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QimiQ Handels GmbH

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QimiQ Handels GmbH Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

2,47 Mitarbeiter
2,46 Bewerber
0,00 Azubis
  • 26.Aug. 2014 (Geändert am 31.Aug. 2014)
  • Mitarbeiter

Vorgesetztenverhalten

Leider sehr wenig im Haus und wen kein Interesse am Gespräch

Interessante Aufgaben

Nicht schlecht aber zuwenig Interesse, Kommunikation und Arbeit an sehr alten Computern (XP)

Gehalt / Sozialleistungen

Das war auch der Grund warum ich wieder gehen musste. Kein ausreichendes Gehalt. Aufpassen bei der Einstellung, da wird einem etwas versprochen, dass Ende des Monats nicht eingehalten wird.

  • 12.Mai 2013 (Geändert am 14.Mai 2013)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Lob gibt es nicht, nur Kritik. Dass man alles super erledigt, wird erwartet. Sobald eine Frage auftraucht, ist man sauer und ich wurde von Person zu Person geschickt, da sich a) niemand die Finger verbrennen wollte b) die zuständige Person einfach nie da war.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten sind intregant und ein aufeinander eingeschossenes Team, das weder ehrlich noch transparent ist und schon gar keine klaren Arbeitsanweisungen gbit.

  • 25.Apr. 2013
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Im Großen und Ganzen machen die Mitarbeiter einen sehr netten und zufriedenen Eindruck. Jedoch konnte ich das in meinem Arbeitsumfeld nicht feststellen.

