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BRK - Bayerisches Rotes Kreuzals Arbeitgeber

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BRK - Bayerisches Rotes KreuzBRK - Bayerisches Rotes KreuzBRK - Bayerisches Rotes Kreuz
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Bewertungsdurchschnitte

  • 274 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (82)
    29.92700729927%
    Gut (68)
    24.817518248175%
    Befriedigend (64)
    23.357664233577%
    Genügend (60)
    21.897810218978%
    3,08
  • 10 Bewerber sagen

    Sehr gut (3)
    30%
    Gut (1)
    10%
    Befriedigend (2)
    20%
    Genügend (4)
    40%
    2,62
  • 5 Azubis sagen

    Sehr gut (3)
    60%
    Gut (1)
    20%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (1)
    20%
    3,77

Arbeitgeber stellen sich vor

BRK - Bayerisches Rotes Kreuz Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,08 Mitarbeiter
2,62 Bewerber
3,77 Azubis
  • 29.Aug. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Prinzipiell gehe ich sehr gerne in die Arbeit und habe es bisher überhaupt nicht bereut, die Branche gewechselt zu haben.
Derzeit häufen sich aber viele Kleinigkeiten, die es immer schwieriger machen, motiviert in die Arbeit zu gehen. Der Beruf des Notfallsanitäters ist prinzipiell ein echt geiler Job, nur das "Außenrum" stimmt momentan nicht wirklich.
Dazu zählen z.B. unter anderem so Sachen wie im Nachtdienst nicht mehr schlafen können: Ja, es stimmt, die Kollegen im Altenheim können das ja schließlich auch nicht. Der Unterschied ist aber, dass die Kollegen im AH nachts vermutlich sinnvolle Arbeit zu verrichten haben, wir nicht. Wenn alle Tagesaufgaben erledigt sind, sitzt man rum und dann können 8 Stunden verdammt lang werden.

Vorgesetztenverhalten

Kommt auf den Vorgesetzen an. Der WL in Amberg macht einen wie ich finde tollen Job. Er hats in dieser Zeit nicht leicht, kämpft hinten und vorne damit die Lücken im Dienstplan zu füllen und schafft es dennoch die meiste Zeit, auch spontane Wünsche der Mitatbeiter bzgl Dienstplan umzusetzen. für kein Geld der Welt würde ich mit ihm tauschen wollen. Einer seiner Stellvertreter versaut es aber leider immer mehr, unter anderem auch damit welche Aussagen er gegenüber den Mitarbeitern äußert. Dass dann keiner mehr einspringen will ist klar.
Von der RDL bekommt man in Amberg eher weniger mit. Ich kanns nicht begründen aber man bekommt als Mitarbeiter eher den Eindruck, dass die RDL eher gegen die Mitarbeiter arbeitet als zusammen eine Lösung suchen zu wollen.
Der neue KGF hat vermutlich einen ziemlich chaotischen KV mit vielen Problemen gewonnen, zeigt sich bisher aber sehr motiviert die Probleme anzugehen und versucht sie zu lösen. Wenn sich die Problemlösung als schwierig erweist bekommt man mittlerweile auch eine Info, woran es scheitert und warum etwas nicht so leicht aus der Welt zu schaffen ist.

Kollegenzusammenhalt

Es ist ja bekannt, dass Amberg eine "Problemwache" ist. Dieses Image hat Amberg bestimmt auch wegen der Mitarbeiter.
Ich kann mich über meine Kollegen nicht beschweren, komme mit 90% sehr gut klar und es haben sich teilweise auch tolle Freundschaften gefunden. Dass man nicht mit allen kann, ist denk ich natürlich, so gibt es für mich Kollegen mit denen ich freiwillig keinen Dienst mache weil es menschlich einfach nicht funktioniert.
Ich kann es aber auch verstehen dass es (vorallem neue) Kollegen gibt, die sich nicht wirklich in die Gruppe einbringen können. Prinzipiell ist es in Amberg leider so dass neue Kollegen, die sich am Anfang ein zwei kleine Fehler geleistet haben, sehr schwer haben können.
Ich würde aber sagen dass motivierte Mitarbeiter, die neu in das bestehende Team kommen und was Lernen wollen, in Amberg auf ein sehr offenes Team stoßen.
Die Kollegen, die behaupten, in Amberg bekomme man keine Hilfe (z.b. bei der Rs Ausbildung) haben vllt einfach nicht danach gefragt.

