Ehrlich gesagt fällt mir aktuell wenig ein, was ich positiv hervorheben könnte. Einzelne Aspekte wie die Work-Life-Balance oder das Gehaltsniveau sind grundsätzlich in Ordnung, reichen aber nicht aus, um die insgesamt belastende Arbeitsatmosphäre und die strukturellen Probleme auszugleichen. Das Potenzial wäre da – es wird nur leider nicht genutzt.
Mein Team ist einfach super, ein toller Zusammenhalt und Unterstützung aller Kolleginnen und Kollegen. Die Aufgaben sind spannend und abwechslungsreich. Alles in allem habe ich sehr viel Freude an meinem Beruf
- Null Unterstützung. Diskussionen mit dem Teamleiter ohne Lösungen. Stattdessen kommen Sätze wie „das ist dein Problem“ die absolut unangemessen und unangebracht sind. - Mangelhafte Dienstwagenregelung - die eigenen Mitarbeiter werden über den Tisch gezogen. - Teilweise veraltete Bürotechnik. - Keine finanzielle Unterstützung oder Bereitstellung von Büroaustattung für das Homeoffice.
Meine letzte Bewertung auf Kununu wurde auf Initiative der BarmeniaGothaer gelöscht, mit der Begründung "veraltete Technologien" und "unterdurchschnittliches Gehalt" seien Falschbehauptungen. Wenn ein Unternehmen es nötig hat, kritische Bewertungen löschen zu lassen (und selbst dann nur auf eine durchschnittliche Bewertung kommt), sagt das schon alles.
Schadenbearbeitungen von mehreren Monaten !!! keine Seltenheit. MEINE Angestellte hatte täglich zwei bis drei Stunden nur damit zutun, die Fehler/Rückstände der Hauptverwaltung und deren Innendienstabteilungen zu bearbeiten und zu bereinigen.
Teilweise nicht kritikfähig. Die Bezahlung. 100% Homeoffice wäre möglich wird aber bewusst zurückgehalten, damit man 100% Homeoffice nur anbieten kann, Mitarbeiter auch Überstunden machen. Mehrarbeit im Sommer - jedes Jahr.
1. Führungskräfte mit frischem Blick einsetzen Es wäre dringend notwendig, Führungspositionen mit Menschen zu besetzen, die ein offenes Mindset mitbringen und fundierte Erfahrung in ihrem jeweiligen Fachbereich vorweisen können. Ideal wären Persönlichkeiten, die nicht seit 15 oder mehr Jahren im selben Unternehmen arbeiten, sondern externe Erfahrungen gesammelt haben und dadurch in der Lage sind, neue Impulse zu setzen und Veränderung aktiv zu gestalten. 2. Kulturwandel aktiv angehen Die Unternehmenskultur sollte dringend geöffnet werden – hin zu mehr Innovationsbereitschaft, Austausch und ...
Die Hardware, genauer die zur Verfügung stehenden Laptops könnten ein Upgrade vertragen. Diese sind meist langsam und haben eine sehr begrenzte Akkulaufzeit. Das Essen in der Kantine in Köln könnte auch besser sein
- Wenn man etwas sagt das auch wirklich machen - Experten Karriere für IT Experten ermöglichen z.B. Junior, Assosiate, Senior & Lead - Kantine ist zu teuer - Home-Office vs. Office wirklich klären
Die Förderung und Unterstützung junger engagierter Personen sollte aktiv erfolgen und nicht lediglich in Form von idealisierten Darstellungen auf sozialen Medien.
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen ist grundsätzlich respektvoll und positiv – was durchaus als Stärke gewertet werden kann. Gleichzeitig fällt jedoch auf, dass ihre Perspektiven und Interessen in vielen Fällen überproportional stark gewichtet werden. Ein Beispiel dafür war das Rebranding im Zuge der Fusion: Hier standen weniger strategische Unternehmensziele im Vordergrund, sondern vor allem die Frage, wie die langjährige Belegschaft das neue Markenbild empfindet. Aus meiner Sicht wurde dabei viel zu stark auf individuelle Befindlichkeiten Rücksicht genommen – teils auf ...
