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Bewertungsdurchschnitte

  • 42 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (28)
    66.666666666667%
    Gut (4)
    9.5238095238095%
    Befriedigend (5)
    11.904761904762%
    Genügend (5)
    11.904761904762%
    3,88
  • 0 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
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    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
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  • 11 Azubis sagen

    Sehr gut (7)
    63.636363636364%
    Gut (4)
    36.363636363636%
    Befriedigend (0)
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    0%
    4,18

Arbeitgeber stellen sich vor

Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,88 Mitarbeiter
0,00 Bewerber
4,18 Azubis
  • 29.Sep. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Selbstfindungsprozesse innerhalb der Abteilungen machen statt, unflexibel und kundenunfreundlich

Vorgesetztenverhalten

Jeder kämpft für sich, nach der Fusion kämpft jeder Kopf um seine Machtstellung - stört, sorgt für Unruhe, nicht nachvollziehbar

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb einer Abteilung - nicht Betriebsübergreifend - das bremst und blockiert an allen Stellen

Interessante Aufgaben

Nach der Fusion teils Probleme, die bereits in den Altbanken lange beseitigt waren. Das Spiel heißt jetzt „Großbank“ und keiner scheint die Regeln lesen zu können...

Kommunikation

Der „Kopf“ will alleine denken und lenken, Individualität und Kundenfreundlichkeit wird nicht als Stärke gesehen sonder kritisch beobachtet

Gleichberechtigung

Große Bank, breite Aufstellung - wohl deiner der wenigen Vorteile der Fusion: Bankgeschäft CZ und D, Ware, Immonilien, Versicherungen...

Umgang mit älteren Kollegen

Wertschätzung null - Hauptsache alles noch schnell an wissen übergeben und hoffentlich bald raus - junge Kosten weniger !

Karriere / Weiterbildung

Verbandsgebundenes Angebot, soviel kann man da selbst nicht kaputt machen

Gehalt / Sozialleistungen

Wer mag der kann, aber wer will für wenig Geld und ohne Aussicht auf Besserung?

Arbeitsbedingungen

Man ist stets bemüht...

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Auf der Liste der derzeitigen Probleme gaaanz weit hinten...

Work-Life-Balance

Kein familienfreundliches Arbeitszeitmodell, jeder muss am Limit leisten (Personalmangel), unfaire Kritik wenn jemand auf seine wlb achtet

Image

...das Gute kommt noch von früher - die neue Bank kann keinen Imageerfolg vorweisen

Verbesserungsvorschläge

  • Hinschauen, anpacken, mitdenken lassen, Individualität statt Strukturwahn (Stauts vor Wissen vor Verstand... das ging auch historisch schon oft gewaltig schief...) und einfach mal dazulernen

Pro

Das wir am Land überhaupt noch sind...

Contra

Selbstgefälligkeit des „Kopfes“ - der ist viel zu weit weg vom Geschehen „Bank“ sofern alle „Bank“ auch gleich definieren

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    Volksbank Nordoberpfalz eG
  • Stadt
    Weiden i.d.OPf.
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter, vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Die Meinung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns sehr wichtig, weil sie die Bank ausmachen. Sie sprechen konkret Probleme an, die Sie nach der Fusion empfinden. Veränderungsprozesse, die aufgrund der Fusion dreier gleich großer Partner erforderlich werden, sind eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Wir wissen um das große Engagement in den Bereichen und Teams. Und wir sind stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier schon Enormes geleistet haben. Wir wissen, dass wir auf diesem Weg schon gut vorangekommen sind. Wir wissen aber auch, dass wir noch nicht alle Aufgaben erledigt haben. Bei unserer Zukunftswerkstatt haben wir mit unserem Förderprogramm für die Nachwuchskräfte, Neuerungen bei den Mitarbeitergesprächen, und der Einführung des Führungsbarometers wichtige Meilensteine für die weitere Entwicklung der Bank vorgestellt. Ganz wesentlich ist für uns natürlich, dass eventuelle Defizite in der Kundenfreundlichkeit, im Vorgesetztenverhalten und in der Zusammenarbeit gelöst werden. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, sich weiter konstruktiv einzubringen, mit anzupacken und die Entwicklung unserer Bank mit zu gestalten. Damit wir hier konkret vorankommen und auch die von Ihnen angeführten Themen aufgreifen können, wenden Sie sich bitte an eine Führungskraft Ihres Vertrauens oder an unseren Betriebsrat. Wir freuen uns auf die konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen!

Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG
Personalabteilung

  • 15.Aug. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

geprägt durch unzufriedene und überforderte Mitarbeiter. Viel Egoismus und wenig Hilfsbereitschaft untereinander. Intrigen und Neid prägen die tägliche Arbeit. Einige Mitarbeiter sind demotiviert und scheinen froh zu sein wenn die Zeit irgendwie rumgeht. Jeder macht sein Ding.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte hier überwiegend Glück uns sehr gute Führungskräfte die mich unterstützten und auch vom Arbeitseinsatz und Wissen sowie der Einstellung ein Vorbild waren. Durch meine Tätigkeiten in verschiedenen Abteilungen, Bereichen und Aufgabengebieten konnte ich jedoch auch einmal eine sehr schlechte Erfahrung mit einer Führungskraft machen. Diese glänzte durch Arroganz und Gleichgültigkeit. Auch hier war mein Eindruck das einige Führungskräfte weniger durch Ihre Qualifikation sondern durch Beziehungen eingesetzt waren. Auch hier ist das Gefälle und die Unterschiede extrem groß.

Kollegenzusammenhalt

Findet nach meinen Erfahrungen nicht statt. Keine Einarbeitung, keine Weitergabe von Wissen. Mehr Gegeneinander als Miteinander. Es gibt deutliche Unterschiede von sehr engagierten Mitarbeitern die immer ein offenes Ohr für die Kollegen und auch für die Kunden haben und anderen die sich in ihr Kämmerchen vergraben und schon genervt sind wenn ein Kunde oder Mitarbeiter sie beim Büroschlaf stört. Engagement, Wissen und Positionen sind sehr unterschiedlich verteilt. Man merkt das manche durch Beziehungen oder aus Gutwill manche Posten begleichen und nicht nach Eignung oder Fähigkeiten. Dieses Ungleichgewicht führt zu dem Gefühl der Ungerechtigkeit und daher auch zum schlechten Betriebsklima. Demotivierte Mitarbeiter ziehen zudem das gesamte Klima nach unten. Jeder fühlt sich eher als Konkurrent als Kollege.

Interessante Aufgaben

Die Bank bietet nach der Fusion eine Vielfalt an attraktiven und interessanten Aufgaben. Leider verhindert die Personalnot dass sich hier auch die Mitarbeiter nach Ihren Wünschen und Fähigkeiten entwickeln und positionieren können. Mitarbeiter werden meist als Lückenfüller da eingesetzt wo es gerade brennt und nicht da wo sie ihre Stärken haben. Somit wird viel Potential verschenkt.

Kommunikation

Findet wenig statt, mehr Gerüchte und Flurfunk. Kommunikation beim Kaffee- oder Raucherpäuschen funktioniert hingegen sehr gut. Geprägt von Eigennutz oder Stellengehabe. Gruppenbildung nach den alten Fusionsbanken ist noch deutlich erkennbar.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist absolut gegeben. Gleichberechtigung unter den Mitarbeitern nicht. Hier müssen Beziehungen gegeben sein um Stellen zu besetzen. Unter den Mitarbeiten nicht es gibt große Unterschiede zwischen Engagement und Nichtengagement. Es gibt Mitarbeiter die von den Führungskräften bevorzugt werden und andere nicht. Wer Engagement zeigt ist eher der Dumme und selber schuld.

