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LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)
 

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Bewerbungsbewertungen

1,10
  • 22.09.2015

Fragwürdiges Verfahren

Firma LBME NRW ( Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW)
Stadt Köln
Beworben für Position Diplom-Ingenieur
Jahr der Bewerbung 2015
Ergebnis k.A.

Bewerbungsfragen

  • Nur Standardfragen anhand eines fertigen Fragenkatalogs. Es gab keine Fragen, die sich nicht schon nach einer kurzen und allgemeinen Vorbereitung beantworten ließen.

Kommentar

Das Bewerbungsverfahren weist einige Besonderheiten auf, auf die man sich einstellen sollte.
Im Vorfeld - z.B. bei der telefonischen Bestätigung der Einladung - wird jegliche Info zu Art, Ablauf, Besetzung und voraussichtlicher Dauer des Bewerbungsgesprächs strikt verweigert.
Man wird bei dem Termin zunächst in einen Raum geführt, in dem man später noch eine schriftliche Aufgabe bearbeiten soll. Genauere Informationen zu der Aufgabe gibt es aber noch nicht. Dann wird man in einen weiteren Raum geleitet, in dem vier Personen sitzen.
Man wird gebeten den eigenen Werdegang chronologisch wiederzugeben. Anschließend soll man die Aufgaben des Eichamtes kurz umreißen und die eigenen Qualifikation diesbezüglich beschreiben. Nach weniger als 10 Minuten wird man aufgefordert in dem benachbarten Raum die Aufgabe zu bearbeiten. Möglichkeiten für Fragen seitens des Bewerbers gibt es bis dahin noch nicht. Da sich die vier Personen nicht verabschieden, erfährt man auch nicht, dass der vorgesehene Gesprächsteil damit bereits beendet ist.
Bei der Aufgabe handelt es sich um die schriftliche Beantwortung einer Beschwerde eines untersuchten Betriebes. Man soll eine Stellungnahme verfassen und die eigene Vorgehensweise des Amtes rechtlich begründen. Entsprechende Gesetzestexte liegen hierzu bei. Für die Aufgabe hat man 30 Minuten Zeit. Sofern man etwas Erfahrung mit Gesetzestexten und geschäftlicher Korrespondenz hat, ist es weder fachlich noch zeitlich eine Herausforderung.
Danach kommt der erste Mitarbeiter wieder in den Raum und erklärt, dass damit dann die erste Phase des Bewerbungsgespräches abgeschlossen ist.
Es ist erscheint fraglich, welche Erkenntnisse man aus einem nicht einmal 10-minütigen Gespräch ziehen will, in dem der Bewerber lediglich aufgefordert wird, seinen Werdegang chronologisch wiederzugeben – dieser liegt mit dem Lebenslauf ohnehin vor – und in wenigen Worten die Aufgaben des Eichamtes und die diesbezügliche eigene Qualifikation zu beschreiben. Die Aufgaben des potenziellen Arbeitgebers sollten wirklich jedem Bewerber bekannt sein. Weiterhin sollte die grundsätzliche Qualifikation bereits bei Sichtung der eingereichten Unterlagen geprüft worden sein bevor man eine Einladung ausspricht.
Hätte nun zumindest ein engagierter Bewerber die Chance rechtzeitig zu erfahren, wie begrenzt das Engagement und Interesse des potenziellen Arbeitgeber ist, ließe sich die Gesprächsführung vielleicht noch gezielt vom Bewerber selbst beeinflussen. So jedenfalls ist es fraglich, welchen Wert dieses Verfahrens als Entscheidungsgrundlage überhaupt leisten kann und soll.
So verwundert es nicht, dass die gleiche Position schon nach einem halben Jahr erneut ausgeschrieben wurde.

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