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Berlitz Deutschland GmbHals Arbeitgeber

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  • 120 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (68)
    56.666666666667%
    Gut (20)
    16.666666666667%
    Befriedigend (15)
    12.5%
    Genügend (17)
    14.166666666667%
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  • 12 Bewerber sagen

    Sehr gut (5)
    41.666666666667%
    Gut (4)
    33.333333333333%
    Befriedigend (1)
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    Genügend (2)
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  • 0 Azubis sagen

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Berlitz Deutschland GmbH Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,64 Mitarbeiter
3,40 Bewerber
0,00 Azubis
  • 10.Mai 2019
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Da in den großen Centern entsprechend viele Unterrichtsstunden umgesetzt, sprich, verkauft werden müssen, ist die Stimmung im Team angestrengt und gestresst. Trotz des Arbeitsumfangs sind nur wenige feste Mitarbeiter pro Center angestellt. Entsprechend schaut jeder auf sich, es findet wenig interaktion statt, ein Gefühl von Kollegialität stellt sich nicht ein.

Vorgesetztenverhalten

Es geht um Profit, nicht um das Wohlergehen der Mitarbeiter. Man hat nicht seine Meinung zu äußern. An Kunden geschriebene E-Mails werden überwacht und kommen mit negativen Kommentaren prompt zurück mit völlig unangebrachter Kritik. Im Mitarbeitergespräch wird man, trotz guter Arbeit, zu noch mehr Leistung aufgefordert; fast schon an den Pranger gestellt. Falls man als fester Mitarbeiter auch Unterrichten kann bei Berlitz, wird man für Stunden eingesetzt, bevor diese entfallen, ohne gefragt zu werden versteht sich. Man sei dann in der Pflicht.
Ich hatte dort viele der freiberuflichen Lehrer kommen und gehen sehen, da diese sich oft austauschbar gefühlt haben und nicht genau so gut vergütet wurden wie in anderen Sprachschulen.
Nur, wenn man etwas im Sinne von den Berlitz Strukturen leistet, ist man etwas wert. Das gilt auch für die festen Mitarbeiter.

Kollegenzusammenhalt

Da jeder den Kopf einzieht und sich über Misslagen nicht beklagt, kann man nicht von zusammenhalt sprechen.

Interessante Aufgaben

Ich hätte die Aufgabenbreiche interessant finden können, wenn man mehr Unterstützung erfahren hätte, um nicht unterzugehen.

Kommunikation

Die Strukturen sind sehr veraltet; oft wird aus oberen Etage Zwietracht gesät, indem der Fehler eines einzelnen Kollegen an alle kommuniziert wird und alle ein statement dazu abzugeben haben. Oft reine Schikane um noch mehr Druck aufzubauen. Ich hatte einen Positionswechsel durchgenommen und gedacht, mich damit eventuell zu verbessern, finanzell und strukturell. Ich wurde aber mit den neuen Aufgaben allein gelassen und nicht eingearbeitet, dass dann die gerechte Kundenbetreuung auf der Strecke blieb, hätte klar sein müssen.
"Rufen Sie heute mindestens 1000 Kunden an, um Termine abzusprechen." (Nebst anderen Aufgaben für den Tag natürlich)
"Und wenn bei einigen niemand zu erreichen ist?"
"Das ist dann Ihre Schuld."

Karriere / Weiterbildung

Da die Center nur wenige feste Mitarbeiter anstellen, gibt es wenig Möglichkeiten, aufzusteigen.

Gehalt / Sozialleistungen

Mein Einstiegsgehalt war in Ordnung, aber die Kurve der Gehaltserhöhung ist auf Jahrzente festgelegt und einfach nur als lächerlich zu bezeichnen.
Es gibt bei dieser Firma im Übrigen nichts geschenkt. Jede Weihnachtsfeier hat ein winziges pro Kopf Budget, sodass man selbst noch etwas besteuern musste.
Das Gleiche gilt für Kaffee etc. Wenigstens das hätte bei den Arbeitsbedingungen drin sein können.

