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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Mitarbeiter über Richtung im Unklaren lassen und Kritische Fehler tolerieren.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 8 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Was ich gut am Arbeitgeber finde? Rückblickend betrachtet… nichts. Aber vielleicht sollte man fair sein: Der Arbeitgeber bietet eine exzellente Schulung in Geduld, Anpassungsfähigkeit und Konfliktbewältigung – schließlich muss man lernen, wie man mit ständigen Umstrukturierungen, Nasenpolitik und fehlender Wertschätzung umgeht. Und natürlich wird hier niemand mit zu viel Anerkennung oder Aufstiegsmöglichkeiten überfordert. Wer diese Lektionen mit einem ironischen Lächeln zu schätzen weiß und froh ist über ein „sicheres Gehalt“
findet hier bestimmt eine „einzigartige“ Arbeitsumgebung.
Leider kann ich hier nach vielen Jahren und aufrichtiger, reiflicher Überlegung nichts anführen.
Die Vielseitigkeit, dass Auszubildene einen konkreten Ausbildungsplan haben und das Verständnis für den Azubi bsp. im Bezug auf Azubis mit Kindern
Man kann oft und eigenverantwortlich, meist auch ungestört arbeiten. Die eigentliche Arbeit kann Vergnügen bereiten. Auf Grund der tief angesiedelten Verantwortung, kann man, gute Vorgesetzte vorausgesetzt, auch viel selbst entscheiden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich, dass eine Anstellung hier fast schon als Karriere-Bremse wirken kann – nicht zuletzt wegen der fragwürdigen Führungskultur. Wer Wert auf inspirierende Führung und gezielte Karriereförderung legt, könnte hier eine besondere Herausforderung finden – nämlich die Kunst, Frustration als Wachstumschance zu interpretieren.
In der Stadtverwaltung Lünen findet der Rechtsstaat seine Grenzen.
Die Temperaturen innerhalb der Räume vorallem im Sommer.
Die Stadt Lünen hat mir meist den Eindruck vermittelt, dass Mitarbeiter nur notwendiges Übel sind. Alle Leistungen, wurden gestrichen, wenn nicht absolut notwendig. Es sei denn, es hat nichts gekostet.
• Mitarbeitende als ganze Personen wahrnehmen: Wie wäre es, wenn man die Mitarbeitenden nicht nur als Nummern im Organigramm betrachtet? Ein bisschen Interesse an ihren Stärken und Ambitionen könnte die Motivation heben. Oder, noch radikaler: die Idee, dass Menschen auch ein Leben außerhalb des Büros haben und dafür vielleicht sogar eine Balance wünschen.
• Gleichberechtigung leben statt predigen: Vielleicht mal „Nasenpolitik“ durch Qualifikation ersetzen – eine kühne Idee, die allerdings tatsächlich die fähigsten Köpfe an die richtigen Positionen bringen könnte. ...
Der Fisch stinkt vom Kopf. Es bräuchte integre, gemeinwohlorientierte und menschliche Entscheider:innen. Dieser Knoten kann zweifelsfrei nicht durch 2, 3 Maßnahmen durchschlagen werden. In dieser dysfunktionalen Organisation müssten diverse Personen freigesetzt werden.
Das Studieninstitut lohnt sich nicht. Auszubildene könnten diese Zeit sinnvoller nutzen.
Eine Kantine wäre schön.
Zum Beispiel:
- Parkplatz subventionieren oder ein richtiges Firmenticket anbieten,
- Klimaanlage einbauen,
- Ein paar kleine Gesten der Wertschätzung zeigen,
- Obst bereitstellen, Getränke günstig anbieten, Essen in der Nähe subventionieren.
