen vergleichen, die sich exakt den gleichen kritischen Fragen stellen. Dass sich durch diesen Wechsel zu einem Standardinstrument auch das Set an Fragen etwas ändert – manche kommen hinzu, andere fallen weg – ist unvermeidlich. Vorgesetztenverhalten/Weiterbildung/Gleichberechtigung Alle Führungskräfte stehen vor der Herausforderung bzw. unter dem Druck, mit begrenzten Ressourcen für unsere Klienten die bestmögliche Assistenz sicherzustellen und gleichzeitig den Mitarbeitenden möglichst gute Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Damit sie diesen Balanceakt gut hinbekommen, wurde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in Form von Fortbildungen und Coaching in das Thema Führung investiert. Dies werden wir weiterführen und intensivieren. Wir pflegen und wollen einen kooperativen Führungsstil auf Augenhöhe. Wir fordern dazu in verschiedenster Weise Feedback ein und erwarten von Führungskräften jeder Ebene, dass sie sich dem stellen. Wir wollen keine Ja-und-Amen-Sager, sondern Führungskräfte und Mitarbeitende, die uns als Organisation mit einer konstruktiv-kritischen Haltung, guten Ideen und Umsetzungsstärke voranbringen. Wir haben in den letzten Jahren die Personalentwicklung neu strukturiert und sind dabei, sie weiter im Sinne einheitlicher Qualitätsstandards und transparenter Zugangskriterien auszubauen. Es gibt ein umfangreiches internes Fortbildungsprogramm und jede/r Mitarbeitende hat grundsätzlich ein Anrecht auf 7 Fortbildungstage pro Jahr. Darüber hinaus ermöglichen wir bereichsübergreifend Mitarbeitenden, die durch gute Leistungen ihr Potenzial für mehr Verantwortung nachgewiesen haben, ein nebenberufliches Studium oder andere weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen. Kommunikation Wir nutzen monatliche Bereichstreffen mit allen Führungskräften, E-Mail-Verteiler, Intranet und QM-Handbuch und anderes mehr für eine möglichst einheitliche, kongruente Kommunikation. Gleichzeitig gibt es bei unserer dezentralen Struktur ein stetiges Spannungsfeld zwischen einheitlichem Verständnis und gewolltem Entscheidungsspielraum für die einzelnen Einrichtungen vor Ort. Und natürlich ist nicht alles, was gesagt und geschrieben wurde, gleich verstanden und umgesetzt. Hier können und wollen wir durchaus noch besser werden. Umgang mit älteren Kollegen Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels setzen wir auf die Erfahrung und das Know-how von älteren Mitarbeitenden. Durch die kontinuierliche Überprüfung der Arbeitsbedingungen im Rahmen unseres ausgebauten Gesundheitsmanagements möchten wir sicherstellen, dass möglichst alle Mitarbeitenden bei uns gesund in die Altersrente gehen können. Vor einigen Jahren gab es ein „Move“ genanntes Programm, das älteren Mitarbeitenden attraktive Angebote für einen vorzeitigen Ausstieg auf freiwilliger Basis machte, um sozialverträglich einen Personalüberhang zu reduzieren. Davon abzuleiten, Ältere seien unerwünscht, ist eine falsche Schlussfolgerung. Gehalt/Sozialleistungen Aufgrund der teils strengen Sparpolitik der öffentlichen Haushalte sah sich LmB wie andere Anbieter in der Vergangenheit gezwungen, aus dem alten Bundesangestelltentarif (BAT) auszusteigen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dies war kein leichter, aber leider wirtschaftlich unvermeidlicher Schritt. Wir lehnen uns seitdem an den Kirchlichen Tarifvertrag der Diakonie (KTD) an, gruppieren konsequent entsprechend ein und bezahlen unsere Mitarbeiter exakt auf diesem Tarifniveau. Darüber hinaus bieten wir überdurchschnittlich hohe Zuschüsse für die betriebliche Altersvorsorge. Die im Rahmen des „Pflegenotstands“ aufgekommene Diskussion über angemessene Löhne für soziale Arbeit verfolgen wir sehr wohlwollend. Wir pflegen eine gute, konstruktive Zusammenarbeit mit unserem Betriebsrat und halten auch gewerkschaftliches Engagement für gesellschaftlich sinnvoll, auch wenn wir in der Rolle als Arbeitgeber naturgemäß nicht jeder Forderung zustimmen können. Arbeitsbedingungen/Work-Life-Balance Wenn in Einrichtungen Stellen wegen des Fachkräfte mangels vorübergehend unbesetzt sind und/oder zusätzlich Mitarbeitende krankheitsbedingt ausfallen, versuchen wir das auszugleichen: durch das neu eingerichtete Vertretungsmanagement, durch Aushilfen oder Zeitarbeitskräfte. Engpässe, in denen man sich auf das Notwendige beschränken muss, lassen sich leider trotzdem nicht immer vermeiden. Unabhängig davon stehen die Qualität und die Wirkung unserer Arbeit jedoch stets im Vordergrund. So führen wir gerade das unter Mitarbeiterbeteiligung entstandene Fachkonzept „Mein Kompass“ ein, um im Sinne unserer Klienten pädagogische Standards zu verbessern und nachhaltig zu sichern. Mit Beteiligung vieler Mitarbeitenden haben wir gemeinsam mit dem Betriebsrat in 2018 ein komplett neues Dienstplansystem für alle Wohngruppen eingeführt. Neben der sicheren Versorgung unserer Klienten war uns dabei besonders wichtig, für unsere Mitarbeitenden die Verlässlichkeit der Dienstzeiten zu erhöhen sowie die Belastungen möglichst gering zu halten und gerecht zu verteilen. Die notwendigen Abdeckung aller Schichten und die Berücksichtigung individueller Anliegen (wo möglich), führt aber zwangsläufig dazu, dass für einzelne die Arbeitstage und -zeiten von Woche zu Woche unterschiedlich sein können. Wir sehen unsere Mission darin, die Selbstbestimmung und Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Dies kann uns nur dadurch gelingen, dass wir uns auch unter einander auf Augenhöhe begegnen und eine gute interne Unterstützung für unsere Unterstützer bieten. Beste Grüße Wilfried Hollstegge

