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Firma FitUNDGesund
Stadt Bremen
Beworben für Position Sportbegeisterter
Jahr der Bewerbung 2015
Ergebnis selbst anders entschieden

Kommentar

Guten Tag,


ich möchte an dieser Stelle meinen Erfahrungsbericht zur Firma Fit und Gesund schreiben. Ich habe letztes Jahr eine Ausbildung zum zertifizierten Personal Trainer gemacht und habe bei Ebay-Kleinanzeigen eine Anzeige von FitUNDGesund gefunden, wo "Ernährungs- & sportbegeisterte Menschen mit Ausstrahlung gesucht!" werden. Das hat natürlich mein Interesse geweckt. Am gleichen Tag habe ich noch eine Antwort und eine Einladung für den nächsten Abend bekommen, um alles zu besprechen. Der Termin sei wohl ganz günstig, da das Konzept auch einigen potentiellen Interessenten vorgestellt werden solle. Ich habe bereits vorher gefragt, um was für eine Tätigkeit es sich denn handelt. Die Antwort: Am ehesten beschreibe es wohl Berater.



Zum Treffen: Ich war am nächsten Abend da (heute Abend) und möchte von meinen Erfahrung teilen: Zunächst einmal wurde die Fitness-, Gesundheit- und Erholungsindustrie hervorgehoben und als Wachstumsmarkt bezeichnet. Dann ging es relativ schnell zum Wesentlichen. Es wurden Produkte der Firma PM-International names FitLine vorgestellt (google diese Produkte und Firma einfach mal selber um ein eigenes Bild zu bekommen). Es handelt sich dabei um Nahrungsergänzungsmittel. Durch mein Hintergrundswissen habe ich dazu kritische Fragen gestellt und es hat sich sehr bald heraus gestellt, dass ich in diesem Thema mehr Ahnung hatte als mein Gegenüber. Dies hat er auch selbst bestätigt. Dabei wurden drei Produkte vorgestellt, die ich nicht nur für unnötig sondern teilweise auch mehr als fragwürdig halte. Zudem wurde in einer Broschüre zur Powerpoint Studien gezeigt. Dabei fallen Skalierungsfehler und fehlende Objektivität auf (Koffein wird bei Kaffee pro Tassen angegeben und bei Redbull pro LITER; wer diese Studien finanziert hat, wüsse er nicht). Hinzu wurden mir persönliche (Erfolgs-)Geschichten aus seinem Verwandtenkreis erzählt und Anekdoten ins Spiel gebracht, die mit dem Thema wenig bis gar nichts zu tun haben.


Zum Job: Zunächst muss man selbst das Produkt für 93 Euro kaufen. Dann müsse man selber Kunden generieren (z.B.: Verwandte, Freunde und auf die Straße gehen). Diese würden dann auch 93 Euro für jede Bestellung bezahlen und davon gingen 30 % an den Verkäufer (mich). Der mir gegenübersitzende Mitarbeiter würde vom Kaufpreis auch 10 % erhalten. Das staffele sich dann noch in insgesamt 6 Stufen auf.



Mein Fazit: Mit dem Thema Sport hat dieser Job überhaupt gar nichts zu tun. NULL!!! Es geht hier um einen reinen Vertrieb eines Produktes. Ich möchte mich in diesem Feld etablieren und finde eine offene und ehrliche Kommunikation essentiell. Leider hat sich diese erst im Gespräch herauskristallisiert. Der Umgangston mit meinem Gesprächspartner war sehr nett, dennoch hätte ich mir das ganze Gespräch sparen können, wenn man von Anfang an offen und ehrlich mit mir gewesen wäre.


Dies ist ein Job als Vertreter, bei dem Kunden generiert werden müssen. Die Verkaufsprovision ist dabei der Verdienst. Zudem muss man das Produkt zumindest selbst kaufen. Wer hinter solch einem Firmenmodell und Produkt steht, kann sich gerne darauf einlassen. Für mich ist zum einen dieses Produkt nichts, zum anderen dieser Job und zuletzt die Kommunikationsform nichts.




Mit bestem und sportlichen Gruß Stefan

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