Interessante Aufgaben

Wie oben erwähnt, der Job an sich ist toll, das Außenrum muss nur verbessert werden.

Gleichberechtigung

Prinzipiell gut, da gibt es aber noch das Problem Kastl, aber das ist zu genüge bekannt. Gleichberechtigung wäre, wenn jeder Mitarbeiter nach Kastl müsste, dann wären es 2-3 Dienste für jeden. So müssen einige NotSans bis zu 12-15x im Monat nach Kastl... adieu Wechselschichtzulage und Motivation

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen, die gerne mal KTW fahren wollen, weil es für sie ein wesentlich entspannter Job ist als auf dem RTW, dürfen das leider selten, weil sie zu teuer sind. Aber das bessert sich aktuell etwas

Karriere / Weiterbildung

Es gäbe so gute Fortbildungsmöglichkeiten, das Simulationstraining war z.b. richtig gut, und dann kommen so Sachen wie Onlinefortbildungen, die inhaltlich ein eher niedriges Niveau haben, nur entfernt was mit unserem Job zu tun haben und auf unseren langsamen Rechnern und während der Dienstzeit kaum sinnvoll durchzuführen sind.

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es kaum, das war mir aber bei Berufsantritt bewusst

Gehalt / Sozialleistungen

Als mehr oder weniger Berufseinsteiger verdiene ich vermutlich nicht schlecht. Wenn ich dann aber höre, dass ein RS teilweise nur 50 Euro weniger (einige sogar an manchen Monaten mehr Geld) bekommen als ich, frage ich mich schon was ich falsch mache.
Und es ist jetzt nicht so wie wenn ich nicht ständig in der Arbeit wäre...

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Prinzipiell ist es für die Hygiene optimal auf Einmalartikel umgestiegen zu sein. Nachteil: viel Müll. Das ist aber ein Punkt den man aus hygienischer Sicht trotz allem beibehalten soll

Ein anderer Punkt ist der vermeidbare Berg an Plastikmüll, den wir jede Woche Mittwochs wenn die Wäsche kommt, haben. Es werden jeweils ca. 5 Wäscheteile in einen Plastikbeutel geliefert, welcher definitv größer ist als eine große Plastiktüte vom Supermarkt. Am Ende des Tages haben wir einen vollen blauen Müllsack voller Plastiktüten (und dann rechnet das mal hoch auf die ganzen RWen). Das Problem wurde mehrfach von Mitarbeitern angesprochen, es scheint aber kein Interesse daran sich damit zu befassen und vorallem in Zusammenarbeit mit der DBL eine Lösung zu finden.

Work-Life-Balance

Bei der momentanen Dienstplan Situation eher schwierig. Man bekommt den neuen Plan Mitte des vorherigen Monats und kann sich aber darauf einstellen, dass er sich noch mindestens 5x ändert.
Der Rahmendienstplan ähnelt eher eine Reiseempfehlung der Deutschen Bahn, die eh hinten und vorne nicht eingehalten wird.

Teilweise ist man in beispielsweise 2 Wochen jeden Tag in der Arbeit, da man an den "freien" Tagen in der Früh um 7 aus dem ND kommt und am nächsten Tag bereits wieder zum Früh oder Spätdienst antreten muss. Das ist tatsächlich ziemlich häufig der Fall dass man an seinem einzelnen freien Tag aus dem ND kommt. Zeit zum regenerieren bleibt da eher keine .

