Ich finde es gut, dass den Mitarbeitenden so viel Vertrauen entgegengebracht wird. Man hat dementsprechend viele Freiheiten und es zählt, was am Ende des Tages rauskommt und nicht wie man dorthinkommt.
Der technologische Standard ist hoch und man arbeitet mit modernem Equipment. Besonders hervorzuheben ist der Zusammenhalt unter den Kollegen – man hilft sich gegenseitig und die Atmosphäre im Team war meist sehr positiv. Auch die Büros (besonders in Traun) sind top ausgestattet. Zudem ist die Firma bei den Arbeitszeiten grundsätzlich sehr flexibel und man hat das Gefühl, über Probleme offen sprechen zu können. Wenn man das Glück hat, auf einem Greenfield-Projekt bei einem angenehmen Kunden zu landen, macht die Arbeit ...
Der Zusammenhalt unter den Kollegen (Entwicklern) ist sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, trotz schwieriger oft Rahmenbedingungen professionelle Arbeit zu leisten. Wenn man Glück hat und die 'Sterne richtig stehen' (Greenfield-Projekt, ausreichendes Kundenbudget), kann man sich hier ein wirklich tolles Arbeitsumfeld mit modernem Tech-Stack und hoher Code-Qualität aufbauen. In diesen Momenten zeigt sich, was eigentlich möglich wäre.
Vertrieb vs. Realität: Projekte werden oft zu Preisen (Fixpreis) verkauft, die kaum Spielraum lassen, wohl um die Auslastung zu sichern. Das Risiko liegt dabei fast komplett bei der Firma bzw. dem Team: Ist man schnell, freut sich der Kunde über mehr Features zum gleichen Preis. Dauert es länger, macht das Projekt Minus und der (passive) Druck wird direkt an das Umsetzungsteam weitergegeben. Feedback-Kultur: Konstruktive Kritik wird schnell als "Suddern" abgetan, wenn man nicht sofort die perfekte Lösung liefert. Es wirkt ...
Ich habe in letzter Zeit eine massive Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wahrgenommen: Strukturelles Missverhältnis: Während an der produktiven Basis (Entwicklung) Personal abgebaut wurde, wirkte der administrative Overhead (Management, HR, Marketing) auf mich unverhältnismäßig aufgebläht. Identitätskrise: Die Firma will scheinbar 'alles für jeden' sein. Dadurch fehlt aus meiner Sicht ein klarer technischer Fokus und eine echte Identität. Entscheidungskultur: Maßnahmen wurden oft als 'Wunsch der Mitarbeiter' (Bottom-Up) verkauft, wirkten auf mich in der Realität aber wie harte Top-Down-Vorgaben. Zudem hatte ich ...
Dass man oft auf Projekte angewiesen ist, da Dienstleister. Es kann durchaus passieren, dass manche Projekte nicht sehr interessant sind. Andere dafür sber allenfalls.
Findet eure Identität wieder, statt jedem Hype hinterherzulaufen. Hört auf die Basis: Brecht die 'Echo Chamber' des Managements auf und nehmt das Feedback der Experten ernst, statt es mit Strohmann-Argumenten abzuwehren. Menschlichkeit: Ein Leitbild auf Folien reicht nicht – Respekt zeigt sich im Umgang bei Konflikten und in schwierigen Zeiten. Fokus: Investiert in technisches Know-how und funktionierende Teams statt in künstliche Hierarchien und 'Bullshit-Bingo' im Vertrieb.
Transparenz: Mit dem Wachstum des Unternehmens hat die Transparenz leider abgenommen. Entscheidungen werden häufig als Bottom-Up dargestellt, aber es ist oft unklar, wer genau dieser "Bottom" ist und wie der Prozess tatsächlich abläuft. Es wäre wünschenswert, wenn das Unternehmen klarer kommunizieren würde, wie Entscheidungen zustande kommen und wer daran beteiligt ist. So könnten die Mitarbeiter besser nachvollziehen, was hinter wichtigen Entwicklungen steckt und sich stärker einbezogen fühlen. Förderung des Wissensaustauschs zwischen Teams: Der technische Austausch zwischen den Teams könnte verbessert ...