Unterschiedlich. Sie sind aufgrund des anstehenden demographischen Wandels wichtig und werden gut behandelt und integriert. Sind jüngere gefunden, werden die älteren teils auf das Abstellgleis gestellt. Auch hier gilt, in der IT ist es besser als im Rest des Konzerns.
Was Mitarbeitende noch über Umgang mit älteren Kollegen sagen?
Am schlechtesten bewertet: Kommunikation
3,6
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Gothaer Versicherungen ist Kommunikation mit 3,6 Punkten (basierend auf 168 Bewertungen).
Die Kommunikation im Unternehmen ist äußerst schwierig und stark von internen Machtstrukturen geprägt. Der bereits erwähnte, eingeschworene Kreis innerhalb der Belegschaft hält sehr eng zusammen und reagiert ablehnend bis feindselig gegenüber Kolleg:innen, die neue Ideen einbringen oder kritisch nachfragen. Statt offener Diskussionen wird häufig blockiert oder gegen Einzelpersonen gearbeitet. Ein regelmäßiger, strukturierter Austausch auf Augenhöhe findet kaum statt. Probleme oder Unklarheiten werden selten im Team oder direkt angesprochen – stattdessen geht man häufig den Umweg über die Führungskraft, selbst bei ...
Die Informationsflut ist im Arbeitsalltag nicht zu bewältigen. Die Mitarbeiter sollten mehr im Kerngeschäft tätig sein, als in irgendwelchen Medien und Meetings/Sitzungen usw.
Die Informationen zu den Aufstiegsmöglichkeiten sind unzureichend und es fehlt an transparenter Kommunikation. Häufig werden lediglich unverbindliche Zusagen gemacht, in der Annahme, dass sich die Situation von selbst klärt oder im Sande verläuft. Die Behauptung, dass Nachwuchskräfte gesucht werden, bleibt jedoch vage.
Oft ist der Flurfunk deutlich schneller als die Offiziellen Kanäle, dazu kommt das teilweise etwas gesagt wird was dann aber so doch nicht eingehalten wird z.B. "Expertise Entscheidet" -> Vorstand will, Meinung ist egal.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,6 Punkten bewertet (basierend auf 157 Bewertungen).
Es gibt viele Optionen für Weiterbildung, also hier auch Kostenintensive Schulungen für Zertifikate zu belegen ist definitiv eine Option auch größere Konferenzen werden von vielen Kollegen regelmäßig besucht. Jedoch gibt es für IT Experten keine wirkliche Laufbahn abgesehen von der klassischen Teamleiter, , Abteilungsleiter & Bereichsleiter Laufbahn. Das ist sehr schade, so kommt es einem vor als wenn man Still steht, nicht jeder IT Experte ist ein guter Teamleiter und hat so keine Optionen sich weiterzuentwickeln.
Es werden Initiativen ins Leben gerufen, um die Weiterentwicklung zu fördern; jedoch erweisen sie sich als ineffektiv. Zu Beginn werden zahlreiche Versprechungen gemacht, von denen jedoch nur wenige realisiert werden. Des Weiteren ändern sich jährlich sowohl Regelungen als auch Ansprechpartner, was eine konstante Unterstützung unmöglich macht. Wenn diese Illusion der Realität weicht und zerbricht, sieht man sich ohne Perspektiven oder Möglichkeiten.
Einem werden keine Wege aufgezeigt, nur das Inhouse Trainerteam bildet einen weiter. Hier tat der Tausch der letzten Jahre gut, vorher hat man keine so kompetente Hilfe wie heute in Sach bekommen, man fühlt sich dadurch sicherer und bei Fehlern wird einem immer geholfen.
Nichts besonderes, wie bei allen anderen. Fast alles nur online. Wöchentliche Online-Meetings, bei denen nur die Folien abgelesen werden, die sowieso verschickt werden.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Gothaer Versicherungen wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,8 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Versicherung schneidet Gothaer Versicherungen schlechter ab als der Durchschnitt (3,9 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 79% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Gothaer Versicherungen als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 713 Bewertungen schätzen 65% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 365 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Gothaer Versicherungen als eher modern.