Das hohe Maß an selbstständigen Arbeiten, das zugestanden wird, nicht jede Kleinigkeit wird permanent geprüft. Den Mitarbeitern wird vertraut und diese eher am Ergebnis gemessen.
Die Kollegen. Viele Mitarbeiter sind fachlich stark, hilfsbereit und menschlich absolut in Ordnung. Der Zusammenhalt im Team ist einer der wenigen Gründe, warum vieles überhaupt noch funktioniert. Auch die Aufgaben können fachlich interessant sein, gerade wenn man technische und komplexe Themen mag.
Das fachliche Umfeld hat enorm viel Potenzial. Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen ist stark, da man sich im herausfordernden Projektalltag sehr gut gegenseitig unterstützt.
Die Führungskultur. Aus meiner Sicht fehlt es an Wertschätzung, Empathie, klarer Kommunikation und echter Verantwortungsübernahme. Probleme werden zu lange ignoriert, Kritik wird nicht ausreichend angenommen und Belastung wird viel zu oft einfach weitergegeben. Das Unternehmen verliert dadurch gute Mitarbeiter und scheint nicht ausreichend zu verstehen, dass genau diese Mitarbeiter der Grund sind, warum der Betrieb überhaupt noch läuft. Die Kollegen halten den Laden zusammen, während die Führung zu oft der Grund ist, warum er auseinanderfällt.
Es herrscht eine sehr angespannte Arbeitsatmosphäre, geprägt von fehlender Transparenz und einem demotivierenden Führungsstil. Einarbeitung und Onboarding existieren faktisch nicht, man wird fachlich oft alleingelassen und durch mangelhafte administrative Prozesse (wie z.B. fehlende Systemzugriffe) massiv in der Arbeit behindert.
Die Führung sollte aufhören, Probleme schönzureden oder nach unten weiterzureichen. Es braucht endlich ehrliche Kommunikation, klare Zuständigkeiten, echte Entlastung und eine Führungskultur, die Verantwortung übernimmt, statt Druck nur weiterzugeben. Mitarbeiter müssen ernst genommen werden, bevor sie kündigen, krank werden oder innerlich abschließen. Außerdem sollte man sich ehrlich fragen, warum so viele gute Leute gehen oder gehen wollen. Das ist kein Zufall und auch kein individuelles Problem einzelner Mitarbeiter. Das ist ein strukturelles Problem.
Rückkehr zu einem wertschätzenden und transparenten Führungsstil. Etablierung eines strukturierten Onboardings für neue Mitarbeiter und eine bessere Kommunikation der übergeordneten Unternehmensziele. Die fachliche Expertise der Mitarbeiter sollte bei strategischen und operativen Entscheidungen wieder deutlich stärker einbezogen werden.
Der am besten bewertete Faktor von Secure Service Provision ist Kollegenzusammenhalt mit 4,4 Punkten (basierend auf 7 Bewertungen).
Alle Mitarbeiter ziehen am gleichen Strang, primär begründet durch die kleine Größe des Unternehmens. Das bröckelt nun aber langsam, mit der Ungewissheit und Unzufriedenheit steht sich jeder selbst am nächsten.
Hier kann ich wenig sagen da ich zurzeit noch der einzige in meinem Team bin, allerdings sehe ich, dass die Kollegen die schon länger da sind sich gegenseitig unterstützen.
Der Kollegenzusammenhalt ist der einzige große Lichtblick. Viele Kollegen sind fachlich stark, hilfsbereit und menschlich absolut in Ordnung. Ehrlich gesagt ist genau dieser Zusammenhalt einer der wenigen Gründe, warum der Laden überhaupt noch funktioniert. Vieles wird nicht wegen der Führung geschafft, sondern trotz der Führung.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,3
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Secure Service Provision ist Kommunikation mit 3,3 Punkten (basierend auf 7 Bewertungen).
Kommunikation findet häufig erst dann statt, wenn es bereits brennt. Informationen kommen spät, unvollständig oder gar nicht. Entscheidungen werden kaum transparent erklärt, Zuständigkeiten bleiben unklar und am Ende landen Aufgaben bei denjenigen, die sich nicht schnell genug wegducken. Kritik wird aus meiner Sicht nicht wirklich angenommen, sondern eher als Störung empfunden. Wer Probleme offen anspricht, bekommt selten eine echte Lösung, sondern eher Rechtfertigungen, Druck oder neue Aufgaben.
Fehlende Transparenz auf ganzer Linie. Eine nachhaltige strategische Kommunikation existiert faktisch nicht. Wichtige Projektinformationen muss man sich mühsam selbst zusammensuchen.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,3 Punkten bewertet (basierend auf 4 Bewertungen).
Es gibt Schulungspläne die eingehalten werden, ich bin nun drei Monate dabei und habe Einzelförderung von Mitarbeitern ebenso erlebt wie ganze Teams die auf Produkte geschult werden. Es wird Wert auf Qualifizierung gelegt und Budgets sind ausreichend vorhanden.
Fachlich kann man hier sicherlich etwas lernen, weil die Themen anspruchsvoll und komplex sind. Das passiert aber eher durch Eigeninitiative und durch Kollegen, nicht durch eine saubere Entwicklungsstruktur. Karriere oder Weiterbildung wirken für mich nicht planvoll. Es gibt keine klare Perspektive, keine nachvollziehbare Förderung und wenig echte Entwicklungsgespräche. Man lernt vor allem, weil man funktionieren muss.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Secure Service Provision wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,7 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet Secure Service Provision schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 29% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Secure Service Provision als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 14 Bewertungen schätzen 72% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 7 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Secure Service Provision als eher modern.