Arbeitsbedingungen

Die Technik und Programme sind oft veraltet.

Work-Life-Balance

Überstunden zu machen gilt als selbstverständlich. Man solle diese aufschreiben, um sie irgendwann abbummeln zu können, was nie stattfindet, da grundsätzlich so viel zu tun ist, dass immer wieder neue Überstunden entstehen.
Wenn man dann mal nach nur einer Überstunde geht, wird man von den Kollegen schief angeschaut.

Image

Wenn man die Kollegen befragt, sehen diese die Arbeistbedingungen ähnlich. Zu viel Druck, Schikane, man muss die Füße still halten, schlechte Stimmung etc. Bei einigen leidete sogar die Gesundheit. Das wird sowohl hinter vorgehaltener Hand diskutiert, als auch nach außen getragen.

Contra

Gleichgültigkeit der Mitarbeiter gegenüber, solange diese die entsprechende Leistung bringen sind sie gewollt, ansonsten sind sie austauschbar.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00
  • Firma
    Berlitz Deutschland GmbH
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Administration / Verwaltung
  • 19.Apr. 2019
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die ersten Tage habe ich vor einem schwarzen PC-Bildschirm verbracht, da meine Zugänge für das System nicht rechtzeitig freigeschaltet wurden. Anstatt mir Aufgaben zu geben, die man auch ohne PC machen könnte, musste ich ans Telefon gehen und Kunden vor Ort betreuen, obwohl ich weder eine Einarbeitung bekommen hatte, noch einen PC-Zugang hatte, um mit dem System arbeiten zu können. Meine Kollegin neben mir hat lieber Selbstgespräche geführt als mich einzuarbeiten und auch der Rest des Teams hat sich gerne zurückgezogen und auf Fragen meinerseits nur zögerlich und ungern geantwortet. Nicht einfach, wenn man neu ist und sämtliche Kundenanfragen bekommt und Hilfe braucht.
Es wird im Center schnell stressig und laut, vor allem wenn mehrere Telefone gleichzeitig klingeln, mehrere Kunden vor der Rezeption stehen und man aber allein hinter dem Tresen sitzt und zudem kaum helfen kann, da man schlecht eingearbeitet ist.
Selbst wenn es ruhiger wird, ist die Stimmung sehr angespannt. Manche Kollegen bekommen einen unruhigen, ängstlichen Blick in den Augen, wenn man mal kurz Smalltalk machen möchte.

Vorgesetztenverhalten

Unfaire Entscheidungen werden begründet mit einer Friss-oder-stirb-Mentalität. "Bei uns ist es halt so und punkt". Dabei ging es nicht um große Forderungen, sondern z.B. darum dass man einen gerne einen Schlüssel für sein Büro hätte oder Visitenkarten bekommt (was in anderen Distrikten selbstverständlich ist, vor allem, wenn man Kunden betreut, die zwischen 1000 und 3000 € pro Kurs bezahlen). Wenn man nach Möglichkeiten fragt, um sich besser einarbeiten zu können und sich auf die Beratungen besser vorzubereiten, hieß es "Machen Sie einfach die Beratung. Wir haben nicht die Zeit, uns auf alles vorzubereiten". (Die Kunden zahlen meistens 1000 € aufwärts für die Kurse, um es nochmal zu betonen).
Um schwierigen Kunden aus dem Weg zu gehen, versteckt sich die Centerleitung unter dem Tisch oder lässt die Rezeptionisten am Telefon sagen, dass sie nicht da ist.

Kollegenzusammenhalt

Es ist ein Albtraum. In anderen Firmen essen die Kollegen zusammen zu Mittag oder unternehmen noch etwas nach Feierabend, bei Berlitz überlegt man sich dreimal, ob man einen Kollegen etwas fragt, da man nie weiß, wann man angemotzt wird. Wann immer meine Kollegen normal mit mir geredet haben, durfte ich mich glücklich schätzen. Das kam nicht oft vor, da man sowieso nur das Nötigste miteinander redet.

