Ich fand an diesem Arbeitgeber besonders, dass, im Rahmen der Möglichkeiten, die Arbeit und die Arbeitszeiten auf das eigene Lebensmodell angepasst wurden. Den Kolleginnen, die die VT-Ausbildung oder die Ausbildung zur Kinder- und Jugendtherapeutin machten, wurden besondere Stundenmodelle vorgeschlagen. Speziell im Erwachsenenbereich war ich mir zu jedem Zeitpunkt der vollen Unterstützung meiner Vorgsetzten sicher, denn sie war stets für mich ansprechbar.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es sehr schade finde, dass viele Potenziale nicht wirklich Wertschätzung erhalten und gefördert werden. Eher im Gegenteil. Anstatt aus einem Konflikt/Uneinigkeit heraus eine gemeinsame Lösung zu finden - wird dieser eher gänzlich vermieden oder der Mitarbeiter „bei Seite“ gestellt. Die Mitarbeiter*innen haben kaum Möglichkeiten sich für das Unternehmen weiterzuentwickeln. ANAD hat(te) mit seinen Mitarbeiter*innen großes Potenzial, welches leider nicht gefördert wird. Stattdessen werden die Mitarbeiter*innen lieber gehen gelassen und neues Personal eingestellt - oft ...
Transparenz, Ehrlichkeit, weniger Geldgier, weniger Mauscheleien, mehr Gehalt, ehrliches Interesse an PatientInnen und Angestellten, mehr Empathie keine Vetternwirtschaft, fachliche Kompetenz keine übergewichtigen oder abgemagerten Therapeutinnen mehr als Vorbilder.
Der am besten bewertete Faktor von ANAD ist Gleichberechtigung mit 3,6 Punkten (basierend auf 4 Bewertungen).
Für Frauen ein hervorragender Arbeitgeber, denn auch Familie (oder Hunde) lassen sich hier mit der Arbeit gut vereinbaren. Kommt es hart auf hart, dürfen die Kleinen oder der Vierbeiner sogar mit auf Arbeit und zu Corona-Zeiten hat sich die Leitung dann ganz persönlich um die Kinderbetreuung gekümmert. Ein paar mehr Männer dürften es sein, aber die müssten sich dann halt auch mal bewerben.
Was Mitarbeitende noch über Gleichberechtigung sagen?
Am schlechtesten bewertet: Vorgesetztenverhalten
2,5
Der am schlechtesten bewertete Faktor von ANAD ist Vorgesetztenverhalten mit 2,5 Punkten (basierend auf 7 Bewertungen).
Die Teamleitungen versuchen die Meinungen und Sichtweisen der Mitarbeiter*innen zwar mit einzubeziehen, dies scheiterte jedoch oft an den Bereichsleiter*innen bzw. der Geschäftsführung. Diese hat vieles doch eigenmächtig entschieden - was oft sehr zu bedauernd war, da fachliche Sichtweisen zwar angehört, aber schlussendlich doch ignoriert wurden und oft eine wirtschaftliche Entscheidung getroffen wurde. Viele Entscheidungen seitens der Geschäftsleitung waren nicht klar und nachvollziehbar. Nachfragen und Kritik wurden dabei nicht gerne gehört und eher abgewiesen. Ganz getreu dem Motto "es wurde bereits ...
Die Bereichsleitung besitzt in meinen Augen keine Führungskompetenz. Wertschätzendes und motivierendes Verhalten wurde mir nicht entgegen gebracht. Stattdessen wurde jeder Schritt kontrolliert. Ich musste mich für jede Handlung rechtfertigen und durfte keine Entscheidung ohne Rücksprache treffen. Das Einarbeitungskonzept ist sehr schwach. Regelmäßige Feedback-Gespräche gibt es nicht. Anstatt mir Aufgaben zu geben, musste ich mich dafür rechtfertigen, was ich 8 Stunden am Tag mache. Ich habe keine Klientinnen mehr zugewiesen bekommen, obwohl die Kolleginnen sichtlich überlastet waren. Selbst eine Tandem-Betreuung wurde ...
Das Verhalten der Vorgesetzten ist hoch emotional und persönlich - es liegt dauerhaft eine Spur Gereiztheit gegenüber den Angestellten in der Luft. Unsachliches Verhalten und bewusst ausgeübter psychischer Druck stehen auf der Tagesordnung. Entscheidungen werden getroffen, die nicht nachvollziehbar sind und auf garkeine Fall hinterfragt werden dürfen.
Was Mitarbeitende noch über Vorgesetztenverhalten sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
3,0
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,0 Punkten bewertet (basierend auf 5 Bewertungen).
Super!! Die Geschäftsleitung hat mein Potenzial erkannt und mich durch Fortbildungen immer unterstützt. Da ich bereit bin Verantwortung zu übernehmen und mich fortzubilden, konnte ich bis dato 2 Stufen auf der Karriereleiter erklimmen. Aber da kommt noch was :-)
Die Aufstiegschancen sind sehr begrenzt, Weiterbildungen werden wenig bezuschusst. Es gibt zwei Fortbildungstage und ein geringes Budget dafür im Jahr. Zusätzliche Fortbildungen werden nur gefördert, wenn der Arbeitgeber diese anordnet. Einige Kolleg*innen konnten ihre Arbeitszeit bei Belastung zwar reduzieren, es wurden dafür aber keine individuellen Lösungen angeboten.
Weiterbildungen werden kaum gefördert. Der Vertrag enthält strenge Klauseln, was die Rückzahlung von Fortbildungen angeht. Hospitationen in anderen Einrichtungen werden nicht gefördert.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
ANAD wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,9 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege schneidet ANAD schlechter ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte).
Anhand von insgesamt 11 Bewertungen schätzen 45% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 7 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei ANAD als eher traditionell.