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Bewertungsdurchschnitte

  • 265 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (159)
    60%
    Gut (40)
    15.094339622642%
    Befriedigend (29)
    10.943396226415%
    Genügend (37)
    13.962264150943%
    3,71
  • 89 Bewerber sagen

    Sehr gut (68)
    76.404494382022%
    Gut (1)
    1.123595505618%
    Befriedigend (7)
    7.8651685393258%
    Genügend (13)
    14.606741573034%
    4,03
  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
    0%
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    0%
    Befriedigend (0)
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    0,00

Arbeitgeber stellen sich vor

top itservices AG Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,71 Mitarbeiter
4,03 Bewerber
0,00 Azubis
  • 15.Feb. 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist unterdurchschnittlich, in den Teams herrscht ein privater Zusammenhalt und die Kollegen stehen sich bei. Auf das Unternehmen betrachtet ist die Stimmung jedoch sehr schlecht, jeder weiß, dass die Firma den Bach herunter geht.

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch. Keine faire Kommunikation, ständige Richtungswechsel wie ein Fähnchen im Wind, keine Selbstreflexion, keine Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber, abfällige Lästereien über andere Mitarbeiter, keine Courage bei Fehlentscheidungen und Missmanagement, versteckt sich hinter seinem Schreibtisch und hüllt sich in Schweigen.

Kollegenzusammenhalt

Die verbliebenen Kollegen stehen sehr eng zusammen und unterstützen sich, wo es nur geht. Tolle Persönlichkeiten, die leider auf verlorenem Posten ihr Bestes geben.

Interessante Aufgaben

Vertrieb ist Vertrieb, Recruiting ist Recruiting. Es geht nur um die Zahlen und nicht um Qualität. Klar, dass in dem Umfeld die spannenden Tätigkeiten beschränkt sind und sich schnell eine Routine breit macht.

Kommunikation

Es werden zahlreiche Meetings geführt, aber eine Kommunikation auf Augenhöhe findet zwischen dem Management und den Angestellten nicht statt. Wichtige Infos, Mitarbeiteraustritte etc. werden nicht kommuniziert. Stattdessen wird abfällig über ausgeschiedene Kollegen geredet. Da nützen die besten Workshops nichts zu "Zielgerichteter Kommunikation" wenn der Standortleiter dies selber nicht beherrscht.

Gleichberechtigung

Es gibt die Lieblinge, die Menschen verachtend mit den Kollegen umgehen und sie respektlos behandeln, die Lorbeeren all zu gerne für sich einstreichen. Sobald man Kritik äußert, gehört man zu den Mitarbeitern, die ihren Misserfolg damit überdecken wollen. Gefördert werden die, die dem Vorgesetze nicht gefährlich werden und brav alles ausführen ohne zu denken.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine (mehr).

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildungen wurden in den Bewerbungsgesprächen groß geschrieben. Die einzige Möglichkeit, sich weiter zu bilden, sind interne Schulungen, wo strukturiert Gehirnwäsche betrieben wird und sämtliche Verhaltensweisen der Mitarbeiter an die Führungskraft weiter gegeben wird.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt ist branchenunterdurchschnittlich. Als Sozialleistungen gibt es eine Altersvorsorge. Das wars.

Arbeitsbedingungen

Alle 2 Monate wird Reise nach Jerusalem gespielt und man muss einen neuen Arbeitsplatz annehmen. Alles in allem sind die Büroräumlichkeiten viel zu groß für die geringe Anzahl an Mitarbeiter, die noch übrig geblieben sind.
Durch ständige Richtungswechsel, kann man sich kaum auf ein Thema fokussieren und seine Kompetenz ausbauen.
Kontrolle ist gut, aber einige Dinge sind datenschutzwidrig, respektlos und pedantisch. So wird die Qualität sicher nicht besser.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein. Wenn man in Workshops überlegt, dass man einen höheren Umsatz erzielt, wenn man das Trinkwasser für Mitarbeiter einsparen könnte, sagt das wohl alles über das Unternehmen aus.

Work-Life-Balance

Für einen Personaldienstleister relativ entspannt, Mehrarbeit wird nicht honoriert.

Image

Schlecht, schlechter, Top it. In der Branche hat es noch einen guten Ruf. Unter den Kollegen ist das Missmanagement und Fehlverhalten der Führungskräfte längst kein Geheimnis mehr.
Das Inhouse Recruiting versucht mit Platitüden und auswendig gelernten Sätzen, jeden eines besseren zu überzeugen. Auch hier merkt man, dass die Schuhe eine Nummer zu groß sind. Die Tatsache, dass sämtliche positiven Kununu Bewertungen von den Führungskräften verfasst sind, ist wohl Aussage genug.