Image

Nach außen gut, intern wird es eher stetig schlechter

Verbesserungsvorschläge

  • Ich bin dafür, dass es mal zu einem Gespräch mit dem (noch) motivierten KGF kommen sollte. Und zwar mit allen Mitarbeitern und ohne weitere Führungskräfte. Es hat sich gezeigt dass sich die Mitarbeitern scheuen, ihre Probleme etc anzusprechen, solange ein RDL oder WL mit im Raum ist. Da das Vertrauen zum jetzigen PR nicht das beste ist, würde ich sogar diesen außen vor lassen Der Hinweis auf diese Plattform war ein erster guter Schritt und meine Kollegen haben schon viele gute Ideen gebracht, was verbessert werden könnte, das brauche ich nicht nochmal zu erwähnen. Ich glaube, ein Gespräch mit den Mitarbeitern könnte sehr interessant werden.

Pro

Momentan scheint es zu als wenn man bereit wäre, etwas zu ändern.

Contra

Dass man erst so spät gemerkt hat, dass sich etwas ändern muss

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
3,00
  • Firma
    BRK Kreisverband Amberg-Sulzbach
  • Stadt
    Amberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe/r Kollege/in, vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung und das darin enthaltene Feedback. Ich möchte mich ausdrücklich für das Vertrauen, dass Sie in mich persönlich setzen, bedanken. Allerdings bitte ich Sie darum, dieses Vertrauen auch Ihren Führungskräften im Rettungsdienst entgegenbringen, denn: Die sind genauso motiviert wie ich und auch genauso daran interessiert, dass Sie sich in der Amberger Wache wohl fühlen. Viele der geplanten oder schon umgesetzten Verbesserungsmaßnahmen gehen direkt auf Vorschläge der Wach- oder Rettungsdienstleitung zurück. Ich habe nur den Vorteil, dass ich durch meine jahrelange "schreibende" Tätigkeit das Talent habe, Entwicklungen positiver zu kommunizieren. Wenn wir aber wollen, dass sich die Dinge zum Positiven verändern, müssen alle mit ins Boot. Ich stehe dementsprechend Ihrer Idee, dass wir uns mal alle gemeinsam zusammensetzen, sehr aufgeschlossen gegenüber. Wach- und Rettungsdienstleitung müssen aber dabei sein, wenn wir eine Chance auf gemeinsame Lösungen haben wollen. Auch, wenn das nicht jeder sieht: Das Führungsteam aus dem Rettungsdienst engagiert sich jeden Tag für Sie. Im Oktober beginnt ja mit Einzel- und Gruppengesprächen ein Supervisionsprozess anzulaufen. Ich denke, nach dem ersten Termin wäre ein guter Zeitpunkt für einen gemeinsamen "runden Tisch". Das würde ich dann aber noch mit unserem Supervisor absprechen. Übrigens: Details zu dieser Supervision kommen zu Beginn nächster Woche. Ich kann Ihren Unmut über kurzfristige Dienstplanänderungen verstehen. Dieser Stress kam überhaupt nur deshalb zustande, weil wir uns bis vor Kurzem in einer jahrelangen Ausnahmesituation (ich weiß, das klingt paradox) befanden. Durch die Umstellung auf die Notfallsanitäterausbildung mussten Mitarbeiter vermehrt geschult bzw. weitergebildet werden, was zu zusätzlichem Personalbedarf geführt hat. Dann kam noch die Umstellung auf die 38,5h-Woche hinzu, die nochmals mehr Mitarbeiter notwendig gemacht hat. Da kamen wir als Arbeitgeber mit den notwendigen Neueinstellungen schlichtweg nicht hinterher, der Bewerbermarkt war leergefegt. Wir sehen aber, dass sich die Situation entspannt und werden mit den geplanten Neueinstellungen ab Oktober erstmals wieder genug Personal haben, um Überstunden abzubauen. Diese Neueinstellungen sind auch nicht mein Verdienst, sondern resultieren aus den Bemühungen der Rettungsdienst- und Wachleitungen, die Situation zu entspannen. Ich hoffe, dass mit dem neuen Personal auch die Dienstpläne wieder deutlich verlässlicher und Ihre Work-Life-Balance besser werden. Als weiteren Punkt hatten Sie noch die Gehaltsunterschiede zwischen Rettungssanitätern (niedrigere Qualifikation) und Notfallsanitätern (höhere Qualifikation) angesprochen. Ich möchte hier nur darauf hinweisen, dass das keineswegs Willkür ist. Als großer, fairer Arbeitgeber haben wir einen Tarifvertrag geschlossen, der recht eng an den TvÖD angelehnt ist. In diesem Tarifwerk ergibt sich die monatliche Grundvergütung aus der Kombination aus Entgeltgruppe (abhängig von der Qualifikation) und Entwicklungsstufe (abhängig von der Berufserfahrung). Die Entwicklungsstufe von Mitarbeitern, die über längere Zeit im BRK bleiben, erhöht sich automatisch. Es ist tatsächlich so, dass ein altgedienter Rettungssanitäter (Entgeltgruppe R5, Entwicklungsstufe 6) mehr verdient, als ein frischer Notfallsanitäter (Entgeltgruppe R8, Entwicklungsstufe 2). Ich weiß, darüber lässt sich gut streiten, aber versetzen Sie sich da auch in Ihren Rettungssanitäterkollegen hinein: Der ist seit 20 Jahren beim Roten Kreuz und kennt (hoffentlich) sein Handwerk in- und auswendig. Ich denke, da ist ein bisschen mehr Vergütung schon gerechtfertigt. Und wenn Sie hoffentlich eines Tages 20 Jahre bei uns sind, verdienen Sie auch deutlich mehr, als ein Rettungssanitäter mit gleich langer Berufserfahrung. So ein Tarifvertrag hat ja auch einen Vorteil: Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre steigende Erfahrung ordentlich honoriert wird, denn Sie haben ein Recht darauf. Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Schaller
Kreisgeschäftsführer

