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KRONOS TITAN GmbH Nordenhamals Arbeitgeber

Deutschland Branche Chemie
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Bewertungsdurchschnitte

  • 4 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (0)
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    Gut (1)
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    75%
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Arbeitgeber stellen sich vor

KRONOS TITAN GmbH Nordenham Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

2,54 Mitarbeiter
0,00 Bewerber
0,00 Azubis
  • 06.Juli 2017
  • Mitarbeiter
  • Focus

Pro

Die Kameradschaft unter uns normalen Arbeiter ist gut und die Bezahlung ist gut

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
4,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
4,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten
  • Firma
    KRONOS TITAN GmbH
  • Stadt
    Nordenham
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 15.Dez. 2015
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Defizite beim Führungsverhalten und beim Kollegenzusammenhalt bringen in der Summe meist auch eine entsprechende Arbeitsatmosphäre hervor.
Zwischen Führungskräften und Untergebenen werden mehr die Klassenunterschiede betont, als die Zusammenarbeit gefördert. Die allgemeine Stimmung ist von Unzufriedenheit geprägt.
Motivation sieht anders aus.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt sicherlich auch einige höhere Positionen, die personell gut besetzt sind.
Der Mehrheit der Führungspersonen scheint es leider nicht zu gelingen, ihren beruflichen Aufstieg sachlich einzuordnen.
So hat bspw. nahezu jeder Schichtführer unter seinen Untergebenen entweder seinen persönlichen Liebling oder seinen Buhmann oder auch beides.
Das schlägt sich dann oft auch entsprechend in der Mitarbeiterförderung und -beurteilung oder auch im allgemeinen Umgang nieder.
Fachkompetenz ist bei den meisten Führungspersonen gegeben, dennoch gibt es Einzelfälle, die diesbezüglich ihrer Position nur bedingt gerecht werden können.

Kollegenzusammenhalt

Neben einigen wenigen Teams, die gut zusammenarbeiten, wird unter der Mehrheit der Kollegen das von oben Vorgelebte zur Vollendung gebracht:
Kollegen reden mehr übereinander als miteinander und oft lässt man sich, ohne es zu merken, selber davon anstecken.
Darüber hinaus hat wohl so ziemlich jede Belegschaft seine speziellen Informanten, die es sich zum Sport gemacht haben, Kollegen auszuhorchen und entsprechend beim nächsten Vorgesetzten anzuschwärzen.
Folglich scheinen immer mehr Kollegen von Schichtveranstaltungen außerhalb der Arbeitszeiten (wie z.B. Weihnachtsfeiern) bewusst fernzubleiben.

Interessante Aufgaben

Die Attraktivität der Aufgaben variiert je nach Position und Station, an der sich der Mitarbeiter gerade befindet. Der Großteil der Arbeit besteht allerdings überwiegend aus Routinen. Klar, es gibt schlimmere Arbeiten. Andererseits gibt es auch schönere.

Kommunikation

Am Arbeitsplatz läuft Kommunikation manchmal durchwachsen ab. So erhält man manchmal Informationen erst spät oder eben auch gar nicht. Wenn aufgrund dessen allerdings etwas schiefläuft ist das Geschrei oft groß.

Über Änderungen, Neuerungen und der allgemeinen betrieblichen Situation erhält der gemeine Mitarbeiter zwischenzeitlich kaum mal zuverlässige Informationen. Hier dominiert eher die Gerüchteküche. Die Kommunikation zwischen Betriebsrat und Belegschaft fällt meist auch mehr als dürftig aus. In den 3-4 mal jährlich stattfindenden Betriebsversammlungen werden mal einige Zahlen bekanntgegeben, ansonsten steht man als Mitarbeiter oft vor vollendeten Tatsachen.

Gleichberechtigung

Bisher waren keine Benachteiligungen von Frauen zu beobachten.

Umgang mit älteren Kollegen

In der Vergangenheit wurden auch mal ältere Mitarbeiter eingestellt. Neueinstellung sind zuletzt immer seltener geworden.
Generell haben Mitarbeiter zu ihrem 25- und 40-jährigen Jubiläum eine Anstecknadel, ein Extra-Monatsgehalt und Extra-Urlaub erhalten. Allerdings wurden für Mitarbeiter nach einem bestimmten Eintrittsdatum schon erheblich geringere Jubiläumsvergütungen angekündigt.