Aussage der Centerleitung dazu? "Wir haben keine Zeit für Kollegialität" - "Es geht nur um Profitmaximierung" - "Einige Kollegen, die schon länger dabei sind, sind sehr speziell" Kein Wunder, dass meine Nachfolgerin es nur einen knappen Monat dort ausgehalten hat.
Mir wurden versucht, Fehler in die Schuhe zu schieben, obwohl ich schwarz auf weiß beweisen konnte, dass ich zu den Zeitpunkten, um die es ging, aufgrund von Krankheit/Urlaub/Schulungen nicht im Center war. Als ich das meiner Kollegin in einem ruhigen Ton erklären wollte, wurde sie laut und sagte, dass ich nicht diskutieren, sondern die Dinge auch einfach akzeptieren soll.
Wenn die Kollegen etwas zu klären haben. geht zuerst immer eine E-Mail raus mit der Centerleitung in cc, anstatt das persönlich untereinander zu klären.

Interessante Aufgaben

Die Kunden zu beraten ist spannend, aber man wird nicht richtig eingearbeitet, um das gut machen zu können. Obwohl ich nur 1/3 der nötigen Schulungen hinter mir hatte, wurden mir schon Beratungsslots in den Kalender gelegt. Die Kunden werden wie Versuchskaninchen behandelt. Dass man weder alle Produkte genügend kennt, noch die Einstufungen richtig machen kann, noch die Schulung hatte, um mit dem veralteten und fehlerhaften System Verträge aufzusetzen, ist egal. "Ja sie müssen sich das halt auch zutrauen" sagt die Centerleitung. Es geht nicht ums "Sich-Zutrauen". Es geht darum, dass einem noch grundlegende Informationen fehlen, auf die ein Kunde Anspruch hat, wenn er in eine BERATUNG geht!
Selbst nach den Schulungen bleiben immer noch genügend Fallstricke übrig, da niemand einen warnt, welche Ausnahmen es gibt. Woher soll man das wissen, wenn sogar Broschüren im Center ausliegen, in denen falsche oder veraltete Informationen sind? Es war ein Drahtseilakt, dem Kunden nicht versehentlich etwas Falsches zu sagen und gleichzeitig trotzdem kompetent aufzutreten.
Dass man als kommunikativer Mensch einen Großteil der Zeit damit verbringt, Listen abzutippen o.Ä., sei am Rande erwähnt.

Kommunikation

Meine Einarbeitung habe ich mir stückchenweise selbst zusammengepuzzelt. Anstatt sich kurz Zeit zu nehmen für eine Einarbeitung, soll man einfach mal drauflosarbeiten und ohne jegliche Information Kunden betreuen. Welche wichtigen Ausnahmen es gibt oder wo die Fallstricke lauern, erfährt man dann schon selbst, spätestens, wenn die älteren Kollegen, die vorher noch nie ein Wort mit einem gewechselt hatten, motzend neben einem stehen und sich minutenlang über etwas beschweren, das man als Neuling einfach noch nicht wissen kann. Selbst wenn es nur eine Kleinigkeit war, die man mit drei Mausklicken beheben kann. Wenn Kollegen mich angesprochen haben, war es entweder weil sie etwas von mir brauchten oder ich etwas falsch gemacht hatte.
Das wöchentliche Teammeeting fällt meistens aus, als Trainee ist man in dem Center aber sowieso nicht dazu eingeladen. Ich hatte in der ersten Woche per Zufall erfahren, dass es sowas gibt.
All das sind aber nicht nur Probleme der ersten Zeit, auch nach mehreren Monaten darf man sich wichtige Informationen und Ausnahmen immer noch selbst zusammensuchen, während die Centerleitung Informationen dazu in ihrem Schrank lagert.

