Politisches Engagement, Engagement zur Integration von jungen Menschen in die Arbeitswelt oder/und Gesellschaft. Ich habe das Gefühl dass die sozdia sehr wohl für die vielen Probleme in unserem Berlin Ideen hat. Meckern, wie es hier bei kununuu oft geschehen versteh ich nicht. Wollen wir nicht alle für andere Menschen da sein? Dann sollten wir dankbarer sein dafür dass unsere Leitung hier sich engagiert und nicht Dienst nach Vorschrift macht.
Kirchen-Tarif-Entlohnung. Mit Kinderzuschlag und Altersvorsorge. Und die Feste und Feiern. Und die vielen wirklich freundlichen KollegInnen. Und die nachhaltige Mobilität. Dienstfahrräder und kein einziges Diesel- oder Benzin-Auto, sondern alles alternative Antriebe
SozDia hat Ideale, das haben auch die Mitarbeitenden. Das merkt man in der täglichen Arbeit. Soziale Arbeit wird mit den Menschen gedacht, Nachhaltigkeit ist besonders wichtig und auch politisch mischt sich SozDia immer wieder ein, was ich gut finde.
Dass sozdia politische soziale Arbeit lebt: hier gibt es Führungskräfte die setzen sich wirklich für die Menschen ein, beziehen öffentlich Position, Leitung hat eine Vision, die glaubwürdig ist
Das monatliche Blättchen kann man auch sparen, liest sowieso keiner. Unsinnige Meetings abhalten, kein Zeitmanagement. Manchmal zu viel gequatsche, als wenn alle best Friends finden wollen. Persönliche Themen werden nicht diskret behandelt. Details aus Verträgen o.ä. werden öffentlich im Büro beredet. Führungskräfte ohne Führungserfahrung oder Menschenkenntnis. Keiner hat Rückgrat auch mal dem Vorstand Parole zu bieten, wenn man es macht, geht man.
Es ist für mich in meinem Umfeld nichts wirklich schlecht. Meckern könnte ich vielleicht, dann aber auf einem sehr hohen Niveau (eine angemeldete Reparatur dauert zu lange, die Reinigungsfirma könnte mal deutlicher angemahnt werden, einige Einrichtungen könnten besser ausgestattet sein, manches Tempo könnte zugunsten von Qualität reduziert werden). Der Geduldsfaden bezogen auf Mitarbeitende, die nicht wollen, ist mir persönlich zu lang, weil er zu Lasten anderer geht. Bei meinem früheren Arbeitgeber hätte ich einiges benennen können.
Auf einer Veranstaltung war auf einmal ein Fotograf und hat Fotos von uns Mitarbeitenden gemacht, ohne vorher zu fragen, ob man damit einverstanden ist. Die Bilder wurden auf der Homepage und auf Facebook veröffentlicht (wo noch, weiß ich nicht). Mir hat es bei Sozdia nicht gefallen, ich habe nach kurzer Zeit aufgehört. Leider sind die Fotos nach einem halben Jahr immer noch zu sehen, obwohl ich nie nach meinem Einverständnis gefragt wurde.
Diverse falsche und hinterhältige Führungskräfte aussortieren. Mehr Mitarbeiter einstellen die auch Arbeit qualifiziert abarbeiten können. Digitaler werden. Abteilungsübergreifend Einheitlicher arbeiten. Verwaltung zusammenlegen. Mitarbeiterdaten schützen.
Der am besten bewertete Faktor von SozDia Stiftung Berlin ist Kollegenzusammenhalt mit 4,3 Punkten (basierend auf 35 Bewertungen).
Unter den einzelnen Kollegen ganz ok. Die Luft in der Führungsebene ist bestimmt auch ganz nett, aber zwischen diesen Ebenen gibt es zu große Unterschiede.
Innerhalb der Teams ist der Zusammenhalt enorm, häufig geeint durch Argwohn und Enttäuschung ggü. der Leitung. Einrichtungs- und abteilungsübergreifend sind Strukturen und Prozesse nicht auf einander abgestimmt, so dass man sich hier nicht gut ergänzt sondern einander regelmäßig auf die Füße und die Bremse tritt. Man kann fast den Eindruck bekommen, das sei so gewollt.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,2
Der am schlechtesten bewertete Faktor von SozDia Stiftung Berlin ist Kommunikation mit 3,2 Punkten (basierend auf 39 Bewertungen).
Kommt drauf an zu wem über was. Einen richtigen Fahrplan, wofür man im hamsterrad ist, erhält man nicht.. eine Agenda hat man Mal gesehen, allerdings wurde diese nicht verfolgt. Jahresabschlussgespräche a la so war unser Jahr > Fehlanzeige. Meetings gibt es, aber auch da fehlt jegliches follow-up, was die vorherigen Themen waren.
Viele viele Rund-E-Mails und Meetings, die man gut als Rund-E-Mail hätte gestalten können. Noch viel mehr Videokonferenzen, die man wirklich gar nicht braucht. In der jährlichen Mitarbeitendenversammlung verweist die Geschäftsleitung stets auf eine schwierige Weltlage, ist für Anregungen zu eigenen Handlungsmöglichkeiten aber leider gänzlich taub. Qualitätsmangementsystem: Fehlanzeige. Masse statt Klasse. Konkurrenz statt Kooperation.
Der Mix machts - manchmal ist die Kommunikation stimmig, manchmal dürfte es besser (transparenter, überlegter) sein. In jedem Fall ist man sich über social media, den Newsletter und natürlich den betrieblichen Buschfunk gut informiert. Meine Vorgesetzten haben aus meiner Sicht immer ein offenes Ohr für mich.
gibt Verbesserungspotential: Austausch zwischen Einrichtungen / Abteilungen / innerhalb der Verwaltung und mit Leitung etc. könnte schneller erfolgen, damit sich Mitarbeitende rechtzeitig mitgenommen fühlen
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,4 Punkten bewertet (basierend auf 28 Bewertungen).
Erzieher sind gesetzlich verpflichtet sich weiterzubilden, alle anderen haben gelitten. Keine Weiterbildung oder Perspektive. Keine Datenschutzschulung, keine Arbeitsschutzschulung, keine Fahrzeugunterweisung.
Wir haben ein eigenes Weiterbildungsinstitut, das zu Weiterbildungen berät. Insgesamt mangelt es in manchen Abteilungen / Einrichtungen an Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen für einzelne Mitarbeitende.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
SozDia Stiftung Berlin wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,6 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege schneidet SozDia Stiftung Berlin besser ab als der Durchschnitt (3,5 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 80% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen SozDia Stiftung Berlin als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 79 Bewertungen schätzen 55% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 59 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei SozDia Stiftung Berlin als eher modern.