Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 2,6Gehalt/Benefits
- 3,1Image
- 2,9Karriere/Weiterbildung
- 2,9Arbeitsatmosphäre
- 2,4Kommunikation
- 3,8Kollegenzusammenhalt
- 3,1Work-Life-Balance
- 2,9Vorgesetztenverhalten
- 3,4Interessante Aufgaben
- 2,9Arbeitsbedingungen
- 3,1Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 3,2Gleichberechtigung
- 3,5Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2009 haben 368 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Medizin/Pharma (3,6).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 368 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Kantine
Parkplatz
Flexible Arbeitszeiten
Rabatte
Mitarbeiter-Events
Gute Verkehrsanbindung
Internetnutzung
Betriebliche Altersvorsorge
Gesundheits-Maßnahmen
Homeoffice
Diensthandy
Coaching
Essenszulage
Mitarbeiter-Beteiligung
Barrierefrei
Firmenwagen
Kinderbetreuung
Betriebsarzt
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Besonders positiv finde ich die angenehme Arbeitsatmosphäre, den starken Kollegenzusammenhalt und die interessanten Aufgaben. Die flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Ausserdem schätze ich die Produkte sehr, die wir entwickeln, produzieren, weltweit verkaufen und betreuen, da sie einen echten Nutzen bieten. Auch die guten Arbeitsbedingungen sowie die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung sind für mich klare Pluspunkte.
Die Firma ist gut aufgestellt, was den Free Cash Flow angeht. Man melkt die Cash Cows und verlagert die Produktion ins Ausland. Qualität wird modern interpretiert, also als Kostenfaktor. Man entwickelt noch kleinere Gadgets, für die Innovation und so.
Dazu harter Sparkurs. Headcount/Lohnkosten in der CH werden optimiert und Benefits gestrichen. Man scheut sich nicht, auch erfahrene MA gehen zu lassen und zeigt die nötige Härte & Konsequenz, um die MA auf Kurs zu bringen.
Die Kollegen untereinander hätten wirklich toll miteinander gearbeitet.
Anscheinden gibt es in den nächsten Wochen/Monaten eine Veränderung (Abgang) wobei sich sicher einiges zum positiven ändern wird. Vielleicht werden sogar ein paar von uns zurückkehren.
Hamilton ist grundsätzlich ein toller Arbeitegeber. Wenn man in der richtien Abteilung, bzw. unter dem richtien Teamleader arbeiten darf.
Mittlerwele nichts, weil auch die so gut präsentierten Produkte sind weder technisch auf dem aktuellsten Stand, noch sind sie so gut wie man meint. Die Konkurrenz machts teilweise besser. Man könnte so viel noch sagen aber dann stösst man an einen Punkt wo es bestimmt für einen schlecht enden würde
Was Mitarbeitende schlecht finden
Man fragt sich schon länger, was das Ziel der GL ist und mit welchem Auftrag der Eigentümerfamilie es arbeitet. Gefühlt arbeitet das Management gegen die Belegschaft und mittelfristig gegen den Standort Schweiz. Ob sich die Mitarbeiter (MA) wohlfühlen, interessiert in der GL offensichtlich niemanden.
Die Kommunikation der oberen Führungsebene wird von einem grossen Teil der Basis als abgehoben und komplett konträr ihrer Arbeitsrealität empfunden. Es wird blumig über schwammige Ziele, Programme und Schlagworte gelabert. Klare und offene Kommunikation, mit welcher ...
Viele Kommen aus dem Unterland oder aus DE und werden mit der schönen Natur in die Berge gelockt. Graubünden ist zwar schön, aber bei weitem kein Industriestandort. Es gibt nur eine Hand voll Industrie-Firmen. Und sind die Kinder mal in der Schule und das Haus gebaut kommt man so schnell nicht wieder weg. So stehen viele Mitarbeiter nur noch jeden Morgen auf und gehen in die Firma nicht weil sie es wollen, sondern weil es an Alternativen mangelt.
Für das ...
Das Management wirkt getrieben und dadurch überfordert.
Die Mitarbeitenden wirken verunsichert. Probleme werden nicht offen angesprochen.
Man entwickelt Produkte knapp am Markt vorbei und die immer selben Leute müssen dann jene Produkte irgendwie hinbiegen. Gute Leute gehen.
Das Mindset wirkt mehr wie Bastelbude als Global Player. Man versucht es autoritär, aber das wirkt zunehmend hilflos.
Verbesserungsvorschläge
Die wichtigsten Verbesserungsfelder sehe ich vor allem in zwei Bereichen: Kultur und interne Weiterentwicklung. Das Unternehmen sollte wieder stärker an einer offenen, wertschätzenden und vertrauensvollen Kultur arbeiten. Zufriedene Mitarbeitende sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor und bringen deutlich mehr Ideen, Engagement und Verbesserungspotenzial ein. Gleichzeitig sollten interne Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten stärker priorisiert und mit einer klaren strategischen Ausrichtung weiterentwickelt werden. Das würde aus meiner Sicht dazu beitragen, das Unternehmen langfristig stabiler und zukunftsfähiger aufzustellen.
Unsichere Zeiten erfordern mutige und oftmals auch unpopuläre Entscheidungen. Die Geschäftsleitung sollte jedoch versuchen empathischer, glaubhafter und vor allem besser begründet zu kommunizieren und die Verunsicherung bei einigen ernst zu nehmen und zu adressieren.
Es gibt leider (zu) viele Mitarbeiter, die lieber alles schlechtreden, ihren Ärger auf Kununu loswerden und die Moral zerstören anstatt sich aktiv an Veränderung zu beteiligen oder sich trauen das Unternehmen zu verlassen.