Karriere / Weiterbildung

Es gibt Karrieremöglichkeiten. Allerdings nur für Menschen, die schön ihre Füße still halten und alles mitmachen, ohne den Mund aufzumachen. Und selbst wenn man aufsteigt, ist man dann auch nicht glücklicher, eher hat man noch mehr Stress. Die letzten vier Trainees haben sehr schnell gekündigt, einige davon sogar vor Ablauf der Probezeit. Seltsam, wenn es seitens HR immer hieß, dass man viel daranlegt, die Trainees zu behalten.

Arbeitsbedingungen

Die Systeme sind völlig veraltet, voller Fallstricke, falscher Vorlagen etc.

Ein Beispiel: Um aus dem System Zertifikate zu erstellen, gibt es zwei Vorlagen, die richtig funktionieren, alle anderen Vorlagen enthalten Grammatik- und Rechtschreibfehler. In einer Sprachschule, wohl gemerkt. In einem Computersystem, das die Arbeit erleichtern soll, weil es Vorlagen enthält. In einem der führenden Sprachdienstleistungsanbieter Deutschlands. Und das ist nur eins von vielen Beispielen. Den IT-Support telefonisch zu erreichen, ist wie ein Sechser im Lotto.

Work-Life-Balance

Überstunden werden erwartet, "denn man ist ja Trainee und zielt auf eine gute Position später ab" (Wenn es aber darum geht, am Teammeeting teilzunehmen, ist man hingegen wieder "nur Trainee" und wird nicht eingeladen - interessante Doppelmoral an dieser Stelle.) Ausgeglichen werden Überstunden nicht. Wenn man dann mal einen wichtigen Arztbesuch hat, muss die Zeit aber trotzdem nachgearbeitet werden.
Um mit dem Stress klarzukommen, greifen manche Personen in scheinbar unbeobachteten Momenten schon morgens zu ungesunden Mitteln.

Image

"Das machen wir aber schon seit 140 Jahren so" - Statement der Kollegin auf sämtliche Kritikpunkte. - "Aber das sollte nicht so sein" - "Nein, das ist hier schon immer so und das bleibt auch so". Traditionsbewusstsein wird hier etwas falsch verstanden. Das veraltete, gute Image ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt und ist einer der wenigen Gründe, warum es Berlitz noch gibt. Man kann woanders genauso gute oder bessere Leistungen deutlich günstiger bekommen.

Verbesserungsvorschläge

  • Man sollte besser eingearbeitet sein, bevor man Kundenkontakt hat. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Centerleitung oder andere Kollegen sich ordentlich mit der Einarbeitung neuer Kollegen befassen. Gegenseitiger Respekt sollte auch selbstverständlich sein. Der Umgangston, der im Center herrscht, ist nicht auszuhalten. Daran muss man dringend arbeiten. Es fehlt massiv an Kollegialität und Menschlichkeit. Es wird auf lange Sicht nicht funktionieren, immer nur Dinge vom Mitarbeiter einzufordern, ohne als Arbeitgeber auch etwas zurückzugeben. Dieses Denken muss bei Berlitz noch ankommen. Wundert sich niemand, warum vier Trainees nacheinander an einem Standort kündigen, nach immer kürzer werdenden Zeiten? Wundert sich niemand, warum an der Rezeption ständig andere Mitarbeiter sitzen? Ich habe mich damals beworben, weil das mein Traumjob war. Sprachkurse verkaufen, Kunden beraten, eine kommunikative Tätigkeit zu haben und meine Sprachkenntnisse und Erfahrungen nutzen zu können hat perfekt zu mir gepasst. Ich wollte meine Begeisterung weitergeben. Mein ganzes Herzblut steckte in der Bewerbung. Berlitz hat es geschafft, dass ich nach 4 Monaten einfach nur noch gehen wollte.

