Navigation überspringen?
  

Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaAals Arbeitgeber

Deutschland Branche Industrie
Subnavigation überspringen?
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaAMichelin Reifenwerke AG & Co. KGaAMichelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
Diese Firma hat leider noch keine Informationen hinterlegt.
Ihr Unternehmen? Jetzt Informationen hinzufügen

Bewertungsdurchschnitte

  • 210 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (95)
    45.238095238095%
    Gut (32)
    15.238095238095%
    Befriedigend (47)
    22.380952380952%
    Genügend (36)
    17.142857142857%
    3,38
  • 18 Bewerber sagen

    Sehr gut (7)
    38.888888888889%
    Gut (1)
    5.5555555555556%
    Befriedigend (4)
    22.222222222222%
    Genügend (6)
    33.333333333333%
    2,90
  • 3 Azubis sagen

    Sehr gut (2)
    66.666666666667%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (1)
    33.333333333333%
    Genügend (0)
    0%
    3,89

Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,38 Mitarbeiter
2,90 Bewerber
3,89 Azubis
  • 20.Sep. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist seit dem Umzug nach Frankfurt geprägt von Druck, Angst und einer miesen Stimmung.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten ist geprägt von Schaumschlägern und Luftschlössern. Je größer der Vorgesetzte das Luftschloss baut und je mehr Schaum er beim erzählen schlagen kann, desto besser ist die Person angesehen. Man könnte auch sagen: "nach oben buckeln und nach unten treten"

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt bei dem restlichen "Haufen" ist gut. Toll ist das man sich morgens zum Betriebsausflug auf dem Bahnhof trifft. Kann man mögen, muss man aber nicht. Trotzdem passt es mit den verbliebenen Kollegen, auch wenn die Arbeit auf die restlichen Schultern verteilt wird. Von den vielen neuen Talenten ist bisher noch nicht viel zu sehen.

Interessante Aufgaben

Wenn man sein Aufgabengebiet beherrscht ist man gefangen in seiner kleinen eigenen Welt. Viel Abwechslung gibt es nicht. Manche System stammen aus den 80er Jahren und man versucht zwanghaft irgendwelche zugekauften Zwischenlösungen zu installieren. Aber immer nur das billigste und das notwendigste. Es darf schließlich kein Geld kosten. Das neue Büro muss schließlich bezahlt werden.

Kommunikation

Kommunikation erfolgt nur im Hinblick darauf das alles rosa rot ist und wir ganz toll sind. Die Probleme werden seitens des Management klein geredet oder unter den Teppich gekehrt. Am Schluss ist sowieso der Mitarbeiter Schuld an den schlechten Systemen und Ergebnissen. Das nennt man dann "Empowerment".

Gleichberechtigung

Manchmal hat man das Gefühl das für manche Frauen Jobs in oberen Etagen geschaffen wird um sich als Unternehmen "Weltoffen" und modern zu präsentieren und natürlich wegen der "Frauenqoute". Da fühlen sich manche Männer schon Übervorteilt. In manchen Positionen werden auch "Sandkastenfreunde" in das Unternehmen "eingeschleußt".

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind einfach nur lästig, langsam und viel zu teuer. Dies hat man ganz deutlich bei dem Umzug gesehen. Man wollte (vor allem die älteren) und auch Angestellte mit vielen Zugehörigkeitsjahren schnellstens los werden. Know-how? Wissen? Jahrelange Erfahrung? Alles sch...egal. Hauptsache weg und neue "Talente" einstellen.

Karriere / Weiterbildung

Wenn man einen guten Gönner hat kann man intern Karriere machen. Am besten man ist natürlich der Sandkastenfreund von hohen Führungskräften aus dem Management, dann hat man es am einfachsten. Die Hüften wackeln zu lassen ist auch nie verkehrt.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt wird bezahlt, ja. Mehr aber auch nicht. Im Vergleich zu anderen Unternehmen mit vergleichbaren Positionen sind die Löhne schlechter. Wenigstens kommt das Gehalt pünktlich.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind unterirdisch. Das neue Büro ist zwar top eingerichtet, aber wer es mag in einem riesen Großraumbüro zu sitzen ist hier richtig. Ständig laufen Mitarbeiter anderer Abteilungen über den Gang. Es ist ein "kommen" und "gehen", wie auf dem Bahnhof. FURCHTBAR! Fenster kann mein keins öffnen, also gibt es keine frische Luft. Nur Klimaluft und ständig sind Mitarbeiter aufgrund der schlechten und zu kalten Luft kränklich. Toll sind auch die Flugzeuge die man ständig "bewundern" kann. (wer es mag).
Betonwüste und Mitarbeiter die wie die Hühner in einem Käfig eingesperrt sind. Sehr tolle Arbeitsbedingungen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Mülleimer im Büro sind vorhanden, aber am Schluss werfen es die Reinigungsdienste wieder in eine Tonne. Ob es am mangelnden Umweltbewusstsein liegt, oder daran das man halt doch nur billig einen Reinigungsdienst engagiert kann ich nicht nachvollziehen.
Sozialbewusstsein? Nicht wirklich. Alte und erfahren Mitarbeiter wurden "entsorgt", je schneller desto besser. Die Mitarbeiter die nicht gehen wollen, werden mürbe gemacht.

