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Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.als Arbeitgeber

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Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.: Komm' zu uns in den Bereich ErziehungJohanniter-Unfall-Hilfe e. V.: Komm' zu uns in den Bereich RettungJohanniter-Unfall-Hilfe e. V.Video anschauen

Bewertungsdurchschnitte

  • 509 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (208)
    40.864440078585%
    Gut (127)
    24.950884086444%
    Befriedigend (106)
    20.825147347741%
    Genügend (68)
    13.35952848723%
    3,40
  • 21 Bewerber sagen

    Sehr gut (8)
    38.095238095238%
    Gut (4)
    19.047619047619%
    Befriedigend (3)
    14.285714285714%
    Genügend (6)
    28.571428571429%
    3,13
  • 12 Azubis sagen

    Sehr gut (8)
    66.666666666667%
    Gut (2)
    16.666666666667%
    Befriedigend (1)
    8.3333333333333%
    Genügend (1)
    8.3333333333333%
    3,73

Firmenübersicht

Wir sind eine große Hilfsorganisation mit Hauptsitz in Berlin. Zu unseren Aufgaben zählen bundesweit u.a. Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, soziale Dienste sowie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Mit mehr als 20 000 hauptamtlichen Mitarbeitern, etwa 34 000 ehrenamtlichen Aktiven und über 1,3 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten Hilfsorganisationen Europas.

Weitere Inforamtionen zu unserer Hilfsorganisation, Stellenangeboten und unserer Vergütungsstruktur: besser-für-alle.de.

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Kennzahlen

Mitarbeiter

20 000 hauptamtliche und rund 34 000 ehrenamtliche Mitarbeiter sowie rund 1,3 Millionen Förderer

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Zu den Aufgaben zählen Erste Hilfe und Sanitätsdienst, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Betreuung, Pflege und Beförderung von Pflegebedürftigen sowie die Hospizarbeit. Die wachsende Bedeutung der sozialen Dienste unterstreicht auch der Betrieb von mehr als 120 ambulanten Pflegediensten, 381 Kindertagesstätten und von mobilen sozialen Hilfsdiensten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe erfüllt ihre Aufgaben auch im Ausland. Dort engagieren wir uns in der medizinischen Grundversorgung, der Katastrophenhilfe und –prävention sowie in der Orthopädie und der Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen.

Perspektiven für die Zukunft

Wir stellen hohe Anforderungen an die Qualität unserer Arbeit und legen großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeitenden sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können. In unserer Johanniter-Akademie und an zahlreichen Johanniter-eigenen Schulungsstätten in ganz Deutschland bieten wir vielfältige Angebote für Ihre persönliche Qualifikation, ob in Management und Führung, Pädagogik und Psychologie, Pflege, Rettungsdienst und Katastrophenhilfe oder in den sozialen Diensten.

Unsere Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften ist darüber hinaus eine staatlich anerkannte private Hochschule mit Sitz in Berlin. Die Bachelor-Studiengänge werden in Gesundheits- und Pflegemanagement, Pädagogik im Gesundheitswesen, Management in der Gefahrenabwehr sowie in der Internationalen Not- und Katastrophenhilfe gelehrt und bietet unseren Fach- und Führungskräften die wissenschaftlich fundierte Vertiefung ihres praktischen Wissens.

Im Bereich der Pflege heben wir uns von vielen, vor allem privaten Anbietern, durch die Anwendung innovativer, hochwertiger Pflegekonzepte ab. Neue Verfahren, Techniken und Heilmethoden sind ein Teil unserer Identität – davon profitieren unsere Mitarbeitenden genauso wie unsere Patienten.


Benefits

Weiterbildung

Wir stellen hohe Anforderungen an die Qualität unserer Arbeit und legen großen Wert darauf, dass unsere Mitarbeitenden sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können. In unserer Johanniter-Akademie und an zahlreichen Johanniter-eigenen Schulungsstätten in ganz Deutschland bieten wir vielfältige Angebote für Ihre persönliche Qualifikation, ob in Management und Führung, Pädagogik und Psychologie, Pflege, Rettungsdienst und Katastrophenhilfe oder in den sozialen Diensten.