Wilfried Hollstegge
Bereichsleitung Personal

  • 21.März 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Durch getratscht, Gruppenbildung und von Angst vor Fehler geprägt, da es dann sofort für Kleinigkeiten disziplinarische Personalgespräche gibt, die man auch kollegial hätte klären können

Vorgesetztenverhalten

Geprägt von Missachtung, Druck und keiner Wertschätzung des Mitarbeiters gegenüber

Kollegenzusammenhalt

Durch die Arbeitsatmosphäre belastet, was durch den Leitungsstil der Führungskräfte und Geschäftsleitung maßgebend kommt

Interessante Aufgaben

Alles in Allem holt die Aufgabe die miserable Arbeitsumstände und den unmöglichen Führungsstil wieder raus. Hier kann man sich nur drauf konzentrieren, sonst würde man total kaputt gemacht

Kommunikation

Keine klare Kommunikation und unklare Anweisungen der Führungsebene und Geschäftsfühtung

Gleichberechtigung

Scheinbar vorhanden

Umgang mit älteren Kollegen

Sind lästig und sollen schnellstmöglich "gemoved" werden

Karriere / Weiterbildung

Keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Karriere vom Basenfaktor abhängig

Gehalt / Sozialleistungen

Ist geregelt, kein Verhandlungsspielraum

Arbeitsbedingungen

Abhängig vom Rang des Arbeitnehmers

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das Bewusstsein besteht

Work-Life-Balance

Wird nicht drauf geachtet, da die Dienste besetzt sein müssen

Image

Bezieht sich auf die Aufgabe, nur zwei Sterne wegen Arbeitsatmosphöre und Führungsstil der Führungskräfte und Geschäftsleitung

