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Bewertungsdurchschnitte

  • 25 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (6)
    24%
    Gut (5)
    20%
    Befriedigend (12)
    48%
    Genügend (2)
    8%
    3,07
  • 0 Bewerber sagen

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  • 3 Azubis sagen

    Sehr gut (2)
    66.666666666667%
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    33.333333333333%
    Befriedigend (0)
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    4,00

Arbeitgeber stellen sich vor

Sparkasse Gera-Greiz Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,07 Mitarbeiter
0,00 Bewerber
4,00 Azubis
  • 17.März 2019 (Geändert am 24.März 2019)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Wie kann man Atmosphäre spüren und wie kann man diese dann in ein paar Zeilen zusammenfassen? Ein Versuch mit einem ausgewählten Stichpunkt. Angst: Die eigens erstellten und oftmals völlig surrealen Auflagen dienen dazu die eigentlichen Mitarbeiter an der "Basis" zu zermürben und sie damit bewusst in eine direkte Abhängigkeit zu ihren jeweiligen Vorgesetzten zu schubsen. Was richtig uns was falsch ist, regelt - (un)natürlich die Dienstverordnung. Kein Mensch der Welt hat auch nur den Hauch einer Chance sich auf der einen Seite proaktiv für die eigene Sparkasse einzusetzen und auf der anderen Seite alle Vereinbarungen "feststellungsfrei" zu befolgen. Dadurch herrscht so gut wie in jeder Etage (außer 8./9.) Angst. Selbstzweifel gehören zum Alltag und um diese nicht zu zeigen, ziehen sich viele in ihre Büros zurück. Ein Plausch auf dem Gang galt und gilt in manchen Teams als ein klares "No-Go".

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Es klafft auch hier ein Riss. Auf der einen Seite gibt es Team-Leiter, die ihre Berater-Mitarbeiter respektieren und auf der anderen Seite gibt es minimal Höherstehende, die es genießen "Untergebene" zu haben. Dass diese Personen dann nicht mitbekommen, wenn ihre eigenen Mitarbeiter reihenweise wegrennen, ist logisch.

Kollegenzusammenhalt

Wenn leise gesprochen wird, flammt ein Hauch von Kollektivismus auf. Aber nur im kleinen Kreis. Ein eigentlich bereits geschlagenes System stand vor wenigen Jahren auf einmal wieder auf. Damalige Verlierer und vermeintliche "Jawoll-nieder-mit-ihren-Palästen"-Prediger erschufen auf den selben Säulen das gleiche System in unserer Sparkasse und profitieren. Wir schreiben bald das Jahr 2020... ab und and und zuletzt gehäuft, erinnere ich mich an die späten 80er. Wer zuweit geht, wird aussortiert. Einige durften bereits gehen. Manche verlassen in diesen Tagen nach Jahrzehnten das Unternehmen und winken den Weinenden zu.

Interessante Aufgaben

Eigentlich schon. Wer sich in der Beraterwelt wohlfühlt, ist bei uns gut aufgehoben. Wer allerdings eher zufriedene als gewinnbringenden Tätigkeiten bevorzugt, ist fehl am Platz.

Kommunikation

Zwar plakatieren wir unschwer zu übersehen an unseren eigenen Wänden wie wir das Thema Kommunikation in unseren eigenen Reihen angehen. Aber zwischen den Glanzpostern an den weiß-grauen Wänden und der nüchternen Realität klafft ein Oxymoron. Nichts Sehen. Nichts Hören. Nichts Sagen. Wer diese Regel befolgt bekommt die Chance seine Arbeitszeit "erfolgreich" einzubringen. Wer als Chef zu dicht an seine Mitarbeiter rückt, hat versagt und damit gegen eine klare Anweisung des oberen Managements verstoßen. Die Kette der Fehler- und Druck-Kultur darf nicht zerreißen, sonst bricht vermutlich sein System zusammen.

