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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Am Markt vorbei arbeiten und Mitarbeiter über Richtung im Unklaren lassen.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 58 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Erinnerungen an alte Zeiten (bevor die Berliner kamen)
Ich bin seit vielen Jahren dabei und fühle mich auch als langjährige Mitarbeiterin sehr wohl bei Explorer. Das Produkt ist toll und auch wenn es sich in den letzten Jahren verändert hat, muss jedes Unternehmen mit der Zeit gehen und sich weiterentwickeln.
Pro:
Die Arbeit im Reisebüro an sich macht Spaß, der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden ist abwechslungsreich und die Kolleginnen und Kollegen vor Ort halten gut zusammen. Der Teamgeist innerhalb der Filiale ist oft das, was den Alltag trägt.
Es gibt sehr engagierte Führungskräfte, die sich im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten um Verbesserungen/Arbeitserleichterungen bemühen.
Das Produkt und die Arbeit sind ein Durchhalten wert!
das Team, die Produktpalette, die Schulungen und die Möglichkeit viel zu lernen. Ich glaube, als Azubi gibt es keinen besseren Betrieb, bei welchem du mehr über die Welt lernen kannst,
Contra:
Seit der Aufteilung der Firma in verschiedene Einheiten (EWT, Explorer Travel etc.) herrscht zunehmend Chaos bei Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Entscheidungen werden „von oben herab“ getroffen, ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort einzubeziehen – selbst bei Themen, die unseren Arbeitsalltag direkt betreffen.
Ein aktuelles Beispiel ist die neue Dienstanweisung, nach der alle Kunden geduzt werden müssen. Diese Regelung wurde ohne Rücksprache beschlossen und widerspricht einem respektvollen Miteinander auf Augenhöhe.
Zudem ist es fraglich, warum EWT als Veranstalter über die ...
Die Entscheidung, dass alle Kunden ab sofort geduzt werden müssen, ist ein absoluter Schnellschuss von der Geschäftsführung – ohne Diskussion, ohne Rücksicht auf Erfahrung oder Kundenstruktur. Viele ältere, langjährige und zahlungskräftige Kunden fühlen sich dadurch respektlos behandelt, und die Gefahr, diese Kundengruppe zu verlieren, ist hoch.
Auch die Mitarbeiter werden komplett außen vor gelassen. Das erzwungene Duzen wird von vielen als Eingriff in die eigene Ausdrucksweise und Persönlichkeit empfunden. Frust, Demotivation und Unsicherheit sind die logische Folge.
Wenn solche Maßnahmen ...
Seit der Übernahme durch Schauinsland vor zwei Jahren herrscht organisatorisches Chaos. Es gibt keine klaren Zuständigkeiten, stattdessen werden Funktionen schleichend abgezogen. Besonders kritisch sehe ich die Compliance: Mitarbeiter der Muttergesellschaft greifen in Internas ein und geben Anweisungen, ohne dass hierfür eine klare rechtliche oder arbeitsvertragliche Grundlage erkennbar ist. Die Geschäftsführung wirkt machtlos oder bereits abgeschrieben. Wer Struktur und Rechtssicherheit sucht, ist hier aktuell falsch.
Hört auf mit den haltlosen Ausreden bezüglich der IT-Systeme und Verträge. Spielt endlich mit offenen Karten und kommuniziert ehrlich, was die Zukunft des Reisebürobereichs angeht. Wer seine treuesten und umsatzstärksten Mitarbeiter so behandelt, muss sich über die Konsequenzen und den Imageschaden nicht wundern.
Sagt den den Mitarbeitern endlich wo der Zug hingeht. Stinknormales Reisebüro für Türkei und Mallorca Pauschalreisen oder Reisebüro für anspruchsvolle individuelle Fernreisen, beides zusammen geht nicht.
Kommunikation verbessern, Prozesse optimieren / vereinfachen, nachhaltiger handeln
Verbesserungsvorschläge:
• Entscheidungen mit den Mitarbeitenden gemeinsam treffen, besonders bei Themen mit direktem Kundenkontakt.
• Zuständigkeiten klarer strukturieren – wer wofür verantwortlich ist, sollte transparent sein.
