In meinem Aufgabenbereich innerhalb der Stabsstelle K und M habe ich die Arbeitsatmosphäre als sehr belastend erlebt. Die direkte Führung war aus meiner Sicht schwierig und von starker Kontrolle geprägt. Eigenverantwortliches Arbeiten wurde kaum ermöglicht, stattdessen herrschte ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis. Zudem habe ich das Verhalten auf direkter Kollegen- und Leitungsebene teilweise als manipulativ und intrigant wahrgenommen. Entscheidungen der Führungsebene waren nicht immer transparent, und es entstand der Eindruck eines deutlichen Machtgefälles, das wenig Raum für offene Kommunikation ließ. Die Arbeitslast ...
Die Bewerbungsgespräche wirken eher wie eine Prüfungssituation als wie ein gegenseitiges Kennenlernen. Statt eines offenen Austauschs entsteht eine unnötig formelle Atmosphäre. Besonders überzogen empfand ich die Anzahl der anwesenden Personen: Mit teilweise bis zu zehn Personen auf Arbeitgeberseite fühlt man sich schnell wie vor einer Prüfungskommission. Das halte ich weder für zeitgemäß noch für einen angemessenen Rahmen. Insgesamt vermittelt der Bewerbungsprozess einen sehr traditionellen und nicht mehr zeitgemäßen Eindruck. Aus meiner Sicht wäre eine grundlegende Modernisierung dringend wünschenswert.
Mehr Festanstellungen einführen und auch die drittmittelfinanzierten Kolleg:innen übernehmen. Da kann die Uni selbst aber nichts für, sondern das ist eine hochschulpolitische Angelegenheit.
Der am besten bewertete Faktor von Universität Osnabrück ist Gleichberechtigung mit 4,5 Punkten (basierend auf einer Bewertung).
Sehr gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, soweit ich das von anderen Beschäftigten auch mitbekommen habe. Mein Vorgesetzter war selbst zufrieden mit der Elternzeit und der Fachbereich sowie andere Bereiche wurden von Frauen exzellent geleitet. Personell sind die Professoren und in meinem Team die Männer in der Überzahl, es wird jedoch viel getan um den Anteil anzugleichen. Das schließt versteckte Diskriminierung nicht aus, ich habe es bisher nicht erlebt (bin selber allerdings männlich).
Ebenfalls nicht ideal, da klang häufig heraus, dass es für viele eine Sackgasse ist oder nur für eine Lebensphase attraktiv ist. Die Aufstiegschancen sind gering bzw. nicht gegeben.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Universität Osnabrück wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Bildung schneidet Universität Osnabrück besser ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 67% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Universität Osnabrück als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 36 Bewertungen schätzen 61% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 27 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Universität Osnabrück als eher modern.