Verbesserungsvorschläge

  • Sich der Kritik stellen, sich nicht vor Mitarbeiterbefragungen drücken. Probleme nicht klein reden. Kritik annehmen und als Verbesserungsmöglichkeit sehen Respektvoll mit Menschen umgehen (sie nicht als Ressource sehen)

Pro

die Ausgangstür

Contra

Management

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    top itservices
  • Stadt
    Unterhaching
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege, danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns als Deinen ehemaligen Arbeitgeber zu bewerten. Dass Du den Kollegenzusammenhalt als so positiv wahrgenommen hast, freut uns sehr. Diesen fördern wir durch gemeinsame Teamevents und die aktive Integration neuer Kollegen ins Unternehmen. Unser Erfolg beruht unter anderem auf einem starken Team, bei dem alle an einem Strang ziehen. Schade finden wir, dass unsere Maßnahmen und Überlegungen zu einer Erhöhung des Umwelt- und Sozialbewusstseins von Dir kritisiert werden. Wir stellen unseren Mitarbeitern Wasser, Kaffee und Obst zur Verfügung. Gleichzeitig fordern wir all unsere Mitarbeiter dazu auf, mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltig umzugehen. Dass Du die Zusammenarbeit mit Deiner Führungskraft als wenig positiv beschreibst, bedauern wir sehr. In solchen Fällen kannst Du jederzeit auch auf Dir vertraute Kollegen aus der Academy oder dem Inhouse Recruiting zugehen. Für Deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir Dir viel Erfolg. Viele Grüße Dein top itservices AG Team

top itservices AG

  • 30.Aug. 2017
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Ich habe mich gefragt, wie beginnt man eine Bewertung, die auf der einen Seite eine ehrliche Meinung darstellen und Bewerbern eine Hilfestellung geben soll, aber nicht nach Frust oder üblem Nachtreten klingt. Aus diesem Grund habe ich meine Situation vom ersten Kennenlernen bis zu meiner eigenen Kündigung genommen und versuche so ein klares Bild auf dieses Unternehmen zu geben.

Vorab und am wichtigsten...was in diesem Unternehmen vor sich geht ist nicht normal oder üblich! Selbst in dieser Branche sind mit Sicherheit 99 von 100 Unternehmen besser! Das ist auch unabhängig vom Standort zu betrachten, mit Sicherheit gibt es Service Center (Niederlassungen) in denen ruhiger gearbeitet werden kann, letzten Endes stinkt der Fisch so oder so vom Kopf!

Bitte glaubt nicht diesen Broschüren-ähnlichen-Bewertungen die natürlich alle durchweg positiv sind! Das sind Bewertungen in denen falsche Tatsachen vorgetäuscht werden, die als Ziel das "Top Company Zertifikat" von kununu haben, damit mit diesem auf der Homepage geworben werden kann. Damit meine ich, dass jeder neuer Kollege (bei mir war es auch so) aufgefordert wird innerhalb kürzester Zeit eine positive Bewertung abzugeben. Schaut z.B. auf den 5. und 10. Januar, wie viele positive Bewertungen alleine an diesen Tagen veröffentlicht wurden...Zufall? Zu den anderen positiven Bewertungen möchte ich mich nicht weiter äußern. Aber würde jemand, der das Unternehmen wirklich loben möchte, sich nicht mal die Mühe machen einige Zeilen Text zu verfassen? Ich glaube schon und so bleibt natürlich ein Beigeschmack!

Vielmehr empfehle ich die älteren Bewertungen (z.B. vom 01.05.2014) in denen folgendes angesprochen wird:
- Arbeitszeiten,
- Vitamin B,
- Burnout oder
- "Loser"-App
Mittlerweile aber auch neuere Einträge, diese entsprechen leider 100% der Wahrheit! Ich habe die erwähnten und betroffenen Menschen kennengelernt!

Jedoch fange ich mal von vorne an. In den Vorstellungsgesprächen für eine interne Stelle im Vertrieb, wird einem das Blaue vom Himmel versprochen und die Gesprächspartner sind auch alle unheimlich nett und wirken höchst kompetent. Die Fassade bröckelt aber schneller als ihr glaubt. An Vereinbarungen erinnert sich spätestens am ersten Arbeitstag niemand mehr! Nachdem ihr die ersten Workshops geschafft habt, die alle von freiberuflichen Bekannten der Unternehmensführung durchgeführt werden, werdet ihr ins Tagesgeschäft geworfen.

Dann kommen wir auch schon zum ersten Punkt. Die Führung dieses Unternehmens! Leider glaubt der Vorstand, dass es eine Wertschätzung sei, für sie arbeiten zu dürfen und man müsse dafür auch jeden Tag dankbar sein. Ganz zu schweigen von den Versuchen die eigene Person auf ein Podest heben zu wollen. Da der Mitarbeiter eine auswechselbare Ressource ist, ist nur der schnelle Erfolg eines Einzelnen bei renommierten Kunden wichtig. Sollte ein Mitarbeiter das Unternehmen aus eigener Initiative heraus verlassen, dann ist der Standardsatz „Sie/Er hat es also eingesehen, dass die Performance schlecht war und der Drive fehlte…hätte es so oder so nie geschafft“. Das Ziel: viel Profit generieren, damit u.a. mehrtägige Managementmeetings inkl. Skiurlaub finanziert werden können.

Solltet ihr das erreichen und zählt ihr dann noch zu den beliebtesten Mitarbeitern, so könnt ihr euch Hoffnung machen als Belohnung ein CEO-Dinner, nennen wir es „zu gewinnen“…ein Fakt der meine vorherige These belegen sollte, wie die eigene Wahrnehmung ist. Anglizismen werden in diesem Unternehmen übrigens sehr gerne verwendet, ich gebe euch Recht man hätte es auch „Essen mit dem Vorstand“ nennen können.

Ansonsten erfährt man sehr schnell, was es bedeutet nur eine Personalnummer zu sein, aber natürlich "freut man sich bereits am Sonntag auf Montag"...dein Ernst!?

