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Ihr Unternehmen?
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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Stumpf seinen Job machen und Mitarbeiter über Richtung im Unklaren lassen.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 24 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Die Geschichte des Unternehmens. Über 30 Jahre lang wurden erfolgreiche Projekte umgesetzt, starke Teams aufgebaut und eine Unternehmenskultur geschaffen, die man heute vermutlich als historisches Kulturgut unter Schutz stellen müsste. Damals konnte man sich auf Kollegen verlassen, zog gemeinsam an einem Strang und hatte tatsächlich das Gefühl, auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Viele Mitarbeitende identifizierten sich so stark mit dem Unternehmen, dass man zeitweise nicht mehr wusste, ob man dort arbeitete oder dort lebte.
Soziale Aspekte und Atmosphäre. Interessante Aufgaben
Viele Kollegen sind sehr nett, relativ flexible Arbeitszeiten, teamintern teilweise guter Zusammenhalt und guter Umgang mit konstruktiver Kritik. Das Grundgerüst für ein erfolgreiches kollegiales Unternehmen ist gegeben, man muss es nur nutzen und mehr Miteinander arbeiten und offener kommunizieren.
Die Menschlichkeit in vielen Situationen und dass einem harten Kern von Mitarbeitern die Firma wirklich noch sehr am Herzen liegt. Auch die Flexibilität ist trotz zahlreicher neuer Prozesse in etlichen Bereichen deutlich größer, als bei anderen Unternehmen.
Das Catering zweimal im Monat
Friseurbesuche während der Arbeitszeit und das es keine Konsequenzen nach sich zieht.
Die komplette Abwesenheit von jeder Form der Wertschätzung ist einfach nur untragbar.
Von dieser Unternehmenskultur ist inzwischen nicht mehr so viel übrig. Seit dem Wechsel der Führungsetage wurden Vertrauen und Eigenverantwortung weitgehend durch Kontrolle und Mikromanagement ersetzt. Langjährige Erfahrung scheint dabei eher als Hindernis denn als wertvolle Ressource betrachtet zu werden. Wer wissen möchte, wie sich permanente Beobachtung anfühlt, ist hier richtig.
Dass das Zwischenmenschliche fast verloren gegangen ist. Grabenkämpfe hier, Ungleichheit am laufenden Band. Es wird aktuell NICHTS getan, um alle wieder in ein Boot zu holen. Einmal im Jahr bei der Mitarbeiterversammlung zu sagen: "Lasst uns an einem Strang ziehen!" ist einfach nicht genug. Auch eine Kultur des Lobes und der Wertschätzung zu etablieren, würde die Gemeinschaft stärken.
Gehalt könnte besser sein
Das nicht gemeinsam an einem Ziel gearbeitet wird, sondern immer eine schuldige Abteilung gesucht wird.
Eigentlich erstaunlich simpel:
Menschen grüßen, bevor man sie bewertet. Zuhören, wenn Mitarbeitende Probleme oder Ideen ansprechen. Vertrauen schenken, bevor man Kontrolle ausübt. Entscheidungen treffen, ohne dafür fünf Freigaben und drei Eskalationsstufen zu benötigen. Akzeptieren, dass Mitarbeitende neben ihrer Arbeit gelegentlich auch Familien und ein Privatleben besitzen.
Die Produktivität würde vermutlich schneller steigen als jede Excel-Auswertung prognostizieren könnte.
Bitte endlich anfangen, das Employer Branding aufzubauen und dessen Relevanz nicht weiterhin unter den Teppich kehren. Die Mitarbeiter haben diese Firma groß gemacht, sind aber mittlerweile nur noch Figürchen und fühlen sich auch so. Es fehlt ein definierter (kein loser!!!) roter Faden samt Roadmap. Es kann nicht sein, dass für jeden Pups-Prozess ein Geschäftsführer seinen heiligen Segen geben muss.
Förderung und Weiterbildung
Mehr Transparenz dem ganzen Team gegenüber. Die Mitarbeiter mitnehmen und klar kommunizieren was unsere Vision ist, was die Ziele sind und welchen Plan man verfolgt um diese zu erreichen.
Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge anbieten
Mitarbeiter gleich halten und wegkommen von der 2-Klassengesellschaft. Innendienstler bekommen Firmenwagen, Außendienstler nicht.
Der am besten bewertete Faktor von Rein medical ist Umgang mit älteren Kollegen mit 3,9 Punkten (basierend auf 3 Bewertungen).
Positiv hervorzuheben: Hier werden alle gleich behandelt. Die Herausforderungen des Arbeitsalltags treffen jüngere und ältere Mitarbeitende gleichermaßen.
Je länger du im Unternehmen bist, desto höher dein Standing und desto entspannter dein Job. Ein Großteil der Belegschaft ist über 20 Jahre dabei, lässt auch teilweise offen fallen, dass man sich nicht mehr abrackern wird, da nicht mehr viel passieren kann. Gleichzeitig vertraut man aber 100% auf die "Expertise" und die nicht vorhandenen Ideen...
Nichts negatives, die werden in alle Aufgaben, Flausen, etc. genauso mit eingebunden, wie alle anderen auch. Lediglich bei körperlich schweren Aufgaben, lässt man sich aussen vor.
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Rein medical ist Karriere/Weiterbildung mit 2,4 Punkten (basierend auf 7 Bewertungen).
Früher konnte man sich entwickeln und mit dem Unternehmen wachsen. Heute scheint die bevorzugte Strategie zu sein, Führungspositionen extern einzukaufen. Die Botschaft an interne Mitarbeitende ist klar.
Weiterbildung: 1 mal alle 10 Jahre, selbst interne Schulungen teilweise nicht mal einmal pro Jahr. Karriere aufgrund flacher Hierarchien schwierig. Es gibt nur die Teamleiter und die Geschäftsführung - hier kann man nur in dem unwahrscheinlichen Fall nachrücken, dass jemand geht, und selbst als Teamleiter kann man kaum eigene Entscheidungen treffen.
Keine Weiterbildungsangebote
Abhängig von Verwandtschaftsgrad...
Wenige Leute haben z. B. Ihr Studium bezahlt bekommen. Meist geht die Weiterbildung auf eigene Kappe. Kleinere Weiterbildungen werden durchaus bezahlt. Bei größeren Dingen muss man schauen.
Angeboten wir aber pauschal nichts. Darum muss man sich selber kümmern.