  • 27.Aug. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Mittlerweile gibt es einen recht guten Fuhrpark. Wenn nicht ständig etwas kaputt wäre, wäre das super. Viele Probleme bzgl. RTW/KTW kann man aber nicht dem KV zuschreiben, da ist schlicht die Inkompetenz der Mercedes-Werkstatt das Problem.
Ansonsten gibt es so komische Dienstanweisungen wie "Fernsehverbot während der Dienstzeit, dies ist nur in der Pause erlaubt", "Schlafen nachts - untersagt, auch wenn alle Arbeiten erledigt und keine Einsätze da sind", "WM-Verbot", "Arbeitszeiterfassung - nun nach einem neuen System, aber immernoch nicht papierlos. Man erfasst am PC, und druckt es dann aus, macht keinen Sinn", ....
IT ist furchtbar
Neue Kollegen werden kaum eingearbeitet. Teilweise sitzen die an ihrem 2. Tag als Fahrer auf dem RTW, haben aber keine Ahnung wo was ist oder was zu tun ist. Hauptsache der Karren läuft.
Fachspezifische Ausbildung bei neuen Kollegen findet nicht statt, teilweise wissen diese nicht, wir man ein 12-Kanal-EKG anlegt oder was man für eine Pleurapunktion benötigt -- Aussage Leitung "Das müssen die nicht wissen". Doch, müssen sie, ich kann als NFS bei einem möglicherweise polytraumatisierten Patienten nicht alles selbst machen.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt in Amberg mittlerweile 3 Wachleiter - was machen die denn bitte den ganzen Tag? Die 2, die für den Dienstplan zuständig sind, sitzen den ganzen Tag im Büro und geben so einen miesen Dienstplan raus, absolut unverständlich.
Manche Mails aus der Führungsebene sind furchtbar geschrieben (Rechtschreibung, Grammatik oder generell der komplette Satzbau), teilweise muss man nachfragen was gemeint ist.
Personalgespräche gibt es nur bei Dauerproblemen. Einfach so kommt da keiner.

Kollegenzusammenhalt

Idioten und Schlechtmacher gibt es in jedem Betrieb, es wird diesbezüglich aber nichts gemacht. Supervision kennt man nicht.
Viele Kollegen wurden "vergrault", bringen sich nicht mehr ins Team ein oder bringen keine Vorschläge mehr - das hat aber historische Gründe und wird so nicht sofort verbessert werden können.
Ansonsten kann man mit manchen Kollegen mal gut reden, besonders nach schweren Einsätzen.

