Seit 2016 haben 26 Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Marketing/Werbung/PR (3,8 Punkte).
- Abwechslungsreiche Aufgaben und Kunden - Nette Kollegen und tolle Firmenevents - Die Möglichkeit, sich weiterzubilden und Entwicklungen voranzutreiben
Vielfältiges Kundenportfolio. 30 Tage Urlaub, die auch kurzfristig genommen werden können. Helles Büro. Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr.
Dynamisch wechselnde Launen der Geschäftsführung, starkes Gehaltsgefälle, fehlende Transparenz und Kommunikation, unfaires Verhalten gegenüber Mitarbeitern, veraltetes Arbeitszeitmodell, starre Strukturen, minutengenaue Dokumentierung/Überwachung der Arbeitszeit (selbst Spülmaschine ausräumen muss gestempelt werden), kein Vertrauen in die Mitarbeiter.
In der Praxis führen enge Zeitpläne und Deadlines oft dazu, dass schnell und effizient gearbeitet werden muss, wodurch wenig Spielraum bleibt, um Dinge zu hinterfragen, weitere Rücksprache zu halten, tiefergehende Recherchen durchzuführen oder weitere Möglichkeiten auszuprobieren. Häufig fehlt hierfür die Zeit, da man sich noch stark als Dienstleister versteht. Die Agentur besitzt noch mehr Potenzial und könnte bei weniger Zeitdruck oder einer größeren Belegschaft diesem Anspruch bzw. Ziel näher kommen.
Weniger unüberlegtes hin und her, dafür mehr Professionalität und Stabilität. Vertrauen in die Mitarbeiter aufbauen und ein offenes Ohr für deren Bedürfnisse haben. Den Kontrollzwang der Chefetage ablegen. Es muss nicht immer die zwanghaft kurze Leine sein. Zuhören kann helfen und sogar auf professionellem Wege effektivitätssteigernd wirken.
Das Vertrauen in die Mitarbeiter gewinnen und vor allem selbst Vertrauen schenken. Vorurteile beiseite lassen. Raumklima verbessern. Neuen Arbeitsmodellen offen gegenüber stehen. Gleichberechtigung zu diversen Sonderregelungen. Home-Office (gerade während Pandemien) zulassen.
Fairness und Gehaltsgefälle überdenken. Mehr Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter setzen. Schlechte Launen mal daheim lassen und nicht an die Mitarbeiter weitertragen. Auf professioneller und weniger auf emotionaler Basis entscheiden und kommunizieren. Und vor allem transparenter und offener für neue Wege innerhalb der kreativen Arbeitswelt sein. Stempeln im Zeitsystem ja, aber Überwachung beenden. Kreative Menschen sind keine 8 Stunden-Roboter, die in dem Zeitraum die gleiche Leistung abrufen können.
Der am besten bewertete Faktor von attentus ist Interessante Aufgaben mit 4,2 Punkten (basierend auf 17 Bewertungen).
Sehr vielfältige und abwechslungsreichen Tätigkeiten. Es werden große und kleine Kunden aus verschiedenen Branchen betreut, wobei die Aufgaben von der Entwicklung und Gestaltung klassischer Printprodukte bis hin zur Erstellung von Websites reichen. Wer auf der Suche nach fachlicher Weiterentwicklung ist und lieber gefordert wird als sich zu langweilen, der ist bei attentus richtig.
Es gibt viele unterschiedliche Kunden und Projekte. Vom kleinen Friseur bis zum MDax Konzern. Viele unterschiedliche Branchen, von der Bank bis zum gemeinnützigen Unternehmen. Es gibt Projekte in den Bereichen Software/App-Entwicklung, Social Media Marketing oder aber auch klassische Werbekampagnen Digital/Print.
Die gibt es auf jeden Fall, aber die Aufgaben haben es auch in sich. Bekommt ein Mitarbeiter eine interessante Aufgabe, muss er auch schnell und am besten ohne nachzufragen das fertige Projekt abliefern. Diese Aufgaben sind deswegen leider zwangsläufig mit Stress und emotionalen Ausbrüchen verbunden.