Unsere Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften ist darüber hinaus eine staatlich anerkannte private Hochschule mit Sitz in Berlin. Die Bachelor-Studiengänge werden in Gesundheits- und Pflegemanagement, Pädagogik im Gesundheitswesen, Management in der Gefahrenabwehr sowie in der Internationalen Not- und Katastrophenhilfe gelehrt und bietet unseren Fach- und Führungskräften die wissenschaftlich fundierte Vertiefung ihres praktischen Wissens. 

Im Bereich der Pflege heben wir uns von vielen, vor allem privaten Anbietern, durch die Anwendung innovativer, hochwertiger Pflegekonzepte ab. Neue Verfahren, Techniken und Heilmethoden sind ein Teil unserer Identität – davon profitieren unsere Mitarbeitenden genauso wie unsere Patienten.

Vergütung

Die Johanniter haben sich ein eigenes Tarifwerk gegeben, die „Arbeitsvertragsrichtlinien Johanniter“, kurz AVR-J. Über dieses Tarifwerk stellen wir eine faire und angemessene Vergütung und gute Sozialleistungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher. Mit Erfolg: Im Branchen-Tarifvergleich der Fachzeitschrift „Wohlfahrt intern“ belegen die AVR-J regelmäßig die Spitzenplätze. Sie sind damit der attraktivste Tarif der Sozialwirtschaft. Aber auch dort wo regional andere Tarife zur Anwendung kommen – eine gute Entlohnung ist für uns als Arbeitgeber sehr wichtig.

Weitere Informationen unter: besser-für-alle.de


Standort

Wir sind bundesweit aufgestellt. Die Bundesgeschäftsstelle ist in Berlin angesiedelt. Die Landes-/Regional- sowie Orts- und Kreisverbände sitzen in den einzelnen Bundesländern und werden ergänzt durch unsere zahlreichen Einrichtungen.


Standorte Inland

bundesweit

Impressum

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Lützowstrasse 94
D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 - 26997 - 0
Telefax: +49 (0)30 - 26997 - 444

Vereinsregister:
Amtsgericht Charlottenburg 17661 B  

Präsident:
Dr. Arnold von Rümker

Bundesvorstand (§ 26 BGB):
Jörg Lüssem, Thomas Mähnert, Hubertus v. Puttkamer

zuständiges Finanzamt:
Finanzamt für Körperschaften I
Bredtschneiderstr. 5
D-14057 Berlin

UmsatzsteuernummerIdentifikationsnummer:
DE 122124138
gemäß §27a Umsatzsteuergesetz

Für Bewerber

Videos

Johanniter MakingOf kurz v3 1920x1080
Arbeiten im Rettungsdienst
Arbeiten in Kindertageseinrichtungen
Arbeiten im Pflegedienst

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

Wir suchen Mitarbeiter/innen für unsere Bereiche Pflege, Rettung, Bildung und Erziehung sowie unsere zahlreichen Aufgaben in der Verwaltung. Diese Aufgaben strecken sich bundesweit zum Beispiel von unseren Einrichtungen über unsere Ortsverbände bis hin zu Landesverbänden und die Bundesgeschäftsstelle.


Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

Arbeiten bei den Johannitern ist nicht nur sinnstiftend, sondern auch lohnenswert. Als großer und traditionsreicher Arbeitgeber bieten wir unseren Mitarbeitenden Sicherheit und Stabilität, hervorragende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und eine gute Bezahlung.


Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

Unsere Mitarbeitenden in der ambulanten Pflege, im Rettungsdienst oder auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben einen sehr anstrengenden, oft auch harten Beruf. Doch es ist die gemeinsame Freude an der Sache, die unsere Kultur bei den Johannitern prägt. Wir sind ein starkes Team, in dem echter Zusammenhalt und ein gutes Miteinander zählen – in guten wie in schweren Momenten.