20 Jahre alte Möbel, keine Klimaanlage im Sommer 30 Grad, keine Kommunikationsbereiche einrichten
Hunde erlauben
Getränke im Sommer (30 Grad ohne Klimaanlage)
Dienstfahrräder anschaffen
Parkkarten bzw. Rabatte im Parkhaus aushandeln
Betriebsfest finanzieren
Kinderbetreuung bzw. Kindermitnahmen in Ausnahmefällen erlauben
Ausweitung Home Office
Der am besten bewertete Faktor von Stadtverwaltung Lünen ist Interessante Aufgaben mit 3,6 Punkten (basierend auf 6 Bewertungen).
Interne Weiterentwicklung und Stellenwechsel sind möglich. Breites Aufgabengebiet.
Sehr vielseitig und abwechslungsreich. Spannend und lehrreich.
Typische Stadtverwaltung. Hier ist immer irgendwas zu finden, dass einem gefällt, wenn man sich Mühe gibt.
Aufgabenvielfalt ist gegeben
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Stadtverwaltung Lünen ist Image mit 1,8 Punkten (basierend auf 2 Bewertungen).
Das Image der Stadt Lünen hat durch die aktuelle politische Besetzung der Stadtspitze erheblich gelitten. Entscheidungen wirken zunehmend unkoordiniert, und die Außenwirkung wird immer trüber. Die Folge? Eine alarmierende personelle Fluktuation – Fachkräfte verlassen die Verwaltung schneller, als sie nachbesetzt werden können. Dadurch verschärfen sich die internen Missstände weiter: Aufgaben bleiben liegen, Servicequalität sinkt, und das Vertrauen in die Stadtverwaltung schwindet nicht nur bei den Mitarbeitenden, sondern auch bei der Bevölkerung. Lünen verliert an Glaubwürdigkeit und Effektivität, und das einst ...
Losgelöst von den typischen Klischees muss hervorgehoben werden, dass die mediale Berichterstattung der letzten Jahre und die Wahrnehmung der umliegenden Städte bzgl.
Eignung, Leistung und Befähigung von ehemals bei der Stadt Lünen beschäftigen Personen
meiner Meinung nach zu einer karriereschädlichen Position im Lebenslauf führt.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,1 Punkten bewertet (basierend auf 6 Bewertungen).
Karriere und Weiterbildung in der Stadtverwaltung Lünen? Theoretisch ja, praktisch jedoch eine Frage des richtigen Netzwerks und strategischer Fügung. Zwar gibt es Möglichkeiten zur Weiterbildung, doch wer Zugang zu echten Karrierechancen bekommt, scheint oft eher von persönlichen Beziehungen als von Leistung abzuhängen. Regelmäßige Weiterbildungen und Aufstiegsmöglichkeiten bleiben damit vielfach auf dem Papier. Wer ernsthaft Karriere machen will, braucht also mehr als Engagement – nämlich die Fähigkeit, sich im Wirrwarr von Nasenpolitik und strategischen Interessen geschickt zu positionieren.
vgl. Gehalt/Sozialleistungen:
Ein absolutes Fremdwort für die Stadt Lünen. Maßnahmen dienen zur Umsetzung einer fein abgestimmten Ämterpatronage. Ausschreibungen für Weiterbildungen erfolgen nicht,
Förderungen privat initiierter Weiterbildungen gibt es i. d. R. ebenfalls nicht.
Personalentwicklungsmöglichkeiten vorhanden. Durch die Größe der Kommune sind die hochdotierten Stellen verständlicherweise begrenzt
Sehr gute Übernahme- und Weiterbildungschancen.
Schwer zu beurteilen. Ich hatte eher folgenden Eindruck: In weiten Teilen gilt die Nase, manchmal auch die Reihenfolge. Wenn dann nicht noch politischer Wille dazwischenfunkt, kommen Mitarbeiterinnen an die Reihe, die sich durch Leistung hervorgetan haben.
Weiterbildungen gibt es nach meinen Erfahrungen grundsätzlich, wenn ein Bedarf da ist. Natürlich nur so weit, wie das knappe Budget reicht.