Vor zwei Jahren habe ich bei Gp-one als Junior-Entwickler angefangen, praktisch ohne echte Projekterfahrung (nur ein halbes Jahr WordPress, der Albtraum jedes Entwicklers ). Davor war ich in einer ganz anderen Branche tätig. Trotzdem habe ich hier die Chance bekommen, mich Schritt für Schritt zu entwickeln. Ich hatte viel Zeit zum Lernen und habe unglaublich viel Unterstützung bekommen, von meinem Chef, von den Teamleitern und von den Kollegen. Heute arbeite ich deutlich selbstständiger, aber die Unterstützung und das Vertrauen sind ...
Das einzig Positive war der Kollegenzusammenhalt – der entstand aber eher aus dem gemeinsamen Umgang mit den schwierigen Rahmenbedingungen als durch die Führung selbst. Wer auf ständige Kontrolle, Micromanagement und spontane Planänderungen steht, kommt hier voll auf seine Kosten.
Dass die unterschiedlichsten Menschen und kreative Köpfe hier ein berufliches Zuhause finden, ihre Kompetenzen zusammenlegen und gemeinsam an einem Strang ziehen, um tolle Projekte umzusetzen und die eigenen Träume zu erfüllen.Ic
Wer hier anfängt, sollte sich bewusst sein: schnelle Verantwortung bedeutet nicht automatisch faire Bedingungen. Meine Erfahrung: unprofessionelle Führung, gebrochene Versprechen, respektloser Umgang und die Erwartung, sogar private Ressourcen (Handy etc.) in den Job einzubringen, ohne angemessene Gegenleistung. Für alle, die Wert auf Respekt, klare Strukturen, verlässliche Zusagen und eine faire Bezahlung legen, ist dieses Unternehmen meiner Ansicht nach die falsche Wahl. Es gibt offiziell den sogenannten Play-Day bzw. Gesellschaftsspieltag, mit dem nach außen gerne geworben wird. In der Realität fand ...
Puh, nicht viel. Sicherlich würden sich Mitarbeiter freuen, wenn sie die eine oder andere Änderung weniger umsetzen müssten und mehr schon im Voraus feststehen würde. Das lässt sich jedoch nicht immer gewährleisten, da einige Dinge nunmal erst "on the Job" auffallen und geändert werden müssen.
Respektvolle Kommunikation: Führungskräfte sollten lernen, auch unter Druck sachlich und respektvoll zu bleiben, statt Mitarbeitende anzuschreien oder herabzuwürdigen. Planbare Strukturen: Weniger Tagesform-Entscheidungen, mehr klare Prozesse und verbindliche Zusagen. Mitarbeitende brauchen Verlässlichkeit. Klare Trennung privat/beruflich: Persönliche Launen oder Probleme dürfen nicht auf die Belegschaft abgeladen werden. Echte Benefits statt Show-Events: Ein „Play-Day“ mag nett aussehen, aber zusätzliche Urlaubstage oder faire Gehälter wären deutlich wirksamer. Arbeitsmittel stellen: Wer digitale Aufgaben übernimmt, darf nicht gezwungen sein, private Geräte für Unternehmenszwecke zu nutzen. Transparente ...
Wer viel lernen möchte vor allem über Improvisation, Stressresistenz und eigene Belastungsgrenzen – kann hier auf seine Kosten kommen. Wer jedoch Wert auf nachhaltige Führung, stabile Teamstrukturen und ein faires, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld legt, sollte sich gut überlegen, ob dieses Unternehmen zu den eigenen Werten passt.
Eigentlich gibt es immer etwas, das man verbessern kann aber hier wird die Firma gemeinsam gestaltet, nicht nur von oben entschieden. Vielleicht sollte die Frage eher heißen: Was können wir gemeinsam noch besser machen?
Eigentlich bringe ich jeden Verbesserungsvorschlag direkt ein und wir diskutieren ihn. Entweder wird er dann umgesetzt oder ich werde vom Gegenteil überzeugt.
Der am besten bewertete Faktor von GP One ist Kollegenzusammenhalt mit 4,5 Punkten (basierend auf 4 Bewertungen).