Gleichberechtigung

Zwischen Wem? X- und Y-Chromosom? Oder zwischen denjenigen, die Intellekt haben und die, den dieser verwehrt geblieben ist? Einen Frauenüberschuss haben wir. Intellekt eigentlich auch. Gleichberechtigung zwischen Querdenkern und Systemanhängern, sprich zwischen Kritikern und Ja-Sagern: ein definitives NEIN. Es wird der bevorzugt, der Aussagen so gut wie es geht, ungefiltert weitergeben kann und das ist ja auch irgendwie ein Talent.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Schnitt sind wir bei 45 Jahren. Wer aber z.B. die Hand hebt, um in eine Alters-Freizeitphase zu gehen, ist bis zum letzten Tag raus und wird überhört.

Karriere / Weiterbildung

Seminare gibt es. Von internen Semi-Profis. Weiterbildungen wie Studiengänge müssen meist selber finanziert werden.

Gehalt / Sozialleistungen

Tarif. Aber auch hier hörte ich, dass wir als Mitarbeiter "viel zu viel" verdienen würden. Da lobe ich mir doch einmal das System. Aber selbst bei dieser Rubrik wird getrickst. Wer bis dato auf einer Stelle mit einem klassischem Gehalt sitzt, kann morgen intern verschoben werden und wacht dann anschließend mit einer niedrigeren EG auf. Alles vorgekommen. Ich sage nur: Umsetzung bestimmter (zentraler) Strategien.

Arbeitsbedingungen

Das letzte Mal, das Geld für neue Technik oder sonstiges (Standard)-Equipment ausgegeben wurde, ist lange her. Die "modernen" Mitarbeiter, die sich den neuen, ausgelutschten, Themen widmen dürfen, bekommen ein Diensthandy und vielleicht einen neuen Bildschirm. Aber ich glaube, dass der Besitz eines iPhones oder iPads auch stark reglementiert wird, als dass sich die Anschaffung dieser Dinger nachhaltig lohnen wird. Es ist nicht so kalt, wie draußen und im Sommer ist es u.U. etwas kühler als in der prallen Sonne.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Wer Zeitung liest, kommt an uns nicht vorbei. Bei manchen Artikeln, die sich mit dem sozialen Engagement auseinandersetzen, bleiben aber vielen Fragen offen. E-Sport und Sparkasse z.B..

Work-Life-Balance

Gleitzeit existiert. Wer Überstunden aufbaut, darf diese beschränkt auf einen Tag pro Quartal abbauen. Manche haben Vertrauensarbeitszeit. Manche arbeiten mehr, manche weniger.

Image

Intern: Neid und Profilierung führen zwangsläufig zu einer schlechten Darstellung bestimmter Einheiten - intern. Extern mag es noch stimmen. Aber wer vor unserer Halle Kunden in die Augen schaut, erntet selten ein Dankeschön. Viele haben sich abgewandt und sind mittlerweile bei anderen.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
2,00
  • Firma
    Sparkasse Gera-Greiz
  • Stadt
    Gera
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 24.Feb. 2019 (Geändert am 26.Feb. 2019)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Je nach Bereich und Führungskraft unterschiedlich.

Vorgesetztenverhalten

Je nach Bereich und Führungskraft unterschiedlich. In den oberen Führungsebenen grauenvoll.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich vorhanden. Tendenz durch Unternehmensführung/-politik abnehmend.

Interessante Aufgaben

Gibt es in ausreichender Anzahl - allerdings oft auch abhängig von Vorgaben.

Kommunikation

Je nach Bereich und Führungskraft unterschiedlich.

Gleichberechtigung

Ist vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Tendenziell gut, allerdings aufgrund der steigenden Anforderungen und Aufgaben, eben auch nicht.

Karriere / Weiterbildung

Je nach dem, wie stark das Vitamin B ist.

Gehalt / Sozialleistungen

TVöD-S regelt grundlegend alles. Im Vergleich zu anderen Unternehmen, ist es ganz okay, aber auch nicht mehr.

Arbeitsbedingungen

Könnten besser sein, zumal es ein betriebliches Gesundheitsmanagement gibt.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Teilweise echt, teilweise Mittel zum Zweck.

Work-Life-Balance

Könnte besser sein

Image

Zwischen drei und vier Sternen, schlechter werdend.

