Das Beste an interactive tools ist, dass man flexibel arbeiten kann. Es gibt ein schönes Büro in der Innenstadt, wo man viele tolle Ecken zum Essen findet oder es wird vor Ort vegan gekocht. Man kann auch von zu Hause aus arbeiten und sogar eine Zeit lang aus dem Ausland. Immer wenn mir etwas gefehlt hat oder ich mein Arbeitsmodell anpassen wollte, konnte ich das ansprechen und es wurden mir keine Steine in den Weg gelegt.
Das Team, die Aufgaben und die Kunden machen tatsächlich vieles wett. Wer allerdings bereit ist, Selbstverwirklichung und den Wunsch nach sinnstiftender Arbeit gelegentlich hintenanzustellen und nicht allzu viele Fragen zu stellen, kann hier durchaus zufrieden werden.
Auch für persönliche Herausforderungen, z. B. von Alleinerziehenden oder pflegenden Angehörigen, werden Lösungen gefunden und sind kein Hindernis oder wirken sich nachteilig aus.
Es gibt wirklich viele Kollegen, die das Image der Firma leben. Sozial sind, verändern möchten, gestalten und vorantreiben wollen. Ihr Idealismus ist teilweise seit Jahren ungebrochen, aber oft ungenutzt. Diese Menschen sind der wahre Wert der Agentur. Die Lage des Büros ist wirklich gut. Auch die flexiblen Arbeitszeiten sind attraktiv. Inklusion findet vorbildlich statt.
Immerhin gibt es inzwischen ein Karrieremodell – auf dem Papier. In der Praxis scheint Weiterentwicklung jedoch weniger an Fähigkeiten zu hängen, sondern eher an Sympathie, Hierarchiedenken und dem berühmten Nasenfaktor. Leistung ist vorhanden – sie ist nur nicht immer ausschlaggebend.
- Im Jahresgespräch hart erkämpfte Benefits wie Weiterbildung werden langsam umgesetzt oder fallen nach Monaten unter den Tisch - Das Aufkommen von misogynen Mustern bei Gehaltsverhandlungen und die damit verbundene Abgangswelle von geschätzten Expertinnen - Die Tatsache, dass eine gläserne Decke existiert, die den Aufstieg talentierter Einzelpersonen behindert und echte Karrierechancen von Frauen begrenzt
Mangelnde Transparenz, was Entscheidungen betrifft. Hier wird viel schön geredet. Aber auch mangelnde Transparenz zwischen manchen Kollegen. Hier wird teilweise geklüngelt, bis die Bombe platzt, statt miteinander zu reden. Das Gehalt ist zu niedrig. Man weiss nicht wohin die Firma sich entwickeln möchte.
Es wird immer wieder betont, was für eine "familiäre Atmosphäre" herrscht. Mitarbeitende werden so bewusst manipuliert, damit sie nicht zu viel fordern oder kritisieren. Mitarbeitende tragen dieses Geschwafel leider auch selber mit, vor allem wenn sie neu sind. Die Agentur war mal weiter, sie bewegt sich kulturell nur noch weiter zurück ins Zeitalter vor New Work und Webseiten. In meinem Gespräch wurde mir seitens Projektverantwortlichen gesagt, dass ich als frisch gebackene Mutter bald sehr häufig krank sein werde und daher ...
Ansätze gäbe es durchaus einige: Zuhören wäre ein Anfang. Gemeinsame Lösungen finden statt Top-down-Überraschungen vielleicht auch. Und eventuell könnte man überlegen, die Interessen des Unternehmens gelegentlich über die eigenen zu stellen. Fehler als Lernchance zu begreifen, anstatt sie konsequent weiter zu multiplizieren, wäre ebenfalls ein spannendes Experiment.
Die Firma wirbt mit Benefits die leider nicht der Realität entsprechen. 1. Das Experiment "ohne Hierarchien" sollte mal grundlegend überdacht werden. Es fehlt von Oben nach Unten an Visionen und Zeitgeist und Leuten die zeitgemäße Richtungsimpulse geben. Die Kollegen, die früher eine Führungsrolle hatten, leben sie ungestört weiterhin aus, was das restliche Kollegium verunsichert. Da keiner weiss wie man mit denen umgehen soll. Die Leute die motiviert sind anzupacken, werden auf Dauer frustriert und gehen oder geben auf. 2. Das ...
New Work nicht nur benutzen, um Fachkräfte anzulocken. New Work auch leben, damit Fachkräfte bleiben. Männer-Clubs kritisch reflektieren und entlernen. Mit den entsprechenden Mitarbeitenden reden, statt auf das zu hören, was die Männer-Clubs sagen und hintenrum betroffene Personen vor vollendete Tatsachen zu stellen. Lernen, Kritik zu ertragen, vor allem wenn in den Fluren Poster über Psychological Safety und Ehrlichkeit hängen. New Pay und Fairness in Gehältern. Nicht nur Genderpaygap, sondern auch Fairness in Gehaltsverhandlungen, die Mitarbeitenden werden hier völlig unterschiedlich ...
Der am besten bewertete Faktor von synaigy ist Gleichberechtigung mit 4,6 Punkten (basierend auf 15 Bewertungen).
Gleichberechtigung wird eigentlich gut gelebt. Es gibt auch viel Verständnis für Kollegen mit Familie, da sehr viele Familien haben. Es trauen sich dennoch viele Kollegen nicht zu fehlen wenn ein Kind krank ist. Teilweise auch, weil sie überbucht sind.
Männer haben definitiv mehr Chancen als Frauen. Die Firma war mal weiterentwickelt, aber die Broculture wird durch einzelne Männer unaufhaltsam ausgelebt. Der höchste Grad an Menschen mit Migrationsgeschichte ist im Testing-Team, was mehr im Hintergrund arbeitet. Wie undivers die Firma ist, ist auf der Website gut zu sehen. Positiv ist immerhin eine recht gute Altersdiversität.
Gleichberechtigung ist ein riesiges Anliegen und spiegelt sich in dieser Agentur einwandfrei wieder. Egal welches Geschlecht oder welche Geschlechtsidentifikation die Person besitzt: Die Mitarbeiter*innen haben die gleichen Chancen.
Leider gibt es im Management-Team bisher nur eine Frau, aber das wird sich bestimmt bald ändern. Das Motto ist Vielfalt ist unsere Stärke, das wird auch gelebt.
Fortbildungen gibt es vorwiegend durch Kollegen. Regelmäßige Team-Meetings sollen den Wissensaustausch fördern, es gibt aber niemanden, der das Strukturiert, also bleiben diese Termine oft unproduktiv, wenn sie denn stattfinden.
Es gibt kein Programm für weniger Erfahrene Personen. Es gibt auch nicht den Willen, Projekte doppelt zu besetzen – z.B. mit einer erfahrenen und einer weniger erfahreneren Person. Die Firma hat keine Bereitschaft, in Fachkräfte zu investieren. Hier sind schon sehr viele Personen nicht nur enttäuscht worden, sie haben innerhalb der Zeit der Unternehmenszugehörigkeit ihr Selbstbewusstsein für ihre Fähigkeiten völlig verloren.
Es wurde endlich ein Karrieremodell entwickelt. Weiterentwickeln kann man sich aber nicht nach Fähigkeiten. Hier entscheidet der Nasenfaktor oder Hierarchiedenken.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
synaigy wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet synaigy besser ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 80% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen synaigy als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 96 Bewertungen schätzen 70% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 50 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei synaigy als eher modern.