Work-Life-Balance

Hm, heißt es Work-Life, oder Life-Work? Keine Ahnung. Man wurde mit Homeoffice geködert damit möglichst viele mit umziehen. Mittlerweile geistern viele Gerüchte über den Flur das Homeoffice dem oberen Management wohl ein Dorn im Auge ist. Erst recht wenn man sich die Miete für diesen vollkommen überteuerten und unnützen Bürokomplex anschaut. Viele neue und vor allem sehr junge Mitarbeiter schauen zuerst auf ihre Life Balance und dann irgendwann auf "Work". Sie haben Recht und machen es besser als die "alten". Am Ende bekommt sowieso nur jeder einen A...tritt.

Image

An sich hat die Firma Michelin ein extrem gutes Image bei den Endverbrauchern. Bei Händlern sieht das schon ganz anders aus. Bei den eigenen Mitarbeitern verschlechtert sich das ganze nochmals drastisch nach unten. Hier wird eine Firma systematisch kaputt gemacht.

Verbesserungsvorschläge

  • Das Unternehmen sollte sich wieder auf seine Werte konzentrieren und darauf besinnen was dieses Unternehmen groß gemacht hat. Achtung vor dem eigenen Mitarbeiter und Menschen. Gut ausgebildete Mitarbeiter mit Erfahrung, Motivation und Engagement. Dies erreicht man aber nicht durch leere Worthülsen und irgendwelche Luftschlösser. Leider will das Unternehmen mit aller Gewalt im 21. Jahrhundert ankommen, bezahlen möchte man dafür aber nichts. Der Schein nach außen heiligt nicht die Mittel, zumal man dadurch nicht mehr erreicht.

Pro

Es gibt nur noch einen "guten" Punkt an diesem Arbeitgeber: das Gehalt kommt sehr pünktlich und ohne Probleme PUNKT

Contra

Erfahrung? Nichts mehr wert. Ältere Kollegen? Nichts mehr wert. Achtung vor dem Mitarbeiter? Nichts mehr wert. Diese Aufzählungen könnte man beliebig weiterführen, sprengen aber den Rahmen. Was diese Firma groß und vor allem stark machte waren die Mitarbeiter, dies tritt man jetzt mit Füssen.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    MICHELIN REIFENWERKE AG & Co. KG auf Aktien
  • Stadt
    Karlsruhe
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für eine umfassende Bewertung genommen hast. Deine Kommentare haben wir aufmerksam gelesen und Deine Verbesserungsvorschläge nehmen wir ernst und geben diese gerne weiter. Wir bedauern, dass Michelin Deinen Vorstellungen eines guten Arbeitgebers derzeit nicht entspricht. Wir bei Michelin legen Wert auf Offenheit, Wertschätzung und Achtung aller Mitarbeitenden gegründete Unternehmens-kultur. Die Gestaltung einer effizienten und zuverlässigen Arbeitskultur, die auf diesen Werten von Michelin basiert, ist ebenfalls Teil unseres Wandels, die wir positiv vorantreiben wollen. Das war schon immer so und daran ändert auch ein Wechsel nach Frankfurt nichts. In Bezug auf die Führungskultur bei Michelin wurde kürzlich das neue Leadership Modell „ICARE“ vorgestellt. Dieses Führungsmodell ist darauf ausgelegt, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und alle Mitarbeitenden aktiv mit einzubeziehen. Alle Führungskräfte werden an der Umsetzung dieser Punkte gemessen. Warum wir ein solches Modell brauchen? Weil uns die Gestaltung einer kooperativen und auf Vertrauen basierenden Zusammenarbeit wichtig ist und auf allen Ebenen gelebt werden soll. Auch an dem Thema Kommunikation arbeiten wir kontinuierlich. Als Reaktion auf das Feedback unserer Mitarbeitenden wurden jüngst mehrere Maßnahmen ins Leben gerufen, die den Dialog zwischen den Mitarbeitern und dem Management aktiv fördern. Wir möchten Dich schlussendlich herzlich dazu einladen, Dich aktiv einzubringen und in den offenen Austausch mit Deiner Führungskraft zu gehen. Zum Thema persönliche Weiter-entwicklung würde ich Dir empfehlen, direkt auf Deinen Development Partner zu zu gehen und die Punkte anzusprechen, die Dich umtreiben. Viele Grüße

