Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 2,2Gehalt/Benefits
- 1,8Image
- 2,1Karriere/Weiterbildung
- 2,7Arbeitsatmosphäre
- 1,7Kommunikation
- 3,9Kollegenzusammenhalt
- 2,8Work-Life-Balance
- 1,5Vorgesetztenverhalten
- 3,4Interessante Aufgaben
- 3,4Arbeitsbedingungen
- 2,2Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 2,0Gleichberechtigung
- 3,4Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2019 haben 13 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Marketing/Werbung/PR (3,8).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 13 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Homeoffice
Internetnutzung
Flexible Arbeitszeiten
Betriebliche Altersvorsorge
Mitarbeiter-Events
Diensthandy
Gute Verkehrsanbindung
Barrierefrei
Coaching
Parkplatz
Firmenwagen
Hund erlaubt
Essenszulage
Gesundheits-Maßnahmen
Mitarbeiter-Beteiligung
Rabatte
Kinderbetreuung
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Tolle Kolleg:innen, schönes Büro, gute Ausstattung und abwechslungsreiche Projekte. Ich habe gelernt, was echte Kollegialität bedeutet – aber auch, dass „wir sind eine Familie“ meist das Gegenteil von professioneller Kultur ist.
Es wird einem viel Raum gelassen neue Dinge zu lernen, man kann viel ausprobieren und sich viel mit in die Firmenkultur und den Alltag einbringen. die technische Ausstattung ist super und man kann die Geräte auch privat nutzen (wobei das mittlerweile Standard ist). Die Kollegen auf einer Ebene unterstützen sich gegenseitig sehr und man kann offen kommunizieren, wenn man mit etwas Schwierigkeiten hat. Wenn man gute Arbeit leistet, wird man sehr dafür gelobt und auch anerkannt, das wird auf jeden ...
Wer Verantwortung übernehmen und viel erleben will, kann das hier tun. Die Projektlage und die Dienstleistungen sind grundsätzlich sehr spannend.
Flexibilität, Offenheit, Haltung, Lockerheit... Man darf bzw. muss kreativ sein, darf so sein wie man ist und muss sich nicht verstellen. Auf Wünsche und Befindlichkeiten wird von allen eingegangen. Wenn jemand berufliche oder private Hilfe braucht, wird geholfen. Wir unternehmen viel zusammen in der Freizeit (Feste, Festivals, Volksfest usw.).
Dass Menschen mit Familie nicht ausgegrenzt werden und sich das Team gegenseitig unterstützt. Wir lachen zusammen, es ist aber auch erlaubt zu weinen oder einmal schlechte Laune zu haben.
Was Mitarbeitende schlecht finden
Es ist unglaublich schade, dass eine Agentur, die so viele kreative und kompetente Köpfe beschäftigt (oder beschäftigt hat) am Vorgesetzten scheitert. Die Agentur hätte viel Potenzial gehabt und es wurden mehrfach Versuche von den Kollegen unternommen Strukturen und die Arbeits Effizienz zu verbessern, was jedoch immer wieder blockiert wurde.
Manipulative Führung, willkürliche Entscheidungen, schlechte Bezahlung und fehlende Zukunftsperspektive. Viele Versprechen, wenig Realität. Wer Wert auf Fairness, Wertschätzung und Struktur legt, sollte sehr genau hinschauen.
Leider fast alles, in Bezug auf Kommunikation, Umgang miteinander, psychische Gesundheit. In der Retrospektive fallen mir keine ausreichend positive Aspekte ein. Insbesondere weiblichen Personen zwischen 20 und 35 Jahren, würde ich von diesem Arbeitgeber abraten.
Teilweise eher niedrige Bezahlung, teilweise launische Vorgesetzte und auch mal dünnes Eis, weil die Grenze von "wir sind eine Familie" und Professionalität oft verschwimmt, viele Überstunden und eher wenig funktionierende Abläufe was die interne Kommunikation angeht. Viel Druck von Oben, vor allem wenn es zeitlich stressig ist. Vieles muss immer sofort passieren und vieles wird ohne Rücksprachen entschieden, man muss schon einiges aushalten, um dem dem Firmenalltag standzuhalten. Die Fluktuation ist recht hoch.