Vorgesetztenverhalten

Bei den Bewerbungsgesprächen war die Atmosphäre sehr angenehm. Ich fühlte mich von anfang an wohl. Die Firma und deren Tradition wurde vom ersten Bewerbungsgespräch bis hin zur Dienstvertragunterzeichnung immer wieder bis in den Himmel gelobt. "Wir haben so viele langjährige zufriedene Mitarbeiter und wir sind wie eine Familie..." Die Stelle, die ich antreten sollte, wäre eine Nachbesetzung für eine (meiner Meinung nach viel zu jungen) Dame, die in Pension geht. Die Gespräche verloren sich dann in viele privaten Erlebnisse, die der Herr schon so erlebt hatte. Ich ging mit einem sehr guten Eindruck und voller Freude nach Hause, weil er mich gleich in die zweite Runde eingeladen hat.
Beim zweiten Termin sollte ich dann englisch reden, was mir anfangs etwas schwerer fiel, da ich die letzten Jahre kein Englisch brauchte. Ich schien aber trotzdem zu punkten, da ich dann zwei Tage später die Jobzusage hatte.
Beim dritten Termin, wurde mir ein fertig unterschriebener Dienstvertrag vorgelegt. Das Gehalt wurde von der Firma bereits fix vorgeschrieben. In diesem Gehalt waren zugleich 20 Überstunden abgegolten. Etwas überrascht fragte ich dann, ob man beim Gehalt noch etwas machen könnte, weil es doch unter meinen Vorstellungen lag. Er meinte, dass ich nicht vergessen darf, dass ich ein Dienstauto kriege, welches ich zu 100% privat nutzen kann und zu jeder Tages- und Nachtzeit volltanken könnte usw.. und ausserdem kriege ich ja auch ein Diensthandy, welches ich auch privat nutzen kann.
Ich unterschrieb.. und mit meiner Unterschrift waren wir auch gleich per "Du".
Dann erzählte er, dass meine Vorgängerin zur Zeit auf Kur wäre und gleich im Anschluß darauf in Pension geht. Sie wollte eigentlich noch länger bleiben, aber er wolle das nicht mehr, weil er "frischen Wind" im Büro braucht. Dies machte mich dann doch etwas stutzig und unsicher. Ich fragte ihn dann, wie es denn dann mit der Einarbeitung aussieht, wenn niemand mehr da ist, um mir alles zu zeigen. Darauf kam eine selbstsichere Antwort, wie aus der Pistole geschossen: "Naaaa!!! Da brauchst du dir überhaupt keine Gedanken machen! Du kriegst du beste Einschulung, die man sich nur wünschen kann! Wir haben schon einen Einarbeitungsplan und 2 Kolleginnen aus der Buchhaltung (ganz anderer Bereich!!!) werden dir alles Schritt für Schritt zeigen!! Also du hast gar nichts zu befürchten!" Ich glaubte ihm und freute mich auf meinen 1. Arbeitstag.
Somit habe ich meinen sicheren und eigentlich auch verdammt guten alten Job an den Nagel gehängt, weil ich ja hier den "jackpot" geknackt habe.. 2 Wochen Sardinien habe ich auch storniert.
1 Woche vor Dienstantritt wurde ich eingealden, in die Firma zu kommen. Dort traf ich auf weitere 3 Neulinge. Wir hatten eine kurze Einführung über die Firma, bekamen ein paar Produkte zum Ausprobieren mit. Etwas verwundert über so viele neue Kollegen war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
1. Arbeitstag:
Dienstbeginn war 8 Uhr. ich war um 7.40 Uhr da und ohne ein ordentliches "Guten Morgen" kam gleich die erste Ansage: "Setz dich her, hier haben wir was zum erledigen!" Ich erledigte die Aufgaben, ohne wirklich zu wissen, worum es geht bzw. was der Hintergrund dieser Aufgabe war. Das wurde mir leider nicht mitgeteilt. Die Dame ging zurück in ihr Büro und meinte, ich soll mich melden, wenn ich fertig bin.
Die ersten Kollegen trudelten ein und waren sehr erfreut mich zu sehen und waren auch wirklich sehr nett.
Dann wurde ich mit 2 weiteren neuen Kollegen zu einer Marketing-Präsentation eingeladen. Diese war sehr spannend und interessant, weil ich somit etwas mehr über die Firma erfahren konnte. Jedoch war es auch nicht wirklich relevant für meinen Arbeitsbereich. Aber gut, ich freute mich über einen spannenden ersten Arbeitstag. Dieser verlief sehr stressig und hektisch, weil ich nichts anderes machte, als zu improvisieren und den Ball hoch zu halten, damit alles erledigt wird und alle Deadlines eingehalten werden.
Bei Fragen bekam ich immer gähnende Antworten, wo ich das Gefühl hatte, lästig zu sein. Aber ich versuchte das Beste daraus zu machen, denn jeder Anfang ist schwer und man muss sich eben auf seine neuen Kollegen erst einstellen. Am Abend (nach dem ich bereits 1 Überstunde hinter mir hatte) ging ich zu meiner gähnenden Kollegin um mich zu verabschieden und gleichzeitg zu fragen, was für ein Zeiterfassungsystem es gibt. Darauf hin kam die Antwort: Wir schreiben nichts auf! Aha...
