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Firma IBG Technology Hansestadt Lübeck GmbH
Stadt Lübeck
Beworben für Position Projektingenieur
Jahr der Bewerbung 2014
Ergebnis selbst anders entschieden

Bewerbungsfragen

  • Keine Fragen dieser Form
  • Keine Fragen dieser Form
  • Nur Nachfragen bzgl. einiger Positionen im Lebenslauf

Kommentar

Zusammenfassend: sehr schade!

Im Folgenden schildere ich mich meine PERSÖNLICHEN Eindrücke. Auf dieser Basis mag sich jeder selbst eine Meinung bilden bzw. eigene Erfahrungen sammeln:

Die IBG ist eine an sich sehr interessante Firma: mittelständische und persönliche Struktur, hoch interessante und individuelle Automatisierungs-Technik (Einzelanfertigungen) und ein interessantes Arbeits- und Aufgabenumfeld. Für die Stelle des Projektingenieurs bedeutet das: Begleitung des Projekts beginnend beim ersten Kundenbesuch, über Konzepterstellung und Anagebotsabgabe, über die Kontrolle der Fertigung bis zur Endabnahme.

Kommen wir zum Negativen:
Phase 1: Das Unternehmen leistet sich ein absolut mangelhaftes Bewerbermanagement. Auf meine erste schriftliche Bewerbung folgte keine Antwort. Als ich nach zwei Monaten telefonisch nachfragte, wurde ich mit folgendem Dialog abgebügelt: "Ja ja, …, haben Sie schon eine Absage bekommen?" "Nein, aber..." "Dann sind ja wohl noch im Rennen. Tschüß". Absolut ersichtlich, dass der Personalverantwortliche keine Ahnung hatte wer ich bin und auch kein Interesse an einem weiteren Gespräch / einer Nachverfolgung hatte.
Phase 2: Trotz negativer Bewertungen bei Kununu und persönlich negativen Ersteindruck habe ich über Umwege einen persönlichen Kontakt aufgetan, mich nochmal beworben und wurde schließlich auch kurzfristig eingeladen. Dazu sei gesagt, dass schon der Erstkontakt vor dem Gespräch den Eindruck erzeugt hat, dass mein Ansprechpartner nur sehr mäßiges Interesse an mir / meiner Bewerbung hatte. Mit dieser Person alleine hatte ich dann leider auch das Vorstellungsgespräch, auf das sich diese leider erkenntlich nicht im Geringsten vorbereitet hatte. Eine nette Begrüßung oder ein paar einleitende Worte fehlten ebenso. Ich durfte mich also kurz selbst vorstellen. Wenige bis gar keine Nachfragen - über das fachliche hinaus schon gar nicht. Schließlich wurde mir im Schnellverfahren, jedoch inhaltlich ausführlich die Stelle vorgestellt. Ergänzend zur an sich interessanten Aufgabe wurde klargemacht:
* mittelständischer Betrieb = wenn es merkwürdige Abläufe gibt, dann ist das so. Einmal nachfragen, ok, danach soll man ruhig bleiben: wenn der Chef etwas sagt, ist das ungefragt zu akzeptieren.
* "Gesucht werden Mitarbeiter, die (z.B. in einer Ausbildung) schonmal gelernt haben, wie die Rangfolge im Betrieb ist". An sich OK, allerdings verhärtert sich hier ein gewisser Eindruck, dass konstruktive Kritik nicht erwünscht ist.
* Doppelte Arbeit (z.B. parallele Datenhaltung, etc.) ist bekannt und wird ignoriert.
* Überstunden sind vollkommen normal (ob diese bezahlt werden wurde nicht thematisiert).
* Betriebsrat / Gewerkschaft existiert in Lübeck nicht.
* Als Projektingenieur hat man keine (fachliche) Weisungsbefugnis: nach einhelliger Expertenmeinung das Schlimmste, was man einem Projektingenieur/Projektleiter antun kann.
* Eine einheitliche Vorgehensweise (z.B. Standard-Projektmanagementmodell o.ä.) gibt es nicht.
* Einzig und alleine IBG erzählt dem Kunden was richtig ist.


Zusammenfassend: Die Gesprächsatmosphäre war sehr unangenehm und mir fehlte jegliche Wertschätzung für meine Person/Bewerbung. So fand meine Gesprächspartner anscheinend auch nichts Ungewöhnliches daran, mitten im Gespräch einfach das klingelnde Telefon abzuheben und einige Minuten mit einem Kollegen über die Unterlagenablage zu sprechen. Eine Entschuldigung in meine Richtung folgte nicht.

Zum Gehalt: das strukturschwache Lübeck ist sicherlich kein IG-Metall-Hochlohnland, aber das angebotene Gehalt entspricht eher einem Berufseinsteiger, als einer Person mit Studium, Berufserfahrung und entsprechenden fachlichen Fortbildungen.

Positiv ist hervorzuheben, dass einem sofort auch die negativen Aspekte des Jobs / der Firma mitgeteilt wurden. Weiterhin gab es eine kurze Führung durch die Firma und die Werkstatt. Abschließend war der Vorschlag, dass man 1-2 Tage zur Probe im Unternehmen arbeitet um sich gegenseitig besser kennenzulernen - aus meiner Sicht eine sehr gute Vorgehensweise. Das Gespräch + Führung hat in etwa 1,5 Stunden gedauert.

Resümee: Ich wollte mich zunächst nicht durch die negativen Bewertungen und die untergegangene Bewerbung abschrecken lassen. Auch das aus meiner Sicht mangelhaft geführte Bewerbungsgespräch habe ich zunächst ignoriert. Letztlich hat das Gehaltsniveau als i-Tüpfelchen den Ausschlag gegeben, dass ich die Probearbeit nicht angetreten habe. Ich wünsche dem Unternehmen IBG, dass sich die interne Struktur / das Grundverständnis bzgl. (zukünftigen) Mitarbeitern bald ändert. Ohne seine (zufriedenen) Mitarbeiter (und Bewerber sind zukünftige Mitarbeiter) ist ein Unternehmen aus meiner Sicht wertlos.

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