Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 2,9Gehalt/Benefits
- 3,1Image
- 2,7Karriere/Weiterbildung
- 2,9Arbeitsatmosphäre
- 2,8Kommunikation
- 3,8Kollegenzusammenhalt
- 3,4Work-Life-Balance
- 3,0Vorgesetztenverhalten
- 3,7Interessante Aufgaben
- 3,3Arbeitsbedingungen
- 3,3Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 3,7Gleichberechtigung
- 3,7Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2019 haben 99 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Energie (3,7).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 99 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Essenszulage
Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice
Kantine
Parkplatz
Mitarbeiter-Events
Betriebliche Altersvorsorge
Diensthandy
Rabatte
Coaching
Gute Verkehrsanbindung
Barrierefrei
Firmenwagen
Betriebsarzt
Gesundheits-Maßnahmen
Internetnutzung
Mitarbeiter-Beteiligung
Hund erlaubt
Kinderbetreuung
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Die Organisation ist sehr transparent. Informationen werden direkt von den Unternehmensleitern weitergegeben, gute wie schlechte Nachrichten scheinen gleichermaßen geteilt zu werden.
Wenn sich alle zusammen reißen kann aus einem Projekt noch großes werden. Dort funktionieren auch viele Dinge einfach. Es sind zu viele Schicksale auf dem Spiel.
Gehalt kommt pünktlich
Man konnte sich früher sehr viel aktiv einbringen und hatte auch den Eindruck, man wurde gehört
Geld kommt pünktlich und die Arbeitszeit kann man sich gut aufteilen.
Zu Beginn fand ich motivierte Kampfgefährten, kleine Teams und einen sympathischen Kommandanten vor. Auch fachlich gab es Missionen mit echtem Potenzial. Bei der ersten Abfindungswelle erhielten die Betroffenen immerhin drei Monate Weiterzahlung statt der üblichen zwei Wochen. Das waren die wenigen Lumen, die mir im Dienst bei Quest One in Erinnerung geblieben sind.
Was Mitarbeitende schlecht finden
Seit längerer Zeit bilden sich Gruppen und Abteilungen, die sich gegenseitig bestärken und die Probleme bei anderen sehen. In den letzten Monaten hat sich daraus zunehmend eine Form von Vetternwirtschaft entwickelt.
In der Firma fehlt es an Fach- und Führungskompetenz. Das führt zu regelmäßigen Rückschlägen und massiven Mehraufwänden. Zudem öffnet es Tür und Tor für Selbstdarsteller. Statt Arbeitsweisen, die auf Überheblichkeit sowie Macht- und Sichtbarkeitsspielen ohne belastbare Ergebnisse basieren, einzuschränken werden sie toleriert und honoriert. Stochert man unter die Oberfläche, ...
Die Quest One ist ein Reich mit Königen, Königinnen, Grafen, Prinzessinnen, Rittern und ihrem Gefolge. Wie es mit den Titeln so ist, wurden viele leider nicht durch Leistung, Mut oder Können errungen. Vielmehr durch geschickte Redekunst, Beziehungen oder da man zur rechten Zeit am rechten Orte war.
Es gibt gerechte Regenten mit Erfahrung, Rückgrat und Verständnis für ihr Volk. Doch ebenso gibt es verzogene Adelige. Zuletzt gibt es noch die Zwielichtigen, die stets nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.
...
Mehrere Personen und auch Teams tun sich für mich schwer, Ziele professionell zu verfolgen. Anstelle „Engineered to perform“ gilt eher „It somehow works“. Einzelne Teams benötigen Informationen bis ins Detail vorgegeben und vorgearbeitet. Tasks und Pflichten werden an vielen Stellen in allen Ebenen vernachlässigt.
Einige der hier in den Bewertungen genannten Probleme sind für mich offen bekannt, doch werden nicht adressiert. Mir scheint aus dem Bestreben heraus, Konflikte zu vermeiden und um keine Unsicherheit zu zeigen. Dazu passen Statements aus ...