Interessante Aufgaben

Definitiv. Man ist draussen, jeder Tag ist anders. Super.

Kommunikation

Lange Zeit gab es keine Kommunikation. Man hat einen Reparaturauftrag oder Verbesserungsvorschlag geschrieben, ob das nun behoben wurde oder nicht, keine Ahnung. Kommunikation mit der Personalabteilung nicht möglich, E-Mails werden nicht beantwortet, Anrufe werden gefühlt nach Lust und Laune angenommen, Auskünfte selbst sind dann schlicht falsch.
Kommunikation mit der obersten Führungsabteilung gabs früher nicht, ich denke, das wird nun deutlich besser - Abwarten.

Gleichberechtigung

Jeder bringt die gleiche Leistung.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kollegen die nach Kastl wollen, weil es da ruhiger ist, dürfen nicht, weil sie "zu teuer"sind.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildung von RA auf NFS problemlos. Es gibt jährlich Fortbildungspflichtangebot in Hohenfels - für einen NFS aber eher uninteressant. Wenn man eine Fortbildung selbst besuchen möchte (PHTLS, Vorlesung Uni Regensburg oder München, Messen, DIVI) nur über eigene Bezahlung möglich.
Nun gibt es einen Online-Campus, in diesem kann man Fortbildungsstunden durch Filmchenschauen bekommen. Ist diese Fortbildungsmöglichleit wirklich euer Ernst? Die Kindercartoons die da laufen sind so derart lächerlich, das ich mir über ein professionelles Auftreten tatsächlich Gedanken machen muss.

Gehalt / Sozialleistungen

Ok. Als NFS nicht der Hit, zu RS oder RDH zu wenig Unterschied für die zu erbringende Verantwortung.
Scheckheft fürs Einspringen, ... wurde jetzt neu eingeführt.
Viele Rabatte bei der Versicherungskammer Bayern.
Zusatzerente über die VDK

Arbeitsbedingungen

Die Computer sind veraltet, laufen langsam, Lagerprogramm läuft seit Monaten nicht mehr. Seit Wochen funktioniert eine Toilette in der Wache nicht. Es gibt unbeklebte Fahrzeuge, das ist ein sicherheitsrelevantes Problem, aber offenbar interessiert das niemanden.
Reklamationen die man an Hersteller/Dienstleister/... stellen könnte, werden nicht gemacht (Risse im neu lackierten Lack am KTW, Beklebung NEF). Warum gibt man Geld aus, toleriert eine miese Arbeit und dann reklamiert man das nicht?

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Umweltbewustsein? Gibt es nicht. Ausschließlich Einmalprodukte, keine Mülltrennung (außer Papier und Restmüll), keine Photovoltaik, keine Regenwassernutzung, kein Ölabscheider in den Fahrzeughallen, Ölabscheider in der Waschhalle gefühlt noch nie gereinigt, keine LED's in den Fahrzeughallen, keine Bewegungsmelder fürs Licht in den Hallen oder Toiletten, ...
Sozialbewustsein. Ja gut, als BRK zwangsläufig vorhanden.

Work-Life-Balance

Lächerlich. Der Dienstplan wird geschrieben, da stehen einem die Haare zu Berge. Es gibt einen Rahmenplan, der ist aber Zitat: "nicht bindend". Man nimmt sich nach Rahmenplan etwas vor weil man Frühdienst hat und hat dann plötzlich Spätdienst. Sehr ärgerlich. Es findet auch keine Kommunikation statt, wenn man was ändert. Folge, hat der Kollege einen Termin in seiner freien Zeit ausgemacht, ist er dann krank.
Einzig Dienstplanwünsche funktionieren.

Image

Nach Außen hin hoher Imagegrad. Wenn man die Strukturen im Inneren kennt solala. Hat halt quasi eine Monopolstellung in BY, aber auch das lässt langsam nach.