Verbesserungsvorschläge

  • Es täte der Sparkasse und deren Mitarbeitern gut, wenn man sich wieder auf das Wesentliche besinnen würde und persönliche Befindlichkeiten nicht zu sehr in den Vordergrund stellt. Eine offene, ehrliche und auch von Kritik gepräge Kommunikationskultur gehört genau so zu einem modernen, attraktiven Unternehmen des 21. Jahrhundert, wie die technische Ausstattung. Mitgestaltung, Mitspracherecht und Mitgefühl sind einfach. Dies sollte wieder mehr in den Fokus rücken. Personalkosten können nicht grenzenlos reduziert werden, ohne dass es Unterstützung (technisch oder persönlich) dafür gibt. Nur Miteinander kann man Großes schaffen, nicht gegeneinander. Vorhandene Gelder sollten sinnvoller eingesetzt werden, vorhandene Ressourcen sollten auch bedarfsgemäß für alle zur Verfügung stehen. Wir sind ein Unternehmen und kein Zusammenschluss aus vielen einzelnen Vertriebseinheiten. Die oberste Führungsebene sollte sich selbst mehr hinterfragen und damit herausfinden, ob sie dem eigens gesetzten Anspruch noch gerecht wird. Führung heißt leiten, motivieren und delegieren. Zur Zeit wird mehr und mehr Kompetenz von unten nach oben verlagert, es wird Panik/Angst/Druck erzeugt.

Pro

- Gleitzeit
- z.T. die Sozialleistungen & Bezahlung allgemein
- z.T. die. Chancen zur Weiterentwicklung


Allgemein, unabhängig von derzeitigen Geschehnissen und der wirtschaftlichen Situation:

- anerkannter, seriöser Arbeitgeber, namhaftes Kreditinstitut

- mittelgroßes Unternehmen mit vielen Chancen für Mitarbeiter

- Sicherheit des Arbeitsplatzes und Vergünstigungen durch öffentlichen Dienst

Contra

- die oberste Führungsebene hat den Draht zu den meisten Mitarbeitern und den Realitätssinn verloren - Kritik wird nicht selten durch Angstmache verhindert

- Vitamin B bringt einem gefühlt mehr als echte Leistung. Manchmal hat man den Eindruck, es sei eine Vetternwirtschaft

- Wertschätzung und Anerkennung für gute nachhaltige, aber nicht sofort messbare Leistung/Arbeit ist quasi nicht vorhanden

- im Vordergrund steht oft der Verkauf und nicht der Service. Jeder Euro an Kosten wird auf den Prüfstand gestellt und nicht unbedingt als Investition in die Zukunft gesehen. An anderer Stelle wird Geld weniger sinnvoll ausgegeben.

- Leitlinien über Leitlinien, deren Inhalte nicht einmal vom Verfasser zu 100% eingehalten werden (subjektives Empfinden)

- die Kommunikation ist verbesserungswürdig, obwohl es sogar einen (vermutlich) teuer bezahlten Posten dafür gibt. Sie ist weder offen, noch ehrlich.

- die technische Ausstattung und deren Funktionalität ist teilweise schlecht, egal ob Geldautomaten, PC, Bildschirme oder schlicht die Datenleitung, welche maßgeblich alles zusammenhalten

- uvm. (die wesentlichen Punkte wurden genannt)

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    Sparkasse Gera-Greiz
  • Stadt
    Gera
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 06.Feb. 2019 (Geändert am 09.Feb. 2019)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsathmosspähre nimmt stetig ab. Die Gesamtstimmung im Haus wirkt sich negativ auf alle aus. Bei allen negativen Einflüssen, Sorgen und Ängsten im Kollegenkreis fällt einem die Konzentration und die Motivation für das tägliche Aufgabenfeld immer schwerer. Dem konnte bis jetzt ein wirklich fantastischer Zusammenhalt der Kollegen entgegenwirken aber auch hier spürt man die stetige Resegnierung.
Prinzipiell ist die Athmosphäre von Ungewissheit vor dem was als nächstes kommt und "besser nichts sagen" geprägt