Informationen an die betreffenden Personen zuerst weiter geben sodass diese dies nicht über den Flurfunk erst mitbekommen. Entweder Bottom-Up auch wirklich leben, oder es lieber sein lassen. Die Schätzung von Projekten von den Mitarbeitern respektieren und nicht solange auf sie einreden, bis die Schätzung den Vorstellungen entspricht. Dieser Druck fällt nämlich auf die Mitarbeiter des Projekts.
Der Zusammenhalt unter den Entwicklern ist top – man hilft sich. Getrübt wird das Bild für mich durch eine spürbare 'Freunderlwirtschaft' in Richtung Führungsebene. Ich hatte den Eindruck, dass Karriere eher durch politische Nähe zum Management ('Inner Circle') gemacht wird als durch Leistung. Zudem wird Konfliktlösung oft vermieden und stattdessen hinter dem Rücken geredet.
Das Beste an der Firma. Man hilft sich gegenseitig, unkompliziert und auf Augenhöhe. Der Zusammenhalt im Umsetzungsteam fängt vieles vom Druck von oben auf.
Die Kollegen sind alle sehr kooperativ und die einzelnen Teams nehmen sich Zeit in den kurzen Pausen Dart zu spielen. Beim Mittagessen sitzen auch meistens alle gemeinsam am Tisch.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Umwelt-/Sozialbewusstsein
4,3
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Objectbay Software ist Umwelt-/Sozialbewusstsein mit 4,3 Punkten (basierend auf 13 Bewertungen).
Mülltrennung ist vorhanden, aber echte gelebte Nachhaltigkeit vermisse ich im Alltag. Durch die wieder strengeren Anwesenheitspflichten ('Back to Office') wird unnötiger Pendelverkehr mit dem Auto erzeugt, was für mich im Widerspruch zu einem modernen Umweltbewusstsein steht. Auch im Büro wirkt das Konzept nicht zu Ende gedacht: Statt nachhaltiger Lösungen (wie SodaStream) werden immer noch Unmengen an 0,5l-Flaschen angeboten. Das wirkt auf mich wenig zeitgemäß.
Mir sind keine besonderen, vor allem laufende oder besonders nachhaltige, Initiativen in irgendeine Richtung bekannt, ausser jede Weihnachten eine Spende an ein Hospitz.
Was Mitarbeitende noch über Umwelt-/Sozialbewusstsein sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
4,5
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 4,5 Punkten bewertet (basierend auf 32 Bewertungen).
Es gibt ein Budget, aber 40h Bildungszeit pro Jahr sind schnell weg. Wirkliche Karriere macht man eher durch Präsenz im "Inner Circle" und Networking mit Vorgesetzten als durch reine Fachleistung.
Karrierechancen waren bisher eher begrenzt, da es aufgrund der flachen Hierarchie wenig Aufstiegsmöglichkeiten gab. Das könnte sich in den kommenden Jahren ändern. Allerdings kann man sich in Prozesse wie Pre-Sales oder Recruiting einbringen, um sich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen. In puncto Weiterbildung stehen jedem Mitarbeiter jährlich 6 Tage (48 Stunden) zur persönlichen Fortbildung zur Verfügung. Das Unternehmen bietet zudem verschiedene Möglichkeiten, wie man diese Zeit nutzen kann, um sich fachlich und persönlich weiterzubilden.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten sich weiterzubilden/weiterzuentwickeln. Man ist stets bemüht, die besten Weiterbildungsangebote zu finden und den Mitarbeitern anzubieten. Die Karriereleiter ist recht kurz durch die flache Hierarchie, aber man kann in verschiedene Rollen schlüpfen, je nach Entwicklungsinteresse.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Objectbay Software wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,6 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet Objectbay Software besser ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 71% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Objectbay Software als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 84 Bewertungen schätzen 93% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 35 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Objectbay Software als eher modern.