Karriere / Weiterbildung

Nach den jüngsten Umstrukturierungen dürften die Aussichten auf eine Führungsposition insbesondere für jüngere Mitarbeiter auf ein Minimum gesunken sein. Die Vakanzen nach oben gehen rapide zurück. Um dort eines Tages noch reinzurutschen zu können bräuchte man schon sehr gute Beziehungen und zudem einen langen Atem.
An Personal mit Meisterqualifikation ist das Unternehmen so ziemlich gesättigt.
So wurden auch die Förderungen für Weiterbildung deutlich zusammengestrichen.
Schichtarbeiter, die neben der Arbeit bspw. auf Meisterlehrgang gehen, dürfen auch bezüglich des Zeitmanagements nicht auf allzu große Unterstützung hoffen. Wer regelmäßig am Unterricht teilnehmen möchte, ist oft auf Schichttausch angewiesen, den der Mitarbeiter zumeist noch selbst organisieren muss oder er muss mitunter dafür auch seinen Erholungsurlaub opfern. Den Bildungsurlaub bekommt man immerhin noch für die Intensivwochen vor der Prüfung. Lediglich für den Prüfungstermin kann man noch auf eine Freistellung hoffen.
Im allgemeinen scheint auch das Interesse an der Weiterqualifizierung der Mitarbeiter zuletzt massiv gesunken zu sein.

Gehalt / Sozialleistungen

Im regionalen Vergleich sieht es mit der Bezahlung noch recht gut aus, vorausgesetzt, man ist Festangestellter in der Firma.
Die Zahlungsmoral ist insgesamt vorbildlich.
Für Zeit- und Leiharbeiter sieht es da schon weniger rosig aus. Von diesen wird eine häufig eine hohe Arbeits- und Leistungsbereitschaft verlangt und das bei deutlich geringerer Bezahlung.
Auch werkseigene Neulinge erhalten schon deutlich schlechtere Verträge und die Chancen auf eine Übernahme haben sich ebenso merklich verschlechtert.

Arbeitsbedingungen

Hinsichtlich der Arbeitsplatzimmisionen und Modernisierung hat sich im Vergleich zu vorher schon einiges verändert, wenn auch nur geringfügig. Die Arbeitsräumlichkeiten sind überwiegend noch immer unzureichend klimatisiert.
Bezüglich der Computertechnik wurde zuletzt zwar aufgerüstet, die eigentlichen Produktionsanlagen blieben jedoch überwiegend überaltert.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein ist nach wie vor als hoch einzustufen.
Langjährige Mitarbeiter genießen noch gute Sozialleistungen über die Pensionskasse und die Unterstützungskasse.
Mitarbeiter, die erst nach 2004 gekommen waren, mussten allerdings schon erste Abstriche hinnehmen. Nach den letzten Entwicklungen am Finanzmarkt dürfte diese Tendenz auch weiter fallend sein.

Work-Life-Balance

Der Urlaub konnte zumindest, bis auf gelegentlich notwendigen Kompromissen, meist noch planmäßig genommen werden.
Wo früher sich der Schichtarbeiter noch über 33 Tage plus 3 Sonntage Jahresurlaub freuen durfte, ist dieser vor wenigen Jahren auf 29+2 gekürzt worden.
Als Sommerurlaub dürfen maximal nur noch 3 Wochen genommen werden (davor immerhin noch 4 Wochen, beim alten Schichtsystem sogar 5 Wochen).
Das Fünf-Schicht-System wäre an sich sogar ganz erträglich, müsste man über das Jahr verteilt nicht noch 22 Zusatzschichten in den freien Blöcken ableisten. Personalmangel und ständig zunehmender Krankenstand erfordern bei den noch einsatzfähigen Mitarbeiter eine immer höhere Bereitschaft Bringeschichten zu leisten. Überstunden liefen bis zuletzt noch auf freiwilliger Basis, der Tendenz nach könnten diese aber auch bald zur Pflicht werden. Schichtpläne müssen häufig geändert und angepasst werden, um kurzfristig personelle Löcher zu stopfen. Die Belastungen für Schichtarbeiter werden stetig höher, während gleichzeitig die Erholungsphasen immer kürzer ausfallen. Für Freizeitplanung und Privatleben wird die Luft zunehmend dünner.

Image

Die Mitarbeiter sprechen immer seltener positiv von der Firma.
Stattdessen dringen immer mehr von den weniger angenehmen Aspekten nach draußen.
Vielen Außenstehenden ist das Werk von damals noch als Lohnhochburg in Erinnerung geblieben, doch auch dieses Image scheint sich immer mehr aufzubrauchen.
Loblieder gibt es lediglich noch von der Führungsebene für die Mitarbeiter zu hören, wobei sich Anspruch und Realität eher auf getrennten Kursen bewegen.
Einst gab es vom Werk aus für die Mitarbeiter zu Ostern und Weihnachten Schokolade und Berliner zu Sylvester, was allerdings aus Kostengründen abgeschafft wurde und die Schichtführer daraufhin aus eigener Tasche weitergeführt hatten.
Während Ruheständer und Abgänger ohne Führungsposition auch nach langjähriger Mitarbeit meist auf einer Sammelveranstaltung bei Kaffee und Kuchen relativ unpersönlich verabschiedet werden, so lässt man für ausscheidende Führungspersonen gerne auch mal eine fürstliche Abschiedsparty springen.
Die augenscheinlich gekaufte 5-Sterne-Bewertung in der Liste trägt sicherlich auch nicht zur Verbesserung des Gesamteindrucks bei.