Umgang mit älteren Kollegen

Mein Eindruck ist das ältere Mitarbeiter eher eine Last für die Bank sind. Zum einen weil sie in höheren Tarifgruppen sind zum anderen weil sie eine eigene Meinung haben. Auch die größere Kundenbindung ist nicht immer im Sinne der Bank. Es wird auf die Bedürfnisse der älteren Mitarbeiter sehr wenig eingegangen.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildung hat sich durch interne Schulungen stark verbessert. Angebot ist auch durch Bildungsakademien sehr gut. Karriere wird durch alteingesessene Personen und Beziehungsmanagement verhindert. Gute Mitarbeiter verlassen aufgrund mangelnder Perspektive die Bank.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt ist angemessen und branchenüblich innerhalb des Bankensektors akzeptabel. Leider sehr große Unterschiede und meiner Erfahrung ungerechte Bezahlung. Mehrleistung wird nicht honoriert. Im Bereich zu anderen Brachen wie z.B. Autoindustrie oder Großbetriebe zu wenig und daher nicht attraktiv. Verkaufsdruck ist gegeben ob für diese Berater im Vertrieb das Gehalt angemessen ist wag ich zu bezweifeln. Da es keine Zeiterfassung gibt wird das Gehalt hier auch von manchen Kollegen zu ihren Gunsten "angepasst". Sozialleistungen meiner Ansicht nicht mehr zeitgemäß um gute und engagierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Hier zeigen andere Arbeitgeber mehr Phantasie. z.B in Form von betrieblicher Unfallversicherung, Bildungsurlaub, Essensgutscheine, Büchergutscheine. Übernahme an Kosten für Weiterbildungen. Beteiligung des Arbeitgebers an der Altersvorsorge. Angebote von Betriebssport. Kursangebote im Bereich Gesundheitsvorsorge. Bonuszahlungen für besondere Leistungen. Bekleidungszuschuss oder Dienstkleidungszuschuss. Vor allem aber im Bereich der Alters- und Gesundheitsvorsorge sollte hier mehr angeboten werden.

Arbeitsbedingungen

Moderne Bank mit guter Ausstattung allerdings nicht überall. Die Ausstattung ist je nach Altbank und vom Einsatz des Vorgesetzten abhängig. EDV etwas langsam. Alles für die Arbeit Nötige ist jedoch vorhanden.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein gut und wird auch weiterentwickelt. Hier ist der Wille erkennbar. Sozialbewusstsein für das Umfeld ist sehr gut durch Spenden und Unterstützung von Vereinen und Organisationen.

Work-Life-Balance

Meine Beobachtung vor allem in den Geschäftsstellen ist, dass manche Mitarbeiter sich kaputt schuften. Tag und Nacht arbeiten und dadurch Ihre Gesundheit und auch die Zeit für die Familie leidet. Im Vertrieb geht die Arbeit an die Substanz. Keine Zeiterfassung dadurch ist dem Missbrauch der Arbeitszeit Tür und Tor geöffnet. Manche Kollegen kommen und gehen wann sie wollen, für andere bleibt die Arbeit dann liegen und diese müssen sogar an Wochenenden oder im Urlaub das abarbeiten. Sehr ungleiche Verteilung zum einen zwischen den einzelnen Kollegen innerhalb der Abteilungen zum anderen zwischen Markt und Mitarbeitern in internen Abteilungen.

Image

Image ist gut. Dies rührt aber nicht von der Bank selbst her sondern durch aktive engagierte Mitarbeiter! Kunden stellen die Bank gleich mit dem Mitarbeiter vor Ort oder Ihrem Berater! Diese Personen sind die Bank und werden auch von aussen so wahrgenommen.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr auf das Prinzip Leistung setzen und hier gerechter die Mitarbeiter fördern die Leistung bringen und die Mitarbeiter sanktionieren die Leistung verweigern. Das führt auch zu mehr Kollegialität und Gerechtigkeitsgefühl und verhindert das Abwandern gute Mitarbeiter. Attraktive Sozialleistungen anbieten. Fähigkeiten der Mitarbeiter fördern und mehr Ruhe in den Arbeitsalltag bringen. Konstanz in der Personalplanung. Mehr individuelle Einarbeitung. Beurteilung der Leistung von Führungskräften. Einführung einer Zeiterfassung. Mehr Angebote für Eltern oder Alleinerziehende. Beispiel Kinderhort für Mitarbeiter. Mehr Kommunikation und Information. Beispiel Schulung von Vorgängen oder Programmen. Schuldung der Führungskräfte da diese mehr auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter in einer modernen Arbeitswelt eingehen können. Mehr Frauen in Führungspositionen. Einrichtung Lebensarbeitszeitkonten um den Bedürfnissen der flexiblen Lebensarbeitszeit und den Bedürfnissen der Arbeitnehmer entgegenzukommen. System der attraktiven gesundheitlichen Vorsorge im Bereich Pflege, Gesundheitsvorsorge und Altersvorsorge einrichten. Mehr Orientierung als Dienstleistungsunternehmen am Kunden.

Pro

Entscheidungsfreiheit in vielen Bereichen. Vorstände und Führungskräfte sind vor Ort und für die Mitarbeiter erreichbar. Zukunftsorientierte Ausrichtung. Räumliche Nähe des Arbeitsplatzes. Gute Partner und breite, moderne Palette an Produkten. Sehr gute Bildungsakademien. Angebot der Bankgeschäfte in der ländlichen Fläche und Breite. Vielfalt und Möglichkeiten.