Verbesserungsvorschläge

  • Werden regelmäßig in Mitarbeiterbefragungen thematisiert

Pro

Einsatz für Menschen mit Behinderungen

Contra

Sieht oben

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    Leben mit Behinderung Hamburg
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, Ihre massive, geradezu vernichtende Kritik hat uns betroffen gemacht. Wir bedauern außerordentlich, dass Sie vermutlich durch eine ganze Reihe von Erlebnissen enttäuscht wurden und persönlich zu so einer negativen Bewertung der Arbeitsumstände und Führungskräfte gekommen sind. Ebenso bedauern wir, dass Sie intern offensichtlich keinen geeigneten Rahmen finden konnten, um mit Ihrer Kritik auf Resonanz zu stoßen. Wir möchten von Ihnen lernen und wären dankbar, wenn Sie Ihre Kritik konkretisieren und sich dafür z.B. an ein Mitglied des Betriebsrats Ihres Vertrauens oder auch direkt an mich als Personalleiter wenden. Wir haben Verständnis dafür, dass Kritik nicht immer direkt adressiert werden kann, insbesondere wenn sie sich gegen die eigene Führungskraft oder die übergeordnete Führungsebene richtet. Alternativ wenden Sie sich auch gern über eine anonyme E-Mail-Adresse an uns. Wir würden Ihnen gerne beweisen, dass wir konkrete Kritik grundsätzlich sehr ernst nehmen, wertschätzend und vertraulich damit umgehen und versuchen konkrete Verbesserungen abzuleiten. Nachfolgend möchten wir in einigen Punkten Ihre persönlichen Perspektive unsere Sichtweise auf die gesamte Organisation ergänzen: Arbeitsatmosphäre Was wir anstreben, ist eine angstfreie Kultur des Miteinanders, in der natürlich Fehler passieren und auch passieren dürfen, solange man versucht, daraus zu lernen. Das direkte, kollegiale Feedback für ein Fehlverhalten ist die erste Wahl. Ein Disziplinargespräch wird höchstens dann geführt, wenn ein normales Feedback wiederholt keine Verhaltensänderung bewirkt hat. Natürlich entsteht in manchen Situationen Druck, insbesondere wenn Stellen nicht schnell genug besetzt werden können oder sich gerade Krankheitsausfälle häufen. Das Wohl der Klienten steht im Vordergrund. Darüber kann vielleicht in mancher Stresssituation vergessen werden, den Kolleg*innen, die sich darum kümmern müssen und wollen, genug Wertschätzung für ihre Arbeitsleistung entgegen zu bringen. Wahrscheinlich gilt auch bei uns immer noch zu häufig „Nicht geschimpft ist genug gelobt“, aber wir arbeiten dran. Vorgesetztenverhalten Unser Führungsleitbild sieht einen wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe miteinander vor. Jede Führungskraft kann mal schwache Momente haben oder sich unglücklich ausdrücken. Mit Feedback, Training und individuellem Coaching wirken wir dem entgegen. Einen „unmöglichen Führungsstil, der andere kaputt macht“, dulden wir definitiv nicht, schon gar nicht von Seiten der Geschäftsleitung. Daher bieten wir auch besondere Räume für Rückmeldungen der Mitarbeiter*innen, um daraus zu lernen, z.B. im Rahmen der Open-Space-Veranstaltung „Wir im Dialog“ Anfang Mai oder durch die nachfolgende Mitarbeiterbefragung „Great Place to Work“. Allgemein LmB ist als Unternehmen innovativ in Angeboten der Behindertenhilfe und geht häufig voran. Dies bedingt zahlreiche kleine und große Verbesserungsprojekte, mit denen wir versuchen, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Diese Projekte dienen einer übergeordneten Strategie und greifen an verschiedenen Stellen in einander. Diese Verzahnung müssen wir aber sicher noch deutlicher machen und unsere Kommunikation in dieser Hinsicht verbessern. Lassen Sie uns darüber in einen Dialog eintreten. Nur gemeinsam können wir LmB zu dem Arbeitgeber und Anbieter machen, den wir uns beide wünschen. Vielen Dank! Beste Grüße Wilfried Hollstegge

Wilfried Hollstegge
Bereichsleitung Personal


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Bewertungsdurchschnitte

  • 35 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (15)
    42.857142857143%
    Gut (6)
    17.142857142857%
    Befriedigend (3)
    8.5714285714286%
    Genügend (11)
    31.428571428571%
    3,19
  • 6 Bewerber sagen

    Sehr gut (3)
    50%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (3)
    50%
    2,80
  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
    0%
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    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
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kununu Scores im Vergleich

Leben mit Behinderung Hamburg
3,13
41 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Sonstige Branchen)
3,34
205.917 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,38
3.624.000 Bewertungen