Da dieses Führungsmodell jedoch sehr weit verbreitet scheint, kann man Kronos wahrscheinlich eher als gewöhnliches Unternehmen
einordnen, aus Sicht von Mitarbeitern ohne besondere Vor- und Nachteile im Vergleich zu den meisten anderen Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

  • Eine flachere Hierarchie wäre sicher motivationsfördernd und zugleich kostengünstiger. Führungsebene und Belegschaftsmitarbeiter müssten mehr aufeinander zugehen, Führungskräfte müssten auch offener für Kritik werden, um gegenseitiges Mißtrauen abzubauen und Vertrauen aufzubauen. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, oder halten den Mitarbeiter bei Laune. Die Abschaffung der Naschereien zu Ostern, Weihnachten und Sylvester ist bei den Mitarbeitern sauer aufgestoßen. Dabei geht es ja auch gar nicht um einen finanziellen oder materiellen Mehrwert, sondern lediglich um die positive Geste der Aufmerksamkeit.

Pro

Bedauerlicherweise scheint das Geld nur noch das einzige zu sein, was die Mitarbeiter dort hält.

Contra

In den Bewertungen wurde so ziemlich alles gesagt.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten
  • Firma
    KRONOS TITAN GmbH
  • Stadt
    Nordenham
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Produktion
  • 13.Aug. 2014
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist sehr schlecht. Zeitunglesen in den Leerlaufzeiten, Musik hören und mit Kollegen sprechen wird in vielen Bereichen nicht gerne gesehen oder komplett unterbunden. Förderungen für Belegschaftsfeiern oder anderen Ideen zur Verbesserung des Klimas gibt es nur minimal und wurden in der Vergangenheit eher gestrichen als ausgeweitet. Höhere Vorgesetzte lassen sich in den Produktionsstätten selten bis nie sehen und gehen wenn, dann häufig wortlos an den Untergebenen vorbei.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte herrschen teilweise despotisch in ihren Kompetenzbereichen. Konflikte mit Untergebenen werden nicht geklärt sondern ausgesessen. Macht ein Mitarbeiter zu oft den Mund auf, dann stehen ihm keine Aufstiegschancen mehr offen, selbst Jahre später nicht, da man dort sehr nachtragend reagiert. Dies wird von oben nach unten vorgelebt und hat sich kulturell im Unternehmen gefestigt. Versuche, dies mit einem objektiven Beurteilungssystem zu ändern werden nur halbherzig durchgezogen, dieses lässt auch sehr viel Interpretationen zu, unbequeme Mitarbeiter werden dabei nicht nach Leistung beurteilt sondern nach Sympathie. Einsprüche der Mitarbeiter gegen die Beurteilungen werden komplett ignoriert bzw. mit dem nächst höherem Vorgesetzten "geklärt".

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind nicht einheitlich bewertbar, da das Klima unter den Kollegen von Belegschaftsgruppe zu Belegschaftsgruppe doch stark variiert. Generell wird aber ein gutes "Miteinander" nicht oder nur in Teilbereichen gefördert. Das "Anschwärzen" von Kollegen wird zum Teil belohnt und löst in der Belegschaft schon gar keine Empörung mehr aus.

Interessante Aufgaben

Es wird größtenteils selbstständig gearbeitet. Die Arbeiten selber sind sehr unterschiedlich, von anspruchsvollen verfahrenstechnischen Aufgaben bis zu anspruchslosem "Knuff" ist alles dabei. Generell macht man sich nicht tot wie der Volksmund sagt, allerdings wird von den Mitarbeitern im Schichtbetrieb sehr viel abverlangt.

Kommunikation

Informationen über die Unternehmenssituation gibt es in Form von Betriebsversammlungen und einer internen Zeitschrift. Diese finden leider nur in Vortragsform statt und lassen wenige bis keine Zwischenfragen zu. In der Vergangenheit wurde versucht, dies mit Infoständen durchzuführen, leider wurde das schnell wieder eingestellt bevor sich dieses System etablieren konnte.