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Die Johanniter haben sich ein eigenes Tarifwerk gegeben, die „Arbeitsvertragsrichtlinien Johanniter“, kurz AVR-J. Über dieses Tarifwerk stellen wir eine faire und angemessene Vergütung und gute Sozialleistungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher. Mit Erfolg: Im Branchen-Tarifvergleich der Fachzeitschrift „Wohlfahrt intern“ belegen die AVR-J regelmäßig die Spitzenplätze. Sie sind damit der attraktivste Tarif der Sozialwirtschaft. Aber auch dort wo regional andere Tarife zur Anwendung kommen – eine gute Entlohnung ist für uns als Arbeitgeber sehr wichtig.

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,40 Mitarbeiter
3,13 Bewerber
3,73 Azubis
  • 05.Apr. 2018 (Geändert am 14.Mai 2018)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Transparenz von oben nach "unten" fehlt.
Lob gibt es oft, aber oft auch nicht.

Vorgesetztenverhalten

Leider oft inkompetent, da nicht speziell dem Beruf entsprechend ausgebildet - nur ein Studium, egal in welchem Bereich zählt hier. Hierarchie hat hier Priorität, und das schmecken die "unten" arbeitenden leider immer wieder. Etwas mehr Respekt von "oben", besonders etwas mehr Interesse vom "oberen Oben" wäre gern erlebt worden. Aber so ist das System dieses "Ordens" nunmal.
Manche Anordnungen von "oben" sind unsinnig und dienen anscheinend nur der Respekterheischung. Auf diese Art wird genau das Gegenteil erreicht

Kollegenzusammenhalt

Es gibt solche und solche - Teamspalter, Denunzianten, Heuchler u.a. unangenehme Zeitgenossen, aber die Mehrheit ist doch nett und kollegial bis freundschaftlich

Interessante Aufgaben

Aufgaben werden oft zu kurzfristig und spontan verteilt, sodass eine chaotische und oft schlecht organisierte Aufgabe nicht, oder schwer ausgeführt werden kann, und am Ende für die, denen die Arbeit dienen soll, zur Lachnummer wird.
Das Erlebnispotential ist insgesamt schon sehr groß, Aufgaben können oft selbständig ausgeführt werden, und auch die Kreativität bekommt viel Spielraum

Kommunikation

Meetings finden regelmäßig statt, wobei meist eine angenehme Atmosphäre vorherrscht. Zu den Dienstwechseln werden die anfallenden Aufgaben erklärt, und die Organisation der Aufgaben insgesamt wird von den Teamleitern, aber auch von vielen anderen Kollegen oft kreativ ausgeführt.
Es mangelt jedoch oft an Transparenz, was Informationen der Leitung zum Bestehen der Einrichtung, größeren Planungen oder allgemeinen, eigentlich wichtigen Informationen für die Angestellten betrifft

Gleichberechtigung

Wo bleibt die "Frauenquote"?

Umgang mit älteren Kollegen

Manchmal wird da doch die Rücksicht vergessen (?) Förderung geht eher nach unten

Karriere / Weiterbildung

Eine persönliche Förderung durch die nächsten Vorgesetzten wurde oft angeboten, desweiteren gab es Kurse oder auswärtige Veranstaltungen / Seminare / Fortbildungen, die für die Aufgabenerfüllung in diesem Berufsbereich wichtig sind.
Karriere ist hier kaum machbar als einfache/r Angestellte/r

Gehalt / Sozialleistungen

Alles bestens - Dankeschön!