Vorgesetztenverhalten

...ist einer der Hauptgründe für die aktuell sehr negative Gesamtstimmung im Unternehmen. Es gibt Führungskräfte die sich im Haus einen Namen gemacht haben und von denen jeder spricht, weil er ihnen gern unterstehen würde und dann gibt es eben die anderen. - Und die bilden (gefühlt?) die Mehrzahl der Fürungskräfte im Haus. Als Mitarbeiter im Vertrieb werden Entscheidungen und Strategien quasi durchgereicht, eine [sinnvolle] Begründung wieso bestimmte Dinge abgelehnt oder durchgesetzt werden erhält man nicht. Vieles "ist eben so". Besonders die Vorstandsetage wirkt unnahbar, streng und nicht mehr an der Seite der Mitarbeiter. Man fühlt sich von oben herab behandelt. Böse Zungen behaupten man fürchtet sich vor nahezu diktatorischen Führungsverhältnissen. In den unteren Führungsebenen hat man als "kleines Licht" fast schon Mitleid, weil man spürt das auch dort einfach strikt nach Befehl gearbeitet werden muss. Noch dazu wechseln Führungskräfte wie die Jahreszeiten; werden versetzt, abgesetzt, ausgetauscht, verlassen das Haus, und kommen extern neu dazu. - Alles Gründe die die Gerüchteküche anheizen und für Unruhe sorgen.

Kollegenzusammenhalt

Meine Erfahrungen im Haus waren über die vielen vielen Jahre nie schlecht. Viele Aufs und Abs wurden mit den Kollegen gemeinsam erlebt, gefeiert und überwunden. Doch der Druck untereinander steigt stetig, sei es bei der Verteilung von Boni oder beim "hochhalten" der Vertriebsergebnisse. Viele Kollegen fürchten sich vor einer zunehmenden Ellenbogengesellschaft im Team.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sicher Bereichsabhängig, zu den "internen Abteilungen" kann ich nichts sagen, da ich seit jeher "Vertriebler" bin. Man versucht fast schon krampfhaft den Vertrieb nach und nach auf das 21. Jahrhundert einzustellen, führte OSPlusNEO ein und in machen Abteilungen werden Kollegen mit mobilen Endgeräten für den Vertrieb ausgestattet. Je intensiver die Kundenbindung ist, desto interessanter ist natürlich auch die Arbeit, da sie einem leicht fällt und man auf ein langjähriges Vertrauen zwischen Kunde und Berater bauen kann.

Kommunikation

Adäquates Mittel der Unternehmenskommunikation sind Rundschreiben. Schmucklos, textlastig und dadurch schwer zu lesen und auf dauer ermüdend. Sucht man eine Fachinfo die sicher in irgendeinem der zahllosen Rundschreiben stand, dann sucht man lange und meist ohne Erfolg, weil eben "das" Schlagwort gefehlt hat. Die Kommunikation im Gesamthaus an sich ist leider nicht offen und ehrlich wie man dieses gern predigt. Je weiter unten man in der Kette steht desto später und unehrlicher sind die Informationen. Entscheidungen werden kaum noch nachvollziehbar begründet und auch die Führungskräfte scheinen mehr an der Art der Formulierung zu Arbeiten um den Inhalt möglichst schonend zu verbreiten. Neueste Innovation bildet ein Videokanal über USB - Stick.

Grundlegend wird die aktuelle Kommunikation so, als wenn man ums Überleben kämpfen würde und jeder Euro entscheidend für den Fortbestand ist. Sicher weiß jeder wie hart das Bankgeschäft im Moment ist und wie schwer die Banken an alte Erfolge anknüpfen können. - Der aktuellen pessimistischen Stimmung wiederspricht allerdings die öffentlich bekannte Millionenzahlung an die Träger und der Einkauf teurer neuer Führungskräfte.