Contra

Ungerechtigkeit, in der Bezahlung in der Leistung in der Arbeitsbelastung. Keine individuelle Personalentwicklung. Kein Zeiterfassungssystem. Keine Angebote für Übergang in Ruhestand oder für ältere Mitarbeiter. Fehlende moderne und zeitgemässe soziale Leitungen wie Leistungsbezogene Vergütung. Keine Möglichkeit für Alleinerziehende zur Unterbringung der Kinder. Keine oder schlechte Einarbeitung. Zu große Unterschiede und Ungleichgewichte in allen Bereichen. Schlechte Organisation und Information. Nach der Fusion noch keine einheitliche Bank jeder denkt noch für sich selbst oder in den Altbanken. Zu wenig Mut für Innovationen. Zu hoher Bürokratismus. Manchmal hatte ich das Gefühl es wird gegeneinander gearbeitet als miteinander und die Mitarbeiter und Kunden stehen nicht immer im Mittelpunkt der Entscheidungen.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG
  • Stadt
    Weiden
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Danke für Ihr offenes Feedback. In vielen Themenfeldern, die Sie ansprechen, gedeihen momentan unter tatkräftiger Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Ideen und Konzepte. Viel Neues setzen wir gerade um. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG
Personalabteilung

  • 29.Juli 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Vor der Fusion war alles gut. Seit der Fusion mit den beiden anderen Banken ist alles steil bergab gegangen.
Veraltete Büroausstattung, fehlende Software, keine Strukturen... selbst 2 Jahre nach der Fusion fehlt es noch teilweise an grundlegenden einheitlichen Prozessen.
Neuen Mitarbeitern werden nach wie vor 3 Unternehmenskulturen und Prozesse beigebracht.
Unternehmenskultur und Leitbild sind zwar auf dem Papier vorhanden und werden in Workshops von den Vorstünden gepredigt, in der Realität ist die VR Bank jedoch Lichtjahre davon entfernt.

Vorgesetztenverhalten

Selbst 1 Stern ist hier zu viel.
Einige Führungskräfte haben eindeutig den falschen Job. Von Führung ist hier nicht viel erkennbar. Eher maßlose Überforderung oder Desinteresse an der Abteilung.
Dies gilt jedoch nicht für alle Führungskräfte! Ein paar machen meiner Meinung nach einen guten Job und haben auch zufriedene Mitarbeiter die dies kommunizieren.

Meine Führungskraft hat Lieblinge und lässt dies die Abteilung auch deutlich spüren. Besagte Lieblinge können kommen und gehen wie Ihnen beliebt, während andere für einen Arzttermin einen Tag Urlaub nehmen müssen obwohl dies im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit geregelt hätte werden können.
Ist man Liebling wird man auch für jede Kleinigkeit vor versammelter Mannschaft gelobt während andere sich ein Bein ausreißen können und hierfür mit einem selbstverständlichen Achselzucken quittiert werden.

Kollegenzusammenhalt

In wenigen Abteilungen wachsen die Kollegen wohl langsam zu einer Einheit zusammen. In meiner ist es jedoch furchtbar. „Meine“ Bank und „deine“ Bank steht hier an oberster Tagesordnung...
Diese Denkweise ist meines Erachtens nach knapp 2 Jahren fehl am Platz und auf Dauer anstrengend. Einige Kollegen meinen nur die Arbeit erledigen zu müssen, die ihre Alt-Bank betrifft, Informationen werden zurückgehalten und im Urlaub werden kaum bis keine Mails durch die Urlaubsvertretung bearbeitet.
Zudem sitzen meiner Meinung nach viel zu viele Kollegen in falschen Abteilungen bzw. haben ein falsches Aufgabengebiet, was für viel Unmut sorgt.

Vor der Fusion wurden neue Mitarbeiter ohne wenn und aber vollumfänglich eingearbeitet...heute müssen sie darum betteln und kämpfen Prozesse zu lernen, da jeder Angst hat ihm könnte etwas weggenommen werden.
Dies liegt wohl daran, dass auch kommuniziert wird, dass die Personalkosten gesenkt werden müssen. Was ironisch ist wenn man bedenkt zu welchen Gehältern manche externe Personen eingestellt werden.