Arbeitsbedingungen

Zu lange Arbeitszeiten an den Wochenenden, schlechte Stundenverteilung im Dienstplan (tlw. 60 Std. -Woche !) in speziellem Dienst dazu noch auf defektem Sitzmobiliar angewiesen.
EDV-System mäßig / chaotisch, kompliziert und sehr vernachlässigt, bzw. unprofessionell.
Ansonsten angenehme Arbeitsumgebung mit ausreichendem Entspannungsraum

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein wird hier oft nur geheuchelt

Work-Life-Balance

Die Lebenszeit läuft leider größtenteils auf der Arbeit ab

Image

Sieht schlecht aus... es munkelt leider fast nur Negatives...

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Personal einstellen in allen Positionen (!), um die Gesundheit der Mitarbeiter und die Arbeitssicherheit aufrecht zu erhalten, mehr Austausch und mehr Transparenz, um der Arbeit Struktur und den Mitarbeitern mehr Möglichkeiten und Freiräume zu schaffen, um ihre Arbeit gerecht, umfassend, aber auch spezifiert und vor allem organisierter ausführen zu können. Ehrlichkeit, Verhinderung von Konkurenzverhalten, respektvoller gegenseitiger Umgang in allen Positionen - ein offeneres Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter... das wäre wünschenswert

Pro

Nettes Entgegenkommen (das in Stresssituationen oder eigenen Kompetenzerwartungen jedoch schnell kippt)

Contra

Mangels Möglichkeiten (hierarchische Struktur des Unternehmens) kann "er" leider nicht viel Einfluss ausüben (s.o.)
Festgelegte Dienstpläne werden jetzt (durch den aktuellen Personalmangel) ohne Absprache geändert

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Barrierefreiheit wird geboten Coaching wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    johanniter-unfall-hilfe
  • Stadt
    Dortmund
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 10.Okt. 2017 (Geändert am 19.Okt. 2017)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Meistens freundlich

Vorgesetztenverhalten

Bei manchen Vorgesetzten fühlt man sich gut aufgehoben.
Es überwiegt jedoch der Eindruck von Führungsschwäche:
Da offene Stellen nicht zügig besetzt werden, sind manche Führungskräfte für mehrere Bereiche zuständig und damit überfordert.
Einige Führungskräfte sträuben sich davor zu delegieren, wollen alles überwachen, kommen dadurch aber zu nichts.
Gravierende Fehlentscheidungen werden nicht eingestanden oder korrigiert, die Angst vor Gesichtsverlust ist wohl zu groß.
Einzelne Vorgesetzte reagieren bei Kritik unfreundlich ("Was für ein Problem hast Du?").

Kollegenzusammenhalt

Erstaunlich gut. Viele engagierte Kollegen.
Die Mitarbeitervertretung jedoch ist eine Farce ohne Einfluss.

Interessante Aufgaben

Sehr viele!

Kommunikation

Die verschiedenen Führungsebenen kommunizieren nicht ausreichend miteinander.
E-Mails an Vorgesetzte bleiben oft unbeantwortet.
Demnächst werden mehrere Bereiche aufgegeben oder radikal verkleinert oder sehen einer ungewissen Zukunft entgegen(Fahrdienst, Rettungsdienst, Flüchtlingshilfe); Entscheidungen diesbezüglich werden teilweise nur zögerlich getroffen (oder bekannt gegeben), es entsteht der Eindruck einer Hinhaltetaktik.

---
Anmerkung zur Antwort des HR-Teams auf die Bewertung vom 12. September 2017:
Liebes HR-Team,
es freut mich, dass mein Arbeitgeber auf ernste Kritik reagiert.
Ihre Annahme, der Kollege (w/m) sei "unzufrieden mit den Umstrukturierungen vor Ort", ist jedoch falsch!
Es geht ihm oder ihr stattdessen um die zugesagte Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen, an die sich neue Vorgesetzte nicht mehr gebunden fühlen. Dies als "Umstellung" zu bezeichnen, welche "nicht von jedem als positiv empfunden wird", ist schon fast zynisch!
Mehrere Kollegen haben sich auf die mündliche Zusagen verlassen und können sich nun nicht mehr fristgerecht bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden.
Ihr Vorschlag, den neuen Regionalvorstand direkt zu kontaktieren, ist nicht besonders hilfreich: auf Nachrichten reagiert er teilweise einfach nicht.
Die Aussage des Kollegen zu diesem Thema ("Beschwerden direkt an den Vorstand und an die Mitarbeitervertretung werden nicht beantwortet, teilweise gibt es noch nicht mal eine Eingangsnotiz.") ist nach wie vor aktuell, der neue Regionalvorstand tritt hier in die Fußstapfen seines Vorgängers.
---