Gleichberechtigung

Man spürt keine Einschnitte in der Gleichberechtigung. Der Anteil von weiblichen Kollegen ist um einiges höher als der der männlichen. Die Führungsebene ist m/w gut durchmischt. Auch eine Gleichstellungsbeauftrage und Schwerbehindertenbeauftragte gibt es, die sich für die Kollegen einsetzen. Ungewiss ist es lediglich für Kollegen die krankkeitsbedingt länger ausfallen oder Kolleginnen die nach der Schwangerschaft zurückkehren, denn oft können die alten Stellen am Markt nicht mehr besetzt werden und man wird gezwungen sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Umgang mit älteren Kollegen

Da der Altersdurchschnitt der Kollegen im Gesamthaus eher um die End - Vierziger liegt ist das Haus dadurch geprägt. Interessanter wäre eine Betrachtung des Umgangs mit jungen Kollegen (Azubis und ausgelernte)

Karriere / Weiterbildung

Die Karrierechancen sind sehr begrenzt, da es nur eine bestimmte Anzahl und Ausprägung von Stellen gibt die alle ein streng gefasstes Profil vorweisen. Am Gestaltungsprozess von Stellen oder deren Umsetzung wird man nicht beteiligt. - Dafür gibt es ewig währende Projekte mit den ewig gleichen Mitarbeitern die Vorgaben der Sparkassengruppe umsetzen. Die Weiterbildungen finden nahezu ausschließlich intern statt. Für externe Dienstreisen stehen keine Dienstautos mehr bereit, sodass man das eigene Fahrzeug oder die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen muss. Bei mehrtägigen Reisen werden allerdings nur 8 Std. / Arbeitstag gutgeschrieben, sodass man auf tatsächlich geleisteter Zeit sitzen bleibt.

Gehalt / Sozialleistungen

Grundlage für die Bezahlung ist der TvöD-S also ist die Grundbezahlung halbwegs okay. Allerdings versucht man die E-Stufen schon so gering wie möglich zu halten. Sparkasse ist nun mal gesicherte Armut... An die Bezahlungen im Privatbanken - Sektor kommt man nicht heran, wobei der Vertriebsdruck sich langsam dorthin bewegt.

Man hat ein internes betriebliches Gesundheitsmanagement ins Leben gerufen, welches ab und an verschiedene Aktionen verkündet. Mit einer regionalen Krankenkasse wirbt man gern damit, wie viel man für die Mitarbeiter tut und wie wichtig deren Gesundheit ist. Das man auf der anderen Seite mit psyschichem Druck auf die Mitarbeiter einwirkt bleibt dabei unerwähnt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind stark verbesserungswürdig. Von moderner Technik kann keine Rede sein. Arbeitsplätze werden abgebaut und nur Beraterplätze modern mit Touchscreens und kabellosen Mäusen / Tastaturen ausgestattet. Eigene Arbeitsplätze bleiben bei Kabelgewirr und kleinen Monitoren. Die Büros sind schlichter Standard, Kreativität kommt bei der Lösungsfindug von Kundenanliegen definitv nicht auf. - Aufgrund der standartisierung vieler Prozesse ist dies vielleicht aber auch nicht gewünscht ?! Pausen verbringt man oft in einem schönde Speiseraum. Alles in allem steckt man 30/40 Stunden pro Woche in der selben grau - roten Arbeitsumgebung. Da man soviel Zeit auf Arbeit verbringt wäre es schön Bereiche zu schaffen die einen wenigstens in der Pause einmal auf neue, frische Gedanken kommen lassen.

Man brüstet sich außerdem damit dass man die Kaffeeversorgung im Haus weiterhin aufrechterhält. - Zum Vermerk, in anderen Unternehmen ist eine Vitamin - Bar, Kaffevarianten und Co. schlichter Standard. Auf deutsch gesagt, versteht man es nicht wirklich die Mitarbeiter einfach bei Laune zu halten.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Die Sparkasse engagiert sich im gesamten Geschäftsgebiet für soziale Projekte, Vereine und Veranstaltungen. Man wird über die Zeitungsartikel darüber in feiner Regelmäßigkeit per Hausmail informiert wenn der Vorstand wieder jemandem die Hand schüttelt.

Das Umweltbewusstsein kann besser sein, da man immernoch eine riesengroße Papiermaschinerie betreibt.