Interessante Aufgaben

Hier wurde ich von meiner Führungskraft (entschuldigen Sie den Ausdruck) von Anfang an verarscht.
Mir wurde ein wirklich interessantes Aufgabengebiet versprochen, die Realität ist jedoch weit entfernt davon.
Als ich die Führungskraft darauf angesprochen habe wurde ich mit der Aussage dass es jetzt eben so sei & ich froh sein sollte hier einen Job zu haben abgewimmelt. Mehrfach übrigens.

Kommunikation

In manchen Abteilungen sehr gut, Bereichsübergreifend jedoch eine Katastrophe.
Auch die oberste Führungsebene sollte an ihrer Kommunikation arbeiten. Beispiel Mitarbeiter-Messe....diese wurde viel zu spät bekannt gegeben und selbst am Tag davor herrschte noch Unklarheit über den genauen Ablauf.

Gleichberechtigung

Ist vorhanden. Allerdings in verstörender Weise.
Es wird penibelst darauf geachtet, dass die Lieblinge der Abteilung mit langjährigen Mitarbeitern gleichgestellt sind. Oder andersrum....langjährige Mitarbeiter werden gerne mit Ausgelernten Azubis auf eine Stufe gestellt. So oder so lachhaft und frustrierend für besagte langjährige Mitarbeiter.

Umgang mit älteren Kollegen

Von manchen geduldet, von anderen geliebt.

Karriere / Weiterbildung

Gibt es. Über die allseits beliebte Bankakademie.
Wird auch teilweise gefördert.
Außerhalb der ABG oder ADG wird jedoch kaum etwas gefördert....

Gehalt / Sozialleistungen

Auch hier ist 1 Stern noch zu viel. Noch nie habe ich bei einem Arbeitgeber gearbeitet, der innerhalb des Betriebs so unterschiedlich bezahlt hat!! Im Tarifvertrag sind Gruppen definiert, jedoch kann jede Führungskraft selbst entscheiden in welcher TG eingestellt wird.
Man fühlt sich als würde unter den Führungskräften eine Art Wettbewerb laufen. Gewonnen hat der, der den bestausgebildetsten Mitarbeiter zu niedrigster Tarifgruppe einstellt.
Neue Mitarbeiter mit abgeschlossener Ausbildung, langjähriger Berufserfahrung und höherer Weiterbildung (wie Betriebs- oder Fachwirt) werden in manchen Abteilungen genau so wie ausgelernte Azubis oder knapp darüber eingestellt...

ABER! Es geht auch anders.... beispielsweise werden Externe mit unvorstellbaren Gehältern von der Konkurrenz abgeworben wenn eine gewisse Führungsebene meint, dass diese ein Gewinn für das Unternehmen sind.
Das freut die langjährigen Mitarbeiter, die seit Beginn ihrer Ausbildung dem Unternehmen loyal zur Seite standen natürlich besonders!!
Ich frage mich ob die VR Bank wirklich nicht merkt, dass sich so etwas selbstverständlich herumspricht und für ALLE anderen ein Schlag ins Gesicht ist.

Arbeitsbedingungen

Teilweise veraltete Büros mit wackeligen Tischen und Stühlen die Rückenschmerzen verursachen.
Die Bereiche mit Kundenkontakt werden nach und nach umgebaut was auch dringend notwendig ist. Manche interne Abteilungen haben auch neue Schreibtische bekommen, andere jedoch nicht. Selbes Spiel. Ist Klimaanlage. Während manche Abteilungen angenehm kühl arbeiten können, brutzeln andere bei 34 Grad am Schreibtisch.
Nach welchem Muster hier gehandelt wird kann ich leider nicht sagen... vielleicht nach den Lieblingsabteilungen der Führungsebene? :-)

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ganz schlecht .... ständig wird von Digitalisierung gesprochen, gelebt wird dieses Thema jedoch nicht.
Terminmappen statt digitalen Kalender, von jeder Kleinigkeit wird eine Kopie gemacht um sie dann später zu entsorgen.