Verbesserungsvorschläge

  • Bis auf die Geschäftsleitung, ich denke der könnte interessant werden, sollte man das gesamte Führungsteam (RDL, SRDL, WL, SWL, teilweise Verwaltung) gegen junge, dynamische Leute austauschen. Man merkt besonders bei den RDL-Positionen, dass da nicht viel Interesse vorhanden ist eine Veränderung oder Verbesserung herbeizuführen. Dies hat bei der JUH auch schon funktioniert und es führte zu einer massiven Verbesserung. Und ich denke, viele Probleme werden von der RDL geblockt und kommen nicht ganz oben an.
  • Renovierung der Wache. Was soll denn eine Desinfektionsmöglichkeit in einer Fahrzeughalle mit laufenden Dieselmotoren? Warum gibt es kein WLAN? Warum ist die Waschhalle immernoch, seit Monaten, nicht fertig renoviert?
  • Verbesserung der IT-Situation
  • Mit den Kollegen reden. Informationen (AH Vilseck, neue Geschäftsführung, ...) haben wir aus der Zeitung erfahren.
  • Kontakt mit einer anonymisierten Mail direkt nach ganz Oben
  • Bessere Ausbildung und Einarbeitung von neuen oder lernwilligen Kollegen
  • Schaffung eines gemeinsamen, großen Sommerfests o.ä. mit den AH's, Wachen, ...
  • Schaffung einer kleinen Sportmöglichkeit, besonders in Kastl. Oder Vergünstigung fürs Studio besorgen.
  • Fahrradleasing organisieren (Jobrad)
  • Umweltbewustsein stärken. Mülltrennung. Wiederverwendbare Produkte.
  • ein Positives gibts noch. Mittlerweile hat auch das BRK erkannt, dass man Dienste im RD nicht mit einem zufrieden EA besetzen kann, so wie es viele Jahre war. Das HA ständig zu drücken, so wie es früher war, war auch nicht wirklich förderlich.

Pro

BRK ist halt eine Marke. Wer den RD ruft, weiß, dass er gut versorgt wird (zumindest kann ich das auf NFS-Ebene und in Amberg sagen). Das Image in AM ist sehr gut. Gehalt könnte besser werden, aber wir sind auf einem guten Weg.
Der AG an sich ist letztendlich nicht schlecht und es macht im RD mit den meisten Kollegen auch tatsächlich "Spaß". Ob ich den AG momentan empfehlen würde, stell ich in Frage, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.

Contra

s.o.