Work-Life-Balance

...ist stark verbesserungswürdig. Jeder der bereit ist vom Netto etwas herzugeben wird mit Kusshand begrüßt wenn er Stunden herabsetzt oder "Flexi - Tage" nimmt. Das man aber auch Aufgaben dezentralisieren könnte, sprich Homeoffice - Lösungen schafft oder die Möglichkeit außerhalb der Filiale aus die selbe Arbeit erledigen zu können, daran ist nicht zu denken.

Image

Das interne Image der Sparkasse ist alles andere als gut. Jungen Kollegen rät man gern "das sie noch jung sind und sich umschauen sollten". Dem Vorstand ist es sehr wichtig, dass man der Sparkasse gegebüber Loyal ist und auch nach außen hin Botschafter für die Sparkasse ist. Das äußere Image in der Bevölkerung ist noch ganz gut, da man wie oben beschrieben ein hohes soziales Engagement vorweist und die Regionalzeitung regelmäßig füllt. Imageverlust gab es lediglich bei der Anpassung der Öffnungszeiten nach unten hin und vor ein paar Jahren als man sich entschied Überweisungsautomaten flächendeckend abzubauen.

Verbesserungsvorschläge

  • Führen und nicht vor sich her treiben
  • Mitarbeiter motivieren und bei Laune halten - den Arbeitsalltag so angenehm wie möglich gestalten es ist das 21. Jahrhundert!
  • Entscheidungen offen und ehrlich begründen
  • Mitarbeiter in Entscheidungs - und Schaffungsprozess einbinden, denn der Mitarbeiter am Markt kennt den Kunden am allerbesten - Die Kollegen mitreden lassen die neue Elemente des Arbeitsalltages zum Schluss auch wirklich betreffen
  • verstehen das an jeder Stelle des Unternehmens Menschen sitzen, Menschen die Familien, Kinder, Freunde und Verwandte haben, die oft auch Kunden der Sparkasse sind und das diese spüren wenn etwas nicht stimmt (Und zur Zeit liegt einiges im Argen!) ohne das der Mitarbeiter mit Ihnen über Probleme spricht -- Kollegen sind dann gute Botschafter für ein Unternehmen wenn sie das freiwillig tun und nicht dazu angehalten werden, weil der Vorstand das so wünscht.

Pro

- bekannte Marktführerschaft in der Region
- guter Ruf als stabiler Arbeitgeber
- soziales Engagement

Contra

- Führungsstil der (Zukunfts-)Angst und Ungewissheit für jeden einzelnen verbreitet
- fehlende Mitbestimmung der "kleinen Leute" die das erste Gesicht der Sparkasse für den Kunden bilden
- fehlende Lösungen für Homeoffice und dezentrale Arbeit
- Bindung an ein Zeiterfassungsystem und gleichzeitige Forderung so flexibel wie unsere Kunden zu sein
- Anheizen der Gerüchteküche und Ängste durch späte, verschleierte Informationen
- Fehlende "Goodys" im Arbeitsalltag für die Motivation
- fehlendes Leistungsprinzip für die, die mehr leisten wollen
- undurchsichtige / unrealistige Höhe der Ziele die von den Mitarbeitern nur noch sarkastisch zur Kenntnis genommen werden
- Verkennung der aktuellen Situation und Blindheit vor den Nöten und Ängsten der Mitarbeiter
- fehlende Begründung für Entscheidungen und damit Schaffung von Unklarheiten, welcher Schritt als nächstes passiert
- Verdienstmöglichkeiten der "normalen" Mitarbeiter i.Vgl. zur Führungsebene
- Unnahbarkeit des Vorstandes ("keiner von uns")

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Coaching wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    Sparkasse Gera-Greiz
  • Stadt
    Gera
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

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  • 25 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (6)
    24%
    Gut (5)
    20%
    Befriedigend (12)
    48%
    Genügend (2)
    8%
    3,07
  • 0 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
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    0%
    0,00
  • 3 Azubis sagen

    Sehr gut (2)
    66.666666666667%
    Gut (1)
    33.333333333333%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,00

kununu Scores im Vergleich

Sparkasse Gera-Greiz
3,17
28 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Banken)
3,50
71.992 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,38
3.556.000 Bewertungen