Es wird viel Eigeninitiative und Selbstständigkeit gefordert. Wer das nicht mag, hat hier keinen Erfolg. Wem das liegt, findet ein optimales Umfeld. Der Zusammenhalt unter Kollegen ist super.
Es ist ein globaler großer Player der im Zeitalter von KI, Cloud und Data eine wichtige Rolle spielen wird. Entsprechend ist es auch leicht an Ideen und Use Cases zu kommen, die man Kunden vorstellt. Interessiert ist jeder.
Aus meiner persönlichen Erfahrung gibt es mehrere Punkte, die den Arbeitsalltag deutlich erschweren. Ein großes Thema ist die interne Kommunikation. Informationen werden häufig nicht klar oder rechtzeitig an Mitarbeitende weitergegeben. Viele Dinge erfährt man eher zufällig über Kollegen oder über Umwege, anstatt über offizielle Kanäle oder transparente Kommunikation durch das Management. Ein weiterer Punkt ist die wahrgenommene Ungleichheit bei Gehältern. Es entsteht teilweise der Eindruck, dass neue Mitarbeitende mit deutlich höheren Gehältern eingestellt werden als bestehende Mitarbeitende mit vergleichbarer oder ...
Das teilweise ausgeprägte Silodenken zwischen einzelnen Abteilungen, insbesondere zwischen Consulting und Project Management. Anstelle eines gemeinsamen Fokus auf den Kundenerfolg entstehen hier gelegentlich unnötige Reibungsverluste. Zudem empfinde ich die interne Kommunikationsflut als verbesserungswürdig – die Vielzahl an Announcements führt dazu, dass relevante Informationen teilweise untergehen. Auch auf Führungsebene sehe ich punktuell Verbesserungspotenzial, insbesondere im Hinblick auf regelmäßige Entwicklungs- und Feedbackgespräche sowie eine stärker lösungsorientierte Teamführung.
Erfahrung wird unterschätzt: Langjährige Mitarbeiter werden offiziell gewertschätzt, in der Praxis aber häufig als Bremse wahrgenommen. Starre Strukturen: Es herrscht eine ausgeprägte Verwaltungsmentalität. Neue Ansätze scheitern oft an der "Das haben wir immer so gemacht" Haltung. Führungsvakuum: Es gibt viele Vorgesetzte, aber wenige echte Führungspersönlichkeiten. Umstrukturierungen bleiben meist Kosmetik.
Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit – insbesondere zwischen Consulting und Project Management – sollte stärker gefördert werden. Weniger Silodenken und mehr gemeinsame Teamformate könnten dazu beitragen, das gemeinsame Ziel und den Kundenerfolg noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Zudem wäre eine Weiterentwicklung der Führungskultur auf Teamebene wünschenswert. Regelmäßige Entwicklungs- und Feedbackgespräche sowie eine stärker lösungsorientierte Kommunikation würden das vorhandene Potenzial im Team besser ausschöpfen. In der internen Kommunikation könnte eine bessere Abstimmung und Bündelung von Announcements helfen, Informationsüberflutung zu vermeiden – ...
Langfristigkeit nicht Quartalsweise denken. Gerade bei großen Ideen - die sind nicht innerhalb eines Quartals zu realisieren. Cloud und KI sind strategische Themen. Meistens muss man sich über Nischen entwickeln. Oft wird aus einer guten Idee die Frage entwickelt, wie man dies noch in dem Quartal durchbekommt. Ein Kunde braucht auch Zeit, er muss es verstehen und hat seine eigene Agenda. Selbst wenn eine Idee gut ist, muss sie auch in die Strategie des Kunden eingebettet werden. Das braucht einfach ...
Führungskultur weiterentwickeln: Die festgefahrenen Denkmuster in der Führungsebene müssen aufgebrochen werden. Echte Veränderung braucht Führungspersönlichkeiten, nicht nur Zahlenverwalter. Prozesse verschlanken: Die bürokratische Schwerfälligkeit nehmen dem Vertrieb die notwendige Beweglichkeit. Langfristige Strategie statt Quartalshektik: Weg vom reinen Quartalsdenken hin zu einer nachhaltigen, kundenorientierten Innovationsstrategie. Karriereperspektiven schaffen: Hierarchische Blockaden abbauen, um tatsächliche Aufstiegschancen zu ermöglichen.
Der Kollegenzusammenhalt im direkten Team empfinde ich als sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig, teilt Wissen und hilft auch dann, wenn es einmal eng wird. Dieses Miteinander trägt maßgeblich dazu bei, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Herausfordernd ist aus meiner Sicht jedoch die Zusammenarbeit zwischen Consulting und Project Management. Hier kommt es teilweise zu Schuldzuweisungen und einem gewissen Konkurrenzdenken, was unnötig Energie kostet. Da letztlich alle am gleichen Ziel arbeiten – dem Projekterfolg und der Zufriedenheit des Kunden – ...
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,0
Der am schlechtesten bewertete Faktor von ORACLE Deutschland B.V ist Kommunikation mit 3,0 Punkten (basierend auf 132 Bewertungen).
Die interne Kommunikation ist grundsätzlich transparent und es wird viel Wert darauf gelegt, Mitarbeitende über Entwicklungen, Initiativen und Erfolge zu informieren. Das ist positiv und zeigt, dass Offenheit gewünscht ist. Allerdings empfinde ich die Menge an internen Announcements und allgemeinen Informationsmails als sehr hoch. Teilweise erreichen einen fast täglich neue Rundmails aus unterschiedlichen Abteilungen, was schnell zu einer gewissen Informationsüberflutung führt. Wichtige Inhalte gehen dadurch gelegentlich unter. Hier würde ich mir eine bessere Abstimmung zwischen den Abteilungen sowie eine stärkere ...
Marketingtechnisch ist Oracle im Vergleich zu den Mitbewerbern noch sehr ruhig. Intern gibt es viel Flurfunk, offizielle Ankündigungen kommen spät und man hat weiterhin viele Fragezeichen.
Die interne Kommunikation könnte deutlich strukturierter sein. Viele Informationen erreichen Mitarbeitende eher informell über Kollegen oder zufällig, anstatt über klare und transparente Kommunikation vom Management.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,1 Punkten bewertet (basierend auf 120 Bewertungen).
Karriereentwicklung scheint in einigen Fällen möglich zu sein, jedoch nicht für alle Rollen gleichermaßen. Insbesondere im technischen Bereich wirkt der Schritt von L1 zu L2 oder L3 aus meiner Sicht schwierig. Außerdem entsteht teilweise der Eindruck, dass eine höhere Rolle nicht immer automatisch mit einer entsprechenden Gehaltsanpassung verbunden ist.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht hervorragend. Es gibt eine Vielzahl an Trainings, Zertifizierungen und internen Programmen, die sowohl fachliche als auch persönliche Weiterentwicklung ermöglichen. Besonders positiv ist, dass sich diese Möglichkeiten nicht nur auf die eigene Line of Business beschränken. Auch bereichsübergreifend bestehen Chancen, sich weiterzuentwickeln, neue Themen kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Wer Eigeninitiative zeigt, findet hier sehr viele Möglichkeiten, sich langfristig weiterzuentwickeln und neue Perspektiven einzunehmen.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
ORACLE Deutschland B.V wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,3 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet ORACLE Deutschland B.V schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 59% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen ORACLE Deutschland B.V als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 537 Bewertungen schätzen 47% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 170 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei ORACLE Deutschland B.V als eher traditionell.