Julia
vom Michelin HR Team

  • 11.Sep. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von Beginn an sehr gut. Ich wurde am ersten Tag freundlich empfangen und allen Kollegen vorgestellt und von diesen super schnell integriert. Alle Mitarbeiter sind sofort ansprechbar bei Fragen und geben einem schon nach weniger Zeit das Gefühl, dazu zu gehören. Der Umgang miteinander ist sehr familiär - jeder kennt den anderen beruflich und privat. Man merkte zwar, dass die Mitarbeiter aufgrund des Umzugs sowohl privat als auch beruflich unter Stress standen. Dennoch war die Grundstimmung stets positiv und das Stresslevel hat sich innerhalb der ersten Wochen im neuen Frankfurter Büro schnell wieder minimiert.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten des Vorgesetzten war vorbildlich. Freundlich, humorvoll, familiär und stets darauf bedacht, dass alle zufrieden sind im Team. Der Vorgesetzte gibt jedem das Gefühl, wichtig zu sein für das Team und hat immer ein offenes Ohr.

Kollegenzusammenhalt

In Bezug auf die Abteilung, in der ich arbeiten durfte, kann ich nur feststellen, dass der Kollegenzusammenhalt von Anfang an auf höchstem Level gegeben war. Jeder sieht den anderen als wichtigen Teil des Teams an.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich. Ich durfte in die verschiedensten Rechtsgebiete reinschauen, aber gleichzeitig auch examensnahe Fälle bearbeiten. Zudem wurde man stets über aktuelle Gerichtsentscheidungen informiert und konnte sich hier reinlesen.

Gehalt / Sozialleistungen

Referendare erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 300,00 EUR brutto pro Monat. Nicht viel für die Arbeitszeit, aber besser als 299,00 EUR brutto.

Arbeitsbedingungen

Für Referendare aus Frankfurt und Umgebung können die Arbeitsbedingungen nicht besser sein - man ist sofort mit der Bahn am Flughafen und von da aus im Büro. Ich musste nach dem Umzug leider von Karlsruhe aus pendeln, was den Weg zum Büro erheblich verlängerte.

Im Büro selbst sind die Arbeitsbedingungen auf höchstem Niveau - die neuesten Laptops/Bildschirme und ein Mitarbeiterhandy werden auch für Referendare zur Verfügung gestellt - es gibt kostenlosen (guten) Kaffee und Sprudel in der Küche. Lediglich die Verpflegung mit Essen ist ein Manko im neuen Büro, da die Kantine in Karlsruhe durch die tägliche Essenssuche im Flughafengelände nicht zu ersetzen ist.

Das Büro ist ein offenes Büro ("Open-Office"), was zur Umstellung führt, dass man nicht mehr frei am Arbeitsplatz telefonieren kann und Besprechungen nur noch in dafür vorgesehenen Räumlichkeiten stattfinden können, um Störfaktoren bei der Arbeit zu vermeiden. Ob diese Umstellung auf Dauer funktionieren wird, bleibt abzuwarten.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Toll, dass das Unternehmen eingebaute Wassersprudler benutzt und den Geschäftsbetrieb auf papierloses Arbeiten umgestellt hat - ein Gewinn für die Mitarbeiter und für die Umwelt. Mülltrennung ist selbstverständlich vorhanden, sowohl in den Küchen als auch am Büroplatz.

Problematisch ist die Essenssuche im Flughafengelände: Hier kann auf Plastik kaum verzichtet werden, da alle umliegenden Restaurants und Imbisstheken wie auch die Salattheken auf Plastikverpackungen setzen. Da man zusammen in der Küche zum Mittag isst (was ich als sehr positiv empfinde), sind die Mitarbeiter, die nicht jeden Tag Ihr Mittagessen vorkochen können/wollen auf die Essensstände samt Verpackungen im Flughafengelände angewiesen. Ein Problem, welches Michelin als Unternehmen nicht direkt betrifft - dennoch wird hier durch den einzelnen Mitarbeiter viel Verpackungsmüll verursacht.

