Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 3,3Gehalt/Benefits
- 3,7Image
- 3,4Karriere/Weiterbildung
- 3,8Arbeitsatmosphäre
- 3,0Kommunikation
- 4,2Kollegenzusammenhalt
- 3,6Work-Life-Balance
- 3,4Vorgesetztenverhalten
- 3,7Interessante Aufgaben
- 4,1Arbeitsbedingungen
- 3,3Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 4,2Gleichberechtigung
- 4,1Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2009 haben 264 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche IT (4).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 264 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Homeoffice
Diensthandy
Mitarbeiter-Events
Flexible Arbeitszeiten
Internetnutzung
Rabatte
Coaching
Firmenwagen
Betriebliche Altersvorsorge
Gute Verkehrsanbindung
Essenszulage
Hund erlaubt
Parkplatz
Mitarbeiter-Beteiligung
Barrierefrei
Gesundheits-Maßnahmen
Betriebsarzt
Kantine
Kinderbetreuung
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Ich bin mit meiner bisherigen Zeit bei Senacor sehr zufrieden. Natürlich gibt es immer Verbesserungspotential. Meine Erfahrungen mit früheren Arbeitgebern lassen mich jedoch den kollegialen Umgang und die hohe (und wirklich gelebte) Flexibilität sehr zu schätzen.
Was soll ich hier schreiben? Dass ich mich freue, mich nicht noch schlechter behandelt zu fühlen?
Spannende Projekte und große Flexibilität mit individuellen Entwicklungsmöglichkeiten
Die fachlichen Themen sind anspruchsvoll, die Bandbreite zwischen Banking, Insurance und Automotive bietet viel Raum für Weiterentwicklung. In Projekten, in denen das Team stimmt, ist der Zusammenhalt spürbar gut, man hilft sich gegenseitig und der fachliche Austausch funktioniert. Führung auf Projektebene wird von vielen als kompetent und nahbar erlebt, auch wenn das stark von der jeweiligen Person abhängt.
Option unterschiedliche Projekte zu sehen und man ist sich einig, dass man ordentliche Arbeit beim Kunden abliefern muss. Die Grenze wo man sagt "die Zeit wenden wir nicht mehr auf" ist gefühlt besser gesetzt als bei manch anderen Beratungen.
Was Mitarbeitende schlecht finden
Wie hoch der Druck tatsächlich ist, hängt stark vom Projekt und vom verantwortlichen Partner oder Lead ab. Es gibt nach wie vor klassische Micro-Manager und kleine Patriarchen, die ihren Willen ohne inhaltliche Begründung durchsetzen, Widerspruch wird selten ernst genommen. Das schlägt sich in einer sehr hohen Wochenstundenzahl nieder, deren Überstunden pauschal abgegolten sind, dazu kommen Präsenzerwartung und klassische Reisebereitschaft, die private Planung zusätzlich einschränken.
Der Prozess zur Beförderung vom Senior zum Manager wird je nach Umfeld und Partner unterschiedlich intransparent ...
Die Gesamtvergütung hat durch ausgebliebene Gehaltsanpassungen, eine unausgewogene Bonusstruktur deutlich an Attraktivität verloren. Transparenz und Kommunikation durch das Management sind unzureichend. Benefits und Weiterbildungsangebote wurden sukzessive abgebaut, ohne dass adäquater Ersatz geschaffen wurde. Technologisch hat Senacor den Anschluss verpasst.
Wie schon erwähnt fühlt man sich bei den Tagessätzen im Vergleich zu Gehältern etwas ausgenutzt. Ein Tagessatz ist in der Regel ein mehrfaches eines Junior/Senior Gehaltes und so viele höhere und interne Mitarbeiter sowie laufende Kosten können wir nicht haben, dass man nicht ein bisschen großzügiger beim Bonus sein könnte.
Die Kommunikation von Entscheidungen/Änderungen - abseits von Company Calls. Schade ist auch, dass es kaum noch gemeinsame Firmenevents gibt – meistens passiert sowas nur in den Projektbereichen oder an den einzelnen Standorten.
Verbesserungsvorschläge
Ich glaube die Probleme sind eigentlich bekannt. Ich würde eher versuchen, den Arbeitsalltag wieder persönlicher zu bekommen. Die Offices dafür zu schließen ist genau der falsche Weg. Ihr müsst euch fragen, welche Mitarbeiterstruktur Ihr damit erschafft.
Genauso könnt Ihr nicht immer nur schlechte Schlagzeilen erzeugen.
Officeschließung - Bonusmodelanpassung - Slack durch Teams ersetzen - Firmenweites Sommerfest streichen usw..
Dazu hat mir auch die Kommunikation darüber nicht gefallen. Wenn man wenigstens dazu gestanden hätte, dass das negative Veränderungen für die Mitarbeiter ...
- Wertschätzung der Mitarbeitenden nicht nur in Form von Pizza-Events ausdrücken.
- Vielleicht die Gesellschafterausschüttungen um ein paar Millionen reduzieren und dafür endlich das Thema Inflationsausgleich wirklich angehen oder zumindest mal offen darüber reden.
- Aus der Gerüchteküche, die ich in der Kommunikation angesprochen habe: Vorhaben für Betriebsratsgründungen nicht durch juristische Winkelzüge unterbinden - falls der Fokus auf Mitarbeitenden Zufriedenheit nicht nur eine Posse, sondern ein echtes Anliegen ist.
- Rechtlich saubere Arbeitsverträge aufsetzen. Wie kann der Passus zu Überstunden ...
1. Gehaltsbänder für Junior und Senior erhöhen, um mindestens 8% erhöhen
2. Wachstum nicht mehr forcieren oder Betriebsrat gründen, der in diesem großen Unternehmen die Belange der AN verteidigt. Ging früher ohne, jetzt sind wir aber zu groß.