Stellenweise Willkür, Bevorzugung und unprofessionelles Vorgesetztenverhalten (persönliche Wahrnehmung).
Verbesserungsvorschläge
Der wichtigste Verbesserungsvorschlag wäre, das eigene Führungsverhalten grundlegend zu hinterfragen.
Weniger Selbstdarstellung, spontane Entscheidungen und persönliche Bevorzugungen. Dafür mehr Transparenz, Verlässlichkeit und echte Wertschätzung gegenüber den Menschen, die den Laden am Laufen halten.
Versprechen sollten eingehalten, Probleme offen angesprochen und Mitarbeiter nach ihrer tatsächlichen Leistung beurteilt werden. Regelmäßige Mitarbeitergespräche, klare Briefings und eine realistische Auseinandersetzung mit der wirtschaftlichen Situation wären ein guter Anfang.
Allerdings fällt es schwer, noch an eine grundlegende Veränderung unter der aktuellen Geschäftsführung zu glauben. Dafür wurden ...
- Eine Wertschätzung der Mitarbeiter, die Aufgaben übernehmen und sich um Dinge kümmern, die keinerlei in deren Aufgabenbereich liegen.
- Offene und klare Kommunikation.
- Förderung statt "Mach einfach"
- Gleichberechtigung
Grundsätzlich steckt viel Potenzial in der Agentur bzw. ihren Mitarbeitern. Es sollte aber unbedingt die hohe Fluktuation von (auffällig vielen weiblichen) Mitarbeitern reflektiert werden, um Ursachen zu erkennen und konstruktiv damit umzugehen. Zudem sollten manche unternehmerische Entscheidungen fundierter getroffen werden, um den Wechsel zwischen Über- und Unterbelastung abzumildern. Teilweise führt das persönliche bis familiäre Verhältnis zu ungesunden Abhängigkeiten. Der Wille ist da, aber bei der Umsetzung von Veränderungen hapert es manchmal (persönliche Wahrnehmung).
Führungswechsel – das ist die einzige Chance, die diese Agentur hat. Ohne die aktuelle Leitung könnte hier ein großartiger Arbeitsplatz entstehen, mit echten Perspektiven.
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Kollegenzusammenhalt
Der am besten bewertete Faktor von Kasper Communications ist Kollegenzusammenhalt mit 3,9 Punkten (basierend auf 12 Bewertungen).
Unterschiedlichste Charaktere, aber ausnahmslos wunderbare Menschen. Man hilft sich gegenseitig, unterstützt sich auch in schwierigen Zeiten und aus manchen Kollegen sind mittlerweile richtig gute private Freunde geworden.
Keine Ellenbogengesellschaft, kein Konkurrenzdenken, sondern ein echtes Miteinander. Hier gibt es meinerseits absolut nichts auszusetzen.
Die Kollegen waren das Beste am Unternehmen und mit der einzige Grund, wieso man dort geblieben ist. Dort arbeiten (oder haben gearbeitet) tolle, engagierte und kompetente Leute, die kollegial und freundschaftlich miteinander umgehen.
Der Zusammenhalt im Team war außergewöhnlich stark – bis die Fluktuationen das Klima veränderten. Lange Zeit war das Team der Kitt, der den Laden noch zusammenhielt.
Wie bereits beschrieben in den Teams sehr gut. Zwischen der Leitung und den operativen Mitarbeitern sehr unterschiedlich, beruht oft auf persönlicher Sympathie. Lieblings werden gefördert, andere gezielt eher außen vor gehalten.
Alle sind füreinander da und sehr verständnisvoll, wenn es Schwierigkeiten gibt wird das unter den Kollegen auch angesprochen.
Am schlechtesten bewertet: Vorgesetztenverhalten
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Kasper Communications ist Vorgesetztenverhalten mit 1,5 Punkten (basierend auf 12 Bewertungen).
Das Führungsverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte des Unternehmens.
Es gibt immer wieder Phasen, in denen einzelne Mitarbeiter besonders im Fokus der Geschäftsführung stehen und spürbar bevorzugt werden. In dieser Zeit gelten für sie teilweise andere Maßstäbe als für den Rest des Teams. Sobald sich die Aufmerksamkeit auf das nächste Thema oder die nächste Person verlagert, scheint das bisherige Interesse allerdings schnell zu verschwinden.