Trotz der belastenden Rahmenbedingungen gab es unter vielen Kolleg*innen ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Man stützte sich gegenseitig und versuchte, gemeinsam mit Humor und Zusammenhalt einen Ausgleich zur angespannten Führungsstruktur zu schaffen. Die Fluktuation war aus meiner Sicht sehr hoch. Während meiner Zeit im Unternehmen verließen zahlreiche Kolleg*innen dauerhaft das Team, manche freiwillig, andere im Rahmen überraschend kommunizierter Trennungen.
Der beste, den ich je erlebt habe. Die menschliche Komponente ist ein entscheidendes Kriterium bei der Einstellung neuer Kollegen. Daher findet man im ganzen Unternehmen keinen einzigen Stinkstiefel. Es wird gerne miteinander gelacht und mal auf dem Balkon geplaudert. Gerät jemand beruflich oder privat in Schwierigkeiten, hilft man ihm aus der Patsche. Alle zwei Wochen spielt die ganze Belegschaft einen Arbeitstag lang gemeinsam Gesellschafts- und Videospiele. Darüber hinaus unternehmen die Kollegen in unterschiedlichen Konstellationen auch privat etwas miteinander.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Gehalt/Benefits
2,5
Der am schlechtesten bewertete Faktor von GP One ist Gehalt/Benefits mit 2,5 Punkten (basierend auf 4 Bewertungen).
Die Vergütung stand in keinem Verhältnis zu Verantwortung und Leistung. Trotz der Übernahme großer Aufgaben und Leitung mehrerer Bereiche war das Gehalt niedrig, Urlaubstage lagen meist nur auf gesetzlichem Minimum, und zusätzliche Boni oder Weihnachtsgeld wurden nicht gezahlt. Es gab lediglich ein halbes Extramonatsgehalt, aber nur, wenn man im gesamten Jahr weniger als fünf Krankheitstage hatte. Anfragen zu vermögenswirksamen Leistungen oder ähnlichen Angeboten wurden strikt abgelehnt, da das Unternehmen hierfür weder investieren noch sich damit beschäftigen wollte. Sozialleistungen beschränkten sich ...
Die Vergütung lag in meinem Fall deutlich unter dem Branchenstandard auch bei hoher Verantwortung. Verhandlungen gestalteten sich schwierig, regelmäßige Anpassungen fanden kaum statt. Zusätzliche Sozialleistungen waren nicht vorhanden.
Was Mitarbeitende noch über Gehalt/Benefits sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
2,8
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,8 Punkten bewertet (basierend auf 3 Bewertungen).
Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten wurden häufig angekündigt, aber in der Praxis selten umgesetzt. Versprechen über Aufstiegschancen, Projekte oder Trainings wurden oft nicht eingehalten, sodass die reale Weiterentwicklung hinter den Erwartungen zurückblieb. Zwischendurch gab es ein internes Schulungsprogramm, bei dem alle Mitarbeitenden kleine Trainings zu Themen wie Kommunikation oder Präsentationen durchführen mussten. Die Inhalte waren teilweise sinnvoll, wurden aber oft nicht auf die tatsächlichen Aufgaben der Teilnehmenden zugeschnitten. Zudem wurden erlernte Verhaltensmuster manchmal im Nachhinein kritisiert oder sogar mit Belehrungen sanktioniert, wenn ...
Es gab keine klaren Entwicklungsprogramme oder strategische Förderung. Weiterbildung war – wenn überhaupt – privat organisiert. Wer sich fachlich entwickeln wollte, musste dies weitgehend eigenverantwortlich tun.
Mit zunehmender Erfahrung steigern engagierte Mitarbeiter nicht nur ihr Gehalt, sondern auch ihren Verantwortungsbereich. Für Weiterbildung ist, je nach Bedarf, viel Spielraum. Vorgesetzte schulen Mitarbeiter intensiv, Bücher werden gekauft und demnächst auch Online-Kurse gebucht.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
GP One wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,7 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Internet schneidet GP One schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 33% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen GP One als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 4 Bewertungen schätzen 50% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 5 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei GP One als eher traditionell.