Karriere / Weiterbildung

Manche Stellen werden nicht ausgeschrieben, sondern unter der Hand vergeben. Die Mitarbeitervertretung könnte dies natürlich verhindern, macht es aber nicht.
Auf Zwischenzeugnisse muss zum Teil monatelang gewartet werden.
Einige Zwischenzeugnisse sind sehr unvollständig: Geleistete Tätigkeiten, die nicht in der Arbeitsplatzbeschreibung aufgeführt sind, werden nicht angegeben. Es wird befürchtet, dass die Kollegen nachträglich eine höhere Eingruppierung fordern könnten. Mehrere Kollegen mussten deshalb mit Hilfe von Anwälten ein korrektes Zwischenzeugnis erzwingen.
Personal(entwicklungs)gespräche müssen nach hausinterner Regelung jährlich stattfinden. Teilweise wurde jedoch selbst nach 2-jähriger Tätigkeit immer noch kein Gespräch geführt.

Gehalt / Sozialleistungen

Der Haustarifvertrag legt fest, dass Eingruppierungen fast ausschließlich nach Ausbildungs- oder Studienabschlüssen und nicht nach Berufserfahrung oder anderen Kriterien erfolgen. Dadurch gibt es teilweise extrem unterschiedliche Bezahlung bei fast gleicher Tätigkeit.
Grundgehalt wird immer pünktlich bezahlt.
Ausbezahlte Überstunden und Zuschläge wurden in Einzelfällen nicht automatisch ausbezahlt, sondern erste mehrere Monate später, nachdem dies mehrfach beanstandet wurde.

Arbeitsbedingungen

Dienstpläne müssen nach hausinterner Regelung 6 Wochen im Voraus erstellt werden. In den letzten 2 Jahren war das bei mir kein einziges Mal der Fall. Stattdessen gab es den Dienstplan für den kommenden Monat meistens etwa 1 bis 2 Wochen vor Monatsende.
In der "Zentrale" des Regionalverbandes herrschen meist gute Arbeitsbedingungen, in den "Außenstandorten" leider das absolute Gegenteil.
In anderen Bewertungen ist von fehlenden ergonomischen Stühlen und Nachholbedarf bei Konferenzgetränken die Rede. An manchen "Außenstandorten" gibt es stattdessen folgende Probleme:
Unzureichende IT-Ausstattung, regelmäßig fällt das Internet aus.
Wegen schlechter Internetverbindung kann häufig nicht auf den Unternehmensserver zugegriffen werden. Deshalb nutzen viele Kollegen die lokalen Festplatten (ohne Sicherungskopien).
Nicht genügend Computerarbeitsplätze, daher oft Schlange stehen.
Gebrauchte zusammengewürfelte Büromöbel aus privaten Spenden.
Büroartikel (Briefumschläge, Kulis,...) sind Mangelware.

Work-Life-Balance

In (mindestens) einem Bereich gab es dieses Jahr über einen längeren Zeitraum einen extrem hohen Krankheitsstand von etwa 70% (!).
[Liebes HR-Team, falls Sie jetzt überrascht sind: einige der Krankheitsfälle wurden Ihnen nicht gemeldet.]