Diese wechselnde Bevorzugung schafft Ungleichbehandlung und kann gerade für Mitarbeiterinnen unangenehme Situationen entstehen ...
Das Vorgesetztenverhalten ist nüchtern betrachtet katastrophal. Sobald Kritik geäußert wird, verfällt der Vorgesetzte in die Opferrolle. Es ist kein normales Vorgesetztenverhalten im Sinne von "ich bin dein Ansprechpartner, ich sehe und schätze deine Arbeit und fördere dich."
Es kam öfter zu Situationen, in denen Kollegen vor allen anderen angegangen worden sind.
Professionelles Führungsverhalten existierte praktisch nicht. Entscheidungen basierten auf Laune, Sympathie oder persönlichem Nutzen. Der Geschäftsführer inszenierte sich als unersetzliches Mastermind und blockierte Entwicklung und Eigeninitiative. Team- oder Agenturleitungen gaben ihr Bestes, konnten die fehlende Führung an der Spitze aber selten kompensieren.
Siehe Arbeitsatmosphäre – man kann zwar über alles sprechen und wird auch gehört wenns mal Probleme gibt, es ändert sich aber (zumindest während meiner Zeit in der Firma) oft nicht wirklich etwas. So flach, wie die Hierarchie nach aussen kommuniziert wird, ist sie am Ende meiner Wahrnehmung nach nicht wirklich und eine Firma ist am Ende eine Firma und keine Familie. Je nachdem, worum es geht und wie gerade die Stimmung ist, wird entweder die Familienkarte oder die Hierarchiekarte ausgespielt.
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,1 Punkten bewertet (basierend auf 12 Bewertungen).
Weiterbildung gibt es eigentlich nicht. Man ist selber komplett für sich verantwortlich. Es wird ganz offen erwartet, dass man Sachen einfach mal macht und vorprescht. Gelingt demnach ein Projekt, ist das gut, ansonsten wird der "Fehler" einem offenkundig wochen/-oder monatelang hinterher getragen. Ein gezieltes Jahresgespräch (welches man proaktiv einfordern muss) in dem man seine Ziele feststeckt und diese dann verfolgt oder dementsprechend gefördert wird, gibt es nicht.
Eine Weiterentwicklung, positives Feedback vom Kunden, Extra Arbeit oder sonstige Bemühungen, werden von ...
Aktive Förderung oder Weiterbildungsangebote seitens der Geschäftsführung gibt es meiner Erfahrung nach kaum. Wer sich fachlich weiterentwickeln möchte, muss selbst die Initiative ergreifen, sich Wissen aneignen und am Ball bleiben.
Auch karrieretechnisch sehe ich mittlerweile kaum noch Perspektiven. Durch die starke Verkleinerung des Unternehmens sind die früher vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten weitgehend verschwunden.
Wer Eigeninitiative mitbringt, kann hier sicherlich einiges lernen. Eine gezielte Förderung oder langfristige Karriereplanung sollte man allerdings nicht erwarten.
Die Agentur ermöglicht den Quereinstieg aus anderen Branchen, was zunächst gut ist. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass ich mich fachlich ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht weiterentwickeln konnte.
Weiterentwicklung war kaum möglich. Nur ausgewählte Personen wurden gefördert, Eigeninitiative eher blockiert.
Weiterbildung wird während der Arbeitszeit auch finanziell unterstützt (sofern dafür Zeit übrig ist, was aber eher selten vorkommt). Aufstiegschancen sind in der Theorie da und werden einem auch angekündigt, da die Firma aber recht klein ist, ist das obere Ende wahrscheinlich mit einer Beförderung schnell erreicht.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Kasper Communications wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 2,4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Marketing/Werbung/PR schneidet Kasper Communications schlechter ab als der Durchschnitt (3,8 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 0% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Kasper Communications als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 13 Bewertungen schätzen 46% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 9 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Kasper Communications als eher modern.
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Aktuelle Stimmung
Basierend auf 2 Teilnehmer:innen · letzte 4 Wochen
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