Pro

gute Verkehrsanbindung

Contra

Um es nochmal kurz zusammenzufassen, die "Friss-oder-stirb"-Mentalität, die sich überall wiederfindet.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    Berlitz Deutschland GmbH
  • Stadt
    Frankfurt am Main
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf
  • 06.Nov. 2018 (Geändert am 09.Dez. 2018)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Vernünftig gestaltete Zimmer, Küchen, freundliche Verwaltung

Vorgesetztenverhalten

Unklar; ich kenne ihren Namen nur aus zweiter Hand. Sie hat mich nie angesprochen und ist sehr abweisend im Center.

Kollegenzusammenhalt

Dass die Englischlehrer deutlich weniger (ein Drittel) verdienen als die Deutschlehrer verursacht eine bedauerliche Spaltung zwischen den zwei Gruppen. Aber ohne die tollen Kollegen wären diese vier Jahre recht hart gewesen. Als Ausländer sind wir für das Visum oft vom Arbeitgeber abhängig und Berlitz weiß das sehr gut auszunutzen.

Interessante Aufgaben

Die Kunden sind oft interessant und motiviert.

Kommunikation

Ich werde nie über neue Kollegen informiert; sie erscheinen einfach aus dem Nichts. Man weiß nicht, ob einer bei uns im Lehrerzimmer ein Kollege ist oder ein verloren gegangen Schüler. Neue Kurse sind sehr mysteriös und haben häufig keinen Lehrplan. Ich warte auch bis heute auf die email, in der sich unsere neue Direktorin vorstellt (sie ist seit einem Jahr im Center).

Gleichberechtigung

In Ordnung

Umgang mit älteren Kollegen

In Ordnung

Karriere / Weiterbildung

Keine, ausgenommen, dass man als LIS arbeiten will (Local Instructional Supervisor), allerdings für das gleiches Geld. Weiterbildungen, bzw. Prüfungen und Zertifikate die man haben muss, muss man selber bezahlen. Sorry.

Gehalt / Sozialleistungen

Alles in allem und warum ich heute schreibe: nach vier Jahren und gut einem Dutzent Leistungsbeurteilungen ohne Fehler, wurde mir gesagt, dass Berlitz keine Lohnerhöhungen vorsieht. Keine. Und das mindestens seit zehn Jahren. Warum soll ich hier weiterarbeiten wenn ich solche Antworten bekomme? Ich kriege auf Honorarbasis 13EUR/UE und es gibt in dieser Firma keine Möglichkeiten aufzusteigen, oder als Englischlehrer eine Feststelle zu bekommen. Keine Sozialleistungen für Freelancer. Im Vergleich dazu habe ich schon zwei Lohnerhöhung von zwei verschieden Schulen nach jeweils zwei Jahren bekommen (einmal im Jahr, nach Leistungsbeurteilungen und Kunden Feedback). Das ist ein normales Arbeitsverhältnis.

Arbeitsbedingungen

Materialien werden bereit gestellt und die Verwaltung ist meistens flexibel mit der Planung.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Die Verwaltung geht super mit verschiedene Kunden um (z.B. Flüchtlingen). Umwelt als Thema ist nicht präsent.

Work-Life-Balance

Der einzige Vorteil an freiberuflicher Arbeit: man kann alles annehmen oder ablehnen. Das ist einer der wenigen Vorteile eines "Freelancer", das Gleiche an vielen Sprachschulen und daher nicht Berlitz zu verdanken.

Image

In der Englischlehrer-Community ist bereits bekannt, dass Berlitz sehr wenig bezahlt, aber dafür sind die Lehrpläne meistens bereits vorbereitet. Heute, im Jahr 2018, ist Berlitz lange von der Konkurrenz überholt. Sie bezahlen am wenigsten von allen Schulen, inklusive eines sehr kleinen Familienunternehmens.

Verbesserungsvorschläge

  • Einfach die Lehrer zu respektieren durch Leistungsanerkennung. Als Amerikanerin bin ich sehr gewöhnt, keine Arbeitsrechte zu haben, aber keine Lohnänderungen nach vier Jahren guter Leistung? Und dafür fordern sie, dass wir Universitätsabschlüsse und Lehrerfahrung haben? Sie werden sicherlich erkennen, dass gute Kunden keine Amateure als Lehrer haben wollen, die Besten arbeiten garantiert nicht bei Berlitz.