• Mehr Vertrauen in die Kompetenz der Verkäuferinnen und Verkäufer: Wir wissen, wie wir mit unseren Kunden am besten kommunizieren.
Besinnt Euch auf die Werte des Firmengründers und die Wurzeln. Seitdem er weg ist geht es leider kontinuierlich bergab.
Der am besten bewertete Faktor von Explorer Travel ist Kollegenzusammenhalt mit 3,5 Punkten (basierend auf 22 Bewertungen).
Untereinander versuchen wir uns so gut es geht zu stützen. Allerdings herrscht verständlicherweise eine extreme Verunsicherung im Team. Dass zusätzlich internes Personal in andere Bereiche (wie den Veranstalterbereich) abgestellt werden muss, belastet das ohnehin strapazierte Teamgefüge massiv.
Dies habe ich schon bei Arbeitsatmosphäre lobend erwähnt. Wir unterstützen & helfen uns innerhalb des Teams gegenseitig. Es besteht ein absolutes Vertrauensverhältnis untereinander.
gegenseitige Unterstützung und Entgegenkommen wird großgeschrieben
Mein Team war wirklich der beste Teil meiner Tätigkeit bei Explorer. Das war aber auch nur bis zu dem Punkt gegeben, als meine Mitarbeiter reihenweise wegen Überlastung ausgefallen sind. Mache da abwe eher die Firma für verantwortlich.
siehe Arbeitsatmosphäre
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Explorer Travel ist Kommunikation mit 2,3 Punkten (basierend auf 23 Bewertungen).
Völlig unzureichend und intransparent gelöst. Absurde Begründungen, warum bestehende Arbeitsverträge angeblich wegen "technischer Probleme" nicht auf die Mutterfirma übertragen werden können, glaubt im Team niemand mehr. Dass alte Verträge plötzlich im HR-System Personio nicht mehr auffindbar sein sollen, zerstört das allerletzte Restchen Vertrauen komplett.
Das Team ist tief gespalten. Während ein Teil versucht, professionell zusammenzuhalten, nutzen andere die Ungewissheit der Übernahme aus, um sich durch das Anbiedern bei der neuen Muttergesellschaft Vorteile zu verschaffen. Loyalität wird durch internen Verrat ersetzt, was das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstört hat.
Mit der Büroleitung noch in Ordnung.
Das Problem liegt hier eine Etage weiter oben. Es wird zwar versucht über wöchentliche Calls alle Mitarbeiter abzuholen, dir Art und Weise und vor allem der Inhalt dieser Calls ist mehr unterdurchschnittlich. Lob ist generell ein Fremdwort. Es wird eher noch mehr verlangt und Druck ausgeübt.
Ich empfehle, alle relevanten Informationen schriftlich festzuhalten und die Gespräche idealerweise aufzuzeichnen. Andernfalls wird die Bedeutung von Aussagen gezielt entgegengestellt.
Es wird viel geredet und viel von den Kollegen angesprochen. Darauf hin folgen aber kaum bis gar keine Taten und wenn was getan wird, dann meistens viel zu spät
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,4 Punkten bewertet (basierend auf 11 Bewertungen).
Viele Schulungen und viele Inforeisen die ermöglicht werden. Man hat also Chancen und Möglichkeiten sich weiterzubilden und die Welt zu entdecken :)
Aufstieg ist in Reisebüros schwierig, da es nur eine Büroleitung und eine Stellvertretung gibt.
Als Expedient im Verkauf hat man bis zu einem gewissen Punkt durchaus Aufstiegschancen zur Büroleitung oder auch in Richtung anderer Abteilungen, das war es dann aber i.d.R..
Man hat kaum Aufstiegschancen.
Wenn dann eine Position als Büroleitung oder Assistent angeboten wird, wird man solange wie möglich hin gehalten.
Wenig Aufstiegsmöglichkeiten, regelmäßige Schulungen, welche allerdings die erfahrenen Reiseexperten nicht wirklich weiterbringen. Inforeisen werden regelmäßig angeboten, wobei die Logik der Zuteilung dieser nicht immer nachvollziehbar ist.