Verbesserungsvorschläge
Der Arbeitgeber sollte aufhören, leere Versprechen als heilige Erlasse zu verkünden. Ein Tarifvertrag, der immer wieder angekündigt, aber nicht umgesetzt wird, ist für die Belegschaft kein Lumen der Hoffnung, sondern eine Quelle des Misstrauens. Beschwerden über ausbleibende Arbeit und ungerechte Behandlung müssen geprüft und mit klaren Entscheidungen beantwortet werden, statt im Administratum zu verschwinden. Gehälter sollten nach nachvollziehbaren Maßstäben festgelegt, Weiterbildungen ermöglicht und Homeoffice-Regeln für alle gleich angewendet werden. Auch bei Personalabbau braucht es offene Kommunikation und einen Betriebsrat, der ...
Es muss hart und leider schmerzhaft durchsortiert werden, wer wirklich zum erreichen der Ziele beiträgt.
Viele Mitarbeiter sind noch mit der Pflege von Rosen beschäftigt. Vielleicht reicht ein kleines, funktionales Schiff anstatt eines Prunkkreuzers.
Mitarbeiter, die anpacken, stellen das Ergebniss in den Mittelpunkt. Machtorientierte Akteure hingegen verkomplizieren Sachverhalte, relativieren Fakten und rücken sich selbst ins Zentrum.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass Entscheidungen oder Veränderungen vor allem aus der Perspektive des eigenen Bereichs betrachtet werden. Dabei geraten die Hintergründe oder Zusammenhänge, die zu einer Entscheidung geführt haben, manchmal etwas in den Hintergrund. Aus meiner Sicht würde ein stärkerer Blick auf das Gesamtbild dabei helfen, Veränderungen besser nachzuvollziehen und einzuordnen.
Meint, was ihr sagt. Wenn eine Initiative beschlossen ist, zieht sie durch, statt in letzter Minute zurückzurudern. Trefft Entscheidungen zu Terminen und Sozialauswahl in echter Abstimmung mit den direkten Vorgesetzten, nicht an ihnen vorbei. Und investiert in die Menschen, die Probleme konstruktiv ansprechen, statt sie am Ende dafür auszusortieren!
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Kollegenzusammenhalt
Der am besten bewertete Faktor von Quest One ist Kollegenzusammenhalt mit 3,8 Punkten (basierend auf 42 Bewertungen).
Einzelne Kollegen sind menschlich einfach nur falsch. Aber das sind nur Einzelne, der Rest gleicht es wieder aus.
Die Situation schweißt in den Teams zusammen, vom großen wir spüre ich immer weniger.
In einzelnen Gruppen wird gut zusammengehalten
Im direkten Miteinander mit Kolleg:innen auf meiner eigenen Ebene war die Zusammenarbeit größtenteils solide, und Unterstützung war grundsätzlich da, wo sie möglich war. Das eigentliche Problem lag nicht hier, sondern in den Ebenen darüber, wo Verantwortung und Nachverfolgung fehlten.
In manchen Abteilungen noch vorhanden. Abteilungsübergreifend teilweise Grabenkämpfe.
Am schlechtesten bewertet: Karriere/Weiterbildung
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Quest One ist Karriere/Weiterbildung mit 2,7 Punkten (basierend auf 36 Bewertungen).
Mir wurde zunehmend Verantwortung übertragen, unter anderem die Vertretung meines Vorgesetzten während dessen Elternzeit. Wenige Monate vor meiner Kündigung war ich informell für eine Beförderung mit Gehaltserhöhung und regelmäßigen Reisen zu einem weiteren Standort vorgesehen. Diese Möglichkeit verschwand ohne Erklärung, und kurz darauf war auch die Führungskraft, die das unterstützt hatte, nicht mehr im Unternehmen.
Weiterbildung auf Eigeninitiative mit häufigem Bitten.
Die meisten Trainingsmodule stehen online zur Verfügung. Dazu müsste man aber die Zeit bekommen, sie auch durchzuspielen.
Karriere: Nur wenige interne Beförderungen
Nicht vorhanden. Nur durch Nasenfaktor und nach dem Mund der GF reden kommt man voran. Alle anderen bleiben auf der Strecke.
Quasi keine Entwicklung abseits von Personalverantwortung möglich
Ein Umfeld, in dem Position wichtiger ist als Wirkung
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Quest One wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,2 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Energie schneidet Quest One schlechter ab als der Durchschnitt (3,7 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 20% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Quest One als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 97 Bewertungen schätzen 51% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 67 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Quest One als eher modern.
Puls
Aktuelle Stimmung
Basierend auf 10 Teilnehmer:innen · letzte 4 Wochen
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