Work-Life-Balance

Auch hier wieder...vor der Fusion war alles ok. Vertrauensarbeitszeit bei welcher man auch wirklich mal früher gehen konnte um private Termine wahrnehmen zu können.
Seit der Fusion gab es keine Woche (abgesehen von Urlaub) in der ich nicht mehr als die 39 Stunden gearbeitet habe.
Trotzdem meinen manche Führungskräfte regelmäßig predigen zu müssen dass die Abteilung mehr Einsatz zeigen muss und länger arbeiten soll. In Zeiten erhöhten Arbeitsanfalls mag das gerechtfertigt sein, jedoch fragt man sich schon wo der Sinn dabei ist permanent mehr Stunden zu arbeiten ohne von der Führungskraft einen Grund hierfür zu erfahren.
Andere Führungskräfte versuchen hingegen gerne ihren Mitarbeitern die Arbeits- und Pausenzeiten, sowie die Urlaubsplanung vorschreiben zu müssen.

Überstunden werden nicht gesehen, aber wehe man muss man früher weg.
Deswegen kenne ich auch fast keinen Mitarbeiter der sich nicht in eigens angelegter Exceldatei minutiös die Arbeitszeit erfasst.
Vertrauensarbeitszeit sieht für mich anders aus....

Image

Schlecht. Merkt man auch daran, dass offene Stellen immer schwerer zu besetzen sind und auch qualitativ sehr stark abnehmen.
Das ist aber bei jeder Bank so. Wobei die VR Bank ganze Arbeit leistet viele Mitarbeiter von selbst aus zu verärgern.
Ständig wird gepredigt wir müssen modern und attraktiv werden und dann wird den Mirarbeitern die Arbeitszeit vorgeschrieben... modern und attraktiv sieht anders aus. Hiervon ist die Bank noch meilenweit entfernt und wird dieses Image auch nicht mehr ändern können!

Verbesserungsvorschläge

  • mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten -neue Führungskräfte, bzw. Führungskräfte intensiv in Punkt mitarbeiterführung schulen -einheitliche und faire Bezahlung! -einheitliche Modernisierung der Büroräume und nicht nur manche Abteilungen! -Mitarbeiter auch mal loben! Schadet nicht, kostet nichts und tut niemandem weh!

Pro

Ich habe sehr lange überlegt.... das einzige was mir einfällt ist dass das Gehalt jeden Monat pünktlich gezahlt wird.

Contra

-zum Großteil schlechte Führungskräfte
-veraltete Strukturen
-fehlende einheitliche Prozesse
-sehr schlechte Bezahlung
-schlechtes Image, welches sich ganz bestimmt nie mehr ändern wird wenn sich nicht langsam mal die Denkweise der Bank ändert!

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betriebsarzt wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    Raiffeisenbank Weiden eG
  • Stadt
    Weiden i.d.OPf.
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter, vielen Dank für Ihre offenen Worte. Wir nehmen Ihre Meinung sehr ernst. Um für Sie konkrete Veränderungen zu erreichen, wenden Sie sich bitte an eine Führungskraft Ihres Vertrauens oder an unseren Betriebsrat. Sie stellen dar, dass es Bereiche unserer Bank gibt, deren Atmosphäre und Kultur Sie schätzen. Das freut uns und zeigt gleichzeitig, dass Leitbild und Unternehmensgrundsätze keine Papiertiger sind. Wir arbeiten mit Menschen. Das beinhaltet, dass sich verschiedene Gruppen unterschiedlich schnell entwickeln. Gerade an der Weiterentwicklung unserer Personalentwicklung arbeiten wir aktiv. Das schließt das Herausbilden einer einheitlichen Führungskultur auf der Höhe der Zeit mit ein. Bei der Zukunftswerkstatt haben wir erste Ergebnisse wie das Förderprogramm für Nachwuchskräfte, Neuerungen bei Mitarbeitergesprächen und den weiteren Verlauf des Kulturprozesses vorgestellt. So große Veränderungsprozesse wie unsere Fusion dreier gleich großer Partner sind eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Wir wissen um das große Engagement in den Abteilungen, Bereichen und Sparten. Wir sind unglaublich stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir laden Sie herzlich ein, sich weiter konstruktiv einzubringen.

Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG
Personalabteilung


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  • 42 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (28)
    66.666666666667%
    Gut (4)
    9.5238095238095%
    Befriedigend (5)
    11.904761904762%
    Genügend (5)
    11.904761904762%
    3,88
  • 0 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    0,00
  • 11 Azubis sagen

    Sehr gut (7)
    63.636363636364%
    Gut (4)
    36.363636363636%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,18

kununu Scores im Vergleich

Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG
3,95
53 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Banken)
3,51
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kununu Durchschnitt
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3.859.000 Bewertungen