Man kann sich richtig austoben. Dem Kundenstamm sei dank. Möchte man neues ausprobieren oder sich in einem neuen Gebiet versuchen, trifft man hier auf offene Ohren und es wird einem Unterstützung angeboten.
Was Mitarbeitende noch über Interessante Aufgaben sagen?
Am schlechtesten bewertet: Work-Life-Balance
2,6
Der am schlechtesten bewertete Faktor von attentus ist Work-Life-Balance mit 2,6 Punkten (basierend auf 15 Bewertungen).
Starre Arbeitsmodelle. Man fordert viel Flexibilität bei den MA, gibt aber keinerlei Rahmen, um ansatzweise den invest auszugleichen. Ein reines nehmen!
Die Arbeitszeiten sind klar definiert: flexibler Beginn zwischen 8 und 9 Uhr, keine Wochenendarbeit, Freitag ab 15 Uhr frei, sofern 40 Stunden geleistet sind. Bei Überstunden fehlt eine eindeutige Regelung, sie werden nicht vergütet und sollen eigenständig abgebaut werden, z. B. durch späteren Arbeitsbeginn. Private (Arzt-)Termine werden berücksichtigt, spezielle Unterstützung für Eltern kleiner Kinder fehlt jedoch. Urlaub kann kurzfristig und unbürokratisch genommen werden und wird eigentlich immer gewährt. Zwischen Weihnachten und Silvester gibt es Betriebsferien. Homeoffice ist nach Absprache möglich, ...
Starre Arbeitszeiten gepaart mit Überstunden lassen das Privatleben schon mal etwas zu kurz kommen. Das ist bei einer „Kreativagentur“ eher suboptimal. Schließlich sollen hier tolle Ideen genau auf den Punkt unerschöpflich abgerufen werden. Vorschläge, die Work-Life-Balance zu verbessern, werden leider von der Geschäftsführung nicht ernst genommen. Dabei geht es auch nur um gängige Modelle wie z. B. eine leichte Gleitzeit oder die Möglichkeit zum Homeoffice. Dieses steht leider nur ausgewählten Mitarbeitern zur Verfügung. Schade für den Rest.
Urlaub kann eigentlich immer und kurzfristig genommen werden. Überstunden können nicht abgefeiert oder ausbezahlt werden. Da sind schon mal viele Stunden der Firma geschenkt worden. Home Office ist unerwünscht, auch während Pandemien. Das Arbeitszeitmodell altmodisch.
Was Mitarbeitende noch über Work-Life-Balance sagen?
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
3,1
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,1 Punkten bewertet (basierend auf 14 Bewertungen).
Mit einem Wort: Top! Zwar kommt der Arbeitgeber meist nicht proaktiv auf die Mitarbeitenden zu, um Weiterbildungen anzubieten, doch wenn man selbst die Initiative ergreift und eine passende Weiterbildung vorschlägt, wird dies in der Regel gerne gesehen und gefördert. attentus ist auch für Praktika oder Ausbildungen sehr empfehlenswert, da man hier viel lernen kann und schnell in das Tagesgeschäft integriert wird. Durch persönliches Engagement besteht die Möglichkeit, zunehmend mehr Verantwortung zu übernehmen. Allerdings sind die Karrieremöglichkeiten aufgrund der für Agenturen ...
Karriere wird man in diesem Unternehmen wohl nicht machen, denn es sind kaum/keine Aufstiegsmöglichkeiten vorhanden. Man muss sich damit abfinden oder sich anderweitig orientieren. Weiterbildungen können theoretisch (in der Freizeit) wahrgenommen werden, nur lässt es sich in der Realität mit einer stets hohen Arbeitsauslastung nicht verwirklichen. Das kann schon sehr ernüchternd sein.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
attentus wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,2 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Marketing/Werbung/PR schneidet attentus schlechter ab als der Durchschnitt (3,8 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 0% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen attentus als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 24 Bewertungen schätzen 42% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 8 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei attentus als eher traditionell.