Work-Life-Balance

Als Referendar durfte ich 8 Stunden / Tag bei Michelin arbeiten - zu anfangs fünfmal die Woche. Das war angesichts der bisherigen Möglichkeit, den Tag frei mit Lerneinheiten in der Bibliothek einteilen zu können, eine große Umstellung. Nach dem Umzug nach Frankfurt, hatte ich als Pendler aus Karlsruhe einen Tag in der Woche frei, zudem wurde meine Wahlstation in den letzten zwei Wochen verkürzt, damit ich mich auf die anstehende mündliche Prüfung vorbereiten konnte. Man arbeitet in der Zeit intensiv mit, muss sich auf die fehlende Zeiteinteilung jedoch erst einstellen - so gesehen ein perfekter Übergang vom Lernleben ins Berufsleben.

Image

Man merkt, dass Michelin ein weltweiter Konzern mit langer Tradition ist und fühlt sich durch die gute Integration sofort als ein Teil der Michelin-Familie. Ich war stolz darauf, bei diesem Unternehmen arbeiten zu dürfen und blicke positiv auf die Zeit bei Michelin zurück. Auch andere Mitarbeiter schätzen die Arbeit bei Michelin angesichts der internationalen Ausrichtung und der damit einhergehenden vielfältigen Aufgaben.

Verbesserungsvorschläge

  • Anstreben von Kooperationen mit umliegenden Restaurants und Unternehmen, um Mitarbeitern Rabatte bei der Essenssuche anbieten zu können.
  • Anstreben von Kooperationen mit umliegenden Unternehmen, um den Plastikmüll im Flughafengelände zu reduzieren (Druck ausüben, dass andere Unternehmen Mehrwegverpackungen anbieten oder solche ohne zusätzliche Kosten als Behältnis für Speisen akzeptieren)

Pro

- Schnelle Einarbeitung in die Arbeit aufgrund toller Integration in das Team
- Mitarbeiter und Vorgesetzte sind sehr freundlich und geben einem das Gefühl, ein wichtiger Teil des Teams zu sein
- Zwischen-Feedback-Gespräche und Abschlussgespräche in der Mitte und am Ende der Referendariatszeit

Arbeitsatmosphäre
5,00
Vorgesetztenverhalten
5,00
Kollegenzusammenhalt
5,00
Interessante Aufgaben
4,00
Gleichberechtigung
5,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    MICHELIN REIFENWERKE AG & Co. KG auf Aktien
  • Stadt
    Karlsruhe
  • Jobstatus
    Praktikum in
  • Position/Hierarchie
    keine Angabe
  • Unternehmensbereich
    Recht / Steuern

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für eine ausführliche Bewertung genommen. Es freut uns sehr, dass wir Dich in Deinem Referendariat als Arbeitgeber überzeugen konnten und Du in Deiner Zeit bei uns sehr viel Positives erlebt hast - sowohl im Umgang mit Deinen Kollegen in einer fairen und familiären Arbeitsatmosphäre, als auch bei den sehr abwechslungsreichen Aufgaben, bei denen Du uns tatkräftig unterstützt hast! Vielen Dank für Deinen Einsatz und Deine Motivation! Deine beiden Verbesserungsvorschläge zum Punkt Rabatte beim Mittagessen und Vermeidung von Plastikmüll geben wir gerne intern weiter. Ein erster Schritt in Form eines monatlichen Verpflegungszuschusses für die Mitarbeitenden ist bereits umgesetzt. Zusätzlich Maßnahmen sind derzeit in der Ausarbeitung. Wir wünschen Dir für Deinen weiteren beruflichen wie privaten Weg alles Gute! Viele Grüße

Julia
vom Michelin HR Team

  • 04.Aug. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Derzeit unterirdisch, wir befinden uns mitten in einem Change-Prozess.. alles soll anders werden, die Mitarbeiter erhalten pauschal die Ansage, dass sie ab morgen alles anders machen sollen und werden dann nicht weiter in der Umsetzung begleitet. Das führt zu Frustration. Vertrauen in das Management ist auf Sparflamme, da Worte und Handeln oft nicht zusammenpassen.

