Die offene und transparente Unternehmenskultur, der starke Kollegenzusammenhalt, die modernen Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten. Auch als älterer Mitarbeiter wird man sehr gut aufgenommen und geschätzt. Die Chefs sind nahbar und haben immer ein offenes Ohr.
Ich wurde nach einer Verletzung in der Mittagspause während meiner Anstellung bei der Firma gekündigt. Die Kommunikation rund um das Offboarding war aus meiner Sicht sehr unklar: Meine Zugänge wurden ohne Erklärung gesperrt, und eine offizielle Information zur Kündigung erhielt ich erst später per Post. Ein persönliches Gespräch zur Situation hat es in meinem Fall nicht gegeben.
Manchmal fehlt noch etwas Struktur in Prozessen und Abläufen – aber das ist dem schnellen Wachstum des Unternehmens geschuldet und wird sicher mit der Zeit besser. Wer damit umgehen kann, findet darin eher eine Chance als ein Problem.
Die unternehmerische Ausrichtung ist für mich nicht nachvollziehbar bzw. vertretbar, weil man immens wächst und jede Menge Geld ins Marketing steckt, aber die Qualität der tatsächlichen Verwaltung größtenteils katastrophal ist.
Ständig hoher Performence Druck vor allem im outbound, sehr sehr Lead abhängig und wenn man da nichts bucht dann leidet man im Prinzip darunter, auch wenn man eigentlich nichts dafür kann.
Weniger den Fokus auf das rasante Wachstum legen und sich mehr darum bemühen, dass die internen Prozesse passen und die Mitarbeiter/innen wissen, was sie tun - denn das habe ich nicht oft feststellen können, was zu sehr viel Frust auf meiner Seite geführt hat, weil man das Gefühl hatte, mit kompletten Neulingen zu arbeiten und wirklich alles erklären zu müssen.
Da das Unternehmen noch im Wachstum ist, sind nicht alle Prozesse und Strukturen bereits vollständig ausgereift. Das bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten.
Country Manager absolut überfordert, HR abwesend, Transparenz über Stabilität des Unternehmens nicht gegeben, nur Praktikanten statt Mitarbeiter, Gehalt zu niedrig
Der am besten bewertete Faktor von Matera ist Kollegenzusammenhalt mit 4,6 Punkten (basierend auf 20 Bewertungen).
Mein Team ist wirklich super. Ich komme gerne arbeiten, kann immer alle Probleme ansprechen und werde stets unterstützt und gefördert. Auch Teamfeiern sind immer toll und freundschaftlich.
Der Kollegenzusammenhalt ist wirklich hervorragend. Alle sind super nett und hilfsbereit, egal ob jung oder älter – man wird sehr gut aufgenommen und integriert.
Es gibt viele Wege, miteinander zu kommunizieren – ob über Front, Slack, persönlich oder auch manchmal nur mit GIFs. Ich kenne eigentlich niemanden, der nicht jederzeit bereit wäre, kurz zu helfen. Ich kann jederzeit zu meinen Kolleginnen und Kollegen gehen und fragen: „Können wir uns kurz einen Fall gemeinsam ansehen?“ – und dann wird dieser unkompliziert besprochen, ohne dass jemand genervt ist. Auch wenn wir gestresst sind, weil viel los ist, findet man dennoch immer ein offenes Ohr.
Menschlich war alles absolute Spitze und man hat sich wirklich - ohne Wenn und Aber - unterstützt und gesehen gefühlt. Letzten Endes war es auch der einzige Grund, der mich zum Überdenken meiner Entscheidung gebracht hat. Zum Zeitpunkt meines Austritts hatte die Firma gut 100 Mitarbeiter/innen und es waren nur eine Handvoll an Menschen dabei, mit denen ich eher weniger gut klargekommen bin - aber das gibt es bekanntlich immer.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Work-Life-Balance
3,9
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Matera ist Work-Life-Balance mit 3,9 Punkten (basierend auf 22 Bewertungen).
Urlaub kann jederzeit auch kurzfristig beantragt werden. Es ist nicht notwendig, den gesamten Jahresurlaub bereits im Vorjahr zu planen. Zusätzlich stehen zwei Tage Homeoffice pro Woche zur Verfügung, bei Bedarf können auch mehr Tage beantragt werden. Die Arbeitszeiten lassen sich ebenfalls flexibel gestalten. Eine Herausforderung besteht darin, die Arbeit vollständig innerhalb der regulären Arbeitszeiten zu bewältigen. Dies liegt unter anderem daran, dass sich das Produkt kontinuierlich weiterentwickelt, ohne dass Änderungen immer rechtzeitig transparent werden. Das kann die tägliche Bearbeitung teilweise ...
Zwar kann man flexibel im Home Office arbeiten. Das hilft nur wenig, wenn es trotzdem verpönt ist, nach acht vollen Arbeitsstunden den Dienst zu beenden. Ich hatte ausnahmslos jeden einzelnen Tag mindestens eine, wenn nicht sogar mehrere Überstunden und habe schon nach wenigen Wochen damit angefangen aus Scham meine Überstunden nicht 1:1 anzugeben, sondern diese immer künstlich zu reduzieren. Das hat System, da schon im Arbeitsvertrag standardmäßig 20h/Monat als abgegolten gelten. Auch die Überstunden-Frequenz in meinem ganzen Team war absonderlich ...
Die Work-Life-Balance war schwierig. Regelmäßige Überstunden gehörten zum Alltag und es entstand häufig das Gefühl, diese leisten zu müssen. Zusätzlich wurden bis zu 20 Überstunden im Monat nicht vergütet, was langfristig belastend war.
Arbeitszeiten nicht ideal. Entweder von 9-18 oder 10-19. Wünschenswert wäre schon früher anzufangen, um auch früher gehen zu können. Auch die 1 Stunde Pause ist verpflichtend und kann nicht gekürzt werden
Man hat jederzeit Einblick in die Aufgaben und Anforderungen, die für einen Aufstieg notwendig sind. Neue Positionen können besetzt werden, und man kann sich aktiv darauf bewerben. Weiterbildungen werden angeboten und auch genutzt. Allerdings könnte die Struktur hier noch verbessert werden, da diese Prozesse bei Abwesenheiten einzelner Personen teilweise ins Stocken geraten.
Workshops zu bestimmten Weiterbildungen sind möglich! Auch den grundstein einer Karriere kann man hier super starten (beispielsweise als Praktikant) Ausbildung aktuell noch nicht machbar (aber wer weiß, was die zukunft bringt)
ZB gibt es Interne Learning days mit verschiedenen Themen. Karrierepfade werden transparent kommuniziert und der Prozess wird in regelmäßigen Reviews mit den Mitarbeitern gecheckt
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Matera wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Immobilien schneidet Matera besser ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 77% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Matera als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 51 Bewertungen schätzen 80% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 43 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Matera als eher modern.