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
4,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten
  • Firma
    BRK Kreisverband Amberg-Sulzbach
  • Stadt
    Amberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe/r Kollege/in, vielen Dank für Ihre Bewertung und vor allem das ausführliche Feedback. Sie haben eine Menge möglicher Ansatzpunkte für Verbesserungen aufgezählt, weshalb ich auf dieser Plattform nicht zu jeder einzelnen Stellung nehmen kann. Seien Sie aber sicher, dass Ihr Feedback gehört wird. Ihre konkretesten Punkte (z.B. kaputte Toilette, nicht funktionierende Lagersoftware) werde ich direkt an die Wachleitung weiterleiten. Ich möchte darauf hinweisen, dass Sie solche Punkte auch über ein Formular in qualido melden können (soweit bisher noch nicht geschehen), wenn Ihnen hier etwas auffällt. Zu einigen Ihrer Anregungen kann ich aber bereits jetzt etwas sagen: Auch durch Ihre Bewertung sowie einige andere, die den Kollegenzusammenhalt negativ bewerten (ich nehme an, diese kommen auch aus unserer Rettungswache in Amberg), haben wir uns dazu entschieden, einen Supervisionsprozess in unserer Wache in Amberg durchzuführen. Supervision ist für uns also doch kein Fremdwort ;). Über die Details werde ich in den kommenden Tagen informieren. An verschiedenen Stellen beklagen Sie - zu Recht - den Zustand unseres Gebäudes in Amberg. Nur, um hier keinen falschen Eindruck zu erwecken: Unser BRK-Haus in Amberg ist keine vom Einsturz bedrohte Bruchbude mit nassen Decken und Schimmel an den Wänden, es sind jedoch aufgrund des fortgeschrittenen Alters umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Das hat unser Führungsteam bereits erkannt, wird aber eine größere Aufgabe. Um die angehen zu können, werden wir erst 2019 und 2020 den sich in der Endphase befindenden Sanierungsprozess unseres Kreisverbands abschließen müssen. Danach geht es an die Planung einer Generalsanierung des Gebäudes. Aus diesem Grund versuche ich, Gebäudebestandteile, die wahrscheinlich bei einer Renovierung nochmal angepackt werden müssen, jetzt nicht noch aufwändig zu bearbeiten. Bzgl. des von Ihnen angesprochenen Ölabscheiders in der Waschanlage fand übrigens erst vor wenigen Monaten eine Instandhaltungsmaßnahme statt. Für Feedback steht meine Tür (oder mein Telefon oder Mailkonto) jedem Mitarbeiter offen. Auch in IMS kann Feedback direkt an mich gesendet werden. Zugebenermaßen besteht tatsächlich nicht die Möglichkeit für anonymes unternehmensinternes Feedback. Ich muss aber zugeben, dass ich diese Möglichkeit auch nicht zur Verfügung stellen möchte. Niemand muss Angst haben, dass ihm der Kopf abgerissen wird, wenn er Missstände oder Verbesserungsvorschläge an mich heranträgt. Wenn ich allerdings auf Basis dieses Feedbacks etwas verändern will, muss ich auch die Möglichkeit haben, Fragen an den Mitarbeiter, der es gemacht hat, zu stellen. Ein offizielles Sommerfest haben wir zwar nicht, aber jährlich findet das BRK-Helferfest statt, das sich an haupt- und ehrenamtliche Rotkreuzler im Landkreis richtet. Es soll also genau den Zweck verfolgen, den Sie ansprechen. Kommen Sie doch mal vorbei, vielleicht ergibt sich ja auch die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch. Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Schaller
Kreisgeschäftsführer

  • 23.Aug. 2019 (Geändert am 29.Aug. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Hängt davon ab in welcher Einrichtung man ist

Vorgesetztenverhalten

Das hängt von Team ab

Gegenüber den obersten Stellen leider nicht so Positiv was die Kommunikation betrifft. Aber so macht er seinen Job super er müsste sich nur immer erst alle Seiten anhören bevor er Entscheidungen trifft.

Kollegenzusammenhalt

Je nach dem in welchem Team

Kommunikation

Zwischen den obersten Stellen u. Mitarbeiter schlecht.

Die Chefabteilung hört sich den Mitarbeiter nicht an und handelt aufgrund einseitiger Aussagen.

Zwischen Leitung/-en u. Mitarbeiter, kommt auf das Team an, in dem einem Team kann man super mit der Leitung reden und in dem anderen Team wird nichts angenommen, leider etwas schade.
Leider treffen die obersten Stellen Entscheidungen ohne davor mit dem Mitarbeiter geredet zu haben, wovon ich persönlich nicht viel halte, man muss sich immer erst alle Seiten anhören, erst recht wenn schon Unstimmigkeiten im Team bekannt waren, wo sich an die obersten Stellen gewendet wurde. Mündliche Zusage zum wechsel der Stelle wurde bereits gegeben, für die Arbeit extra umgezogen, kurz drauf wurde dem Mitarbeiter mitgeteilt das dieser nicht übernommen wird.

Mitarbeiter wünsche werden nicht berücksichtigt, wahllose Versetzungen, keine freie Wahl der Arbeitsstellen obwohl Mitarbeiter in "Wunschteams" gesucht wurden! Interne Aussagen es würde zu perfekt passen. Funktionierende Teams werden zerrissen, wertvolle und gute Mitarbeiter gehen verloren/kündigen.