Vorgesetztenverhalten

Im mittleren Management ist das Vorgetztenverhalten meist vorbildlich: Die Mitarbeiter können selbstständig arbeiten und eigene Impulse setzen, es werden regelmäßige Feedbackgespräche durchgeführt und die Vorgesetzten unterstützen, wenn nötig. Empowerment wird in den Abteilungen unterschiedlich stark gelebt, hier haben einige Abteilungen noch Nachholbedarf. Einige Vorgesetzte tun sich schwer Entscheidungen zu treffen.
Im oberen Management ist das Verhalten nicht nachvollziehbar: man hört man Gerüchte, dass mit Kunden im Speed-Boat und Helikopter Spaßtouren unternommen werden, das Top Management zu Champions-League Spielen im In- und Ausland reist und mitsamt der Familie Incentive-Reisen genießen darf... und unser neues Büro ist im teuersten Bürokomplex Deutschlands... während unternehmensweit Sparprogramme durchgeführt werden - das passt nicht zusammen!

Kollegenzusammenhalt

Durch die aktuelle Krisensituation (Unterbesetzung,...) rücken die Kollegen enger zusammen.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell sind die Aufgaben sehr interessant und es gibt viele Möglichkeiten eigene Ideen umzusetzen. Leider machen wir oftmals durch unsere internen Prozesse Dinge so kompliziert, dass wir viel Arbeit mit der Klärung von selbst geschaffenen Problemen haben, und dadurch Zeit verlieren. Durch die Nicht-Nachbesetzung von Stellen erhöht sich der Arbeits- und administrative Aufwand teilweise so sehr, dass am Ende des Tages schlicht und ergreifend keine Zeit und Energie mehr für die interessanten Dinge übrig bleibt.

Kommunikation

Das Intranet wurde neu gelauncht und viele Informationen sind darüber kommuniziert. Leider fehlt oftmals die Kommunikation zu wichtigen und heiklen Themen, was dann Tür und Tor für die Gerüchteküche offnet.

Gleichberechtigung

Sowohl zwischen den Geschlechtern als auch verschiedenen Altersgruppen ist die Gleichberechtigung top.

Umgang mit älteren Kollegen

Bezogen auf das Alter gibt es nichts Negatives zu sagen. Bezogen auf die Betriebszugehörigkeit schon.. im Rahmen des Umzugs von Karlsruhe nach Frankfurt haben sehr viele langjährige Kollegen das Unternehmen verlassen, wodurch viel Know-How verlorengegangen ist. Das Top-Management spricht davon, dass wir neue Talente aus Frankfurt brauchen, weil man diese in Karlsruhe nicht finden kann. Einfach nur daneben...

Karriere / Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten, man muss sie nur nutzen. Ich finde es gut, dass hier die Eigenverantwortung der Mitarbeiter gefragt ist, seinen eigenen Weg aktiv mitzugestalten. Allerdings sind nicht immer alle Karrieresprünge nachvollziehbar und es sollte darauf geachtet werden, dass die Behandlung und das Pushen von verschiedenen Mitarbeitern im Rahmen der Möglichkeiten immer fair bleiben.

Gehalt / Sozialleistungen

Es gibt viele Vorteile eines Großkonzerns: Urlaubs- und Weihnachtsgeld, betriebliche Altersvorsorge,...
Es wird sich zeigen wie weit die Gehaltsspanne zwischen den "alten" Gehältern derer ist, die aus Karlsruhe mit umgezogen sind und den neuen Mitarbeitern mit Frankfurter Gehältern.

Arbeitsbedingungen

Pro: Die neuen Großraum-Büros sind modern eingerichtet, die Technik funktioniert einwandfrei, an allen Plätzen sind die Tische höhenverstellbar. Es gibt viele Besprechungsräume und Rückzugsmöglichkeiten. Durch viele Küchen und einen Fitnessraum wird über die Arbeit hinaus eine angenehme Atmosphäre geschaffen.
Kontra: Wir sitzen in einer Betonwüste, der einzige Weg nach draußen ist (wenn überhaupt) mittags ins Flughafengebäude zu überteuerten Restaurants. Frischluft? Fehlanzeige, nicht mal die Fenster lassen sich öffnen. Durch den fehlenden Sauerstoff in den Räumen bekommen viele Kollegen Kopfschmerzen...
Außerdem sind viele Systeme immer noch nicht zeitgemäß, auch wenn hier in den letzten Jahren Fortschritte erzielt wurden... hier haben wir aber noch einiges zu tun, aber es wird!