Pro

Flexibilität

Contra

Bezahlung und Leistungsanerkennung

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Berlitz
  • Stadt
    Krefeld
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Freelance/Freiberuflich

Kommentar des Arbeitgebers

Zunächst möchten wir uns herzlich für das ausführliche Feedback bedanken. Wir freuen uns zu hören, dass Sie in Ihrer 4-jährigen Berlitz Arbeitszeit tolle Kollegen und interessante, motivierte Kunden kennenlernen konnten. Wir nehmen die genannten kritischen Punkte sehr ernst und selbstverständlich zum Anlass interne Prozesse zu überprüfen. Wir begrüßen die direkte Ansprache, nehmen jedoch auch gerne diesen Weg zum Anlass auf einige Ihrer genannten Punkte direkt einzugehen. Es überrascht tatsächlich, dass Sie Ihre Vorgesetzte während Ihrer vierjährigen Tätigkeit bei Berlitz nicht kennenlernen konnten. Überraschend v.a. aus dem Grund, da wir uns im Center Krefeld über ein sehr stabiles und langjähriges Leitungsteam freuen können und auch das Lehrerteam seit Jahren überdurchschnittlich konstant ist. Uns liegt eine familiäre Atmosphäre im Team sehr am Herzen, weshalb das Vorstellen neuer Kolleginnen und Kollegen eine Selbstverständlichkeit für uns darstellt. Hier hätten wir uns sehr gewünscht, dass Sie auf uns zugekommen wären, um die fachlichen Aufgaben der verschiedenen Kolleginnen und Kollegen vor Ort für Sie transparenter zu machen. Tatsächlich bietet sich als Karriereschritt nach einer Lehrkrafttätigkeit bei uns die Position des pädagogischen Leiters (LIS) einer Berlitz Sprachschule an. Sie bringt neben der fachlichen Leitung des Lehrkräfteteams eine Festanstellung inkl. unserer Sozialleistungen mit sich. Darüber hinaus haben wir viele Beispiele bei denen der Schritt zur pädagogischen Leitung weitere Karriereschritte nach sich zog und die Kolleginnen und Kollegen sich z.B. in Richtung Verkauf oder größere pädagogische Verantwortungsbereiche (z.B. auf regionaler Ebene) weiterentwickelt haben. Wir sind stolz auf eine flächendeckend positive Mitarbeiterentwicklung und v.a. geringe Fluktuation bei Berlitz. Abschließend liegt uns das Thema des Umweltschutzes sehr am Herzen, denn sicherlich ist dieses Thema nie „zu Ende“ aber wir arbeiten mit Überzeugung stetig an neuen Projekten, die ihren nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und mit gutem Beispiel voran gehen. Ein Trend, den wir deutschlandweit forcieren, ist beispielsweise der Stopp von Einweg Plastikbechern. Durchaus ein nennenswerter Faktor bei mehr als 50 Centern und einer Vielzahl von Kunden deutschlandweit. Wir bedanken uns nochmals für Ihr Feedback und wünschen Ihnen alles Gute.

Carolin Teuber
Personalreferentin Recruiting
Berlitz Deutschland GmbH


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    16.666666666667%
    Befriedigend (15)
    12.5%
    Genügend (17)
    14.166666666667%
    3,64
  • 12 Bewerber sagen

    Sehr gut (5)
    41.666666666667%
    Gut (4)
    33.333333333333%
    Befriedigend (1)
    8.3333333333333%
    Genügend (2)
    16.666666666667%
    3,40
  • 0 Azubis sagen

    Sehr gut (0)
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Berlitz Deutschland GmbH
3,62
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Branchen-Durchschnitt (Bildung / Universität / FH / Schulen)
3,67
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kununu Durchschnitt
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