Seit 2019 haben 1.055 Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,6 Punkten bewertet. Dieser Wert ist höher als der Durchschnitt der Branche Energie (3,7 Punkte).
Die Organisation ist sehr transparent. Informationen werden direkt von den Unternehmensleitern weitergegeben, gute wie schlechte Nachrichten scheinen gleichermaßen geteilt zu werden.
Wenn sich alle zusammen reißen kann aus einem Projekt noch großes werden. Dort funktionieren auch viele Dinge einfach. Es sind zu viele Schicksale auf dem Spiel.
Seit längerer Zeit bilden sich Gruppen und Abteilungen, die sich gegenseitig bestärken und die Probleme bei anderen sehen. In den letzten Monaten hat sich daraus zunehmend eine Form von Vetternwirtschaft entwickelt. In der Firma fehlt es an Fach- und Führungskompetenz. Das führt zu regelmäßigen Rückschlägen und massiven Mehraufwänden. Zudem öffnet es Tür und Tor für Selbstdarsteller. Statt Arbeitsweisen, die auf Überheblichkeit sowie Macht- und Sichtbarkeitsspielen ohne belastbare Ergebnisse basieren, einzuschränken werden sie toleriert und honoriert. Stochert man unter die Oberfläche, ...
Es hat ein starker Brain Drain eingesetzt. Nahezu jeder Fachbereich meldet Verluste bei ihren Machern. Es gibt Mitarbeiter in Leitender Position, welche die Firma schon aufgeben haben, aber noch da sind um Karriere für ihren Lebenslauf zu machen. Es kann nicht sein, dass jemand, der jegliche Grundlagen der Verfahrenstechnik und des Umgangs miteinander missachtet die Richtung vorgibt. Personen mit stark machiavellistischen Verhaltensweisen dürfen keine Schlüsselpositionen übernehmen. Respektlosigkeit, Panikmache auf Bildzeitungsniveau, Überheblichkeit, kulturelle Grenzüberschreitungen und Morallosigkeit zum Eigennutzen müssen sofort bei ...
Ein ganzes Leuchtturmprojekt wurde trotz Warnungen bis an die GF wegen für mich an Sabotage grenzenden toxischen Verhaltens gegen die Wand gefahren. Das man auch fachlich daneben ist wurde mittlerweile extern bestätigt, aber schöngeredet. Die Firma könnte viel weiter sein. Probleme, Vorgaben und Lösungen von heute wurden bereits vor über einem Jahr angesprochen und abgetan. Die Kollegen sind jetzt weg und die Redensführer von damals spielen heute mit dem Wissen von damals den Retter für etwas das sie selbst verursacht ...
Manchmal habe ich den Eindruck, dass Entscheidungen oder Veränderungen vor allem aus der Perspektive des eigenen Bereichs betrachtet werden. Dabei geraten die Hintergründe oder Zusammenhänge, die zu einer Entscheidung geführt haben, manchmal etwas in den Hintergrund. Aus meiner Sicht würde ein stärkerer Blick auf das Gesamtbild dabei helfen, Veränderungen besser nachzuvollziehen und einzuordnen.
An einigen Stellen benötigt es ein Ultimatum, um endlich den Pflichten und Verantwortungen nachzukommen, und zwar mit hieb- und stichfesten Ergebnissen. Andere müssen es derzeit mit Doppel- und Dreifachrollen kompensieren. Nicht-Kern-Bereiche an Extern vergeben anstatt Unsummen für Ineffizienz auszugeben. Alles was intern gemacht wird, endet in Endlosschleifen.
Weniger Power Point, die richtigen Leute insbesondere Erfahrungsträger einstellen, Einhaltung von Kosten und Terminen, den Kunden verstehen. Das Ziel muss es sein wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln und zu verkaufen, nicht das nachhaltigste Unternehmen zu sein.
Nehmt endlich eure Mitarbeit und das Feedback aus den Umfragen ernst. Hört auf die fachlich geeigneten Personen. Entlastet die Mitarbeiter und nehmt den massiven Druck raus.