Work-Life-Balance

In den verschiedenen Bereichen sehr unterschiedlich. Wir haben uns New Work auf die Fahne geschrieben, brüsten uns mit Job-Sharing und flexiblen Arbeitsbedingungen..
Aktuell ist mir in ganz Deutschland kein Job-Sharing Modell bekannt - dafür aber ein Fall, in dem es nach Rückkehr aus der Elternzeit nicht genehmigt wurde!
Und zu den flexiblen Arbeitsbedingungen: Hier erfolgt eine extreme Ungleichbehandlung innerhalb der verschiedenen Abteilungen, was beispielsweise die Arbeit im Home-Office anbelangt. Darüber hinaus rudert das obere Management nach großen Worten wieder zurück. Nachdem die Führungsspitze an einem Freitag nachmittag im Urlaubsmonat Juli durch die Büros lief und nicht so viele Mitarbeiter vor Ort waren wie gewünscht, soll nun die Möglichkeit für Home-Office drastisch reduziert werden... es zählt wohl die physische Anwesenheit mehr als die erzielten Ergebnisse... und das nennt sich dann New Work - Herzlich Willkommen!

Image

Die Produkte sind top, das Image als Arbeitgeber nach außen hin auch! Aber es ist nicht alles gold was glänzt. Und Glanz wird bei Michelin immer wichtiger, wir bewegen uns weg vom bodenständigen Unternehmen hin zu einer Welt der Stars und Sternchen, in der Status immer wichtiger wird... es wird sich in der Zukunft zeigen, ob es das ist, was Michelin braucht um weiterhin erfolgreich zu sein...

Verbesserungsvorschläge

  • Moderner werden, dabei aber nicht vergessen wo wir herkommen und nicht die Bodenhaftung verlieren.

Pro

Interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Stellenwechsel auch interdisziplinär möglich.
Ich finde es sehr positiv, dass das HR-Team auf Bewertungen reagiert. Die zu bemängelnden Punkte sind aber oftmals grundsätzlicher Natur, somit bringt es nicht viel wenn man diese direkt anspricht, bzw. trauen sich viele aus gutem Grund nicht diese Dinge im Alltag anzusprechen.

Contra

Zwei-Klassen Gesellschaft, die Mitarbeiter werden für dumm verkauft ("Frankfurt ist nicht teurer als Karlsruhe", "Wir müssen alles zusammen sparen", ...)

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
5,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
4,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
5,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    MICHELIN REIFENWERKE AG & Co. KG auf Aktien
  • Stadt
    Karlsruhe
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Marketing / Produktmanagement

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Nutzerin, lieber Nutzer, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein ausführliches und differenziertes Feedback genommen hast. Wir bedauern, dass die von Dir wahrgenommenen Eindrücke Deinen Vorstellungen eines guten Arbeitgebers momentan nicht entsprechen. Wie Du richtig erwähnst, befinden wir uns aktuell in einem umfassenden Change Prozess, der für all Beteiligten große Veränderungen mit sich bringt. Dieser Wandel ist jedoch außerordentlich wichtig, da sich unsere Umfeld - sowohl die Märkte als auch die Gesellschaft insgesamt - gerade grundlegend ändern. Wollen wir auch zukünftig erfolgreich sein und profitabel wachsen, müssen wir neue Antworten auf neue Marktgegebenheiten finden. Auch wir lernen täglich dazu. Genau das lässt uns aber positiv in die Zukunft schauen. Denn wir wollen aus Feedback, wie dem Deinigen, lernen und konsequent besser werden – zusammen mit unseren Mitarbeitenden. Die Mitarbeiterzufriedenheit ist eines unserer drei großen Ziele, die als Region Europe North verfolgen. Und auch wenn wir Dir heute nicht auf alle Probleme eine fertige Lösung anbieten können, so werden wir doch dafür Sorge tragen, dass Dein Feedback an den richtigen Stellen gehört und daran gearbeitet wird. Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute! Viele Grüße

Julia
vom Michelin HR Team


Bewertungsdurchschnitte

  • 210 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (95)
    45.238095238095%
    Gut (32)
    15.238095238095%
    Befriedigend (47)
    22.380952380952%
    Genügend (36)
    17.142857142857%
    3,38
  • 18 Bewerber sagen

    Sehr gut (7)
    38.888888888889%
    Gut (1)
    5.5555555555556%
    Befriedigend (4)
    22.222222222222%
    Genügend (6)
    33.333333333333%
    2,90
  • 3 Azubis sagen

    Sehr gut (2)
    66.666666666667%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (1)
    33.333333333333%
    Genügend (0)
    0%
    3,89

kununu Scores im Vergleich

Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
3,35
231 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Industrie)
3,10
143.789 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,39
3.833.000 Bewertungen