Hervorzuheben ist die Großzügigkeit des Managements. Obwohl die Leistungen eines Mitarbeiters (laut späterem Zeugnis) 'im Wesentlichen' nur den Erwartungen entsprechen, sieht das Management mit Erfolg von einer Kündigung in der Probezeit ab. Das spricht für eine solide Risikobereitschaft. Positiv ist auch die gebotene Flexibilität: Man hat als Mitarbeiter die Möglichkeit, bereits innerhalb der Probezeit selbst zu erkennen, dass die Realität (z.B. Kurzarbeit) und die schriftliche Bewertung (z.B. 'starker Arbeitsanfall') nicht übereinstimmen. Dies ermöglicht es, das Arbeitsverhältnis proaktiv und fristgerecht selbst ...
Einbeziehung der Mitarbeiter über das Arbeitsverhältnis hinaus. Grillfeste, Massagen, kostenlose Getränke, Kantine, Lademöglichkriten für E-Räder, regelmäßige Schulungen, gute Betreung der Azubis,..... Aktiver Betriebsrat. Geschäftsführung ist sehr an guten Kontakt zur Belegschaft interessiert.
In moderne Führungskräftetrainings investieren: Schulungen im Bereich mitarbeiterorientierte Kommunikation, modernes Konfliktmanagement und Feedback-Kultur würden die Mitarbeiterzufriedenheit erheblich steigern. Prozesse für Arbeitszeugnisse professionalisieren: Eine transparente und faire Bewertung, die die tatsächlichen Leistungen und Umstände berücksichtigt, würde die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zeigen und für ein positives "Offboarding"-Erlebnis sorgen. Eine offenere Feedback-Kultur etablieren: Mitarbeiter sollten ermutigt werden, sich ohne Vorbehalte einzubringen. Das würde das große Potenzial, das im Team steckt, noch besser zur Geltung bringen.
Das Unternehmen sollte noch einmal die Führungsstruktur in bestimmten Bereichen überdenken, da sich auch die Belegschaft über viele Dinge wundert. Vor allem wenn nun schon zum 4. Mal der komplette Einkauf unter derselben Leitung kündigt. Zudem sollten Benefits für die Mitarbeiter angeboten werden, die auch Bewerber neugierig machen. Kaffeemaschinen und Freizeitbereich sind mittlerweile gähnender Standard.
Seitens der GF unterirdisch. Wertschätzung, gewaltfreie Kommunikation und Feedback-Kultur sind ein Fremdwort. Es wird mit Angst, Drohungen und lautem Wort geherrscht.
Nicht akzeptabel. Wertschätzung, Selbstreflexion, Selbstkritik und sich vor das Team stellen, sind in meinem ehemaligen Arbeitsbereich nicht vorhanden. Ganz im Gegensatz zur Geschäftsführung, die sich stetig dahingehend verbessert hat und zu den Kollegen mittlerweile ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut hat. Trotzdem bleibt es unverständlich, wie man in Mitarbeitergesprächen weder Empathie noch Verständnis für bestimmte Situationen aufbringen kann. Stattdessen wird man respektlos angeschrien und ständig in seinem eigenen Gesprächspart unterbrochen. Es werden unnötig viele Abmahnungen verteilt und direkt mit der Kündigung gedroht. ...
Ja bei der Arbeit entstehen Konflikte und Ansichten können unterschiedlich sein. Aber mir wurde immer vertrauen bei meiner Arbeit entgegengebracht und Mehrarbeit und schwierige Situationen gewürdigt. Ja manchmal ärgert man sich auch über seine Vorgesetzten, aber wer tut das nicht.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, egal wie viel Mühe ich mir gebe nichts ist gut genug ist. Das verunsicherte mich sehr. Auf Fehler wurde ich regelmäßig hingewiesen. Gespräche fanden z. T. auch vor meiner Kollegin statt. Dies war mir manchmal auf Grund der Art und Weise unangenehm.
Weiterbildungen sind möglich, jedoch muss man sich um jegliche Angelegenheiten selbst kümmern. Studienkosten werden übernommen, aber nur wenn man einen guten Stand in der Firma hat und in die 3. Verhandlungsrunde mit der Personal-Leitung eingestiegen ist. Sprich, friss oder stirb.
Weiterbildungspläne sind vorhanden und werden auch umgesetzt. Wenn ich eine Schulung für meine Arbeit brauche, wurde diese bisher immer genehmigt. Optimierungspotential ist sicherlich hinsichtlich des Verständnisses der anderen Abteilungen in der Firma vorhanden.
Es gibt einen jährlichen Schulungsplan, dieser wird gemeinsam mit dem MA erstellt und nach Anforderungen des MA und des Unternehmens zusammen geplant und verabschiedet.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
hmp HEIDENHAIN-MICROPRINT wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Forschung/Entwicklung schneidet hmp HEIDENHAIN-MICROPRINT besser ab als der Durchschnitt (3,6 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 67% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen hmp HEIDENHAIN-MICROPRINT als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 30 Bewertungen schätzen 87% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 23 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei hmp HEIDENHAIN-MICROPRINT als eher traditionell.