Der Team-Spirit und das Employer Branding sollte mit verschiedenen Aktionen wieder mehr gefördert ...
endlich mal eine Organisationsstrategie aufstellen, dann nach einer Reorganisation Zeit geben, dass die neue Organisation etablieren, stabilisieren und dann produktiv sein kann; nicht leicht panikartig jeder neuen Idee (von externen Beratern) folgen; in der Kommunikation auch glaubhafte Hintergründe angeben (es hilft nicht, wenn man erst erzählt, wie toll sich die Produkte verkaufen, um dann zu sagen, dass es eine Umstrukturierung und Entlassungen geben wird)
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Kollegenzusammenhalt
Der am besten bewertete Faktor von Hamilton Gruppe ist Kollegenzusammenhalt mit 3,8 Punkten (basierend auf 112 Bewertungen).
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist hervorragend. Man unterstützt sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen.
Unter engen Kollegen OK. Die meisten sind sich derzeit selbst die nächsten.
Das Einzig Gute in der Abteilung ist der Kollegiale zusammenhalt
Ohne den wäre es wohl nicht mehr schön zum arbeiten
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen klar positiven Punkte. Trotz des deutlichen Kulturwandels ist er erhalten geblieben und hat sich in manchen Bereichen sogar noch verstärkt. Bedauerlich ist allerdings, dass sich dieser Schulterschluss inzwischen weniger auf Projekte, Zusammenarbeit und Problemlösung richtet, sondern immer häufiger auf den gegenseitigen Austausch über die schwierige Situation im Unternehmen.
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Hamilton Gruppe ist Kommunikation mit 2,4 Punkten (basierend auf 121 Bewertungen).
Kommunikation ist nicht eine Stärke des Unternehmens und zwar über alle Ebenen, angefangen bei der Geschäftsleitung bis hin zum einfachen Mitarbeiter. Ab und an gibt es Infoanlässe, die grossen und kleinen Entscheidungen des Alltags werden jedoch entweder gar nicht oder so kurzfristig kommuniziert, dass kaum noch Zeit bleibt, um sich darauf einzustellen oder zu reagieren.
Information von oben kommt häppchenweise; Hintergründe für Entscheidungen oder strategische Ueberlegungen "wie weiter" werden nicht kommuniziert, was den Anschein erweckt, dass Entscheidungen nicht wirklich durchdacht wurden. Es sind oft mehr Marketingphrasen als Inhalte, die kommuniziert werden. All das führt zu Unsicherheit und Resignation.
Wenn Kommunikation eine Mitteillung ist, dass Angestellte unwichtig sind und man Kunden priorisiert. Angemerkt, dass der Kunde wichtig ist, ist klar. Jedoch rechtfertigt es nicht das Einführen von neuen Regeln nicht die Angestellten, dass Leben unschöner machen. Die Qualität hat sich null verändert, nur die Meckerein haben sich vermehrt.
Man merkt, dass sich das Management Mühe gibt. Aber Geschäftsleitungsvideos im Intranet suggerieren bloss Nähe. Man sieht die Führung trotz anderslautender Versprechung nie in Produkton oder in den "neuen tollen Büros". Sie bleiben in ihren holzvertäfelten Büros sitzen und man muss dorthin wenn es wichtig ist.
Kommunikation findet eher schlecht statt und teilweise auch eher so, dass ein bitterer Beigeschmack bleibt, zum Beispiel wenn Mitarbeitende zu ihren Wünschen befragt werden und genau das Gegenteil davon umgesetzt wird, was schon mehrmals passiert ist.
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,9 Punkten bewertet (basierend auf 92 Bewertungen).
Im Bereich Karriereentwicklung wird es aus meiner Sicht zunehmend schwieriger, klare Perspektiven zu erkennen. Durch den Wunsch des Managements nach flacheren Hierarchien und grösseren Führungsspannen mit deutlich mehr Direct Reports sind Beförderungen schwerer erreichbar geworden. Weiterbildung wurde in der Vergangenheit spürbar gefördert und auch finanziell gut unterstützt. In letzter Zeit entsteht jedoch der Eindruck, dass auch hier stärker eingeschränkt wird und Budgets zurückhaltender freigegeben werden.
Kaum echte Entwicklungs- oder Karrieremöglichkeiten. Es wird bei Aus- und Weiterbildungen gespart, was die langfristige Entwicklung der Mitarbeitenden behindert. Entwicklung ist nur durch neue Positionen möglich, nicht innerhalb einer Funktion. Hay-Methode wurde halbherzig eingeführt, nun aber wieder abgeschafft.
Im Allgemeinen gibt es kaum bis gar keine Karriere- oder Aufstiegsmöglichkeiten, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Der gesamte Beförderungsprozess ist von Intransparenz und Ungerechtigkeit geprägt.
Es mangelt massiv an Wertschätzung (die Gehaltserhöhungen sind angesichts des Unternehmenserfolgs lächerlich).
Kommt drauf an ob man in den richtigen Vereinen ist. Ich empfehle Golf und Tennis, die beiden haben sich gut bewährt um mit beschränkten Fähigkeit hohe Posten einzunehmen. Ansonsten erwähnt gerne, dass ihr gern Langlaufen geht.
Es wird viel angeboten und investiert. Viele Kollegen kommen deshalb nach Bonaduz und verlassen den Arbeitsplatz nach der Ausbildung weil sie nicht das Gefühl haben, dass sie das Gelernte auch anwenden können.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Hamilton Gruppe wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Medizin/Pharma schneidet Hamilton Gruppe schlechter ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 31% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Hamilton Gruppe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 359 Bewertungen schätzen 47% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 109 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Hamilton Gruppe als eher modern.
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