Man hat relativ wenig Vorgaben und kann ziemlich unbehelligt arbeiten, ohne dass man ständig kontrolliert wird. Der Umgang untereinander ist sehr locker, man duzt sich, auch mit den Vorgesetzten und Vorstand. Dazu hat man ein Gehalt, von dem man sehr gut leben kann.
Totales Chaos durch unvernünftiges Management und fehlende Organisation, keine Planung bzw. wenn mal etwas geplant wird, werden Entscheidungen ständig wieder zurückgenommen oder verändert. Man erhält keine Unterstützung durch Vorgesetzte oder Betriebsrat.
das die gleichen Werte die wir für andere fordern für uns gelten; keine gute Führung; fehlende Anerkennung und Wertschätzung der Leistungen der Mitarbeiter und kein entsprechendes Bewertungssystem dafür; zu flache Hierarchien und dadurch fehlende Eskalationsleiter, ehrenamtlicher Vorstand zeigt zu wenig Dialog mit den Mitarbeitern, verlässt sich ausschließlich auf Inhalte der Führungskräfte
Endlich raus aus der Bequemlichkeit und auch moderner werden. Dazu muss sich vor allem in der Führungsetage, aber auch bei den MitarbeiterInnen etwas verändern. Es sollte dringend eine funktionierende Struktur entwickelt und eine verlässliche, langfristige Planung eingesetzt werden. Mehr Transparenz und Kommunikation. Auf vielen Positionen sitzen auch die falschen Personen, Stellen sollten nicht mit "netten Bekannten", sondern mit Fachpersonal besetzt werden, was die nötige Kompetenz hat.
- regelmäßige Mitarbeiterbefragungen - Führung über Bereiche/Abteilungen hinaus stärker wahrnehmen - Strategie entwickeln und professionell auf allen Ebenen mit Zielsetzungen realisieren - Einführung von Zielvereinbarungen auf der Grundlage von strategischen und operativen Zielen auf allen Ebenen - Verbesserung der Kommunikation auf allen Ebenen und stärkere Präsenz des Vorstands gegenüber den Mitarbeitern - Einführung eines professionellen Vorstands, so dass auch dieser messbar ist (Amnesty ist für die Arbeit mit einem ehrenamtlichen Vorstand inzwischen zu groß) - müsste professionalisiert werden - Ausbau der Führungsqualitäten der Führungskräfte auf allen Ebenen
Hohes Gehalt, welches immer pünktlich und deutlich vor Monatsende gezahlt wird, allerdings werden viele Überstunden verlangt. Durch das Tarifsystem sind aber keine Gehaltsverhandlungen möglich, damit gibt es auch keine leistungsgerechte Bezahlung, da alle je nach Tarifgruppe dasselbe bekommen. Dazu gibt es aber ein Firmenticket für die öffentlichen Verkehrsmittel.
Das Gehalt ist angemessen und durch den Tarifvertrag transparent geregelt; allerdings ist daher eine monetäre Anerkennung für Leistungen ausgeschlossen; Sozialleistungen sind sehr gut
Was Mitarbeitende noch über Gehalt/Benefits sagen?
Am schlechtesten bewertet: Vorgesetztenverhalten
2,0
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Amnesty International Deutschland ist Vorgesetztenverhalten mit 2,0 Punkten (basierend auf 5 Bewertungen).
Zum Teil sind die Personen in den Führungspositionen komplett ungeeignet, das auch schon in mehrfacher "Generation". Bei Einstellung wird wohl auch wenig Wert auf soziale Kompetenz gelegt. Dementsprechend schwierig ist der Umgang teilweise. Es gibt so gut wie keine Wertschätzung, kein Bemühen, MitarbeiterInnen zu halten.
es erfolgt überhaupt keine Zielsetzung und gibt keine Strategie, es werden keine klaren Entscheidungen getroffen und auch regelmäßig revidiert; teilweise erfolgt eine Einbindung der Mitarbeiter, aber dann so stark, dass die Arbeitsaufgabe der Führungskraft regelmäßig an die MA übergeben wird; fehlende, transparente und vollständige Kommunikation seitens einiger Führungskräfte und der ehrenamtliche Vorstand interessiert sich nicht für die Belange der Mitarbeiter
Man muss sich selbst darum kümmern und dann ein wenig drum betteln. Aber in den meisten Fällen wird eine Weiterbildung dann genehmigt. Es gibt aber keinen funktionierenden Prozess, man muss alles selbst organisieren. Das Interesse an Weiterbildung liegt ausschließlich auf Arbeitnehmerseite. Karriere ist in der Regel nicht möglich, es sei denn man ergattert z.B. als Aushilfskraft eine feste Stelle und steigt somit auf. Einige MitarbeiterInnen werden gefördert, andere nicht beachtet. Gern wird auch aus dem eigenen Pool gefischt, so dass ...
da die Hierarchien sehr flach sind, gibt es wenig Möglichkeiten einer Karriere in der Ebene, allerdings sind inhaltliche Vertretungen möglich und führen dann zu Wissenserweiterungen; es werden auch Weiterbildungen bewilligt, jedoch ohne etablierten Prozess (eher Gießkanne oder nach Anfrage); es gibt nur sehr geringe Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung; dies ist jedoch auch stark von den Bereichen/Abteilungen abhängig
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Amnesty International Deutschland wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,8 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Vereine schneidet Amnesty International Deutschland schlechter ab als der Durchschnitt (3,5 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 100% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Amnesty International Deutschland als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 14 Bewertungen schätzen 79% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 3 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Amnesty International Deutschland als eher modern.