Verbesserungsvorschläge

  • Liebe Führungskräfte, ja, Kommunikation ist anstrengend und zeitraubend. Gute Kommunikation auf Augenhöhe ist aber eine der wenigen Möglichkeiten, Ihren Mitarbeitern Respekt zu zollen. Wenn Ihnen ein Mitarbeiter unangenehme Neuigkeiten überbringt, lassen Sie Ihren Frust bitte nicht an diesem Mitarbeiter aus, er ist dafür nicht verantwortlich! Planen Sie langfristig! Ausschreibungen erfordern personelle Ressourcen. Wenn die Bereichsleitung sich nebenher darum kümmert, wird das nichts. Und Sie müssen in wenigen Monaten die nächsten Mitarbeiter entlassen... An die obere Führungsebene: Beurteilen Sie Führungskräfte der mittleren Ebene nicht nur an deren Verhalten Ihnen gegenüber. Fragen Sie auch nach, wie sie sich gegenüber ihren eigenen Mitarbeitern verhalten. Nein, fragen Sie nicht die Führungskräfte, fragen Sie die Mitarbeiter direkt! Und dann trauen Sie sich bitte ggf. auch, ungeeignete Führungskräfte auszutauschen!
Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Work-Life-Balance
2,00
  • Firma
    Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (Hamburg)
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 27.Juli 2017
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Wertschätzung und Anerkennung sind die Dinge, die fehlen. Manchmal hat man den Eindruck, es geht nur um Qualifikation und Anzahl der Mitarbeiter, nicht aber um die Persönlichkeiten, die dahinter stecken. Man fühlt sich zu sehr austauschbar.

Vorgesetztenverhalten

Siehe "Arbeitsatmosphäre".
Mitarbeiter werden öffentlich unterschieden in "Mitarbeiter" und "Gehaltsempfänger".
Leider achtet man bei der Besetzung von Führungspositionen immer noch nicht auf die Qualifikation "Personalführung - Führungsqualitäten"

Kollegenzusammenhalt

Unter den Mitarbeitern herrscht ein kollegiales Miteinander. Natürlich "menschelt" es, aber nicht mehr, wie in anderen Bereichen auch.

Kommunikation

Bei einer Umfrage vor einigen Jahren wurde die mangelnde Kommunikation und Information von "oben nach unten" angemahnt. Besonders auch in diesem Verband. Von Seiten der JUH hat man Besserung gelobt. Leider hat sich bisher nichts getan! Keine Mitarbeiterversammlungen, keine internen Newsletter, keine Transparenz. Dienstbesprechungen sind absolut selten, und auch sonst gibt es keine offizielle Kommunikation von Seiten des Arbeitgebers. Viele Dinge erfährt man zuerst von Kollegen anderer Hilfsorganisationen oder aus der Tagespresse.

Umgang mit älteren Kollegen

siehe "Anerkennung, Wertschätzung"!
Ich habe gehört, dass es innerhalb der JUH Arbeitsgruppen gibt, die sich mit dem Thema "ältere Mitarbeiter" beschäftigen. Inhaltlich habe ich noch nichts davon gehört. Da sind andere Hilfsorganisationen schon weiter (Rente ab 60 im RD...? Nachtdienst?... etc.)

Karriere / Weiterbildung

Man hat große Angst davor, dass Mitarbeiter sich weiter qualifizieren, um dann möglicherweise auch noch mehr Gehalt einfordern zu können. (Ironie aus!)
Anders gesagt, unterstützt wird es nicht. Wenn sich jemand privat weiterbildet, wird es aber gerne genutzt.

Gehalt / Sozialleistungen

Bezahlt wird nach Tarif. Man kann natürlich an der Arbeitszeitbewertung drehen... Traurig finde ich, dass man sich immer noch nicht auf eine einheitliche Eingruppierung der Notfallsanitäter einigen konnte. Das Gesetz gibt es immerhin schon seit 2014!

Arbeitsbedingungen

In Bezug auf Arbeitsmaterial, Ausstattung und Unterkunft sind wir sehr gut ausgestattet

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Man kann nicht sagen, dass besonders auf Umwelt, Klimaschutz und Energieeinsparungen geachtet wird.

