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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Kollegen helfen und Bürokratisch auf Regeln achten.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 317 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Als Arbeitgeber ist das Forschungszentrum nicht verkehrt - aber man sollte sich vorher damit beschäftigen, auf was man sich einlässt. Nicht jeder Mensch kann mit der im Forschungszentrum herrschenden Mentalität umgehen. Gerade für Familien sind vor allem die Arbeitszeitregelungen natürlich ein riesiger Pluspunkt, genau wie die immer zuverlässig passierende Zahlung vom Lohn.
Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen war durchweg sehr angenehm. Die Aufgaben waren interessant und inhaltlich sinnvoll, insbesondere im Forschungsumfeld.
Die Work-Life-Balance war gut, und der Arbeitsplatz ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Insgesamt habe ich die Zeit dort, bis auf die an anderer Stelle genannten Probleme, als positiv und bereichernd erlebt.
Man kann arbeiten oder es halt nicht tun. Ob man was tut merkt im Zweifel sowieso keiner. Das nennt man hier gestalterische Freiheit, ich würde es Beschäftigungstherapie nennen. Sollte man wissen, bevor man hier einen Job annimmt.
Ich arbeite aktuell am Standort Jülich des Forschungszentrums und bin sehr dankbar, Teil dieses besonderen Arbeitsumfelds zu sein. Mein Aufgaben empfinde ich als sinnstiftend, sie tragen zu meiner persönlichen Weiterentwicklung bei und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
Besonders schätze ich die Sicherheit des Arbeitsplatzes und das wertschätzende Miteinander in meiner Abteilung sowie den offenen, unterstützenden Umgang mit den Führungskräften. Die Bezahlung ist fair und es gibt flexible Möglichkeiten, um Beruf und Privatleben gut miteinander zu vereinbaren.
Der ...
- Jedes Institut kocht sein eigenes Süppchen und Institutsleiter:innen dürfen im Endeffekt machen was sie wollen. Eine Kontrollinstanz gibt es nicht. Mitarbeiter:innen werden einmal im Jahr pro forma bewertet, Führungskräfte aber nicht. Beschwerden an z.B. den Betriebsrat ziehen sich lange hin und bleiben selbst bei schweren Verstössen oft folgenlos.
- Behandlung der Mitarbeiter:innen hängt von der Sympathie und Zugehörigkeit zu einem wichtigen oder interessantem Projekt ab, nicht von der Leistung.
- Viele völlig veraltete und verkrustete Verwaltungsprozesse und ein Verwaltungs-Wasserkopf, ...
In der Zusammenarbeit mit der zentralen Personalabteilung kam es wiederholt zu Problemen.
Beispielsweise wurde eine von mir eingereichte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zunächst nicht berücksichtigt, wodurch mir Minusstunden angerechnet wurden. Die Klärung dauerte mehrere Wochen und konnte erst nach Einbindung meines Vorgesetzten erfolgen. Die Bescheinigung wurde daraufhin kurzfristig gefunden. Eine proaktive Information über die Korrektur erfolgte nicht.
Dies war kein Einzelfall. Es kam mehrfach zu administrativen Fehlern, die für mich zusätzlichen Aufwand und teilweise auch finanzielle Auswirkungen hatten.
Die Kommunikation mit der Personalabteilung ...
Innovationsstau, abwertendes Verhalten gegenüber "neuen" Mitarbeitern, Kleinreden jeglicher Wünsche für Optimierungen, kein Rückhalt für Kollegen durch den Betriebsrat. Die Basics werden nicht erfüllt.
Dieses Unternehmen ist aufgebläht und würde als Wirtschaftsunternehmen keinesfalls in dieser Größe existieren.
Lack of integrity at various levels. Decisions are driven by personal interests, loyalty, and politics rather than competence, honesty, or accountability. Cancel culture is tolerated.
Die Abwicklung von Resturlaubsansprüchen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verlief in meinem Fall schwierig und im Ergebnis nicht zufriedenstellend. Die Kommunikation des Unternehmens war aus meiner Sicht nicht ausreichend transparent und wenig proaktiv. Aus meiner Perspektive wurde mit zuvor getroffenen Zusicherungen nicht konsistent umgegangen. Ich empfehle, alle relevanten Themen frühzeitig und möglichst schriftlich zu dokumentieren sowie Fristen konsequent im Blick zu behalten. Insgesamt habe ich den Eindruck gewonnen, dass Austritte nicht immer im beiderseitig guten Einvernehmen gestaltet werden.
To transform values from slogans into enforceable standards- confronting ethical breaches, sexual harassment and mobbing with courage and zero tolerance, and replacing complicity-driven behavior with genuine accountability. As a publicly funded institution, the organization must embody trust, credibility, and integrity in every decision and action.
Es läuft schon Vieles gut am Forschungszentrum, wir könnten allerdings trotz der Größe deutlich agiler sein. Was mich ärgert sind eher (wenige) Kollegen, die einfach ihre Zeit absitzen.
Mehr digitalisierierung, Fördern von Jüngeren Kollegen/-innen
- Konsequenter und radikaler Bürokratieabbau und Verwaltungsabbau, auch wenn es erst mal allen weh tut. Prozesse neu denken und konsequent Prozess- und Projektmanagement nutzen.