Jetzt haben viele die berechtigte Hoffnung, dass so etwas durch die direkten Führungskräfte abgefangen wird, um ein ruhiges Arbeiten zu gewährleisten...leider falsch. Man muss dazu wissen, dass beinahe die komplette höhere Managementebene keine Kompetenz als Führungskraft besitzt und entweder dort hineingewachsen ist oder aus Alternativlosigkeit eingestellt wurde. Möchte damit sagen, diese Menschen sind Marionetten des Vorstands, obwohl sie wenig bis gar nichts von dessen Thesen halten. Jedoch ist abnicken und es an die Mitarbeiter delegieren einfacher, als dem Vorstand bessere Alternativen aufzuzeigen. Auch hier gilt: moralisch und menschlich fragwürdig. Mit diesen Menschen ist jedenfalls dafür gesorgt, dass gute Mitarbeiter weiterhin gehen werden und schwarze Schafe in ihrer Komfortzone bleiben...Sterben auf Raten nennt man sowas wohl.

Ich möchte gerne meinen Vorredner zitieren: „Einige der vorhergehenden Aussagen über die top itservices kann ich nicht bestätigen. Es sei denn, es gibt noch eine top itservices in Unterhaching“…dieser Person möchte ich meinen Glückwunsch aussprechen, denn dieser muss in einem anderen tollen aber ähnlich klingenden Unternehmen arbeiten. Für mich war jedenfalls nach kurzer Zeit klar, dass ich meine berufliche Zukunft und Weiterentwicklung nicht sabotieren möchte und habe den Entschluss gezogen zu gehen. Ich bereue nichts!

Wie ihr seht fällt es mir sehr schwer rational zu bleiben und ein Ende meiner Ausführung zu finden, aber vielleicht hebe ich mir den Rest einfach dafür auf, wenn sich hier wieder darum bemüht wird den Punkteschnitt künstlich anzuheben.

Ich bin mir dessen bewusst, dass viele meine Worte als Frust oder das übliche "gegen den bösen Arbeitgeber nachtreten, obwohl man es einfach selber nicht gepackt hat" verstehen werden, denen danke ich für das Interesse und wünsche euch ganz ehrlich viel Erfolg. Allen anderen hoffe ich ein wenig geholfen zu haben, eine andere Betrachtungsweise zu erhalten. Vielleicht könnt ihr so diesen kurzen und unnötigen Abschnitt in eurem Lebenslauf vermeiden.

Ich habe Bewertungen wie diese damals ignoriert, den Rest kennt ihr...

Vorgesetztenverhalten

Der Fisch stinkt vom Kopf, noch nie passte diese Metapher so gut wie hier. Die Strategien und Entscheidungen des Vorstands werden häufiger gewechselt, als die eigene Unterwäsche. Wer heute der beste Mitarbeiter ist, wird morgen bloßgestellt, einfach aus Gründen. Aber man besitzt dann noch die Frechheit im selbsternannten „Karrierenavigator“ Tipps geben zu wollen, wie sich Vorgesetzte zu verhalten haben…

Was der Vorstand allerdings sehr gut beherrscht ist das Micromanagement, überaus fleißig schaut man sich jede Aktivität der Mitarbeiter bis zur Anzahl der Leerzeichen in den Besuchsberichten an und gibt dann eine „konstruktive“ Rückmeldung. Die KPI’s variieren auch von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, sodass man den Eindruck gewinnen kann, dass dieses Stilmittel dazu verwendet wird um die Mitarbeiter mürbe zu machen. Eine eigene Meinung zu besitzen ist nicht angebracht und prinzipiell falsch, da nur eine Meinung zählt und die kommt aus dem Büro, wo CEO dran steht.

Jedes Unternehmen hat eine Mission und Vision. In diesem Fall ist die Mission also der Zweck dieses Unternehmens, viel Ertrag zu generieren egal mit welchen Mitteln. Die Vision also die erreichbare zukünftige Wirklichkeit ist komplett verschoben und nicht vorhanden, da auch richtungsgebende Strategien jeden Tag andere sind.

- Glaube ich also, dass Schizophrenie ein Unternehmen zerstören kann? JA!
- Glaube ich das falsche Selbsteinschätzung („Wir sind auf Augenhöhe mit DAX Unternehmen“) gefährlich ist? AUF JEDEN FALL!
- Und glaube ich, dass die top itservices davon betroffen ist? UNBEDINGT!

Bestes Beispiel ist dafür der „Company Call“ – also ein Resümee des Erreichten und die zukünftige Zielsetzung des Unternehmens. Dieser Company Call, also nichts anderes als eine Telefonkonferenz inkl. Präsentationsfolien (aber wir lieben ja unsere Anglizismen), wird alle 2-3 Monate vom Vorstand durchgeführt. Ich möchte nicht schnippisch klingen, aber für mich machte der Vorstand dabei den Eindruck als würde er glauben wie Steve Jobs seinerzeit bei der WWDC zu stehen und eine tolle Innovation vorstellen zu dürfen. Dabei wirkte diese Zurschaustellung eher merkwürdig und wurde durch seltsame und ungewollt komische Präsentationsfolien unterstützt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt hängt vom Standort ab und wie der Draht zur höheren Managementebene ist. Man kann den Eindruck gewinnen, dass man mit jeder Beförderung und dem Aufstieg der Karriereleiter ein Stück seiner Überzeugung mitverkauft. Ansonsten habe ich ganz viele tolle, motivierte und außergewöhnlich engagierte Kollegen kennengelernt, die leider klein gehalten werden.
Sollte jemand die Hoffnung haben, dass in diesem Unternehmen Veranstaltungen oder Feste stattfinden, bei denen sich die Kollegen aus allen Niederlassungen zusammenfinden und kennenlernen, den muss ich enttäuschen und zitiere an dieser Stelle gerne den Vorstand „Was bringt es dem Unternehmen oder dem Einzelnen, wenn sich alle kennen….das kostet nur Geld“. Aber wie heißt es in den offiziellen Stellenanzeigen der top itservices AG „Teamevents und gemeinsame Aktivitäten? Aber klar“…NICHT!

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben eines Vertrieblers oder Recruiters sind nicht sonderlich anders als sonst wo, mit dem Unterschied, dass hier mehr Wert auf die Dokumentation gelegt wird, als auf die eigentliche Aktivität.

Kommunikation

Na ja viele Dinge werden hinter verschlossenen Türen besprochen. Der Flurfunk ist allerdings so laut, dass früher oder später jeder Mitarbeiter Bescheid weiß.

Wir Mitarbeiter witzelten schon, dass wir min. 8 Stunden Programm im privaten Fernsehen füllen würden, sollte jemand auf die Idee kommen versteckte Kameras in den Büros anzubringen. Ansonsten lässt es sich kaum in Worte fassen, was den Mitarbeitern dort Tag für Tag zugemutet wird. Aber stellt euch einfach die schlechteste Soap die ihr jemals gesehen habt bei der ihr euch über die realitätsferne Geschichte amüsiert habt vor, dann wisst ihr nun wie ein Arbeitstag bei der top itservices ausschaut.

Gleichberechtigung

Das Frauenbild in diesem Unternehmen ist mehr als fragwürdig. Willkommen zurück im Mittelalter!

Umgang mit älteren Kollegen

Leider kenne ich keine, es gibt wohl auch nicht sonderlich viele, deshalb ist es vermessen etwas dazu zu sagen.

Karriere / Weiterbildung

Zu Beginn deiner Zeit, erhältst du das Standardrepertoire an Schulungen um direkt loslegen zu können.

Bist du dem Vorstand wohlgesonnen, dann hast du die Möglichkeit an weiteren Schulungen (gerne auch drei Tage in Österreich, weil das Geld ja da ist…) teilzunehmen und die Karriereleiter aufzusteigen. Allen anderen wird „viel Glück und viel Segen, auf all deinen Wegen“ gewünscht und erwartet erfolgreich zu sein.

Gehalt / Sozialleistungen

Hast du einen hohen Studienabschluss, kommst du von einem Wettbewerber und arbeitest im Vertrieb, dann kannst marktübliches Gehalt verdienen. Arbeitest du dagegen im Recruiting, dann ist nichts mehr marktüblich. Hier werden Kollegen kleingehalten, da gibt der Markt deutlich mehr her.

Zur Unterscheidung zwischen Frau und Mann, darf ich leider nichts sagen, siehe dazu auch den Punkt „Gleichberechtigung“.

Arbeitsbedingungen

Hier werden alle Informationen der Mitarbeiter und deren Aktivitäten gesammelt, um so die Schwächen der Mitarbeiter herauszufinden und sie angreifbar zu machen. So soll Angst erzeugt werden, denn man ist ja der Meinung, dass Angst den Antrieb und die Motivation der Mitarbeiter fördert. Falls ihr also wissen wollt wie es bei der top itservices NICHT läuft, lest euch die bereits erwähnten Karrierenavigator Beiträge durch.

Die Blase des ständigen Drucks wird irgendwann platzen und das Unternehmen in die Knie zwingen, denn in Zeiten von Fachkräftemangel, werden auch die letzten Mitarbeiter erkennen sich nicht so behandeln lassen zu müssen und das Weite suchen!

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein? Na ja es gilt je größer und schneller das Fahrzeug, desto besser, denn jeder Vertriebler hat nur ein Ziel, die Tankkarte möglichst zum Glühen bringen.

Work-Life-Balance

Ich würde es gerne Work-Work-Balance nennen, da die „offiziellen“ Arbeitszeiten von 8:30 – 18:00 Uhr sind, was nach Adam Ries(e) ja schon mehr als die vertraglichen 40 Stunden pro Woche sind. Allerdings ist das nicht genug, wer nicht bereits um 8:15 Uhr im Büro ist und bis mindestens 18:30 Uhr bleibt, der wird gerne mit so Sätzen konfrontiert wie „…heute einen halben Tag Urlaub?“ oder „…wusste gar nicht dass du Spätschicht hast“.

Image

Personaldienstleister im IT-Bereich halt...

Verbesserungsvorschläge

  • Der Aufsichtsrat muss intervenieren und die Führung des Unternehmens austauschen oder bestenfalls übernehmen. P.S. Sollte nun eine Stellungnahme abgegeben werden mit den üblichen Floskeln „…pflegen eine Kultur, in der Leistung, Erfolg…eine wichtige Rolle spielen…“ und „…komme gerne auf uns zu…“, bitte erspart euch das, die Kollegen die das getan haben, boten nur noch eine größere Angriffsfläche als sonst schon. Aus diesem Grund sind diese Stellungnahmen zu ignorieren, vergleicht diese doch einfach mal, dann werdet ihr sehen, dass es sich lediglich um Standardtextbausteine handelt. Ich wüsste auch gerne warum hier mit Benefits wie „Homeoffice“ oder „Mitarbeiterrabatte“ geworben wird, entweder habe ich etwas verpasst oder wer sind diese Mitarbeiter die davon partizipieren!? Ich freue mich ungemein auf euer Feedback. In diesem Sinne…

Pro

Ich habe tolle Kollegen kennengelernt mit denen ich noch bis heute im Kontakt stehe, allerdings sprechen wir dann nur noch über unseren "ehemaligen" Arbeitgeber

Contra

Für die komplette Ausführung siehe bitte oben, ansonsten kann man kurz und knapp sagen, dass die top itservices keinen Wert auf seine Mitarbeiter, auf eine offene und ehrliche Kommunikation, auf andere Meinungen oder auf Flexibilität legt. Außerdem wird sich nicht darum bemüht gute Leute zu halten und nimmt aufgrund eines angekratzten Egos lieber die sehr hohe Fluktuation in Kauf.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Coaching wird geboten Parkplatz wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    top itservices AG
  • Stadt
    Unterhaching
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2017
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege, danke für Deine Arbeitgeberbewertung. Gemäß unseres Credos „Wir sind besser als letztes Jahr, jedes Jahr“ freuen wir uns grundsätzlich über Feedback. Als lernende Organisation bringen wir dieses in unsere Workshops und Schulungen gerne mit ein, sofern dieses unternehmerisch sinnvoll ist und unserer Unternehmenskultur entspricht. Da Deine Bewertung jedoch wenig sachlich ist, möchten wir diese entschieden zurückweisen. Für eine nachvollziehbare Schilderung Deiner Einschätzungen wende Dich gerne auch im Nachgang an das top itservices AG Team. Wir wünschen Dir für deine berufliche Zukunft alles Gute. Dein top itservices AG Team

top itservices AG

  • 09.Aug. 2017 (Geändert am 23.Aug. 2017)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von enormen Druck. Wer nicht die geforderten Zahlen bringt, der ist der Buhmann und das wird leider auch "öffentlich" gelebt und nicht in einem Gespräch unter vier Augen thematisiert. Leider wird hier ständig außer Acht gelassen, dass die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters nicht nur anhand quantitativer Ziele zu messen ist. Alle Mitarbeiter werden an den gleichen Zahlen gemessen, arbeiten aber nicht alle unter den gleichen Bedingungen (z.B. werden von jeweiligen Mitarbeitern unterschiedliche Geschäftsfelder betreut, wie ANÜ oder Direktvermittlungen, die sich nicht miteinander vergleichen lassen). Zusatzleistungen, die man als Mitarbeiter erbringt/erbringen muss (z.B. Teilnahme und Organisation von Jobmessen), die sich aber nicht in den geforderten Zahlen widerspiegeln, werden nicht gewertet und anerkannt. In Zeiten, in denen ein Standort nicht die gewünschten Ergebnisse bringt (was u.a. auch durch äußere Einflüsse bedingt und nicht zu 100% durch die interne Leistung zu kontrollieren ist), ist das komplette Team dieses Standortes schlecht und hat keinen "Drive". Heute top – morgen flop. Anstatt mit dem Team gemeinsam zu versuchen Änderungen einzuführen, die zu einer Steigerung der Zahlen führen, wird gegen das Team gearbeitet, sodass es nicht ausbleibt, dass alle gegeneinander die Ellenbogen ausfahren. Gerne werden auch unüberlegt Mitarbeiter gekündigt, die der Führungsebene gerade nicht in den Kram passen, ohne neue einzustellen. Es kam bereits häufiger vor, dass an einzelnen Standorten bis zu 80% der Belegschaft gekündigt bzw ausgetauscht worden sind. Das geht dann solange gut, bis der nächste Schwung auch wieder keinen Drive hat. Viele gehen dadurch selber.
Die Führungsebene des Unternehmens lebt die Theorie: Mehr Druck = mehr Leistung. Es benötigt nicht viel Fachwissen (eigentlich reicht gesunder Menschenverstand) um zu erkennen, dass eine ständige Erhöhung des Drucks auf die Mitarbeiter sich nicht als leistungssteigernd, sondern als frustrierend auswirkt und die Motivation sinken lässt. Ein weiterer Punkt unter dem die Arbeitsatmosphäre sehr leidet ist, dass sich die Fahrtrichtung ständig und ohne erkennbaren Grund ändert. Heute so, morgen so. Da die Kommunikation äußert schlecht lief (hier kann ich hauptsächlich für den Dortmunder Standort sprechen), hat man als Mitarbeiter vieles nur über drei Ecken erfahren, häufig wird über die eigene Person und die eigene Leistung mit Mitarbeitern gesprochen und "gelästert", die sich auf derselben Ebene befinden. Ein ganz großes Problem sind die Lügen, die den Mitarbeitern aus Richtung der Vorgesetzten erzählt werden. Da so gut wie alles in der Datenbank nachzuvollziehen ist, fliegen diese Lügen schnell auf, was dazu führt, dass man sich
als Mitarbeiter/in nicht ernst genommen fühlt und sicher Probleme hat, die Autorität der Vorgesetzten anzuerkennen. Eine direkte Ansprache von Problemen gibt es nicht. Wenn Vorgesetzte/ die Führungsebene ein Problem mit dir haben (aufgrund der Zahlen, o.ä.) dann erfährst du es eine Woche später über den Flurfunk und dann direkt in drei verschiedenen Variationen. Eine offene Ansprache führte leider wiederholt zu Lügen und Ausreden. Die eigentlich "gleichgestellten" Abteilungen Vertrieb und Recruiting werden gegeneinander ausgespielt und es wurde eine Klassengesellschaft eingeführt. Vertrieb = top, Recruiting = unwichtig/Assistenzniveau. Die Einführung eines täglichen Recruiting Berichts an die Vertriebler, in denen jeder Recruiter seine erreichten Zahlen des Tages rechtfertigen muss, hat diese Klassengesellschaft noch verstärkt. Es ist schade, dass hier keine Fairness herrscht und man als Mitarbeiter nicht ernst genommen wird.
Gleichzeitig gibt es keine Möglichkeit eigene Ideen einzubringen oder umzusetzen, man wird oft ausgebremst und eine fachliche/sachliche Diskussion über bestimmte Themen ist nicht möglich.

Hauptsache es wird sich gefeiert, wenn jemand einen Deal gemacht hat, bei dem er den Leiharbeitnehmer schön runtergehandelt und ihn mit einer dicken Marge "verkauft" hat.

Vorgesetztenverhalten

Wie bereits erwähnt ist hier vor allem ein Wort zu erwähnen: Lügen.
Mitarbeiter A wird das eine erzählt, Mitarbeiter B genau das andere. Das Mitarbeiter A und B sich aber untereinander austauschen wird dabei wohl nicht bedacht. Das führt automatisch zu einer schlechten Stimmung. Ein absolutes No-Go ist für mich, dass Vorgesetzte sich mit Mitarbeitern über andere Mitarbeiter auf gleicher Ebene unterhalten (und hier Themen ansprechen, wie die Leistung, das Verhalten, wie lange der oder die wohl noch im Unternehmen ist, etc.), was an Unprofessionalität schon fast nicht mehr zu toppen ist.
Es werden Führungskräfte eingestellt, die keinerlei Führungserfahrung haben, was sich leider dann auch im Führungsstil zeigt. Es scheint zu reichen, wenn man bestimmte Personen aus der Geschäftsführungsebene persönlich kennt.
Um ein aktuell schlecht laufendes Service Center wieder nach oben zu bringen, werden absolut unrealistische Ziele gesetzt, dich sich in keiner Art und Weise mit den Zielen decken, die der einzelne Mitarbeiter vertraglich in seiner Zielvereinbarung festgelegt hat. Plötzlich haben Anfänger die gleichen Ziele, wie sonst nur Mitarbeiter, die seit mind. 5 Jahren im Unternehmen sind und weitaus mehr verdienen. Jetzt zählt also: doppelte Leistung für gleiches Gehalt/gleiche Position. Wer das nicht schafft hat keinen Drive.

Weiterhin werden Entscheidungen, die getroffen werden nicht mit dem Team gefällt, sondern nach dem Motto "Friss oder stirb" dem Team präsentiert. Meist sind da auch keine konstruktiven Lösungsvorschläge zu einer Verbesserung der Atmosphäre/Leistung, sondern Maßnahmen, die gegen das Team schießen.

Schwierig wird das ganze, wenn Vorgesetze/die Führungsebene aus Prinzip keine Gegenargumente zu fachlichen Themen annimmt und man so keine Möglichkeit hat Themen sachlich auszudiskutieren oder von Seiten des Teams aus Verbesserungsvorschläge einbringen kann.
Gewollt sind Ja-Sager, die die Vorgesetzten/die Führungsebene anhimmeln.
Vorgesetztenverhalten kann in einem Team viel kaputt machen und sich stark auf die Leistung und die Motivation der Mitarbeiter auswirken. Leider ist dies hier geschehen.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich alles in allem als gut empfunden. Aufgrund der sich ständig wechselnden Fahrtrichtung und der Tatsache, dass jeder immer mal wieder in den Augen der Führungsebene der "Buhmann" ist, führt dazu, dass die Stimmung zwischenzeitlich angespannt war. Durch den Druck fährt man automatisch schneller die Ellenbogen aus. Sind dann noch "Lieblinge" im Team, die trotz "schlechter" Leistung von der Kritik der Führungsebene verschont bleiben, so verstärkt das natürlich die Unzufriedenheit. Wenn nicht jeder im Team fair behandelt wird, leidet die Stimmung. Auch durch die "Klassengesellschaft" Vertrieb/Recruiting kommt eine Anspannung rein.

Überwiegen tut aber der Zusammenhalt im Sinne von "geteiltes Leid ist halbes Leid". Wenn alle einen gemeinsamen "Feind" haben, so versteht sich das Team untereinander besser.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind klar definiert und durch die eingeführten Prozesse auch unternehmensweit standardisiert.

Wer Spaß daran hat in der Personaldienstleistungsbranche zu arbeiten und auch bereit dazu ist, Kandidaten eine Position zu vermitteln, die man selber nie annehmen würde (aufgrund von kurzer Befristung, falschen Versprechungen und schlechter Bezahlung), so ist das Aufgabenfeld sicher ok.
Interessant war der Schwerpunkt im IT/Engineering, wodurch man einiges gelernt hat und sich immer wieder selber neue Skills/Inhalte aneignen musste. Außerdem positiv ist, dass die top itservices AG häufig auch Positionen besetzt, die von Gehalt und Position etwas höher anzusiedeln sind, d.h. es ist nicht nur das klassische negativ belastete Zeitarbeitsmodell mit Besetzungen im Low-Level Bereich.

Negativ ist, dass man sowohl im Vertrieb als auch im Recruiting so gut wie keine Möglichkeit hat sein Aufgabenfeld zu erweitern. Man wird ins Unternehmen gelockt mit der Möglichkeit das Karrieremodell schnell aufsteigen zu können und regelmäßig befördert zu werden. Im Endeffekt bedeutet eine Beförderung im jeweiligen Spielfeld (Recruiting oder Vertrieb) allerdings nur, dass man nach einer geringen Gehaltserhöhung nun noch höhere Ziele erreichen muss (z.B. mehr Besetzungen im Jahr als zuvor).

Kommunikation

Wie schon beschrieben ist die Kommunikation eine reine Katastrophe.
Dinge die öffentlich und mit dem gesamten Team angesprochen werden sollten, werden mit einzelnen "Lieblingen" hinter verschlossenen Türen geklärt, andersrum wird es öffentlich ausgetragen, wenn Mitarbeiter A momentan wohl kein Drive zu haben scheint und die Zahlen nicht stimmen, Mitarbeiter B allerdings besser ist.
Ein von der Führungsebene gern genutztes Kommunikationsmittel, der unternehmensweite „Company Call“, wird genutzt um die Zahlen und Erfolge bestimmter Service Center und Führungseben-Lieblinge zu feiern, anstatt eine klare Aussicht für das nächste Quartal/Jahr zu geben.


Die Kommunikation unter den Kollegen ist gut.

Gleichberechtigung

Ein Thema, dass schwierig mit einer hier geforderten gewählten Ausdrucksweise zu vertiefen ist.

Viele Angestellte haben den Eindruck, dass beim Thema
Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch Luft nach oben ist.
Ein Thema welches bekannt ist, aber aus Sicht der Mitarbeiter nicht ernst und in Angriff genommen wird, sodass sich leider auch nach vermehrten Beschwerden nichts geändert hat.

Grundsätzlich sollte bei einem Mitarbeiter die fachliche Leistung im Vordergrund stehen und egal welches Geschlecht: gleiche Leistung sollte auch in gleichem Maße anerkannt werden.
Ist dem nicht so, so kann man trotz guter Leistung und Anpreisung eines Karrieremodells die Leiter nur bedingt nach oben klettern bzw. bekommt nicht die Chance wie Mitarbeiter des anderen Geschlechts.

Hierzu sind Sätze gefallen wie "Ja gut, du bist eine Frau, da dauert das meist eh länger" und "Wir brauchen für diesen Job vor allem Frauen die gut aussehen".

Dass man im 21. Jahrhundert als Frau mit Studienabschluss noch so heruntergestuft wird ist sehr schade und führt dazu, dass man sich weder wohl fühlt, noch die Aufstiegschancen sieht, die einem versprochen worden sind, denn egal wie gut man ist und wie viel man macht: man wird nicht so ernst genommen wie ein Mann in derselben Position.
Ich gebe auch hier meinen Vorrednern recht: je nachdem wer in der Niederlassung anwesend ist oder nicht sollte man sich als Frau zwei mal überlegen was man anzieht.

Egal ob Vorgesetzter oder Kollege, Mann oder Frau, alt oder jung: Kommentare bezüglich des Aussehens/der Kleidung sind doch in der Arbeitswelt immer fehl am Platz der etwa nicht?

Die Ironie an der ganzen Sache ist: in den Einführungsschulungen wird den neuen Mitarbeitern für den Umgang mit externen Bewerbern das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gelehrt, es ist dem Unternehmen also bekannt, dass man Arbeitnehmer weder aufgrund des Geschlechts, der Sexualität, etc benachteiligen darf. Im Umgang mit den internen Mitarbeitern wird leider absolut kein Wert darauf gelegt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt wenige Kollegen 45+, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass das Unternehmen so eine Fluktuationsrate hat. Die Kollegen 45+ die da sind werden aber behandelt wie alle anderen auch.

Karriere / Weiterbildung

Wie schon erwähnt wird man mit dem 7 stufigen Karrieremodell gelockt, was im Endeffekt nur eine sich steigernde Zahl an KPI's mit sich zieht. Beförderung = minimale Gehaltserhöhung + höhere zu erreichende Zahlen.
Aufgaben- und Verantwortungsfeld bleiben das gleiche.

Ein anderer Positionstitel wird als Beförderung ausgegeben - ändern tut sich nichts.

Das Thema Weiterbildung wird mit der unternehmenseigenen Academy total gepusht und gehypt. Im Endeffekt regelt die Acadamy die Einführungsschulungen für neue Mitarbeiter und Workshops für einen ausgewählten Kreis an "Lieblingen". Diese Workshops werden von schlechten freiberuflichen Trainern durchgeführt, die durch Vitamin B zur Führungsebene eingestellt worden sind.

Stellt man Anfragen für weitere Weiterbildungsmöglichkeiten so wird man direkt vom Academy Team abgesägt. Als "normaler" Mitarbeiter, also wenn man kein Team des "Lieblings"- high potential Kreises ist, hat man außer drei Einführungsschulungen leider keine Möglichkeit mehr sich weiterzubilden.

Gehalt / Sozialleistungen

Die negative Bewertung entspringt der ungerechten Vergütung innerhalb gleicher "Ebenen". Leider wird mit dem Thema Gehalt so offen umgegangen, dass es automatisch zu Unzufriedenheit führt.

Junge Leute werden zu einem geringen Gehalt eingestellt und so klein gehalten, während ständig rumposaunt wird wieviel z.B. Kollege C in Service Center X nun verdient, etc.

Insgesamt wird wenig gezahlt, was allerdings in der Personaldienstleistungsbranche üblich ist.
Mit dem Thema Gehalt sollte von Vorgesetzten- und Führungsebene vorsichtiger umgegangen werden, wenn die jungen Leute schon zu so einem geringen Gehalt eingestellt werden.

Arbeitsbedingungen

hier gibt es nichts zu meckern. An allen Standorten (die ich gesehen habe) hat die top itservices AG tolle Büroräume. Jeder Mitarbeiter hat einen Arbeitsplatz mit 4 Bildschirmen, die IT ist auf dem neuesten Stand.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist de facto nicht vorhanden. Von Seiten der Unternehmensführung wird es nicht thematisiert, da es nicht zu interessieren scheint.


Umweltbewusstsein wird allerdings auch nicht gelebt. Marketing Broschüren werden Kartonweise weggeschmissen, nur weil in der neuen Broschüre ein irrelevantes Foto aktualisiert wurde und zum Thema Dienstfahrten kann ich meinen Vorrednern auch nur zustimmen - hier werden die Vertriebler zu Terminen quer durch Deutschland (teilweise 800km am Tag) geschickt, obwohl Niederlassungen vor Ort sind, von denen ein Kollege den Termin wahrnehmen könnte. Warum ist das so? Unter den Service Centern herrscht ein derartiges Konkurrenzdenken, dass man sich gegenseitig nichts schenkt. Dies scheint von der Führungsebene so gewollt, da das Konkurrenzdenken durch ständige Vergleiche und Hochloben der erfolgreichen Service Center dieses Verhalten nur bestärkt werden kann.

Work-Life-Balance

Flexibilität ist nicht vorhanden.
Arbeitszeiten sind absolut unflexibel und starr. 8.30-18.00Uhr. Punkt. In einigen Service Centern wird Freitags nur bis 17 Uhr gearbeitet.

Die Führungsebene beschwert sich öffentlich, wenn abends nach Feierabend (18.00Uhr) keiner mehr im Büro sitzt und freiwillig Überstunden macht, die weder bezahlt werden noch durch einen Freizeitausgleich vergütet werden. Wer Drive hat macht ja wohl ganz selbstverständlich gerne täglich unbezahlte Überstunden.
Wer pünktlich geht hat keinen Drive. Dass jeder Mitarbeiter durch die vorgegebenen Arbeitszeiten 41h/Woche anstatt 40h arbeitet ist egal.

Gewollt sind Mitarbeiter die um 8Uhr komme und um 20 Uhr gehen. Dann hat man Drive und Biss.

Wenn man Urlaub nimmt wird das immer kommentiert und nicht gerne gesehen. In dieser Zeit kann man ja keine Zahlen erreichen.

Image

Intern wird so extrem schlecht über das eigene Unternehmen gesprochen, wie ich es nie erwartet hätte. Nur wenige Leute können sich mit dem Unternehmen identifizieren.
Das geht über den Flurfunk innerhalb eines Service Centers hinaus. Ständig hört man wer wieder entlassen worden ist bzw gekündigt hat und welches Service Center nun wieder ganz unten ist und keinen Drive hat.
Extrem viele Leute sind unzufrieden und machen daraus auch kein Geheimnis untereinander.

Das Image stimmt nicht mit der Realität überein. Bestes Beispiel ist dieses Portal. Sobald eine neue negative Bewertung abgegeben worden ist, wird alles in Bewegung gesetzt um diese zu löschen.

Schade, top it!

Verbesserungsvorschläge

  • -Nehmt eure Mitarbeiter ernst. Verbessert den Umgang mit dein eigenen Angestellten in jeglicher Hinsicht. Der Leitspruch "Jeder ist ersetzbar" wird dort gelebt, mag auch zu einem gewissen Grad richtig sein, aber die vorhandene, extrem hohe Fluktuationsrate kann nicht Sinn der Sache sein.

Pro

Dass ich die top itservices AG mittlerweile als "ehemaligen Arbeitgeber" bezeichnen kann. Ich bereue es mich für diesen Arbeitgeber entschieden zu haben.

Contra

Dass absolut keinen Wert auf den einzelnen Mitarbeiter gelegt wird,...

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00
  • Firma
    top itservices
  • Stadt
    Unterhaching
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2017
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin, danke für Deine kununu-Bewertung, die wir in einigen beschriebenen Punkten entschieden zurückweisen müssen. Da wir Kritik jedoch immer ernst nehmen und Deinen konkreten Fall gerne nachvollziehen möchten, komm gerne mit näheren Informationen auf uns zu. Bei Problemen mit Vorgesetzten bitten wir unsere Mitarbeiter, sich immer sofort an die nächst höhere Hierarchieebene zu wenden, wenn sich diese nicht klären lassen – das Management hat immer ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge. Die gemeinsam definierten Ziele in Form von KPIs sollen jedem Kollegen helfen, ziel- und erfolgsorientiert zu arbeiten – denn wir pflegen eine Kultur, in der Leistung, Erfolg und unternehmerisches Handeln von Bedeutung sind. Viele Grüße Dein top itservices AG Team

top itservices AG


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Bewertungsdurchschnitte

  • 265 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (159)
    60%
    Gut (40)
    15.094339622642%
    Befriedigend (29)
    10.943396226415%
    Genügend (37)
    13.962264150943%
    3,71
  • 89 Bewerber sagen

    Sehr gut (68)
    76.404494382022%
    Gut (1)
    1.123595505618%
    Befriedigend (7)
    7.8651685393258%
    Genügend (13)
    14.606741573034%
    4,03
  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
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kununu Scores im Vergleich

top itservices AG
3,79
354 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Personalwesen / Personalbeschaffung)
3,48
66.489 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,32
2.731.000 Bewertungen