Machtspielchen und exzentrischem Ego-Gehabe ein Ende setzen. Versuchen, das vergiftete Arbeitsklima wieder zu bessern. Oder zusperren statt langsam ausbluten zu lassen.
Das Arbeitsumfeld ist dynamisch und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Dadurch sind die Aufgaben vielseitig, abwechslungsreich und bieten immer wieder neue Herausforderungen. Wer ein dynamisches Umfeld mag und gerne Verantwortung übernimmt, findet hier viele spannende Aufgaben und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.
Die Produkte haben aus meiner Sicht viel Potenzial, jedoch scheitert es meiner Erfahrung nach oft bereits an grundlegenden Aspekten. Da die Basics häufig nicht von der Führungskraft verstanden werden, finden sich die Teams oft in sinnlosen, überfüllten Team-Meetings wieder, oft mit Beteiligung von Beratungsunternehmen, ohne jegliche Aussicht, jemals die interessanten Aufgaben übernehmen zu können.
Wenn man sich erstmal eingearbeitet hat kann man sich vor Arbeit nicht retten, sofern man auch die Fähigkeit besitzt mit offenen Augen und Sachverstand strukturiert Prioritäten abzuarbeiten.
Was Mitarbeitende noch über Interessante Aufgaben sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,2
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Quest One ist Kommunikation mit 3,2 Punkten (basierend auf 49 Bewertungen).
Es wird viel kommuniziert und insgesamt versucht, Entscheidungen, Veränderungen und Hintergründe so transparent wie möglich zu machen. In einem dynamischen Umfeld mit hoher Veränderungsgeschwindigkeit erreicht dabei nicht jede Information jede:n gleichermaßen. Insgesamt empfinde ich die Kommunikation jedoch als offen, ehrlich und nachvollziehbar. Was ich mir an manchen Stellen wünschen würde, ist ein respektvollerer Umgang in Diskussionen – unabhängig davon, ob diese intern oder öffentlich geführt werden. Unterschiedliche Meinungen gehören dazu, ein wertschätzender Umgang miteinander sollte aus meiner Sicht jedoch selbstverständlich sein.
Reaktiv statt gestaltend Entscheidungen entstehen aus akuten Problemen heraus („Das brennt gerade“), nicht aus einem Plan oder einer Vision. Führungskräfte sind ständig im Krisenmodus. • Fehlende Zielklarheit Ziele sind weder sauber definiert (Was genau? Bis wann? Woran messen wir Erfolg?) noch dokumentiert. Dadurch sind sie austauschbar und interpretationsfähig. • Kein gemeinsames Gesamtbild Es fehlt eine Vorstellung vom „großen Ganzen“. Mitarbeitende sehen nur isolierte Aufgaben, aber keinen Zusammenhang – was Orientierung und Motivation nimmt.
Die Geschäftsleitung scheint irgendwie seit einem halben Jahr keine Strategie mehr zu haben, bzw. spricht nicht darüber. Entlassungen bzw. Abgänge von Schlüsselpersonen werden von der GF nur oberflächlich oder gar nicht erklärt, und hinterlassen bei vielen Mitarbeitern große Fragezeichen.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,3 Punkten bewertet (basierend auf 35 Bewertungen).
Leistung wird nicht belohnt. Trotzdem ist es auch nicht so toll, ganz unten auf der Liste zu stehen, der nächste Personal-Shrink wird mit Blick in den Terminplan schließlich nicht lange auf sich warten lassen.
Weiterbildung auf Eigeninitiative mit häufigem Bitten. Die meisten Trainingsmodule stehen online zur Verfügung. Dazu müsste man aber die Zeit bekommen, sie auch durchzuspielen. Karriere: Nur wenige interne Beförderungen
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Quest One wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,6 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Energie schneidet Quest One besser ab als der Durchschnitt (3,7 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 24% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Quest One als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 94 Bewertungen schätzen 53% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 64 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Quest One als eher modern.