Gleichberechtigung

Es gibt Frauen, Homosexuelle und Menschen mit Migrationshintergrund in allen Teilen des Betriebs inklusive den höheren Führungspositionen, ein Gleichberechtigungsproblem gibt es allenfalls bei einigen gestrigen Schichtvorgesetzten mit traditionellem Frauenbild. Dies wird allerdings nicht von dem Unternehmen so gesteuert und scheint auch nicht gewollt zu sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird kein Unterschied nach Alter gemacht. Die Belohnungen für Jubiläen in Form von finanziellen Zuwendungen und Zusatzurlaub sind leider ein Auslaufmodell und werden nur noch Mitarbeitern gewährt die in oder vor den 1990er Jahren eingestellt wurden. Bei Renteneintritt wird leider sehr differenziert. Während Vorgesetzte auch schonmal mit Luftballons und Stretchlimousine verabschiedet werden, geht der normale Produktionsmitarbeiter auch nach lebenslanger Arbeitszeit im Unternehmen mit einer unwürdigen Sammelveranstaltung mit feuchtem Händedruck, Glas O-Saft und einer Brötchenhälfte. Vielen Mitarbeiter verweigern mittlerweile diese komplett unpersönliche Verabschiedung und verabschieden sich nur im engsten Kollegenkreis.

Karriere / Weiterbildung

Früher wurde die Weiterbildung gefördert, dies ist heute nicht mehr der Fall bzw nur sehr wenig. Es wird verlangt, daß ein Karrierewilliger in Vorleistung tritt, also Meisterlehrgang oder ähnliches selber finanziert, abwickelt und organisiert. Hilfestellung hierbei gibt es nicht, auch nicht was die Zeit dafür angeht. Zumeist müssen die Mitarbeiter Schichten tauschen um überhaupt an den Unterrichtsstunden teilnehmen zu können, wenn er in den Urlaubszeiten keine wechselwilligen Kollegen findet wird dies als sein eigenes Problem betrachtet. Über eine Perspektive, diese Investition in die eigene Bildung auch im Betrieb anwenden zu können wird man komplett, auch auf Anfrage, im Dunkeln gelassen. Fairerweise sollte man Kollegen ohne Aufstiegschancen dies auch mitteilen und wiederum Mitarbeitern mit besonderer Eignung Ansporn geben. Der Betrieb behält sich vor nach erfolgreicher Weiterbildung einen Teil der Kosten zurückzuerstatten, läßt den Mitarbeiter aber im Dunkeln ob das auch bei ihm der Fall sein wird.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt liegt über dem regionalem Durchschnitt im normalen Rahmen eines Betriebes der Großindustrie. Gezahlt wird nach Tarif mit einigen je nach Unternehmenssituation sehr hoch ausfallenden Zusatz- bzw. Bonuszahlungen. Für Mitarbeiter mit Einstellungstermin vor 2002 gibt es eine fürstliche Pensionskasse mit hervorragenden Leistungen, für alle danach eine doch erheblich schlechtere Pensionskasse, die im Alter nicht mehr als ein nettes Zubrot sein dürfte. Es gibt Beistandskasse und viele Möglichkeiten für zusätzliche Altersvorsorge. Leider sind die Möglichkeiten die vermögenswirksamen Leistung in Anspruch zu nehmen auf Werksverträge begrenzt.

Arbeitsbedingungen

Die Computer werden regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Es wird zwar auch in Belüftung, Beleuchtung und Lärmpegelanpassungen investiert, leider liegt die Priorität dort häufig auf Verminderung von Emissionen nach außen und weniger nach innen. So ist es eher zweitrangig, ob die Wärme in den Produktionsbereichen immer mehr zunimmt, sofern die Abwärme damit reduziert wird. Dafür werden auch gerne mal vorher Klappfenster gegen nicht zu öffnende Scheiben ausgetauscht, etc. Wirkliche Verbesserungen der klimatischen Arbeitsbedingungen gab es Jahre nicht mehr, der Lärm nach außen wurde stetig verringert während sich die Gehörschutzbereich innen mehr und mehr ausweiten.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das Unternehmen engagiert sich stark in umweltverträgliche Verfahrenschritte auch weit über das gestzlich vorgeschriebene hinaus. Ganz nach dem Motto "von Saulus zu Paulus" (Dünnsäureverklappung bis in die 80er, heute Vorreiter bei Vermeidung von Produkttionsabfällen). Das soziale Engagment ist vorhanden, könnte allerdings in der Förderung regionaler Einrichtungen, Vereine, etc doch um einiges größer ausfallen. Sponsoring von Sportvereinen gibt es gar nicht.

