Das Kündigungsverfahren ist relativ einfach, da man einem eh egal ist. Außerdem schätzt man seinen zukünftigen Arbeitgeber mehr, da man nach all den negativen Erfahrungen, sich schon über die kleinen positiven Dinge am Arbeitsplatz freut.
Wenn man die fristlose Kündigung bekommt, werden einem die privaten Sachen in der Kanzlei gepackt. Kündigung kommt übrigens per Post und die Tüte darf man am Tag darauf in der Kanzlei abholen. Aber die Papier-Tüte darf man behalten!
Man hat seine Lieblinge. Wenn man nicht dazu gehört, dann hat man es schwer. Die Gespräche, die ich führen durfte hinter geschlossener Türe, waren immer die Selben… So lange auf mich einreden und fünf mal die frage wiederholen und dabei lauter werden, bis die Azubine im Büro sitzt und weint. Regelmäßiges Ausfragen als wär ich bei der mündlichen Abschlussprüfung, obwohl ich dort im dritten Monat meiner Ausbildung war. Taschentuch bekommt man aber zum Tränen trocknen.
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Kanzlei Kastl ist Vorgesetztenverhalten mit 1,0 Punkten (basierend auf 2 Bewertungen).
Absolut unterirdisch. Vereinbarungen werden erst nach wiederholtem aufmerksam machen umgesetzt. Wenn mann nicht der Liebling des Chefs ist, wird man behandelt, als wäre man nichts wert. Gerne stellt das Oberhaupt der Kanzlei auch einzelne Mitarbeiter vor allen anderen Kollegen bloß. Zudem werden Schimpftiraden inkl. cholerischer Anfälle und unprofessionelles Verhalten nach einer Kündigung seitens AN (wie persönliche Beleidigungen, Androhungen von Strafanzeigen, usw.) hier als angemessenes Verhalten angesehen.
Hier würde man am liebsten 0 von 0 Sternen vergeben. Die Mitarbeiter sind 0,0 Wert. In dieser Kanzlei herrscht eine systematische Unterdrückung. Nur die Lieblingskollegen werden als Vollwertig angesehen. Der König hat das sagen, und das Volk muss begeistert zuhören und ausführen. Dies bekommt man durchaus durch cholerische Ausbrüche zu spüren.
Was Mitarbeitende noch über Vorgesetztenverhalten sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
2,5
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,5 Punkten bewertet (basierend auf einer Bewertung).
Man kann sich weiterbilden. Dies wird jedoch nur mit schweren Herzen genehmigt. Ein Grund hierfür könnte sein, dass sich manche Mitarbeiter dadurch angegriffen fühlen, wenn man eine Stufe höher, oder vom Titel her gleichgestellt ist.
Kanzlei Kastl wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,3 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung schneidet Kanzlei Kastl schlechter ab als der Durchschnitt (3,9 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 0% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Kanzlei Kastl als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 2 Bewertungen schätzen 0% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 3 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Kanzlei Kastl als eher traditionell.
Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Spaß und Freude vermissen lassen und Mitarbeiter unangemessen kritisieren.