3. Margenschnitt zwischen den Projekten verteilen.
4. Marktplatz für Stellen in den Projekten, damit der MA schneller wechseln kann. Aktuell wird das vom aktuellen Partner häufig verhindert
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Kollegenzusammenhalt
Der am besten bewertete Faktor von Senacor Technologies ist Kollegenzusammenhalt mit 4,2 Punkten (basierend auf 71 Bewertungen).
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist innerhalb der Teams sehr gut. Standortbezogene Events wie regelmäßige Frühstücke oder Grillevents sorgen dafür, dass man sich auch mal mit anderen Leuten austauschen kann. Je nach Standort bleiben die Teams aber eher unter sich.
Finde ich durchaus gut, auch wenn er besser sein könnte. Wenn wir uns alle zusammentun würden, könnte man sicherlich mehr bewegen, damit wir alle mehr Spaß bei der Arbeit haben.
Manchmal grenzt es an eine Leidensgemeinschaft, aber das schweißt auch zusammen. Ohne die Kollegen, mit denen ich bis dato nur positive Erfahrungen gemacht habe, wäre man schon längst weg. So ist man gebunden, weil man niemanden im Stich lassen will. Und ich habe meinen link-grün-versifften Haufen inzwischen echt lieb gewonnen <3
Gemeinschaftstreffen werden immer weiter eingestampft - leider wird man nicht mehr in den Genuss kommen alle KollegInnen bei einem großen Event kennenlernen zu können.
Team steht füreinander ein
Der Zusammenhalt in den Teams ist eine klare Stärke. Die Kolleginnen und Kollegen sind immer hilfsbereit und unterstützen auch über die unmittelbare Projektarbeit hinaus. So wird einem insbesondere der Start sehr leicht gemacht.
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Senacor Technologies ist Kommunikation mit 3,0 Punkten (basierend auf 87 Bewertungen).
Hier geht es mir vor Allem um die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Führungsebene. Diese findet als Einbahnstraße statt - "Wir haben entschieden und Ihr müsst damit leben".
Da sich kaum jemand traut vermeintliche Gerüchte auszusprechen, weil niemand zum/zur BotIn werden will, die dann negativ betrachtet werden könnte, brodelt die Küche es auf verschiedenen Ebenen, in verschiedenen Projekten und an verschiedenen Standorten.
Auch auf PartnerInnen-Ebene wird unter gewaltfreier Kommunikation teils verstanden, dass man keine Schimpfworte mehr nutzen darf, aber (paraphrasiert) Aussagen ...
Das Unternehmen gibt sich die bestmögliche Mühe keine Informationen an die Beschäftigten weiterzugeben. Es gibt im Regelfall zwei sogenannte „Company Calls“ pro Jahr in denen für die Belegschaft nichts Interessantes mitgeteilt wird. Nichtsdestotrotz, wird die Belegschaft „gemuted“ und kritische Fragen gekonnt ignoriert.
Leider sind viele Partner und Managing Consultant von dieser Kritik nicht ausgenommen. Sie haben meistens keinerlei Kompetenz wichtige Strategien und Entscheidungen vernünftig und rechtzeitig an die Mitarbeiter zu kommunizieren.
Entscheidungen des Managements werden regelmäßig umgesetzt, ohne dass Mitarbeitende darüber informiert werden. Es geht dabei nicht um Mitsprache, sondern um grundlegende Transparenz. Für ein Unternehmen, das Offenheit als zentralen Wert kommuniziert, ist das ein spürbarer Widerspruch. Versuche einen Betriebsrat zu gründen werden nach wie vor äußerst kritisch gesehen. Kolleginnen und Kollegen, die sich dafür eingesetzt haben, mussten das Unternehmen zufällig kurz darauf verlassen.
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,4 Punkten bewertet (basierend auf 81 Bewertungen).
- Es gibt Schulungsportal, Schulungen sind aber im Januar bereits ausgebucht (bei Start später im Jahr hat man das Nachsehen)
- Führungskräfte motivieren nicht bestimmte Schulungen zu absolvieren, die eigene Entwicklung bleibt auf der Strecke
- keinen Entwicklungsplan zur Entwicklung in weitere Karrierestufen
- Personalgespräche werden pro forma abgehakt, bieten aber keinen wirklichen Mehrwert
Es gibt gute und zahlreiche Möglichkeiten, schon früh Verantwortung zu übernehmen und sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Interne als auch externe Fortbildungsmöglichkeiten werden angeboten und finanziell gefördert. Eine noch systematischere Begleitung durch einzelne Vorgesetzte wäre wünschenswert.
Wenn man sich auf dem Projekt nicht mehr weiterentwickeln kann und unzufrieden ist, wird man 1 Jahr hingehalten, bis einem der Projektwechsel ermöglicht wird. Auf dem nächsten Projekt sieht es dann auch nicht besser aus. Hauptsache der Tagessatz für den Mitarbeiter kann beim Kunden abgerechnet werden.
Es gibt einen internen Schulungskatalog, teils die Möglichkeit kleine PoC Projekte mitzumachen und man kann sich Schulungsmaterial oder Kurse in Absprache auch extern buchen. Schade ist nur, dass man meist nicht richtig vom Projekt freigestellt wird für Schulungen.
Man hat die Möglichkeit sich gezielt im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten weiterzubilden und zu entwickeln. Es werden vielfältige Weiterbildungsangebote angeboten.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Senacor Technologies wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,6 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet Senacor Technologies schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 61% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Senacor Technologies als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 261 Bewertungen schätzen 65% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 152 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Senacor Technologies als eher modern.
Puls
Aktuelle Stimmung
Basierend auf 3 Teilnehmer:innen · letzte 4 Wochen
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