Und ich wurde darüber informiert, dass ich die kommenden 2 Tage alleine bin, weil die Kollegin Dienstag und Mittwoch immer von zu Hause aus arbeitet. "Du kannst mich eh anrufen, wenn was ist".. Aha...
2. Arbeitstag:
"wir müssen sofort zur Post und zur Bank, die Post und die Kontoauszüge holen", kam von der anderen Kollegin aus der Buchhaltung. Danach musste ich sofort wieder zurück zu meinen Schreibtisch um den Papiersalat, der sich in der Zwischenzeit angesammelt hat, zu bearbeiten. Dann kam ein netter Kollege aus dem Marketing und teilte mir mit, dass jetzt die nächste Marketingpräsentation und anschliessendes Kochtraining statt findet. Ich freute mich sehr darauf. Ich fand es äusserst interessant und sehr abwechslungsreich. Ich lernte einige Kollegen näher kennen und freute mich darüber.
Als ich dann an meinem Arbeitsplatz zurück war, wartete schon eine andere Kollegin, die mich fragte, ob ich dieses und jenes schon erledigt hätte. Auf meine Antwort, dass ich bis eben in der Schulung war, erhielt ich eine pampige Antwort, dass es aber wichtig ist, gewisse Deadlines einzuhalten und ich das sofort erledigen soll. OK.. ich fragte, ob sie es mir zeigen könnte, wie das geht: Fehlanzeige..
Somit kämpfte ich mich den Nachmittag durch und rief immer wieder meine gähnende Kollegin, die von zu Hause aus arbeitet, an und bekam wieder gähnende oder sehr resche Antworten: "das darfst du nicht; dass musst du aber...!!!" ich fragte mich, woher ich denn das alles im Vertrieb wissen soll.. ich kannte keine Strukturen, keine Abläufe.. ich kannte eigentlich nicht mal meinen täglichen Arbeitsablauf und zwischendurch klingelte das Telefon gefühlte 300 mal in der Stunde. Ein eigener Email-Account schien wohl eine Lebensaufgabe zu sein, denn meine Email-Adresse war die, meiner Vorgängerin und auf meine Frage, wann denn diese geändert wird, kam eine pampige Antwort: "das is ja jetzt nicht wichtig.. wird schon noch geändert werden!"
Am Dienstag fuhr ich dann nach 2 geleisteten Überstunden mit einer extremen Wut im Bauch nach Hause. Ich fragte mich, wie es denn sein kann, dass man jemanden bereits am 2. Arbeitstag sich selbst überlässt..?!
3. Arbeitstag
ich war wieder alleine, weil die Kollegin von zu Hause arbeitet. Ein Stapel von Aufträgen bzw. unerledigten Emails, die SOFORT zu bearbeiten sind. Aber SOFORT sind auch dieses und jenes zum erledigen. Ich kannte meine Prioritäten nicht. Wenn ich meine Kollegin anrief, kam wieder eine gähnende Antwort...
oder sie hat erst gar nicht abgehoben.
Meine Kollegin, mit der ich das Büro teilte, die auch neu war, sprach mir ihre Bewunderung aus, weil ich so ruhig blieb und versuchte alles zu meistern. Und wieder dachte mir, dass eben jeder Anfang schwer ist.
Ein weiterer neuer Kollege bat mich um Erledigung einiger Unterlagen. Jedoch wusste er auch nicht, wo ich was finde und wie es erledigt werden muss, aber es musste erledigt werden.
Am Abend nach einer weiteren Überstunde fuhr ich ich enttäuscht nach Hause.
4. und letzter Arbeitstag:
man sprach nur mehr mit sehr bestimmten und strengen Ton mit mir und ich wurde darüber aufgeklärt, was ich alles nicht darf. Aber bisher keine Info, was eigentlich mein Arbeitsablauf war. Daraufhin wurde ich auch in einem sehr schroffen Ton hingewiesen, dass ich zuständig bin dafür zu sorgen, dass unter meinem Schreibtisch die Plastikmüll-Sammelstelle ist und ich diesen gefälligst entsorgen solle, wenn er voll ist. Wahnsinn.. aufeinmal teilte ich auch das Aufgabengebiet mit der Reinigungsdame.
Eine halbe Stunde später wurde ich von meinem Vorgesetzten ins Büro gerufen und mir wurde in einem Satz mitgeteilt, dass mein Dienstverhältnis ab sofort beendet ist, ich meine Sachen packen und gehen kann.
Die Begründung seinerseits war: dass es nicht passt und da wären sich "alle" einig.
Unglaublich... ich habe meinen Job gekündigt, meinen 2-wöchigen Urlaub in Sardinien storniert für einen absoluten REINFALL!
Aus heutiger Sicht kann ich nur sagen: FINGER WEG!
Da verliert man tatsächlich den Glauben an die Menschheit.


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