Work-Life-Balance

Der Jahresurlaub muss im Spätsommer des Vorjahres eingereicht werden. Er muss auf das Jahr aufgeteilt werden und darf maximal 3 Wochen am Stück betragen. Davon abweichende Wünsche (wenn ein Mitarbeiter einmal eine längere Reise oder Auszeit wünscht) werden komplett ignoriert, höchstens auf Wohlwollen des Bereichsvorgesetzten genehmigt. Kurzfristigen Urlaub (in dem Unternehmen ist es schon "kurzfristig" wenn man 2 Monate vorher anfragt) für Familienfeiern oder Ähnliches wird nur gewährt wenn niemand krank wird oder keine Sonderarbeiten anfallen. In der Regel wird einem erst 1-2 Tage vorher mitgeteilt, ob man frei hat. Vor ein paar Jahren wurde der Jahresurlaub im Schichtbetrieb um 6 Tage gekürzt von 36 auf 30 Tage, also um ~16%.
Im Schichtbetrieb wird ein 5-Schicht-System angewendet, bei dem überwiegend rückwärts die Schicht gewechselt wird (Nacht-frei-Spät-frei-Früh). Sonntags wird 12 Stunden gearbeitet, ansonsten 8 Stunden. Es sind ca. 22-24 Zusatzschichten pro Jahr abzuleisten, davon werden 5-10 im Vorfeld eingeteilt, den Rest muss man flexibel ableisten, nicht selten wird morgens angerufen, daß am selben Tag noch gearbeitet werden muß. Verweigert sich ein Mitarbeiter mehr als 3mal darf er sich auf ein Gespräch mit dem nächst höheren Vorgesetzten oder der Personalabteilung freuen. Das System dieser Bringeschichten ist sehr unflexibel. Mitarbeiter, die mehr Zusatzarbeit leisten wollen dürfen dies nicht, Mitarbeiter die weniger ableisten wollen (mit freiwilligem Verzicht auf Geld oder Urlaub) schon gar nicht. Teilzeitmöglichkeiten gelangen in dem Unternehmen nicht bis in die Produktionsbereiche. Viele Vorgesetzte verwechseln die Bringeschichten mit Bereitschaftsdienst und es macht den Anschein, das dies von oben auch so gewollt ist.
Es gab anfangs eine Vereinbarung, die die Belastungen der schnellen Schichtwechsel mindern sollte, also nach Nachtschichten 2 Tage frei, Verteilung der Bringeschichten auf das ganze Jahr, nicht mehr als 3 Nachtschichten am Stück, etc. Diese Vereinbarung wird nicht eingehalten und es wird nicht selten geleugnet, daß es sie überhaupt gab, obwohl sie lange Zeit aushing.

Image

Das Unternehmen genießt einen guten Ruf, aufgrund der gehaltsbedingten durchaus gesellschaftlich guten Stellung der Mitarbeiter in der Region. Dieses Image wackelt jedoch immer mehr, da die sich verschlechternden Arbeitsbedingungen immer mehr nach außen dringen. Stolz darauf dort zu arbeiten kann man eher nicht sein, da gibt es andere Unternehmen die erstrebenswerter sind. Empfehlen kann ich es jedem, der vielleicht in Leiharbeit oder Lohndumping feststeckt, jedem mit normalem Job kann ich nur abraten.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Schweiß in die Motivierung der Mitarbeiter stecken. Sprüche von hohen Vorgesetzten wie "den Job noch zu haben ist Motivation genug" oder "wenn ich auf den Parkplatz die Autos sehe verdienen hier alle zu viel" sind dafür genauso wenig geeignet wie ständiges Beschneiden der übertariflichen Leistungen. Vielleicht mal einfach mit den Mitarbeitern persönlich reden, sich anhören was im Betrieb los ist, vielleicht bei einem Kaffee. Und bitte nicht nur immer den "Buschfunk" bei den Bereichsvorgesetzten abhören.

Pro

Gutes Gehalt und gute soziale Absicherung.

Contra

Strenge Hierarchie mit wenig moderner Mitarbeiterführung. Wenig Flexibilität gegenüber der Belegschaft und schlechtes Arbeitsklima.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

wird geboten wird geboten wird geboten wird geboten
  • Firma
    KRONOS TITAN GmbH
  • Stadt
    Nordenham
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Produktion

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  • 4 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (1)
    25%
    Befriedigend (3)
    75%
    Genügend (0)
    0%
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  • 0 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
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  • 0 Azubis sagen

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kununu Scores im Vergleich

KRONOS TITAN GmbH Nordenham
2,54
4 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Chemie)
3,05
18.613 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,28
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