Karriere / Weiterbildung

Fortbildungen und Weiterbildungen zahlt das BRK

Verbesserungsvorschläge

  • Mitarbeitergespräche mit den obersten Stellen bei Unstimmigkeiten zwischen Leitungen und Mitarbeiter. Auf wünsche langjähriger Mitarbeiter eingehen!!! Mehr ein gemeinsames Miteinander im Team fördern sowie zwischen den einzelnen Betrieben/Teams/Stellen. Weniger "Ich" aus der Chefabteilung und mehr "Wir" !!! = ZUSAMMENHALT !!! = GUTES ARBEITSKLIMA !!! = ZUFRIEDENE MITARBEITER !!! = ZUFRIEDENE CHEFABTEILUNG !!!

Pro

- Fortbildungen/Weiterbildungen werden gezahlt sowie ein Teil der Fahrtkosten
- Bonusheft ab Sept 19

Contra

siehe Verbesserungsvorschläge

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
4,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
5,00
Gehalt / Sozialleistungen
5,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Kinderbetreuung wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    BRK Kreisverband Amberg-Sulzbach
  • Stadt
    Amberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, zuerst einmal möchte ich mich bedanken, dass Sie trotz der Tatsache, dass Ihr Vertrag bei uns nicht verlängert wurde, so ein differenziertes und faires Feedback vorgenommen haben. Das zeigt wahre Größe. Ich weiß, Sie hätten sich gewünscht, dass ich mit Ihnen persönlich spreche, bevor ich meine Entscheidung darüber treffe, ob wir Ihren Vertrag verlängern oder nicht. In Ihrem konkreten Fall war es so, dass die Zusammenarbeit mit Ihrer jetzigen Einrichtungsleitung persönlich nicht funktioniert hat. Sie waren in einer anderen Einrichtung Probearbeiten und auch von dort habe ich von der Einrichtungsleitung die Rückmeldung erhalten, dass Sie nicht ins Team passen. Wie Sie sicher wissen, ist es in Kinderbetreuungseinrichtungen sehr wichtig, dass die Teams harmonieren. Da ich von beiden Führungskräften die Rückmeldung erhalten habe, dass eine Zusammenarbeit mit Ihnen als problematisch gesehen wird, habe ich mich dazu entschieden, den Vertrag nicht verlängern. Ich habe mit Ihnen deshalb nicht vorab darüber gesprochen, weil ich keine falschen Hoffnungen schüren wollte: In einem solchen Gespräch hätten Sie nämlich leider nichts sagen können, was mich davon überzeugen hätte können, ein Risiko für die Stabilität unseres Teams einzugehen. Ich möchte meinem Führungskräften und Teams nämlich keine Mitarbeiter "aufzwingen", die sie selbst nicht auswählen würden. Nur, wenn unsere Leitungen auch selbst entscheiden können, mit wem sie zusammenarbeiten, können sie ihrer Führungsaufgabe auch gerecht werden. Nachdem wir diese Entscheidung zu Ihren Ungunsten getroffen haben, habe ich mir jedoch die Zeit genommen, Ihnen das zum nächstmöglichen Zeitpunkt in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen, damit sie möglichst viel Zeit haben, darauf zu reagieren und sich nach einer Anschlussbeschäftigung umzusehen. Es tut mir leid, dass es für Sie bei uns nicht geklappt hat. Auf Ihrem weiteren Weg wünsche ich Ihnen alles Gute. Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Schaller
Kreisgeschäftsführer


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Bewertungsdurchschnitte

  • 274 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (82)
    29.92700729927%
    Gut (68)
    24.817518248175%
    Befriedigend (64)
    23.357664233577%
    Genügend (60)
    21.897810218978%
    3,08
  • 10 Bewerber sagen

    Sehr gut (3)
    30%
    Gut (1)
    10%
    Befriedigend (2)
    20%
    Genügend (4)
    40%
    2,62
  • 5 Azubis sagen

    Sehr gut (3)
    60%
    Gut (1)
    20%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (1)
    20%
    3,77

kununu Scores im Vergleich

BRK - Bayerisches Rotes Kreuz
3,08
289 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Gesundheitswesen / Soziales / Pflege)
3,42
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kununu Durchschnitt
3,38
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