Work-Life-Balance

Leider sind die Arbeitszeitbewertungen im Rettungsdienst immer noch aus dem letzten Jahrhundert! Erhöhtes Arbeitsaufkommen, deutlich gestiegene Anforderungen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Schichtdienst, oder physische und psychische(!) Belastung im Rettungsdienst finden keine Berücksichtigung

Image

Fazit: Die JUH ist ein guter Arbeitgeber! Mit guter Ausstattung, gutem Image und guten Ideen! Leider decken sich allerdings häufig die schönen Berichte, die man z.B. im Johanniter aktiv liest nicht mit den Erlebnissen im eigenen Verband.
Und: an der Kommunikation zwischen Führungsebene und Mitarbeitern klemmt es ganz gewaltig!

Verbesserungsvorschläge

  • Einen bessere Kommunikation, Transparenz!!! Man muss die Mitarbeiter "mitnehmen", beteiligen. Jahresrückblicke, Ziele, Planungen. Schlicht: mehr Information!
Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (Darmstadt-Dieburg)
  • Stadt
    Darmstadt-Dieburg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Medizinischer Hilfsdienst

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, ganz herzlichen Dank für Dein umfangreiches Feedback. Wir freuen uns, dass Du die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als guten Arbeitgeber mit guter Ausstattung, gutem Image und guten Ideen empfindest. Es tut uns Leid, dass Du Aspekte, wie u.a. die Kommunikation als nicht ausreichend empfindest. Nach Rücksprache mit den Kollegen vor Ort können wir sagen, dass die Bereichsleiter in regelmäßigen Abständen über aktuelle Dinge in Deinem Verband informiert werden. Diese geben die relevanten Informationen monatlich mit den Dienstplaninformationen an die Mitarbeiter weiter. Zusätzlich wird derzeit an einem internen Newsletter speziell in Deinem Verband gearbeitet. Dieser ist als Ergänzung zu den bundesweit bestehenden Newslettern zu verstehen. Die erste Ausgabe ist im Oktober geplant. Darüber hinaus findet mindestens einmal im Jahr eine Mitarbeiterversammlung statt, in welcher über aktuelle Themen gesprochen wird. Generell fördern und unterstützen wir Weiterbildungen, wo es aus betrieblicher Sicht sinnvoll ist. Bei entsprechender Zusatzqualifikation, die dann auf eine entsprechend ausgeschriebene Stellenausschreibung passt, wird dies honoriert. Hinsichtlich Deiner Anmerkung zu Energiesparmaßnahmen können wir – auch nach Rücksprache mit Deinen Kollegen vor Ort – erfreulich sagen, dass bei Dir vor Ort u.a. die Beleuchtung in den Räumlichkeiten nach und nach energiesparend umgerüstet wird. Hast Du weitere Ideen, dann nutze gerne unser internes Vorschlagswesen. Auch bezüglich Deiner Anmerkung zum Umgang mit Kollegen 45+ würden wir gerne direkt mit Dir ins Gespräch gehen. Bitte wende Dich hierzu an Deinen Regionalvorstand. Viele Grüße Dein JUH-Team

HR-Team


Bewertungsdurchschnitte

  • 509 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (208)
    40.864440078585%
    Gut (127)
    24.950884086444%
    Befriedigend (106)
    20.825147347741%
    Genügend (68)
    13.35952848723%
    3,40
  • 21 Bewerber sagen

    Sehr gut (8)
    38.095238095238%
    Gut (4)
    19.047619047619%
    Befriedigend (3)
    14.285714285714%
    Genügend (6)
    28.571428571429%
    3,13
  • 12 Azubis sagen

    Sehr gut (8)
    66.666666666667%
    Gut (2)
    16.666666666667%
    Befriedigend (1)
    8.3333333333333%
    Genügend (1)
    8.3333333333333%
    3,73

kununu Scores im Vergleich

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
3,40
542 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Gesundheitswesen / Soziales / Pflege)
3,29
86.004 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,32
2.732.000 Bewertungen