- Dienstleistungs- und Servicekultur in der Verwaltung etablieren.
- Mitarbeiter:innen die sich nur den "Hintern platt sitzen" nicht durch den BR schützen sondern zum Wohle eines produktiven und motivierenden Arbeitsumfeld entsprechen behandeln und ggf. kündigen.
- Kontrollinstanzen für das Verhalten und die Führungsfähigkeit von Führungskräften etablieren. Die Wiederberufung sollte nicht nur von der wissenschaftlichen und finanziellen ...
Der am besten bewertete Faktor von Forschungszentrum Jülich ist Umgang mit älteren Kollegen mit 4,4 Punkten (basierend auf 36 Bewertungen).
Ältere Kollegen haben oft "Narrenfreiheit", auch hier fehlt es an Kontrolle. In meiner Abteilung sind sie aber auch gleich behandelt wie die anderen Kollegen, allerdings haben wir zur Zeit auch keine sehr jungen Kollegen im Team.
Durch vieles kommen und gehen sind ältere Kollegen gar nicht so häufig. Diejenigen die dennoch eine langfristige Anstellung erhalten erfahren hier eine hohe Wertschätzung.
Für den Umgang mit besonders jungen oder Älteren Mitarbeitenden fehlt m.W. ein konkretes Konzept.
Ältere Kollegen werden mit Respekt behandelt und ihre Expertise wird geschätzt.
Es wird viel Rücksicht auf Wehwehchen genommen
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Forschungszentrum Jülich ist Gehalt/Sozialleistungen mit 3,5 Punkten (basierend auf 78 Bewertungen).
Das Gehalt ist nach TVöD, also eher unterdurchschnittlich für die meisten Berufsgruppen. Dafür ist das Geld immer pünktlich auf dem Konto - an der Stelle ein Lob.
Dabei hält sich der Arbeitgeber AUSSCHLIEßLICH an Papier fest - reale Arbeit spielt überhaupt keine Rolle. Meine Arbeitsaufgabe hat sich seit Arbeitsbeginn verändert und ich leiste Arbeit, die normalerweise einige Lohngruppen höher anzusiedeln wäre. Eine Anpassung des Lohns ist nicht erfolgt, eine Anpassung der Tätigkeitsdarstellung ebenfalls nicht. Während die Industrie längst erkannt hat, ...
Der TVÖD bietet leider immernoch wenig Anreize da er insbesondere auf formale Abschlüsse schaut und da alle gleich behandelt werden. Eine Belohnung von überdurchschnittlichem Einsatz ist so leider kaum möglich.
entspricht nicht dem Markt
Das FZJ ist an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes angelehnt. Dieser ist aber dringend reformbedürftig, was ich schon an anderer Stelle beschrieben habe.
Mit der Gehalts und Arbeitssituation war ich nicht zufrieden. Zunächst wurde ich unter den einen Bedingungen eingestellt und im Laufe meiner Beschäftigung erweiterten sich meine Aufgaben, eine Anpassung der Bezüge erfolgte natürlich nicht. Die in Aussicht gestellte Übernahme nach 2 Jahren wurde natürlich auch nicht eingehalten.
So wie mir geht es vielen im Kollegium, die Personalabteilung pocht ...
Als Doktorand wird man außertariflich, aber angelehnt an den TVöD beschäftigt. Damit erhält man das unterdurchschnittliche Gehalt des ÖD, ohne die zusätzliche soziale Absicherung des ÖD. Lose-Lose. Anderswo kann es auch noch deutlich schlechter laufen
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,8 Punkten bewertet (basierend auf 67 Bewertungen).
Das FZJ bietet sowohl arbeitsspezifische Seminare als auch z.B. Gesundheitskurse zu Ernährung und Yoga an. Diese sind für die Institute kostenlos, müssen aber von der Führungskraft erlaubt werden. Wenn jemand seine Kompetenzen für eine Stellensuche oder einen Stufenaufstieg erweitern möchte oder als Bürotier mal einen Rückenkurs machen möchte, dies aber vom Chef nicht erwünscht ist, geht man leer aus. Beim Einstellen von neuem Personal wird gerne mit Vertragsverlängerungen, Entfristung und Aufstieg in leitenden Positionen gewedelt, die aber selten tatsächlich umgesetzt ...
Career progression seems strongly tied to personal networks and political alliances rather than transparent, competency-based criteria. This dynamic creates barriers for employees who are not part of traditional or privileged groups, particularly women, foreigners, and diverse professionals.
Weiterbildung im Forschungszentrum soll möglich sein - aber scheinbar nur für manche. Bis auf die jährlichen Unterweisungen (die auch fast alle wirklich jährlich stattfinden) ist mir in meiner Arbeitszeit genau 1!! 3-tägiger Lehrgang gewährt worden. Nach dem Lehrgang hat sich mein Arbeitsbereich verändert, so dass der ein oder andere Lehrgang nötig wäre - Fehlanzeige, dort passiert nichts. Als Angebot (interne Schulung an der Stelle nicht möglich) schon gar nicht, aber auch nicht auf Anfrage. Begründung dafür: Keine.
Sprachkurse sorgen für eine barrierefreie Kommunikation in diesem internationalen Umfeld. Zudem gibt es fachliche Schulungen und Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung.